#2201

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.10.2014 19:28
von Harzwanderer | 2.943 Beiträge

Zitat von oben:

Zitat
Leider wird das heute in den Publkationen ganz anders ausgeschlachtet. Da spricht man von "lauernden" Gestalten, die sich um nicht erkannt zu werden, hinter jede Trägersäule "verkriechen", wenn eine Bahn durch den Gesterbahnhof fuhr.



Sowas in der Art habe ich aber auch öfter gesehen. Die meisten Wächter versteckten sich. Es gab aber auch welche, die offen auf den Bahnsteigen standen. Dass irgendwie gepöbelt wurde oder was rausgeworfen, habe ich nie erlebt. (Man konnte ja die Türen während der Fahrt aufmachen) Und ich bin u.a. relativ oft Anhalter Bf.-Frohnau gefahren. Als Fan auch manchmal im Führerstand. Da durfte man sich aber nicht von den Ostlern sehen lassen. Das hätte Ärger gegeben und wäre sofort gemeldet worden.


zuletzt bearbeitet 26.10.2014 19:33 | nach oben springen

#2202

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.10.2014 20:03
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #2199
(...)



Ich hoffe dass es gefällt.

Daniel

Ja die Aufarbeitung der braunen Vergangenheit....
Streckenplan der RBD Berlin 1946; Ausschnitte
http://www.blocksignal.de/krt/f.php?k=be46&r=4&i=1026
http://www.blocksignal.de/krt/f.php?k=be46&r=4&i=1227
Theo


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zuletzt bearbeitet 26.10.2014 20:04 | nach oben springen

#2203

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.10.2014 20:05
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde,....
Der Reihe nach mal.
Daniel, das Buch zeigt den Originalzustand vom Stellwerk Alexanderplatz "A". Die Stellwerksbank gibt es schon lange nicht mehr, weil System Westinghouse. Das Streckenbild soll, im Original, noch vorhanden sei, ist wohl im "Lager" des U-Bahn-Museums. Zumindest hab ich das mal so gehört/wurde diskutiert.
Und Hotte - eh , Du lebst ja noch. ( siehste - fast schon vermisst)
So - Geständniss : DU(!!!) warst das also ! Ich mein, das mit dem Führerstand - na ja, wer sonst. Ne, Witz aus - kam schon mal vor mit dem mitfahren. Manche Trapos hats interessiert, manche nicht. Und dann muß man ja auch noch mitbekommen, das das ein Nichteisenbahner war, da im Führerstand.
-Na ja, verstecken - ist m.M. nach auch so eine Frage der Vorsicht. Es hatten eben ein paar echt ungute Erfahrungen. Und im Originaltext stand:Allgemein- bewerfen - gezielt- war nicht so häufig wie man annehmen könnte, kam aber vor. bitte beachten.Sonst steht im nächten Fachbuch noch was über "täglich bombardiert worden". Muß nicht sein. Und - um ein halbwegs bekanntes Beispiel zu bringen : Wenn Herta gespielt hat, hast Du mich definitiv nicht sehen können. Kannste dir sicher denken.
Was fehlt noch : Ach ja - Deutschland- Land der Ing. - ja - wie hießen die gleich ? manchmal echt Müll, was wir so anstellen (lassen).
73, Hans


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#2204

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.10.2014 20:11
von Harzwanderer | 2.943 Beiträge

Mal ne Trapo-Zusatzfrage, da Du gerade drin bist: Hatte eigentlich speziell die Trapo damals nicht teilweise auch diese kleinen, kantigen Ost-Maschinenpistolen (CSSR- oder Poln. Modell?) auf den Bahnsteigen sichtbar dabei?


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#2205

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.10.2014 20:31
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Ja, die PM 63 (RAK) ab 1980 ca. Sah so aus : Q: Firearms. com War eine polnische Produktion.

So aber Theos schöne Karte muss ich noch ergänzen. Einige Stellen mußte man eben 1945 " streichen" oder zumindest Überkleben. Zum Beispiel diese :


Das Bild ist von den Berliner Verkehrsseiten ( Die sind eben GUUUUT) - die Überklebung oben und die Änderungsvermerke unten sind zu sehen/erkennen.
Ja, warum ? DerBahnhof hieß eben knapp 1000 Jahre lang A.Hitler-Platz. So war das eben in D. nach dem Kriege - und alles neu, nur weil der Gröfaz draufsteht währe unter den damaligen Bedingungen sicher nicht gegangen. Heute : Ein Geschichtsdokument !
73, Hans


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#2206

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.10.2014 20:56
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2205
(...)
Ja, warum ? DerBahnhof hieß eben knapp 1000 Jahre lang A.Hitler-Platz. So war das eben in D. nach dem Kriege - und alles neu, nur weil der Gröfaz draufsteht währe unter den damaligen Bedingungen sicher nicht gegangen. Heute : Ein Geschichtsdokument !
73, Hans

Hitler ist eben unkaputtbar:
Kürzlich bei Google Maps

http://www.nachrichten.at/nachrichten/we...;art122,1275898
Kürzlich bei der Migros

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/27715263
Aktuell bei Google Maps: wenn man Hitler Berg eingibt, findet Google das auch
https://www.google.de/maps/
Nun genug der braunen Sauce, zurück zum Thema..
Theo


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#2207

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.10.2014 22:48
von der glatte | 1.356 Beiträge

Na dann komme ich doch gleich einmal auf den Bahnhof Berlin Friedrichstraße zurück. Ich habe da in meiner Sammlung von Büchern und Aufzeichnungen mal wieder die Literatur zum Thema Grenze durchforstet und dabei einige schöne Stilblüten gefunden. Bedenklich finde ich dabei, dass es sich um Beiträge handelt, welche ganz frisch oder erst einige Jahre alt sind. Ich denke einmal die Mauergeschichte wird wohl umgeschrieben. Jetzt!

Bahnhof Friedrichstraße: ...dabei haben zwei Personen unmittelbar am Bahnhof Berlin Friedrichstraße die Spree hastig durchquert und kommen wieder in Ostberlin an. Dort wartete schon die Ost-Polizei auf die beiden. Die Unkenntniss der genauen Grenzanlagen wurde dabei den Fluchtwilligen zum Verhängnis.

... einige Jahre später versucht ein Mann kriechend vom Bahnhof Friedrichstraße aus zwischen den Gleisen und Brückengeländer die nahe Grenze an der Humboldthafenbrücke zu ereichen. Die bewaffneten Posten auf den vielen Wachtürmen und Signalbrücken entdecken den Flüchtenden erst sehr spät. Nach diesem Grenzzwischenfall verlegt man auf der Strecke zwischen den Gleisen Stacheldraht um Fluchtversuche zu verhindern.

...in den 80er Jahren nutzt ein Flüchtling eine unbemerkte Lücke in der Sichtblende an den Bahnbögen und springt auf einen Schnellzug in Richtung Zoologischer Garten auf. Der Wagen hatte keine Türblockierung.


In den meisten Fernzügen über Friedrichstraße vekehrten WIMRE außer Kurswagen und Wagen der SZD vorwiegend Wagen der DR und DB?
Dazu einmal eine Frage, wann wurden denn die Türblockierung in den Wagen der DR und DB eingebaut? Funktionierten die nicht erst ab einer bestimmten Geschwindigkeit?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2208

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.10.2014 00:11
von diefenbaker | 585 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #2207

...
Bahnhof Friedrichstraße: ...dabei haben zwei Personen unmittelbar am Bahnhof Berlin Friedrichstraße die Spree hastig durchquert und kommen wieder in Ostberlin an. Dort wartete schon die Ost-Polizei auf die beiden. Die Unkenntniss der genauen Grenzanlagen wurde dabei den Fluchtwilligen zum Verhängnis.
...

Gruß Reiner


Spontan möchte man vielleicht als "Wissender" über soviel Dummheit (eigentlich war es nur schlechte Vorbereitung) lachen.
Bei näherer Betrachtung gibt es keinen Grund zum Lachen.
Die Verhältnisse haben die beiden in eine Ede-Rolle gezwungen (ein Begriff, die ich hier im Forum erst kennen gelernt habe), weil ihnen das Recht vorenthalten wurde, einfach mit der S-Bahn zum Bahnhof Zoo zu fahren.

Gruss Wolfgang



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#2209

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.10.2014 07:40
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde,…
Da muss man wohl etwas differenzieren bei den drei Beispielen. Das erste ist ja nun wirklich zum Schmunzeln. Auch wenn man das „als Wissender“ wegdenkt. Stadtpläne gab´s ja wohl zu kaufen.Ach so – ist ja ein Mecker-Beitrag von mit- kamen wieder in Ostberlin an? Wo waren sie denn zwischenzeitlich? In China?
... einige Jahre später versucht ein Mann kriechend vom Bahnhof Friedrichstraße aus zwischen den Gleisen und Brückengeländer die nahe Grenze an der Humboldthafenbrücke zu erreichen. Die bewaffneten Posten auf den vielen Wachtürmen und Signalbrücken entdecken den Flüchtenden erst sehr spät. Nach diesem Grenzzwischenfall verlegt man auf der Strecke zwischen den Gleisen Stacheldraht um Fluchtversuche zu verhindern.
Dieser Fluchtversuch fand tatsächlich statt, zu bemeckern sind da allerdings die Schlussfolgerung, und die „knappe Viadukt-Beschreibung“. Also , die vielen Wachtürme und Signalbrücken. Zu merken? Ne? Es gab ja mal eine Zeit nach 61, da befanden sich die Viadukt-Posten auf den Signalgalgen. Als die Türme dann dastanden, war das nicht mehr der Fall. Was also haben die Signalbrücken damit zu tun? Da standen auch Posten, gleichzeitig mit denen auf den Türmen? Ne, entweder oder, nicht gleichzeitig. Und was bitte ist viele Türme? Das Wörtchen „bewaffnet“ kommt auch mal wieder vor. Den unbewaffneten GT-Posten/Polizisten usw. suche ich noch. OK- meinetwegen nur polemische Äußerung. Der Korken ist aber das Verlegen von Stacheldraht. Es gibt einen Haufen von Viaduktbildern, hier im Forum haben wir auch schon `ne ganze Menge, hat da schon mal einer Stacheldraht drauf gesehen? Ich nicht.
...in den 80er Jahren nutzt ein Flüchtling eine unbemerkte Lücke in der Sichtblende an den Bahnbögen und springt auf einen Schnellzug in Richtung Zoologischer Garten auf. Der Wagen hatte keine Türblockierung.
Ja – und das ist so mein eigentlicher Zweifelfall. Fast die wörtlich gleiche Aussage findet sich in mehreren Büchern und Berichten. Die unbemerkte Lücke in der Sichtblende- geschenkt. Aber wie kam er auf das Viadukt? Geschenkt. Nehmen wir einfach mal an – genaue Daten haben wir ja nicht, der Zug fährt mit 35 -40 Kmh .Bitte, meinetwegen 25 Kmh. ( Da steht ausdrücklich Bahnbögen-nicht Bahnhof !) Das ist ein Tempo, fast für 100 m Sprinter. Und das auf Schotter? Aufspringen? Bei einem 80er –Jahre- Wagen ? Viel Spaß. Ja, bei Moskau-Paris Express ging das –beim Anfahren des Zuges unmittelbar hinter dem Bahnsteig, aber mal an die „Treppenkonstruktion“ der Türen denken. Damals waren die außen angebracht, bei Wagen mit Türblockierung waren/sind sie innen. Also bitte wie? Außerdem – in keiner der (mir bekannten) Quellen kommt ein Datum, nicht mal ein Jahr. Nicht mal bei Herrn Springer, Bahnhof der Tränen. Übrigens, der gleiche Fall wird auch mit „auf den Puffern“ beschrieben. Bei einem Schnellzug. Kein Kommentar. Also – Zweifel, Zweifel.
Die Frage mit der Türblockierung –ab wann – da muss wohl jemand von der Wagenwirtschaft ran, weiß ich nicht.
73, Hans


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#2210

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.10.2014 08:09
von GrafKrolock | 75 Beiträge

War die Türblockierung auf DR-Gebiet überhaupt aktiv? Zumindest die Türschließeinrichtung die Transitzüge betreffend kann man sagen, dass sie in Berlin nicht genutzt wurde (warum?). Bei der Abfahrt wurden alle offenen Wagentüren vom Personal per Hand geschlossen, auch bei den "modernen" BM 234 und 235 der DB. Erst ab Helmstedt wurde wieder zentral per Schlüssel geschlossen.


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#2211

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.10.2014 09:03
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde,... Hi, Falco, schöööner Avatar übrigens, wachsen die Hörner noch ?
-hab da mal schnell bei "Drehscheibe" nachgesehen, ist ja wohl das Fachforum für solche Fragen.
http://www.drehscheibe-online.de/foren/r...325#msg-3573325
Da wird der Unterschied zwischen Geschwindikeitsabhängiger Türblockierung und TB 0 also "Ständig", ganz gut erklärt. Offensichtlich liegt da ein Kompatiebilitäts-Problem vor, das auch heute noch vorhanden ist. Ach ja - mit dem Türschließen hats wohl nichts zu tun. Wühl dich einfach mal durch.
Also ich werd "Wagenwirtschaft" nicht zu meinem "Lieblingsthema machen".
73, Hans


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zuletzt bearbeitet 27.10.2014 09:04 | nach oben springen

#2212

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.10.2014 18:56
von Grete85 | 840 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2211
Morgen, Gemeinde,... Hi, Falco, schöööner Avatar übrigens, wachsen die Hörner noch ?
-hab da mal schnell bei "Drehscheibe" nachgesehen, ist ja wohl das Fachforum für solche Fragen.
http://www.drehscheibe-online.de/foren/r...325#msg-3573325
Da wird der Unterschied zwischen Geschwindikeitsabhängiger Türblockierung und TB 0 also "Ständig", ganz gut erklärt. Offensichtlich liegt da ein Kompatiebilitäts-Problem vor, das auch heute noch vorhanden ist. Ach ja - mit dem Türschließen hats wohl nichts zu tun. Wühl dich einfach mal durch.
Also ich werd "Wagenwirtschaft" nicht zu meinem "Lieblingsthema machen".
73, Hans


Hallo zusammen,
ich möchte mal etwas ergänzen bzw. richtig stellen. Also das "Tb 0" ist eine "Erfindung" der Neuzeit(Türblockierung ab 0 km/h). Die meisten Wagen hatten, wie heute eine autake Türblockierung ab 5 km/h. Dann gab und gibt es die Türschließeinrichtung, die alle Türen von einer "zentralen" Stelle schließen können. Dieser Impuls hat ca 20 sec die Türen geschlossen gehalten. Danach konnte man die Türen wieder öffnen. Sei es denn der Zug hatte die 5 km/h überschritten. Es waren aber damals nicht alle Wagen mit einer Türschließeinrichtung ausgerüstet. Folglicherweise das manuelle Tür schließen. Die Türschließeinrichtung war in Ost und West gleich. Es mußten die 10 bar Hauptbehälterleitung und, wenn vorhanden die damals 12 polige UIC Leitung verbunden sein.

Gruß Grete


--------------------------------------------------
Geschichte ist nichts anderes
als die Unfallchronik der Menschheit.

Chales Talleyrand,französicher
Staatsmann (1754-1838)
--------------------------------------------------
Gedient von Frühjahr 1982 bis Frühjahr 1985 beim
VEB Landesverteidigung, Betriebsteil Grenzsicherung Rhön
Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.10.2014 19:03 | nach oben springen

#2213

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.10.2014 19:13
von Harzwanderer | 2.943 Beiträge

Meiner Erinnerung nach wurden die Türen abgeschlossen oder mit Ketten von innen gesperrt (?). Aber es gab ja mal diese ältere Flucht in Friedrichstr., wo immer wieder Leute an einer Brücke auf die Gleise hochgeklettert sind und irgendwie mit langsam ausfahrenden D-Zügen in den Westen gelangten.


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#2214

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.10.2014 19:22
von Vogtländer (gelöscht)
avatar

Tb0 ist nichts anderes als Türenfernschließen durch den Schaffner. Im großen und ganzen geht man sogar wieder wech davon,weil es sich nicht voll durchgesetzt hat.
Desweiteren müssen offene Türen bei einer Geschwindigkeit von größer gleich 5km/h schließen und werden verriegelt.


zuletzt bearbeitet 27.10.2014 19:23 | nach oben springen

#2215

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.10.2014 19:24
von Grete85 | 840 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #2213
Meiner Erinnerung nach wurden die Türen abgeschlossen oder mit Ketten von innen gesperrt (?). ........


Kann ich so bestättigen. Die Ketten wurden von Betriebsbahnhof Rummelsburg bis Friedrichstraße von innen durch das Begleitkommando der Trapo angebracht.

Gruß Grete


--------------------------------------------------
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Chales Talleyrand,französicher
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VEB Landesverteidigung, Betriebsteil Grenzsicherung Rhön
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#2216

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.10.2014 19:27
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

Zitat von GrafKrolock im Beitrag #2210
War die Türblockierung auf DR-Gebiet überhaupt aktiv? Zumindest die Türschließeinrichtung die Transitzüge betreffend kann man sagen, dass sie in Berlin nicht genutzt wurde (warum?). Bei der Abfahrt wurden alle offenen Wagentüren vom Personal per Hand geschlossen, auch bei den "modernen" BM 234 und 235 der DB. Erst ab Helmstedt wurde wieder zentral per Schlüssel geschlossen.

Interessante Frage? Bei der Fahrt und auch bei Halten auf offener Strecke konnte ich die Türe von innen nicht öffnen (Falle drücken ging ganz leicht, aber sozusagen ins Leere).
Dass die Türen vom Personal von Hand geschlossen wurden, kann zwei Gründe gehabt haben. Einen "erzieherischen": So schliessen auch die Reisenden die Türen selber, das ist eine Arbeitsersparnis vor allem auf Zügen ohne Türschliessung. Und einen sicherheitsmässigen. Wenn die Türe manuell geschlossen wird, ist sie zu.
Türöffnung von aussen. Sehr oft ist das möglich, auch wenn die Türe von innen nicht geöffnet werden kann. (war früher in der CH so).
Theo


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#2217

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.10.2014 19:27
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Richtig - mit einer kleinen Ergänzung :
Die Züge Rummelsburg-Friedrichstraße waren leere Einsetzer.
73, Hans


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#2218

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.10.2014 19:29
von Vogtländer (gelöscht)
avatar

Hansemann,nicht ganz leer!


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#2219

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.10.2014 19:31
von Harzwanderer | 2.943 Beiträge

Die Genossen der Mitropa waren schon drin? Die Angehörigen des Verkehrswesens und die Schutz- und Sicherheitsorgane, um eine allseitig sichere Fahrt zu gewährleisten?


zuletzt bearbeitet 27.10.2014 19:32 | nach oben springen

#2220

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.10.2014 19:32
von Grete85 | 840 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #2214
Tb0 ist nichts anderes als Türenfernschließen durch den Schaffner. Im großen und ganzen geht man sogar wieder wech davon,weil es sich nicht voll durchgesetzt hat.
Desweiteren müssen offene Türen bei einer Geschwindigkeit von größer gleich 5km/h schließen und werden verriegelt.


Tb0 ist ein zusätzliche elektonische Türsicherung, die das Türen öffnen zwischen 0 und 5 km/h verhindert. Dieses System ist nach wie vor in Betrieb. Wir müssen dies jeden Tag mit überprüfen.

Gruß Grete


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