#2101

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 10:41
von Holtenauer | 1.158 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2100
Hm,
Nachdem man schon durch die Kontrolle durch war ? Etwas spät.
Und dann war das Ding mal gerade ca. 15 m lang.
73, Hans


aso, ok. Danke


Gruß
Thomas
Zerstörer Lütjens - D185

Seit man begonnen hat, die einfachsten Behauptungen zu beweisen, erweisen sich viele von ihnen als falsch

Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast


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#2102

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 10:51
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Aber Bitte. Wie jeder , der die Güst Fri nicht kennt, bist Du ja gezwungen, auf Veröffentlichungen u.ä. zuzugreifen, deren Qualität eben von objektiv bis grottenschlecht reicht. (Jeder hat jetzt drei Tips, welche in der Überzahl sind. Oder lieber doch nicht.)
Das ist für mich aber dann auch so ein wenig das Problem, als "Erklärbär" für Fri und Umgebung das Ganze möglichst klar rüberzubringen. Na, ich bin ja nicht allein.
Übrigens - und am Rande- ich glaub mal die Quelle deiner Frage zu kennen,da gibt es so einen wunderschönen Bericht im Net , bei Tante G. recht weit vorn.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#2103

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 14:56
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2098
Morgen, Gemeinde,....
Da kann ich nur laut Ausrufen:
ES LEBE ICKE, DER ERFINDER DES OBERIRDISCHEN TUNNELS!


73, Hans



Guten Tag,

Ich möchte kein Verderber des oberirdischen Tunnels sein, jedoch habe ich einen solchen auf der deutschen Autobahn A4 entdeckt. Diese Autobahn wurde am Fuss der Stadt Jena (das Quartier mit den Blöcken des soz. Wohnungsbaus) mit einem Tunnel bedeckt. Da gab es keinen zuvor. Ist das zum Schutz gegen Lärm gebaut worden ?

Dann habe ich gelernt, dass die U-Bahn-linie 8 in Berlin zwischen Westphalenweg und Alt-Mariendorf in einem Tunnel über den Teltow-Kanal fährt und nicht darunter. Ich meinte, gelesen zu haben, das sei auch schon bei der U2 so gebaut (wohl Kaiserdamm ?).

Auch in Prague ist eine grosse Brücke über ein Tal im Inneren wie ein Tunnel für die Metro gebaut.

Es ist verrückt, dass dieses Forum und seine Gemeinde mich zu Entdeckungen führt.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#2104

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 15:17
von Grstungen386 | 597 Beiträge

Frage an die Grenzer, die Dienst dort taten: Wie wäre in der Praxis eigentlich im Notfall eine Evakuierung Westberliner Bürger über die Notausstiege im Osten praktisch vonstatten gegangen, immerhin waren in U-Bahn in der Spitze 500 Fahrgäste im Zuge, kann ich mir echt nicht vorstellen, man hätte die komplette Friedrichstrasse (U 6) räumen müssen, um die Ostberliner zu separieren um keine Vermischung zu riskieren....



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#2105

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 15:55
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde,...
Stringer-Daniel , bis auf Prag - da weiß ich`s nicht - richtig .
Aber in Berlin ist eben sowieso immer alles gaaaaanz aaaaanders, da fährt die S- Bahn eben unten und die U-Bahn auf Stelzen.(Manchmal)
Und zu Grstungen - das war einfacher als man denkt, hab ich auch selbst mal machen dürfen, auf Oranienburger Tor. Irgendwo in den Tiefen dieses Threads ist die Beschreibung dazu, leider ist mein "Verzeichnis" im Moment elektronisch u.e., also -such mal schön. Über das Suchwort Oranienburger Tor ev. auch Evakuierung , und Buchhandlung müßte es eigendlich locker zu finden sein. Über einen Notausstieg fand allerdings -meines Wissens nach- nur eine einzige Evakuierung statt, mitten in der Nacht, und nur 3-5 Personen. War aber vor meiner Zeit.
73, Hans


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#2106

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 15:57
von eisenringtheo | 9.156 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #2103
(...)

Guten Tag,

Ich möchte kein Verderber des oberirdischen Tunnels sein, jedoch habe ich einen solchen auf der deutschen Autobahn A4 entdeckt. Diese Autobahn wurde am Fuss der Stadt Jena (das Quartier mit den Blöcken des soz. Wohnungsbaus) mit einem Tunnel bedeckt. Da gab es keinen zuvor. Ist das zum Schutz gegen Lärm gebaut worden ?
(...)

Stringer49


Ein Tunnel ist laut Wiki immer unter der Erde. "Tunnels" oberhalb der Erde nennt man "Galerie", Schutzverbauung, Überdeckung usw. Ganz logisch ist das nicht. Wer im Fussball getunnelt wird, hat gar keine Freude, vor allem die Torwarte nicht, der Fussball ist aber in jeder Phase des "Tunnels" auf oder oberhalb des Rasens.

http://www.hdg.de/berlin/traenenpalast/a...lung/durchgang/
Lustig: Häufig ist im Zusammenhang mit dem Bahnhof Friedrichstrasse die Rede von Dunkelheit, bei mir haben sie offenbar immer die volle Beleuchtung eingeschaltet.
Theo


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#2107

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 16:01
von eisenringtheo | 9.156 Beiträge

Wenn man den Bahnhof Friedrichstrasse hätte entleeren müssen... das wäre eine schwierige Angelegenheit geworden.

Theo


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#2108

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 16:11
von Hans | 2.166 Beiträge

Bei mir auch - aber bei dir, Theo, wars natürlich nur "extra für Schweizer Touristen/Geschäftsleute" oder so. Auch eine beliebte Legende von Fri eben.
73, Hans
Ach - den neuen Beitrag noch rechtzeitig gesehen.
Ja- aber wann muß man einen ganzen Bahnhof räumen ? Alle Fälle, die ich erlebt habe, -nicht nur Fri zu DDR-Zeiten- betrafen immer nur einen Teil des jeweiligen Bahnhofes. Und dann - auf Fri hätte man ja dann auch noch im Westteil vier verschiedene Möglichkeiten gehabt, die Leute aus dem Gefahrenbereich (hypothetisch) heraus zu transportieren. Ostteil- also Bstg.C und die Halle -sowieso problemlos. Und - was wohl sogar der wichtigste Fakt dabei ist - genügend Leute, die solche Evakuierung durchführen können.
73, Hans


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#2109

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 16:22
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #2106
Zitat von Stringer49 im Beitrag #2103
(...)

Guten Tag,

Ich möchte kein Verderber des oberirdischen Tunnels sein, jedoch habe ich einen solchen auf der deutschen Autobahn A4 entdeckt. Diese Autobahn wurde am Fuss der Stadt Jena (das Quartier mit den Blöcken des soz. Wohnungsbaus) mit einem Tunnel bedeckt. Da gab es keinen zuvor. Ist das zum Schutz gegen Lärm gebaut worden ?
(...)

Stringer49


Ein Tunnel ist laut Wiki immer unter der Erde. "Tunnels" oberhalb der Erde nennt man "Galerie", Schutzverbauung, Überdeckung usw.
[...]
Theo



Ich bin als Ausländer froh, dass sich auch Deutsche mit der Sprache verheddern (richtiges Wort?)

«Aus Gründen des Lärmschutzes wird die Bundesautobahn A 4 im Bereich Jena-Lobeda in einer Länge von 628 m eingehaust. Gleichzeitig wird die Autobahn um bis zu sieben Meter abgesenkt. In offener Bauweise wurde nun mit der Errichtung zweier Tunnelröhren begonnen. Beide Röhren in Halbkreisgewölbeform haben eine Breite von 18,25 m und nehmen, baulich getrennt, jeweils eine dreistreifige Richtungsfahrbahn mit Seitenstreifen und zwei Notgehbahnen auf. In der Mitte werden diese durch einen befahrbaren Querstollen miteinander verbunden. Die Gesamtbreite des Bauwerks beträgt 46,40 m. »

http://www.autobahngeschichte.de/Menueop...eburgtunnel.htm

Dann wurde die verlängerte U8 in einem tunnelähnlich Trog (gutes Wort) eingehaust* ????

Stringer49

*Sind wir nicht alle ein wenig ein-ge-haust??? Bitte nicht ernst nehmen!


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#2110

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 16:23
von eisenringtheo | 9.156 Beiträge

Brandschutztore oder -türen und Sprinkleranlagen? Gab es da was? Und wo war die Feuerwache?
Theo


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#2111

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 17:22
von icke46 | 2.593 Beiträge

Um noch mal kurz auf die Tunnel zrückzukommen - wikipedia schreibt über oberirdische Einhausungen:

Allerdings gelten nach DIN 1076 ab einer Länge von 80 Metern oberirdische Einhausungen von Straßen oder Galeriebauwerke als Straßentunnel.

Da die dunkle Verbindung zwischen Tränenpalast und Bahnhof nur 15 Meter lang war, ist es also tatsächlich kein Tunnel, sondern eine Einhausung gewesen - man sieht wieder mal, das Forum bildet.

Gruss

icke



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#2112

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 17:46
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Theo
Schwierig - da stoß ich an meine Grenzen.
Sprinkler-Anlagen - nein, nicht das ich wüsste. Die waren wohl nur in Räumlichkeiten wie Kaufhäuser, Kinos und so was vorgeschrieben. Feuerschutzanlagen : Die damals üblichen Hydranten, allerdings eben "Bahntypisch" gleich mit angeschlossenem Schlauch samt Spritze oder wie das Ding heißt. Da gab’s eine Brandschutzvorschrift der DR bzw. der U-Bahn, die solches genau vorschrieb, wo, und welche verfügbare Wassermenge minimal und so was, in Räumen die üblichen Feuerlöscher - je nach Art des Raumes von 08-15 bis 200 Kg Löschpulver auf Rädern - in den E.-Räumen- auch Vorschrift.
Feuerwache - auf dem Bahnhof nicht, die nächste war wohl Fw Mitte - am Alex. Eine Freiwillige Fw gab`s bei der Bahn auch. Genauer Einsatzplan- keine Ahnung.
Fluchttüren - Du meinst wohl so was wie in Autobahntunneln- ne , da steht aber so ein wenig die Frage, wo und wozu. Fluchtwege - die grünen Schilder, Piktogramme, gab es, sahen nur unwesentlich anders aus als heute.
Die einzige Stelle, wo ich da - allerdings laienhaft, eine Gefahr sehe, dass man im Brandfall schlecht wegkommt, war der U-Bahnsteig der Linie C. Der hatte eben nur die eine Zugangsmöglichkeit über die Treppe zur S-Bahn. - na ja, im Notfall hätte man auch in die Paserelle - südliches Zwischengeschoß, gekonnt, aaaaber.
Wobei - klar Friedrichstraße ist nur ein Bahnhof, aber dass die ganze Hütte mit einmal brennt, erscheint doch etwas unwahrscheinlich. Dazu ist er einfach zu groß. Ach so – Brandschutz und ähnliche Übungen – klar, war ein Hobby vom Chef PKE, kam vor, natürlich – damit es Spaß macht-Nachts, wenn der Bahnhof leer war. (Betriebsruhe) Nun ja, er war nicht mein Chef, Typische Bemerkung bei solcherart Veranstaltung: Ach – die Trapo ist ja AUCH SCHON DA.
73, Hans


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#2113

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 18:30
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #2111
Um noch mal kurz auf die Tunnel zrückzukommen - wikipedia schreibt über oberirdische Einhausungen:

Allerdings gelten nach DIN 1076 ab einer Länge von 80 Metern oberirdische Einhausungen von Straßen oder Galeriebauwerke als Straßentunnel.

Da die dunkle Verbindung zwischen Tränenpalast und Bahnhof nur 15 Meter lang war, ist es also tatsächlich kein Tunnel, sondern eine Einhausung gewesen - man sieht wieder mal, das Forum bildet.

Gruss

icke



Man sagt, so glaube ich in deutsch: Da gebe ich mir die Kugel. Hauptsache sie ist kompatibel zur DIN

Danke für die (DIN-)Antwort. Übrigens : Die D.D.R. lehrt uns in der Friedrichstrasse immer noch etwas.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#2114

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 19:18
von Hans | 2.166 Beiträge

So, und um hier mal DEUTSCHE ORDNUNG reinzubringen :
Daniel - die Kopie der DIN 1 (Deutsche Industrie Norm 1) . Schon recht betagt.
Q. : Din.de
Wie man sehen kann : Von 1918.
So. Ordnung hier. Es gibt nichts, was durch deutsche Normen nicht erfasst wird! ( In Anlehnung an : Die tollkühnen Männer und ihre fliegenden Kisten)
73, Hans


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#2115

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 19:45
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2114
So, und um hier mal DEUTSCHE ORDNUNG reinzubringen :
Daniel - die Kopie der DIN 1 (Deutsche Industrie Norm 1) . Schon recht betagt.
[...]
73, Hans



Danke. Made in Germany war eben doch keine gute Idee von uns, die Deutschen sind pragmatisch und haben uns / machen uns das Leben schwer Ich gebe es zu, sniff.

Aber es gab eine Zeit, wo in UK europäische Normen sehr schnell absorbiert wurden, schneller manchmal als im Kontinent. Aber das ist wohl nicht mehr so. Menschen müssen immer wieder Dummheiten von vorgestern wiederholen, wenn es ihnen zu gut geht. In einer bösen Zeit sagte, nein schrie Herr Hitler: D erwache, heute schreien viele : Egoismus und Nationalismus erwache.

Sorry, ist sehr OT.

Deshalb DIN gemäss

Stringer49


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#2116

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 19:46
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #2115
[quote=Hans|p399104]So, und um hier mal DEUTSCHE ORDNUNG reinzubringen :
Daniel - die Kopie der DIN 1 (Deutsche Industrie Norm 1) . Schon recht betagt.
[...]
73, Hans



Danke. Made in Germany war eben doch keine gute Idee von uns, die Deutschen sind pragmatisch und haben uns das Leben schwer gemacht / machen uns das Leben schwer mit guten DIN-Produkten Ich gebe es zu, sniff.

Aber es gab eine Zeit, wo in UK europäische Normen sehr schnell absorbiert wurden, schneller manchmal als im Kontinent. Aber das ist wohl nicht mehr so. Menschen müssen immer wieder Dummheiten von vorgestern wiederholen, wenn es ihnen zu gut geht. In einer bösen Zeit sagte, nein schrie Herr Hitler: D erwache, heute schreien viele : Egoismus und Nationalismus erwache.

Sorry, ist sehr OT.

Deshalb DIN gemäss

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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zuletzt bearbeitet 22.10.2014 19:47 | nach oben springen

#2117

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 19:52
von eisenringtheo | 9.156 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2112

Fluchttüren - Du meinst wohl so was wie in Autobahntunneln- ne , da steht aber so ein wenig die Frage, wo und wozu. Fluchtwege - die grünen Schilder, Piktogramme, gab es, sahen nur unwesentlich anders aus als heute.
(...)


Nein Brandschutztüren dienen dazu, die Ausbreitung des Feuers zu verhindern, sie sind eine Form des Feuerschutzabschlusses
http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerschutzabschluss
Im Alarmfall schliessen sie sich selbständig und werden dann durch einen meist hydraulischen Türschliesser immer wieder verschlossen, falls sie (zB. als Fluchttüre) benützt werden.
Theo


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#2118

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 20:19
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Theo,
Jetzt versteh ich, was Du meinst -
Etwas vergleichbares-nehm ich mal an, waren die Dinger, die man zu DDR-Zeiten "Feuerschutztüren" nannte. Ob die sich aber - im Alarmfall- selbstständig geschlossen haben, also quasi automatisch- hm. Keine Ahnung.Sowas gabs auf dem Bahnhof. Der "Rest der Beschreibung" stimmt überein.
und - war die Technik damals eigendlich schon so weit ? Oder wie weit ? Da müßte ein Feuerwehrmann ran an das Thema.
73, Hans


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#2119

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 21:05
von Wolle76 (gelöscht)
avatar

Daniel,

Ich glaube Du verwechselst die U8 mit der U6. Alt Mariendorf ist Endstation der U6. Allerdings färt die nur im nördlichen Teil hinter Kurt Schuhmacher Platz oberirdisch um ab Borsigwerke wieder U_Bahn zu sein.
Im Süden ist sie komplett unterirdisch. die U8 wiederum fährt NIE oberirdisch.


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#2120

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 22.10.2014 21:24
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Wolle76 im Beitrag #2119
Daniel,

Ich glaube Du verwechselst die U8 mit der U6. Alt Mariendorf ist Endstation der U6. Allerdings färt die nur im nördlichen Teil hinter Kurt Schuhmacher Platz oberirdisch um ab Borsigwerke wieder U_Bahn zu sein.
Im Süden ist sie komplett unterirdisch. die U8 wiederum fährt NIE oberirdisch.


Ich las dies, Hans:
«Ähnlich wie auf der benachbarten Verlängerung nach Britz-Süd erwies sich auch auf der Strecke nach Alt-Mariendorf die Querung des Teltowkanals als das komplizierteste Teilstück. Man scheute hier die nun fast schon klassisch zu nennende Unterfahrung des Wasserlaufes und entsann sich einer im Berliner Netz ebenfalls schon verwirklichten anderen Lösung. Die U-Bahn fährt über den Kanal hinweg, und auf der Oberseite des Tunnels verläuft die Straße. Ähnlich war ja schon die Überquerung des Grabens der Eisenbahn im Zuge des Kaiserdamms (U2) oder die Überquerung des Schwarzen Grabens in Wilmersdorf (U1 im Zuge der Barstraße) gelöst worden.
Die Stubenrauchbrücke am Ullsteinhaus besteht heute aus zwei getrennten Bauwerken für die beiden Fahrbahnen. Der östliche Teil besteht aus einem Stahlbeton-Hohlkasten mit 40 m Spannweite, in dem sich ein Teil des U-Bahnhofes befindet. Darüber verläuft die stadteinwärts führende Fahrbahn. Da es sich beim Teltowkanal um eine schiffbare Wasserstraße handelt, waren unterseitig 4,60 m lichte Durchfahrtshöhe für die Schiffe einzuhalten. Dadurch liegt das Straßenniveau auf der Oberseite 1‚20 m über seiner ursprünglichen Höhe, was Rampenkonstruktionen an beiden Brückenenden erforderte. Vom statdtauswärts führenden westlichen Brückenteil läßt sich diese Höherlegung heute deultich erkennen.
Erschwert wurde das Bauvorhaben zusätzlich durch den morastigen Grund auf dem Nordufer. Die Widerlager ruhen auf Preßbetonpfählen mit bis zu 17,5 m Länge, auf die sonst üblichen Rammpfähle verzichtete man, um eine Störung der Produktion in der nahegelegenen Druckerei zu vermeiden.
Betrachtet man diesen Aufwand und bedenkt dann noch, daß eine eventuelle Veränderung dieser Brückenkonstruktion — etwa beim Ausbau des Teltowkanals — wieder erhebliche Bauarbeiten erfordern wird, drängt sich die Frage auf, ob man mit einer klassischen Kanalunterfahrung auf Dauer nicht besser bedient gewesen wäre. Die gewählte Lösung ist aber zweifellos technisch sehr interessant, vielleicht hat ja gerade dies die Ingenieure gereizt.
Die Bahnhöfe auf der Verlängerung nach Alt-Mariendorf erhielten durchgängig 110 m lange Mit-telbahnsteige in anderthalbfacher Tiefenlage. Die Wandgestaltungen mit Riemchen in Alt-Tempelhof sind das letzte Werk Bruno Grimmeks, die Architektur der südlichen Stationen geht auf Rainer Gerhard Rümmler zurück, der mit größeren Wandfliesen arbeitete. Bei den Decken der Bahnsteighallen experimentierte man mit verschiedenen schallschluckenden Konstruktionen...»
Domke Petra. Hoeft Markus: Tunnel Gräben Viadukte. 100 Jahre Baugeschichte der Berliner U-Bahn: Kulturbild Verlag (berlin) 1998, p. 176

Wenn ich mich getäuscht habe sollte... oder ist die Strecke nur eingehaust?
Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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