#101

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 11:57
von Grenzgänger (gelöscht)
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Zitat von Merkur im Beitrag #100

Es geht doch nicht darum, dass ein Bürgermeister Personenschutz braucht.
Werner Walde war Kandidat des Politbüros des ZK der SED. Und in dieser Funktion wurde er ...


Zum ersten Satz: Das habe ich auch nicht gesagt..
Der zweite Satz ist auch klar.. kannst du aber dem "Geist" meines Beitrages auch entnehmen..

also: Übereinstimmung in allen Punkten

Siggi


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#102

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 12:10
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #88
Ich meine das im Westen für die Politiker eine andere Gefährdungslage bestand, man denke an die RAF.
Im Osten das waren ja eigentlich gar keine richtigen Politiker, ich möchte diese "Persönlichkeiten" mal, sorry, auf lapidare Possenspieler reduzieren, wer mochte so etwas tatsächlich umbringen und dafür in Leipzig mit einem Nahschuss in den Hinterkopf gerichtet werden?
Das war schon so in Ordnung das diese Kasper in Wandlitz vom Rest der 17 Millionen getrennt wurden, wer wollte die schon wirklich sehen.



Es gab auch in der DDR genug geistig Gestörte, die zu einer solchen Tat fähig gewesen wären und denen es völlig egal war, was danach mit ihnen geschieht. Bekanntlich hält die Todesstrafe in den USA auch keine Mörder von ihren Taten ab. Aber ich gebe Dir dahingehend recht, einen politisch motivierten Mord hatten unsere führenden Repräsentanten kaum zu befürchten.

Eine Tatsache, die es zu bedenken gilt ist aber auch, dass Staatsoberhäupter, Präsidenten, Minister, Regierungsdelegationen, Parteivorsitzende usw. die DDR besuchten und auch deren Schutz zuverlässig gewährleistet werden musste. Wer konnte denn ausschließen, dass aufgrund von Spannungen zwischen anderen Staaten, auf deren Repräsentanten in der DDR ein Anschlag verübt wird ???
Die Kommandos der HA PS waren auf solche Lagen entsprechend vorbereitet, die Mitarbeiter wurden anhand von internationalen und bei der HA PS ausgewerteten Attentatsbeispielen geschult.



zuletzt bearbeitet 20.08.2013 12:12 | nach oben springen

#103

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 12:15
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #96
Na gut, ob nun jeder Politiker der verblichenen DDR in die Kategorie "Unfähig" fällt, wage ich zu bezweifeln. Es gab sicher eine ganze Menge, die guten Willens und voller Ideen waren, letztendlich aber gegen Wände liefen. Und daran verzweifelten. Honecker wurde mit zunehmenden Alter immer mehr zur lebenden Satire. Würde er heute regieren, würden die Satire-Sendungen a la "Heute-Show" mit dem Parodieren überhaupt nicht mehr nachkommen. Das selbe trifft, in noch stärkerem Maße, auf seinen Vorgänger Walter Ulbricht zu.
Und ob nun fähig oder nicht: ein Manko hatten die Politiker der DDR auf jeden Fall. Keiner von ihnen konnte von sich behaupten, frei und demokratisch gewählt worden zu sein.

Gruß Uwe



100 % Zustimmung, Uwe.
Und für solche Witzfiguren der Geschichte ist selbst eine Patrone zu schade.
Ich hab's 1989/90 erleichtert zur Kenntnis genommen, als es hiess "das Ehepaar Honecker ist nach Chile ausgereist".
Was hätte das Volk der DDR oder die Justiz mit den verbohrten, uneinsichtigen alten Leuten machen sollen ?
Ich hätte da auch keine Lösung gewusst...
An die Wand stellen wie das Ehepaar Ceaucescu in Rumänien ?
Wohl kaum - bei uns ist zum Glück vieles etwas anders gelaufen.
Der Abgang des greisen, verbohrten Mielke - Frühjahr 1990 in igendeiner Volkskammer-Versammlung - ich hab's noch heute im Ohr:
"Aber...aber... ich liebe Euch doch alle" - und der Rest ging im Gelächter des Saals unter.
Solche Leute nehmen doch ihr historisches Versagen überhaupt nicht wahr und haben auch kein Schuldbewusstsein und auch keine Blick für die Realitäten.
Zum Thema Personenschutz von Funktionären in der DDR hab ich noch eine Erinnerung:
Irgendwann während meines Studium an der TU Dresden (1973.....77) war ich zu einem Diskussionsabend mir Hans Modrow, dem damaligen 1.Sekretär der SED im Bezirk Dresden. Keinerlei spezielle SIcherheitsvorkehrungen, Kontrollen, sonstiges. Hans Modrow life, zum anfassen, gewissermassen. Ober er eine Pistole im Jackett trug ? Bestimmt. Na und ?
Modrow zählte damals als Reformer, Hoffnungsträger und genoss entsprechende Sympathien. Das war doch Schutz genug.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
andyman hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.08.2013 12:18 | nach oben springen

#104

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 12:55
von GeMi | 556 Beiträge

Zitat von Damals87 im Beitrag #76


... bedeutenden mitteleuropäischen Industriestaates mit einem im weltweiten Vergleich deutlich überdurchschnittlichen Wohlstandsniveau ...





Hallo,

Wohlstand kann man wohl sehr unterschiedlich auslegen.
Hier ein paar Vor- und Nachherbilder meiner (ehemaligen) Heimatstadt Halle/Saale:

http://www.google.de/imgres?q=DDR+Ruinen...,r:31,s:0,i:181

P.S. Halle-Neustadt hat im Laufe der Jahre die Hälfte seiner Einwohner verloren - mich auch.


Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unübersehbaren Zahl von Nachläufern.

Jean Cocteau
Hapedi und Lebensläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.08.2013 14:06 | nach oben springen

#105

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 13:15
von Grenzgänger (gelöscht)
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OT
Danke für den Link, GeMi..
auch dieses "Ruinen schaffen ohne Waffen" dürfen wir nicht vergessen..

Siggi
(der jahrelang bei der Umsetzung des Wohnungsbauprogramms mitgewirkt hat und damals an die Argumente der "Übergangsphasen" geglaubt hat..

edit: OT eingefügt


zuletzt bearbeitet 20.08.2013 13:16 | nach oben springen

#106

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 14:29
von andy | 1.198 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #88

Im Osten das waren ja eigentlich gar keine richtigen Politiker, ich möchte diese "Persönlichkeiten" mal, sorry, auf lapidare Possenspieler reduzieren, ...
Das war schon so in Ordnung das diese Kasper in Wandlitz vom Rest der 17 Millionen getrennt wurden, wer wollte die schon wirklich sehen.



Das sehe ich etwas anders und ich habe hier manchmal den Eindruck, als wenn die Bewertung von Honni und Co. nur auf die letzten Monate der DDR reduziert wird. Den "Possenspieler" billige ich bestenfalls dem Auftritt von Mielke in der Volkskammer zu.

Es gab aber auch eine Zeit davor und da spreche ich ausschließlich über meine persönliche Erfahrungen. Ich hatte Ende der 70'er/Anfang der 80'er nicht den Eindruck, von Kaspern regiert zu werden. Ich lebte damals (70'er) in einer 10.000 Kleinstadt in Mecklenburg und in den Unterlagen des IX. Parteitages stand drin, was sich u.a. in meiner Stadt verändern sollte: es wurde ein neuer Großbetrieb errichtet (heute Grabower Küsschen) und parallel dazu wurde ein ganzes Neubauviertel mit 6 Wohnblocks x 4 Aufgänge x10 Wohnungen errichtet. Das waren Ende der 70'er 240 Wohnungen für eine Kleinstadt - mich hat beeindruckt, dass das sogar in einem Programmheft aus dem damals fernen Berlin stand und dass es auch so kam. Nach Kaspertheater sieht das für mich auch aus heutiger Sicht nicht aus. Ich erlebte Ende der 70'er den Wiederaufbau eines Stadtteils im Schweriner Zentrum (Grosses Moor?) und den Aufbau des Neubaugebietes Dreesch sowie des Industriegeländes Sued(?). Meine Berliner Erfahrungen lasse ich hier ganz bewusst raus. Als ich 1983 von Berlin nach Potsdam kam, wurde auch da an jeder Ecke gebaut, es entstanden Neubaugebiete wie Schlaatz und Stern - all das sah nicht nach Stillstand aus, wenngleich es natürlich immer noch genug Ecken gab, in denen es schlimm aussah (Holländerviertel in Potsdam). Ich wäre aber nicht auf die Idee gekommen daran zu glauben, dass das durch eine Riege von Narren- oder Possenspielern zu verantworten war.
Ein Umdenkprozess begann eigentlich erst mit der Aera Gorbatschow, dem Verbot des Sputnik (extra dafür habe ich mir selber 1983 ein Regal gebaut) und der Geschichte mit der Wohnungsrenovierung. Inzwischen hatte ich Ehekredit, dessen Aufstockung 1986 und einige andere sozialpolitische Dinge in der DDR genossen. Meine Kinder (86, 88) waren in Krippe und Kiga und ich hatte auch da immer noch nicht den Eindruck, einer Riege von Narren zu dienen. Selbst im Frühjahr/Sommer 1989 hoffte ich in meiner damaligen Naivität noch immer, dass die im PB an der Lösung der Probleme basteln, mit der Ausreise der Prag-Flüchtlinge brach bei mir allerdings dann auch fast alle Hoffnung zusammen.

Heute ist es einfach sich hinzustellen und die Staatsführung der DDR im Nachhinein lächerlich zu machen. Zu tiefsten DDR-Zeiten haben aber wohl die meisten DDR-Bürger (hier) die Vergünstigungen von Kita (mit gut ausgebildeten Erzieherinnen) bis 18.00 Uhr, Krediterlass bei Geburten usw. in Anspruch genommen.

Es zeugt in meinen Augen nicht von persönlicher Reife, die Führungsriege der DDR, die dieses Füllhorn sozialer Leistungen über die DDR-Bevölkerung ausschütteten als "Possenspieler, "Persönlichkeiten" und als "Kasper" zu bezeichnen und ich bin in der Vergangenheit schon das eine oder andere mal von Deinen, Andreas, in meinen Augen primitiven Wortbeiträgen überrascht worden - da habe ich den GW eigentlich auf einem anderen Level gesehen.
Es gab, ohne Zweifel schwere Verwerfungen und unendlich viele Fehler und Kretikpunkte in der DDR. Deren Führung aber als Narren hinzustellen und damit auch das Lebenswerk vieler, die in unterstellten Ebenen ob in der Wirtschaft oder auch im Staatsapparat tätig waren zu diskreditieren - in meinen Augen ist das nicht nur zu kurz gesprungen sondern eine dumme Aussage, der wohl nicht allzu tiefes Nachdenken über das eigene Leben in der DDR vorausgegangen ist.

Allerdings passt es widerum in das, in dieser Gesellschaft vermittelte Bild der ehemaligen DDR.


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
zuletzt bearbeitet 20.08.2013 15:42 | nach oben springen

#107

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 14:59
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #103
Zitat von ABV im Beitrag #96
Na gut, ob nun jeder Politiker der verblichenen DDR in die Kategorie "Unfähig" fällt, wage ich zu bezweifeln. Es gab sicher eine ganze Menge, die guten Willens und voller Ideen waren, letztendlich aber gegen Wände liefen. Und daran verzweifelten. Honecker wurde mit zunehmenden Alter immer mehr zur lebenden Satire. Würde er heute regieren, würden die Satire-Sendungen a la "Heute-Show" mit dem Parodieren überhaupt nicht mehr nachkommen. Das selbe trifft, in noch stärkerem Maße, auf seinen Vorgänger Walter Ulbricht zu.
Und ob nun fähig oder nicht: ein Manko hatten die Politiker der DDR auf jeden Fall. Keiner von ihnen konnte von sich behaupten, frei und demokratisch gewählt worden zu sein.

Gruß Uwe



100 % Zustimmung, Uwe.
Und für solche Witzfiguren der Geschichte ist selbst eine Patrone zu schade.
Ich hab's 1989/90 erleichtert zur Kenntnis genommen, als es hiess "das Ehepaar Honecker ist nach Chile ausgereist".
Was hätte das Volk der DDR oder die Justiz mit den verbohrten, uneinsichtigen alten Leuten machen sollen ?
Ich hätte da auch keine Lösung gewusst...
An die Wand stellen wie das Ehepaar Ceaucescu in Rumänien ?
Wohl kaum - bei uns ist zum Glück vieles etwas anders gelaufen.
Der Abgang des greisen, verbohrten Mielke - Frühjahr 1990 in igendeiner Volkskammer-Versammlung - ich hab's noch heute im Ohr:
"Aber...aber... ich liebe Euch doch alle" - und der Rest ging im Gelächter des Saals unter.

Solche Leute nehmen doch ihr historisches Versagen überhaupt nicht wahr und haben auch kein Schuldbewusstsein und auch keine Blick für die Realitäten.
Zum Thema Personenschutz von Funktionären in der DDR hab ich noch eine Erinnerung:
Irgendwann während meines Studium an der TU Dresden (1973.....77) war ich zu einem Diskussionsabend mir Hans Modrow, dem damaligen 1.Sekretär der SED im Bezirk Dresden. Keinerlei spezielle SIcherheitsvorkehrungen, Kontrollen, sonstiges. Hans Modrow life, zum anfassen, gewissermassen. Ober er eine Pistole im Jackett trug ? Bestimmt. Na und ?
Modrow zählte damals als Reformer, Hoffnungsträger und genoss entsprechende Sympathien. Das war doch Schutz genug.

Gruss Hartmut




Die sich damals in der Volkskammer halb totgelacht haben über diesen "berühmten" Satz Mielkes, hatten es gerade nötig gehabt.
Zum Anderen war der Satz bei der Berichterstattung völlig aus dem Zusammenhang gerissen.
Mediale Erscheinungen waren unsere ehemaligen Regierungsmitglieder wohl eher nicht, aber Witzfiguren auch nicht.


nils1405 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#108

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 15:34
von andy | 1.198 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #107
[

Die sich damals in der Volkskammer halb totgelacht haben über diesen "berühmten" Satz Mielkes, hatten es gerade nötig gehabt.
Zum Anderen war der Satz bei der Berichterstattung völlig aus dem Zusammenhang gerissen.
Mediale Erscheinungen waren unsere ehemaligen Regierungsmitglieder wohl eher nicht, aber Witzfiguren auch nicht.





Danke für Deinen Beitrag, Schnatti! Hätte ich so von Dir nicht erwartet.

Kommunikationstrainer waren damals noch nicht so in und es gab in der Regierungsreihe viele lausige Redner. Dann kannst Du auch die beste Botschaft haben, kannst Du sie nicht verkünden, hört Dir halt auch keiner zu.

Ja die Volkskammer damals - das Schattenparlament entdeckte gerade seinen demokratischen Auftrag ...

Dass Mielke seine Sätze damals (aus seiner Sicht) ehrlich meinte, nahm ich ihm sogar ab - er fühlte sich als oberster Volksbeschützer der DDR und hat seinen Job wohl auch ernst genommen.

Dafür, dass Senilität gepaart mit Volks-Ferne das objektive Beurteilungsvermögen eines Menschen stark beeinflusst - ja dafür ist er ein gutes Beispiel.


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#109

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 16:21
von StabsfeldKoenig | 2.620 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #77
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #75
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #74
Och die Hohlmeierinn,
Ist das wirklich vergleichbar?
sind schon sehr speziell gewesen diese Bonzensiedlungen in der DDR.
Ich ziehe mich da nicht mal an dem vermeintlichen Luxus hoch den es da gegeben haben soll.
Ich habe das für mich nie in Einklang bringen können mit dem öffentlich propagierten Verbundenheitsgehabe von Partei und Volk.
Wie bei vielem in diesem Land klaffte auch da eine große Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit.



Ja, Schnatterinchen es gibt da einen Unterschied heute zeigen die Bonzen offen ihre Abgehobenheit....
Und der vermeintliche Luxus - ich habe zur sog. "Wendezeit" eine Reportage über Wandlitz gesehen (war bestimmt nicht wohlgemeint), nur was ich dort gesehen habe war ein sehr "schmaler Luxus". damals lebte ein Meister bzw. Abteilungsleiter eines Großbetriebes in der BRD in mehr Luxus als mancher DDR Minister. Nur uns als DDR Bürger war der Unterschied zwischen "normaler" Lebensweise und "Luxus" nicht so geläufig, aber das haben wir ja nun gelernt...
Ich denke nur an das Thema "Ehrensold" und die lebenslangen Vergünstigungen für ehemalige (man beachte bitte den neutralen Ausdruck) Präsidenten der BRD.




Mensch ddr-bürger,

wer regt sich denn über den kleinbürgerlichen "Luxus" von Wandlitz auf. Ich nicht!!
Über die Art von Propaganda müßten wir eigentlich schon weg sein.
Mir ging es um den Widerspruch von propagierter Volksnähe und Wirklichkeit.Von der Sorge der Genossen vor ihrem eigenen Volk.
Um die Beweggründe der Genossen sich gemeinschaftlich Kasernieren zu lassen.
Kann man ja auch anders sehen. Im Kriegsfalle hätte der Klassenfeind die gesamte Führung der DDR auf einen Schlag schnappen können.
Also war der Schutz nach aussen den Wandlitz geben sollte ja eher zweitrangig? Die Genossen wollten sich wohl eher vor dem eigenen Volk schützen.



Im Verteidigungsfall wären die führenden DDR-Politiker an ihren Arbeitsplätzen (bzw. den Ausweichstandorten / Bunkern) gewesen. In Wandlitz hätte man allenfalls die Ehefrauen gefunden. Umgekehrt hätte ein Kommando-Unternehmen auch eine Bundestagsts-/Kabinettssitzung zum Ziel haben können, wenn man die Bundesregierung (oder gar den gesammten Bundestag) hätte festsetzen wollen.



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#110

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 17:34
von Hapedi | 1.875 Beiträge

Zitat von GeMi im Beitrag #104
Zitat von Damals87 im Beitrag #76


... bedeutenden mitteleuropäischen Industriestaates mit einem im weltweiten Vergleich deutlich überdurchschnittlichen Wohlstandsniveau ...





Hallo,

Wohlstand kann man wohl sehr unterschiedlich auslegen.
Hier ein paar Vor- und Nachherbilder meiner (ehemaligen) Heimatstadt Halle/Saale:

http://www.google.de/imgres?q=DDR+Ruinen...,r:31,s:0,i:181

P.S. Halle-Neustadt hat im Laufe der Jahre die Hälfte seiner Einwohner verloren - mich auch.



na genau so sah der real existierende sozialismus aus da können die neubausiedlungen auch darüber hinwegtäuschen
lg Peter



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#111

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 18:33
von Vogtländer (gelöscht)
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Andy brachte hier 2 gute Beispiele,den Ehe-Kredit und die Kinderbetreuung in den Kitas.
Vom Grundsatzgedanken her wirklich gut.Aber aus Kaufmannssicht/Bankensicht vollkommen unmöglich.
-Ehekredit:
In Zeiten,wo man Wirtschaftskreditrückzahlungen nicht mehr oder nur noch eingeschrenkt bedienen kann,da kann man es sich nicht leisten,auch noch Geld zu verschenken.Und sei es für junge Ehepaare,welche sich eine Wohnung einrichten.Auch heute kann ich nur Geld in welcher Form auch immer ausgeben,welches ich auf der +Seite des Kontos habe.
Meine Schwester (gelernte Außenhandelskauffrau) kam mit ihrem damaligen Mann auch in den Genus dieses Kredits.Aber Glücklich war sie nicht damit vom kaufmänichen Denken her.Sah sie doch auch,wie es wirtschaftlich aussah.Sie nahm den Kredit letztendlich nur aus "egoistichen" Gründen (oder wie sie sagte: einem geschenktem Gaul seh ich nicht ins,aber hoch übers Maul!)!
-Kitas:
Ja,die Betreuung war gut.Für die Kinder,und auch die Eltern.Gleiches bezieht sich auch auf die Schule und die Betreuung im Hort und in AG`s etc.!
Aber um welchen Preis?Letztendlich nur Essenskosten!
Oder hat einer von Euch für den Hort bezahlt?Meine Eltern,meine Tante und meine Großeltern jedenfals nicht.Nun zur Frage:Woher kamen die Finanzen für Hortnerrinnen/Kindergärtnerinnen?Von den Betreuten (Leistungsempfängern) nicht.Von den Erzeugern auch nicht.

Von daher meine Meinung:
Witschfatlich waren Narren aktiv ganz oben!

Sollte ich OT gegangen sein:Entschuldigung!


Hapedi und Jobnomade haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.08.2013 19:55 | nach oben springen

#112

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 18:41
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #111
Andy brachte hier 2 gute Beispiele,den Ehe-Kredit und die Kinderbetreuung in den Kitas.
Vom Grundsatzgedanken her wirklich gut.Aber aus Kaufmannssicht/Bankensicht vollkommen unmöglich.
-Ehekredit:
In Zeiten,wo man Wirtschaftskreditrückzahlungen nicht mehr oder nur noch eingeschrenkt bedienen kann,da kann man es sich nicht leisten,auch noch Geld zu verschenken.Und sei es für junge Ehepaare,welche sich eine Wohnung einrichten.Auch heute kann ich nur Geld in welcher Form auch immer ausgeben,welches ich auf der +Seite des Kontos habe.
Meine Schwester (gelernte Außenhandelskauffrau) kam mit ihrem damaligen Mann auch in den Genus dieses Kredits.Aber Glücklich war sie nicht damit vom kaufmänichen Denken her.Sah sie doch auch,wie es wirtschaftlich aussah.Sie nahm den Kredit letztendlich nur aus "egoistichen" Gründen (oder wie sie sagte: einem geschenktem Gaul seh ich nicht ins,aber hoch übers Maul!)!
-Kitas:
Ja,die Betreuung war gut.Für die Kinder,und auch die Eltern.Gleiches bezieht sich auch auf die Schule und die Betreuung im Hort und in AG`s etc.!
Aber um welchen Preis?Letztendlich nur Essenskosten!
Oder hat einer von Euch für den Hort bezahlt?Meine Eltern,meine Tante und meine Großeltern jedenfals nicht.Nun zur Frage:Woher kamen die Finanzen für Hortnerrinnen/Kindergärtnerinnen?Von den Betreuten (Leistungsempfängern) nicht.Von den Erzeugern auch nicht.

Von daher meine Meinung:
Witschftlich waren Narren aktiv ganz oben!

Sollte ich OT gegangen sein:Entschuldigung!





Und was hat dies mit dem Ausgangsthema zu schaffen ? Nichts !


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#113

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 18:57
von Lutze | 8.032 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #81
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #74
Och die Hohlmeierinn,
Ist das wirklich vergleichbar?
sind schon sehr speziell gewesen diese Bonzensiedlungen in der DDR.
Ich ziehe mich da nicht mal an dem vermeintlichen Luxus hoch den es da gegeben haben soll.
Ich habe das für mich nie in Einklang bringen können mit dem öffentlich propagierten Verbundenheitsgehabe von Partei und Volk.
Wie bei vielem in diesem Land klaffte auch da eine große Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit.




Wo gab es denn große "Bonzensiedlungen" ?

Bewacht war Wandlitz und ein kleiner Teil von Strausberg, wo AG Hoffmann wohnte. Dort gab es jedoch freien Zugang für alle.
Und Hohenschönhausen ? Sicher, da wohnten einige Führungskräfte des MfS. Schau Dir mal die Häuser an. Ein Witz. Überwiegend aus Plattenteilen wie Hochhäuser gebaut.

Kein Videokameras, kein Panzerglas, keine Panikräume in den Häusern, keine Panzertüren etc.

Die Häuser der Armeeführung waren so bombastisch, dass diese nach 1990, als nicht ausreichend von der Bundeswehr angesehen wurden.

in Neubrandenburg gab es eine Bonzensiedlung,eins stimmt,
sie war nicht groß,gleich hinter dem MfS-Objekt auf den Lindenberg,
der SED-Chef vom Bezirk Herr Cxxxxxxx wohnte dort,vorher hatte er
in der Leninstraße gegenüber der Schwedenstraße im Hochhaus gewohnt
Lutze

Edit:Keine Klarnamen!

bendix


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
zuletzt bearbeitet 21.08.2013 09:34 | nach oben springen

#114

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 19:04
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

In Pankow-Niederschönhausen gab es noch "das Städtchen", wo auch Krenz wieder aus Wandlitz hinzog und rund um die Stalinallee waren auch Pracht- und Funktionärswohnungen für die Intelligenz. Sonja Honecker wohnte in der Leipziger Str. hatte aber auch ständige Haushälterinnen aus der Waldsiedlung, die Sonjas Schuhe angeblich in Wandlitz putzen mussten.
Nach sowjetischem Muster hatten außerdem viele Betriebe oder Einrichtungen (MfS, Interflug etc.) Schwerpunkt-Wohnblöcke oder Siedlungen für sich. Das ging immer weiter die Nahrungskette runter und ermöglichte natürlich auch eine bestimmte Überwachung und Kontrolle.


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.08.2013 19:05 | nach oben springen

#115

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 19:20
von Grenzgänger (gelöscht)
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #111
....Woher kamen die Finanzen für Hortnerrinnen/Kindergärtnerinnen?....
Witschftlich waren Narren aktiv ganz oben!

Sollte ich OT gegangen sein:Entschuldigung!




Hallo, Vogtländer,
ja, das ist OT, nämlich schon wieder ein ganz anderes Grundsatzthema..

Aber dieses System damals war ein anderes als das heutige- nämlich der Versuch eines Sozialismus (alles sozusagen in einen Topf, dann alles aus dem Topf.. ist ganz ganz grob vereinfacht)
Und dieses System mit heutigen Maßstäben zu bewerten, muss schiefgehen..

..und sagen wir statt Narren lieber Idealisten !
Da ist auch nach heutigen Maßstäben kein großer Unterschied.. könnte man bei "schlichter Betrachtungsweise" meinen..
Mir ganz persönlich sind idealistische Spinner viel sympathischer als raffgierige Banker (pardon, wirtschaftlich denkende...)

Und deswegen gibts hier auch immer so schöne Diskussionen..

So, und jetzt ist es völlig OT..

Siggi


Jobnomade und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#116

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 19:22
von Vogtländer (gelöscht)
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Hach,der Alfred kann wieder mal nicht zu Ende lesen!Aber naja,ich bin mal wieder gnädig mit Dir.
Ach ja,mein Beitrag übrigens bezog sich auf die vorhergehenden Beiträge,falls es Dir entgangen sein sollte.Von daher bezog es sich ,auch wenn die vorhergehenden Beiträge genauso OT sind,genauso auf das Thema.Lesen,Verstehen und Antworten - so nennt sich das,Alfred!Nur mal so für Dich!
Übrigens darfst auch Du mit mehr als nur einem Sätzlein antworten,auch wenn Dir meine Meinung bzw. meine Antworten nicht passen (was mir total egal ist,wie Du ja wissen tust!)!
Einen schönen Abend Dir!


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#117

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 19:25
von Vogtländer (gelöscht)
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Siggi,ich wollte die Damen und Herren nicht auf Witzfiguren degradieren.Dafür waren sie schon wieder zuweit weg von diesen!


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#118

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 21:41
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von andy im Beitrag #106
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #88

Im Osten das waren ja eigentlich gar keine richtigen Politiker, ich möchte diese "Persönlichkeiten" mal, sorry, auf lapidare Possenspieler reduzieren, ...
Das war schon so in Ordnung das diese Kasper in Wandlitz vom Rest der 17 Millionen getrennt wurden, wer wollte die schon wirklich sehen.



Das sehe ich etwas anders und ich habe hier manchmal den Eindruck, als wenn die Bewertung von Honni und Co. nur auf die letzten Monate der DDR reduziert wird. Den "Possenspieler" billige ich bestenfalls dem Auftritt von Mielke in der Volkskammer zu.

Es gab aber auch eine Zeit davor und da spreche ich ausschließlich über meine persönliche Erfahrungen. Ich hatte Ende der 70'er/Anfang der 80'er nicht den Eindruck, von Kaspern regiert zu werden. Ich lebte damals (70'er) in einer 10.000 Kleinstadt in Mecklenburg und in den Unterlagen des IX. Parteitages stand drin, was sich u.a. in meiner Stadt verändern sollte: es wurde ein neuer Großbetrieb errichtet (heute Grabower Küsschen) und parallel dazu wurde ein ganzes Neubauviertel mit 6 Wohnblocks x 4 Aufgänge x10 Wohnungen errichtet. Das waren Ende der 70'er 240 Wohnungen für eine Kleinstadt - mich hat beeindruckt, dass das sogar in einem Programmheft aus dem damals fernen Berlin stand und dass es auch so kam. Nach Kaspertheater sieht das für mich auch aus heutiger Sicht nicht aus. Ich erlebte Ende der 70'er den Wiederaufbau eines Stadtteils im Schweriner Zentrum (Grosses Moor?) und den Aufbau des Neubaugebietes Dreesch sowie des Industriegeländes Sued(?). Meine Berliner Erfahrungen lasse ich hier ganz bewusst raus. Als ich 1983 von Berlin nach Potsdam kam, wurde auch da an jeder Ecke gebaut, es entstanden Neubaugebiete wie Schlaatz und Stern - all das sah nicht nach Stillstand aus, wenngleich es natürlich immer noch genug Ecken gab, in denen es schlimm aussah (Holländerviertel in Potsdam). Ich wäre aber nicht auf die Idee gekommen daran zu glauben, dass das durch eine Riege von Narren- oder Possenspielern zu verantworten war.
Ein Umdenkprozess begann eigentlich erst mit der Aera Gorbatschow, dem Verbot des Sputnik (extra dafür habe ich mir selber 1983 ein Regal gebaut) und der Geschichte mit der Wohnungsrenovierung. Inzwischen hatte ich Ehekredit, dessen Aufstockung 1986 und einige andere sozialpolitische Dinge in der DDR genossen. Meine Kinder (86, 88) waren in Krippe und Kiga und ich hatte auch da immer noch nicht den Eindruck, einer Riege von Narren zu dienen. Selbst im Frühjahr/Sommer 1989 hoffte ich in meiner damaligen Naivität noch immer, dass die im PB an der Lösung der Probleme basteln, mit der Ausreise der Prag-Flüchtlinge brach bei mir allerdings dann auch fast alle Hoffnung zusammen.

Heute ist es einfach sich hinzustellen und die Staatsführung der DDR im Nachhinein lächerlich zu machen. Zu tiefsten DDR-Zeiten haben aber wohl die meisten DDR-Bürger (hier) die Vergünstigungen von Kita (mit gut ausgebildeten Erzieherinnen) bis 18.00 Uhr, Krediterlass bei Geburten usw. in Anspruch genommen.

Es zeugt in meinen Augen nicht von persönlicher Reife, die Führungsriege der DDR, die dieses Füllhorn sozialer Leistungen über die DDR-Bevölkerung ausschütteten als "Possenspieler, "Persönlichkeiten" und als "Kasper" zu bezeichnen und ich bin in der Vergangenheit schon das eine oder andere mal von Deinen, Andreas, in meinen Augen primitiven Wortbeiträgen überrascht worden - da habe ich den GW eigentlich auf einem anderen Level gesehen.
Es gab, ohne Zweifel schwere Verwerfungen und unendlich viele Fehler und Kretikpunkte in der DDR. Deren Führung aber als Narren hinzustellen und damit auch das Lebenswerk vieler, die in unterstellten Ebenen ob in der Wirtschaft oder auch im Staatsapparat tätig waren zu diskreditieren - in meinen Augen ist das nicht nur zu kurz gesprungen sondern eine dumme Aussage, der wohl nicht allzu tiefes Nachdenken über das eigene Leben in der DDR vorausgegangen ist.

Allerdings passt es widerum in das, in dieser Gesellschaft vermittelte Bild der ehemaligen DDR.


andy


Ach Andy, auch wenn mir, nach deiner Aussage, etwas die persönliche Reife fehlt, zu einer persönlichen Meinung reicht es immer noch aus und die habe ich einfach.
Sie muss sich natürlich nicht mit anderen Meinungen in Konformität stellen, trotzdem sage und schreibe ich halt diese meine ganz persönliche Meinung, man darf das jetzt, glaube ich jedenfalls.


Pit 59, Hapedi und andy haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.08.2013 21:44 | nach oben springen

#119

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.08.2013 23:58
von andy | 1.198 Beiträge

[quote=Grenzwolf62|

Sie muss sich natürlich nicht mit anderen Meinungen in Konformität stellen, trotzdem sage und schreibe ich halt diese meine ganz persönliche Meinung, man darf das jetzt, glaube ich jedenfalls.

[/quote]

Nein, dass muss sie (die Meinung) natürlich nicht und Bestandteil einer Diskusion ist natürlich immer der Meinungsaustausch. Dazu gehört Deine, aber auch meine Meinung
Jeder, der in der DDR gelebt hat, hat sich so seine Gedanken über diesen Staat gemacht. Der eine wollte lieber weg, der andere blieb halt im Land - warum auch immer.?

Für Dich war die Regierung nach Deinen Aussagen eine Ansammlung von Kasper'n, Possenspielern und (mglw.) fragwürdigen "Persönlichkeiten".

Warum hast Du diese DDR nicht verlassen?


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#120

RE: Honecker-Attentat

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.08.2013 00:08
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von andy im Beitrag #119
[quote=Grenzwolf62|

Sie muss sich natürlich nicht mit anderen Meinungen in Konformität stellen, trotzdem sage und schreibe ich halt diese meine ganz persönliche Meinung, man darf das jetzt, glaube ich jedenfalls.




Nein, dass muss sie (die Meinung) natürlich nicht und Bestandteil einer Diskusion ist natürlich immer der Meinungsaustausch. Dazu gehört Deine, aber auch meine Meinung
Jeder, der in der DDR gelebt hat, hat sich so seine Gedanken über diesen Staat gemacht. Der eine wollte lieber weg, der andere blieb halt im Land - warum auch immer.?

Für Dich war die Regierung nach Deinen Aussagen eine Ansammlung von Kasper'n, Possenspielern und (mglw.) fragwürdigen "Persönlichkeiten".

Warum hast Du diese DDR nicht verlassen?


andy




Andy, ich habe sie nicht verlassen weil es ganz einfach meine Heimat war, die leider von den Moskauer Befehlshabern den oben genannten Personen zur vollkommenen Ruinierung überlassen wurde.
Das Ergebnis ist bekannt.


zuletzt bearbeitet 21.08.2013 10:43 | nach oben springen


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