#1

Spurensicherheit an GSZ-Toren

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.08.2013 11:28
von Hansteiner | 1.406 Beiträge

Hallo allerseits,
Gestern wurde die Spurensicherheit an den GSZ-Toren schon öfters erwähnt. Ich weiss noch, dass es bei uns da einige Probleme gab. Da es ja meist befestigte Fahrwege bzw. Straßen waren, wurde des öfteren Sand vor die Tore gebracht und geharkt. War aber nicht von Dauer!
Dann hatten wir elektr. Steckkupplungen am Tor. Am besten waren die einfachen Vorhängeschlösser!
Wie war es denn in euren Abschnitten ? Zu meiner Zeit hatten wir den GSZ-70.

H.



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#2

RE: Spurensicherheit an GSZ-Toren

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.08.2013 12:46
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Was war denn deine Zeit Hansteiner? Meine war Ende der 7oer Jahre, da wurde geharkt besser mit nem Astbüschel die Fahrspuren weggemacht.Ging der Kolonnenweg da auch mal abzweigig ähnlich einem großen T....über den K6? Nicht das ich wüsste. Da gabs auch nur Vorhängeschlösser, mit jedem "DDR.plattgekloppten Idiotenschlüssel" jederzeit zum Öffnen bereit.

Lebensläufer


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#3

RE: Spurensicherheit an GSZ-Toren

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.08.2013 13:22
von grenzgänger86 | 375 Beiträge

Hallo zusammen,

auch ich kenne das mit dem Ast die Spuren verwischen,auf den Waldwegen im Harz ja kein Problem und wo fester Untergrund war,da war Sand aufgeschüttet.Wir hatten an den Toren schon die Automatische Verriegelung,man mußte sich von der Füst das Tor freischalten lassen dann drehte man einen runden Knauf am Tor,damit man öffnen konnte,danach wurde es wieder von der Füst gesperrt.

04/86-04787 in Schierke


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#4

RE: Spurensicherheit an GSZ-Toren

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.08.2013 13:26
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #2
Was war denn deine Zeit Hansteiner? Meine war Ende der 7oer Jahre, da wurde geharkt besser mit nem Astbüschel die Fahrspuren weggemacht.Ging der Kolonnenweg da auch mal abzweigig ähnlich einem großen T....über den K6? Nicht das ich wüsste. Da gabs auch nur Vorhängeschlösser, mit jedem "DDR.plattgekloppten Idiotenschlüssel" jederzeit zum Öffnen bereit.

Lebensläufer

Stimmt - die Schlösser waren eigentlich ein Witz, dazu der Endschalter unter dem Bügel. Aber was soll es, es hat auch gereicht.


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#5

RE: Spurensicherheit an GSZ-Toren

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.08.2013 18:15
von suentaler | 1.923 Beiträge

Bei uns war es genauso, wie es im Beitrag #3 schon beschrieben ist.
Die Tore waren alle elektronisch gesichert und ließen sich nur von der Führungsstelle aus öffnen.
Vor den Toren war Sand aufgeschüttet. Die Spuren haben wir am Anfang mit einem Ast oder mit Zweigen verwischt. Ab ca. Frühjahr 1987 kam vom KC der Befehl, das jedes Postenpaar eine Harke zur Spurenbeseitigung mitzuführen hat.
Das war so eine kleiner "Kinderrechen" mit kurzem Stiel, den dann der Posten auch noch zu tragen hatte.


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#6

RE: Spurensicherheit an GSZ-Toren

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.08.2013 18:33
von Hansteiner | 1.406 Beiträge

Zitat von suentaler im Beitrag #5
Bei uns war es genauso, wie es im Beitrag #3 schon beschrieben ist.
Die Tore waren alle elektronisch gesichert und ließen sich nur von der Führungsstelle aus öffnen.
Vor den Toren war Sand aufgeschüttet. Die Spuren haben wir am Anfang mit einem Ast oder mit Zweigen verwischt. Ab ca. Frühjahr 1987 kam vom KC der Befehl, das jedes Postenpaar eine Harke zur Spurenbeseitigung mitzuführen hat.
Das war so eine kleiner "Kinderrechen" mit kurzem Stiel, den dann der Posten auch noch zu tragen hatte.


Da waren also "unangemeldete Kontrollen" von Offz. garnicht mehr möglich ?

H.



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#7

RE: Spurensicherheit an GSZ-Toren

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.08.2013 18:46
von suentaler | 1.923 Beiträge

Zitat von Hansteiner im Beitrag #6


Da waren also "unangemeldete Kontrollen" von Offz. garnicht mehr möglich ?

H.


Na die mußten sich auch bei der Führungsstelle anmelden, damit sie zum Tor reinkamen.
Mit etwas Glück hörten die Postenpaare diesen Ruf dann mit. Und meist funktionierte der Buschfunk in der Kompanie, so dass man als Postenführer schon wußte, wenn "Aufklatscher" unterwegs waren.


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#8

RE: Spurensicherheit an GSZ-Toren

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.08.2013 18:47
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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An dem einem Tor wo bei uns oft Posten rein und raus sind gab es keine Möglichkeit einen Ast zu besorgen, da lag für Fußposten ein Rechen, war eigentlich auch sinnlos, denn Kuno hätte den ja auch nehmen können


zuletzt bearbeitet 11.08.2013 18:47 | nach oben springen

#9

RE: Spurensicherheit an GSZ-Toren

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.08.2013 18:54
von Hansteiner | 1.406 Beiträge

Ich kann mich nur noch erinnern, dass an manchen Toren so eine Art "Rufsäule" stand zur Verbindung mit der Füst.
Aber bei der mehrzahl gab es die nicht!

H.



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#10

RE: Spurensicherheit an GSZ-Toren

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.08.2013 19:46
von utkieker | 2.914 Beiträge

Viele GSZ- Tore waren auch mit Stolperfallen versehen. Junge Unteroffiziere, welche frisch aus Perleberg an den Kanten kamen hat man mehr oder weniger "reinlaufen" lassen. Es machte Peng, und die Mannschaft auf dem LO hatte was zu lachen. Also erst das Ding entschärfen und hinterher wieder "Scharf" machen und natürlich Spurensicherheit herstellen.
Als ich in die GK abkommandiert wurde, wäre ich auch beinahe in die Stolperfalle gerannt, aber der LO- Fahrer hatte mich gewarnt. Mit Gefr. H. war ich dann noch häufig auf Posten und wir waren ein gutes Gespann.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#11

RE: Spurensicherheit an GSZ-Toren

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.08.2013 21:15
von Roland 87 | 215 Beiträge

Bei uns wurden sogar eine art Nagelbrett hinter dem GSZ-Tor gelegt. Mußte beim passieren mit Fahrzeugen bei seite geräumt werden und anschließend wieder zurück. Diese Nagelbretter waren aber nicht all zu lang im Einsatz da bei einer Lage öfters vergessen wurde diese bei seite zu räumen. Daduch kam es zum Ausfall des KFZ wegen Plattfuß.



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#12

RE: Spurensicherheit an GSZ-Toren

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.08.2013 21:21
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Zitat von Roland 87 im Beitrag #11
Bei uns wurden sogar eine art Nagelbrett hinter dem GSZ-Tor gelegt. Mußte beim passieren mit Fahrzeugen bei seite geräumt werden und anschließend wieder zurück. Diese Nagelbretter waren aber nicht all zu lang im Einsatz da bei einer Lage öfters vergessen wurde diese bei seite zu räumen. Daduch kam es zum Ausfall des KFZ wegen Plattfuß.

Stimmt - gab mal eine Zeit, da wurden Eggen von der LPG feindwärts GSZ Tor gelegt. Muhaha hat sich nicht bewährt.


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#13

RE: Spurensicherheit an GSZ-Toren

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.08.2013 22:44
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #8
An dem einem Tor wo bei uns oft Posten rein und raus sind gab es keine Möglichkeit einen Ast zu besorgen, da lag für Fußposten ein Rechen, war eigentlich auch sinnlos, denn Kuno hätte den ja auch nehmen können

Spusi mit'm Ast, na das ist doch eher GV-typisch. Und genau deswegen lag der Rechen 'innerhalb'. Für einen blickigen Grenzer überhaupt kein Problem, nach einer Fußstreife gabs IMMER eine 'Mitfahrgelegenheit'. Die Andern mußten notfalls die Harke dann übers Tor werfen, zweckmäßigerweise OHNE hängenbleibende Auslösung.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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