#1

der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.08.2013 19:24
von Lutze | 8.040 Beiträge

hat jemand von euch während seiner Zeit als Wehrdienstleistender
auch mal krank gemacht?,
konnte man,wenn man zum Beispiel Urlaub hatte,zu seinen Hausarzt gehen,
und der hatte noch ein paar Tage mehr drangehängt?,
oder mußte man sich beim medizinischen Stützpunkt melden?
gruß Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#2

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.08.2013 19:34
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #1
hat jemand von euch während seiner Zeit als Wehrdienstleistender
auch mal krank gemacht?,
konnte man,wenn man zum Beispiel Urlaub hatte,zu seinen Hausarzt gehen,
und der hatte noch ein paar Tage mehr drangehängt?,
oder mußte man sich beim medizinischen Stützpunkt melden?
gruß Lutze


Hallo Lutze,

Ich habe nicht "krank gemacht", als ich 3 Wochen im Med-Punkt lag. Bei mir waren die Nieren in der Grundausbildung so kaputtgegangen, daß ich nur noch Blut pinkelte. Deshalb wurde ich auch in's Kreiskrankenhaus verlegt, aber nur kurz.

Gruß,

Kurt


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#3

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.08.2013 19:41
von PF75 | 3.294 Beiträge

Grenzdienst härtet ab,da wird man nicht so einfach krank.
war nur einen Tag krank (39 Fieber),eine Schicht Pause,24 h Bettruhe und man war wieder fit.


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#4

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.08.2013 20:04
von Wossi EK 83 1 | 59 Beiträge

Hallo Lutze,

ich kann mich noch genau an den SMP ( Schul Med- Punkt ) der US Delitzsch erinnern. Dort rückten wir fachrichtungsweise/ kompanieweise zur obligatorischen Grippeschutzimpfung ein.
Das war ja eine Art Massenimpfung ( wie bei Rindern ) mit einer Impfpistole.

Ähnlich lief es auch in meinem Panzerregiment 8 Goldberg ab, auch dort erfolgten die Grippeschutzimpfungen in den Monaten November bzw. Dezember im Med- Punkt.

Gerade schaue ich auf die Seiten 49 und 51 meines Wehrdienstausweises Nr. 76/ 0327490, dort sind jeweils 2 Grippe- und Tetanusimpfungen von je 0,5 ml eingetragen.

Verwundungen/ ernste Erkrankungen, stationäre Behandlung und meldepflichtige übertragbare Krankheiten (?) jeweils kein Eintrag im WDA.

Nun wird es aber schlüpfrig, hoffentlich verprelle ich die werte weibliche Userschaft nicht!?. Während meiner Zeit an der US ( 05- 10/1980 ) mussten alle Unteroffiziersschüler, so ca. 120 Männer, mitten in der Nacht vor den Stuben antreten. Dort erfolgte eine Kontrolle der hoffentlich gereinigten Vorhaut. Wer dann zum Waschraum geschickt wurde, der hatte ja schon seine Höchststrafe.

Bin mir nicht ganz sicher, ob wir in Delitzsch 2x die Woche zum Gemeinschaftsduschen gegangen sind. Sehr beliebt war sonst das sogenannte " Abschüsseln" im Waschraum. Den Einsatz aus dem Stahlhelm raus, mit warmem Wasser gefüllt und los ging die lustige Ersatzduscherei.

Eine letzte Bemerkung zur medizinischen Versorgung, die ich eher sehr unangenehm in Erinnerung habe. Wir hatten einen ganz offensichtlichen Simulanten, der dann sogar in ein Militärkrankenhaus nach/ bei Leipzig kam. Seine ganz offene Parole:" Wer nicht simuliert, ist doch selber schuld!"

Nur haben andere Kameraden dann seinen Dienst/ Dienste übernehmen müssen. Nach meiner Erinnerung hatte der aktuelle Krankenstand auch Einfluss auf die Anzahl der Ausgänger/ Urlauber. Wenn nicht, so korrigiert mich bitte.

Wossi EK 83 1 ( gesund und mit sauberer Vor---- )


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#5

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.08.2013 20:32
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #1
hat jemand von euch während seiner Zeit als Wehrdienstleistender
auch mal krank gemacht?,
konnte man,wenn man zum Beispiel Urlaub hatte,zu seinen Hausarzt gehen,
und der hatte noch ein paar Tage mehr drangehängt?,
oder mußte man sich beim medizinischen Stützpunkt melden?
gruß Lutze

Bei der BW gab es das. Wer am Wochende zuhause krank geworden ist muste in seiner Stammeinheit anrufen und sich Standortkrank melden. Danach fuhr mann in die Kaserne die am nächsten war. Ich hatte Glück. Es waren nur 3 Kilometer. Der Arzt untersuchte einen und schickte dann ein Fax an die Stammeinheit. So einfach war das.



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#6

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.08.2013 21:28
von Hansteiner | 1.421 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #3
Grenzdienst härtet ab,da wird man nicht so einfach krank.
war nur einen Tag krank (39 Fieber),eine Schicht Pause,24 h Bettruhe und man war wieder fit.


Auf der US 3Tage Innendienst - nach dem Härtetest, offene Ferse (Blase)
Am Kanten - garnichts !!!
Draußen war selten mal einer richtig krank. Waren doch abgehärtet

H.



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#7

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.08.2013 00:07
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Lutze im Beitrag #1
hat jemand von euch während seiner Zeit als Wehrdienstleistender
auch mal krank gemacht?,
konnte man,wenn man zum Beispiel Urlaub hatte,zu seinen Hausarzt gehen,
und der hatte noch ein paar Tage mehr drangehängt?,

oder mußte man sich beim medizinischen Stützpunkt melden?
gruß Lutze


An so etwas habe ich damals gar nicht gedacht, blöd eigentlich, hätte man ja mal testen können.
Ging das überhaupt so einfach?


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#8

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.08.2013 08:47
von küche69 | 428 Beiträge

Hallo zusammen, also, da ich eine Verletzung am Schienbein hatte musste ich regelmäßig nach Potsdam ins Lazarett fahren. Auch hatte ich mich einmal tief in die Hand geschnitten, dass wurde dann fachgerecht im Medpunkt im Batalion behandelt, aber da ich eh schon zu den Rückwerdigendiensten sprich Innendienst (Küche) beschäftigt war wurde ich nicht krank geschrieben, durfte nur nicht direkt in der Küche arbeiten und habe somit Zeit für den Schreibmist gehabt (Bestellungen ect.).
Achso ich vergass, wurde ja später wie die anderen Kameraden an die Grenze versetzt, da ich schon die besagte Schienbeinverletzung hatte und für einige Tage im Lazarett lag, kurz vor der Versetzung!
Grüsse von Küche69


________
"Wer nicht mit beiden Augen sieht, wird nie die ganze Wahrheit sehn!"



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#9

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.08.2013 08:57
von katerjohn | 559 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #7
Zitat von Lutze im Beitrag #1
hat jemand von euch während seiner Zeit als Wehrdienstleistender
auch mal krank gemacht?,
konnte man,wenn man zum Beispiel Urlaub hatte,zu seinen Hausarzt gehen,
und der hatte noch ein paar Tage mehr drangehängt?,

oder mußte man sich beim medizinischen Stützpunkt melden?
gruß Lutze


An so etwas habe ich damals gar nicht gedacht, blöd eigentlich, hätte man ja mal testen können.
Ging das überhaupt so einfach?

Das weiss ich auch nicht mehr genau ,hatten wir noch den grünen SV Ausweis ,der wurde ja beim Arzt gebraucht ? Den PA mussten wir ja vor dem Dienstantritt abgeben ..
Ich glaube aber bei einer ernsthaften Erkrankung oder einem Unfall im Urlaub war dieser Schritt möglich. Wichtig war natürlich, dann eine Information an die Truppe ,wenn absolut nichts in dieser Richtung ging ,glaube ich musste man sich beim zuständigen WKK melden und die Damen und Herren haben dann das weitere veranlasst.


Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !
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#10

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.08.2013 09:14
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Hallo miteinander,

ich kram' mal in den Erinnerungen:
Eisenach im Herbst/Winter 78/79:
Ich hatte öfters mit hartnäckigen Erkältungen zu tun - wahrscheinlich ist mir das Eisenacher Klima nicht so recht bekommen - von zu Hause kannte ich das nicht in der Intensität. Das Ausbildungsregiment hatte natürlich einen Med-Punkt und ich bekam irgend so ein (leckeres ?? - brr !) Buchenteer-Getränk mit, maximal mal mit einem Tag Innendienst-Tauglichkeit. Ein paar Tage, nachdem es auskuriert war, kam die nächste Erkältungs-Atacke.

In der Grenzkompanie Kaltenwestheim hatte ich aufgrund langer, häufiger flotter Kontrollstreifen-Märsche über den harten Beton des Kolonnenwegs ab und an heftige Schmerzen in einem meiner Knie. Ab und an war ich zwecks Ultraschall-Behandlung in irgendeinem zivilen Krankenhaus in Kaltennordheim - ambulant, während der Ruhezeiten in der GK. Kann auch sein, dass ich dadurch mal den Politunterricht verpasst habe .
Grenzdienst ist deswegen nicht ausgefallen - es gab höchstens ab und an mal einen Schonplatz als Posten auf auf dem Zugführungspunkt.

Im wenigen, knappen Urlaub zu Hause noch zum Arzt zu laufen und mir einen Krankenschein zu erschleichen wäre mir im Traum nicht eingefallen - dazu war ich irgendwie zu pflichtbewusst.
Auch in den vergangenen Jahren beschränkten sich meine wenigen Krankheitstage auf Zwangsaufenthalte im Krankenhaus wegen irgendwelch kleinerer Unfälle / Operationen. Ich gehe Ärzten wo immer es möglich ist, aus dem Wege und lebe lieber gesund.

"Was bringt den Doktor um sein Brot ?
a) die Gesundheit
b) der Tod
- drum hält der Arzt, auf dass er lebe -
uns zwischen beiden in der Schwebe"

Wilhem Busch (???)


Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
hardi24a und Lutze haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.08.2013 09:16 | nach oben springen

#11

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.08.2013 09:38
von hardi24a | 331 Beiträge

Zitat von Hansteiner im Beitrag #6
Zitat von PF75 im Beitrag #3
Grenzdienst härtet ab,da wird man nicht so einfach krank.
war nur einen Tag krank (39 Fieber),eine Schicht Pause,24 h Bettruhe und man war wieder fit.


Auf der US 3Tage Innendienst - nach dem Härtetest, offene Ferse (Blase)
Am Kanten - garnichts !!!
Draußen war selten mal einer richtig krank. Waren doch abgehärtet

H.


Tja, in der Ausbildung Eisenach 74, ja da war ich mal im Medpunkt.

Alle "Invalieden" mußten sich Morgens am UvD Tisch versammeln und dann ging's im Gleichschritt zum Doktore.
Hatte wohl so 5-6 Bestrahlungen bekommen und der Frühsport war für ein paar Tage gestrichen.

Draußen am Kanten - nichts...das kam wohl vom gesunden Rhönklima !


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#12

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.08.2013 10:11
von 94 | 10.792 Beiträge

@Jobnomade knapp daneben, Eugen Roth.
Ansonsten gab's wimre den größten Aufriß, wenn ein GWDiener im EU/VKU/KU erkrankte. Zuständig war da das lokale WKK, welches umgehend informiert werden mußte. Achso - ein gängiger Spitzname für Militärärzte ware auch Dr. Schnelltod. Eine der schönsten Karikaturen dieser Spezies kann man ersten Teil 08/15 entdecken ... http://youtu.be/sLQyv8wWLoU?t=8m17s


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Jobnomade und Lutze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.08.2013 10:52
von grenzergold | 187 Beiträge

Habe mir drei Wochen vor Ende einen Schienenbein und Wadenbeinbruch zugezogen. Da es an einem Freitag passierte gab es nur eine Schmalspurbesetzung im Med.Punkt Dömitz . Erste Diagnose vom Sani Verstauchung. Interessant auch die Bemerkung , " Wir haben auch einen Röntgenapparat aber keine Röntgenplatten". Schmerzmittel gab es keine,mein Bein habe ich dann selbst kühlen dürfen . Montags gings ins Ambulatorium nach Neu-Kallis zum Röntgen und zur Stationärenaufnahme . Interessant wie ich aus Tripkau (GK) abgeholt wurde , nicht etwa auf eine Trage sonder auf ein Bein hüpfend von der oberen Etage zum Sankra und dann auf den Beifahrersitz .

gg


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#14

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.08.2013 11:17
von Gohrbi | 575 Beiträge

...also in der Regel hatte der Soldat sich, wenn er im Urlaub war, an einen Vertragsarzt der NVA oder an eine Dienstelle in der Nähe
zu wenden. War dies nicht möglich konnte er jeden Arzt aufsuchen. Es war schon besser sich vorher zu informieren, wo man im Ernstfall hin könnte.

Es gab auch Fälle, wo der Hausarzt der gute Nachbar war und schnell krank schrieb. x
Aber als Spieß kannte man seine Pappenheimer.....spätestens beim 2. Fall wurde der Arzt angerufen und
Auskunft über Transportfähigkeit eingeholt......Entweder konnte er selbst reisen oder es wurde eine Abholung
durch eine in der Nähe liegende NVA Dienststelle organisiert. Wie schnell man so gesund wurde.

An Tagen wo Härtetest nastand kam es oft zu Häufungen der Krankmeldung. Berechtig? Unberechtigt?
Unser Arzt war hatte da verschiedene Methoden.....Es kamen viele mit Durchfall......"Wenn jetzt noch jemand mit sowas kommt,
dann mache ich ne Quarantäneabteilung auf, bis die Ursache gefunden ist.." Es hatte KEINER mehr Durchfall-....
Wer sportlich gesehen ne Krankschreibung bekam, der wurde als Streckenposten eingeteilt......sehr unbeliebt...weil, es waren die Letzten, die zurück geholt wurden. Sie konnten ja nicht laufen. So regelte sich vieles im Selbstlauf.


War/ist bei der Bw auch so.

An Tagen, wo


Lutze und Grstungen386 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#15

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.08.2013 12:37
von Grstungen386 | 597 Beiträge

Staune im Nachhinein, wie man das Wechselschichtsystem Früh/Spät/Nacht monatelang durchhielt und vor allem die Kontrollstreifen K2 oder K6, bei Grenzabschnittslängen bis 25 Kilometer/Schicht würden viele verschwuchtelte Jungmännchen heutzutage nicht durchhalten, war nur in Eisen. Medpunkt, das Tüp-Schiessen ging auf die Ohren....Unsere zustän. Ärzte in Gerstungen hiessen "Lagerarzt Bal..nski" und "Doktor Scheintod".



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#16

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.08.2013 14:43
von Gohrbi | 575 Beiträge

...also Schichtdienst ließ sich gut durchhalten. Ich habe nur Schichtdienst gemacht in
unterschiedlichen Zeiten. Nachtschichten waren z.B. von 15:10 bis zum nächsten Morgen um 08:25 Uhr
24 /7 das ganze Jahr, ohne Feier- und Sonntage.....immer Montag


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#17

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.08.2013 21:17
von Ex-Huf (gelöscht)
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Es liegt doch wohl in der Natur der Sache, dass im militärischen Bereich, in dem voruntersuchte junge Männer ihren Dienst tun, der Med.Punkt. eine untergeordnete Rolle spielt!
Unabhängig von der jeweiligen Armee.
Allerdings gab es schon, so erinnere ich mich, im Med.-Punkt eines GAR einiges an Betreuung zu leisten, anfangs immer Marschblasen, saisonal bedingte Erkältungserkrankungen, aber auch, wenn auch selten, gravierende Verletzungen im Dienst, die der schnellen und fachlich versierten Hilfe und Erstversorgung bedurften. Darüber könnte ich Romane schreiben, aber jene Sachen sollte man nicht ausposaunen oder gar in Diskussionen der Unglaubwürdigkeit zerpflücken lassen, wie es in diesem Forum bereits geschah...

Was viele ehemalige Grenzer bzw. NVA-Angehörige nicht wissen, hatte das militärische Personal der Med.-Punkte auch ein strenges gefechtsmäßiges Ausbildungsprogramm, das sich mit den Situationen bei bzw. nach dem Gefecht beschäftigte.
Einschließlich der Entfaltung und dem Gebrauch sämtlicher medizinischen Ausrüstungen usw.

VG Ex-Huf


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#18

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.08.2013 21:33
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Ex-Huf im Beitrag #17
Es liegt doch wohl in der Natur der Sache, dass im militärischen Bereich, in dem voruntersuchte junge Männer ihren Dienst tun, der Med.Punkt. eine untergeordnete Rolle spielt!
Unabhängig von der jeweiligen Armee.
Allerdings gab es schon, so erinnere ich mich, im Med.-Punkt eines GAR einiges an Betreuung zu leisten, anfangs immer Marschblasen, saisonal bedingte Erkältungserkrankungen, aber auch, wenn auch selten, gravierende Verletzungen im Dienst, die der schnellen und fachlich versierten Hilfe und Erstversorgung bedurften. Darüber könnte ich Romane schreiben, aber jene Sachen sollte man nicht ausposaunen oder gar in Diskussionen der Unglaubwürdigkeit zerpflücken lassen, wie es in diesem Forum bereits geschah...

Was viele ehemalige Grenzer bzw. NVA-Angehörige nicht wissen, hatte das militärische Personal der Med.-Punkte auch ein strenges gefechtsmäßiges Ausbildungsprogramm, das sich mit den Situationen bei bzw. nach dem Gefecht beschäftigte.
Einschließlich der Entfaltung und dem Gebrauch sämtlicher medizinischen Ausrüstungen usw.

VG Ex-Huf






Wie wäre das im Falle eines Krieges gewesen, gab es mobile Feldlazarette mit der Möglichkeit viele chirurgische Eingriffe durchzuführen in ausreichender Zahl?


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#19

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.08.2013 21:33
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Ex-Huf im Beitrag #17
Es liegt doch wohl in der Natur der Sache, dass im militärischen Bereich, in dem voruntersuchte junge Männer ihren Dienst tun, der Med.Punkt. eine untergeordnete Rolle spielt!
Unabhängig von der jeweiligen Armee.
Allerdings gab es schon, so erinnere ich mich, im Med.-Punkt eines GAR einiges an Betreuung zu leisten, anfangs immer Marschblasen, saisonal bedingte Erkältungserkrankungen, aber auch, wenn auch selten, gravierende Verletzungen im Dienst, die der schnellen und fachlich versierten Hilfe und Erstversorgung bedurften. Darüber könnte ich Romane schreiben, aber jene Sachen sollte man nicht ausposaunen oder gar in Diskussionen der Unglaubwürdigkeit zerpflücken lassen, wie es in diesem Forum bereits geschah...

Was viele ehemalige Grenzer bzw. NVA-Angehörige nicht wissen, hatte das militärische Personal der Med.-Punkte auch ein strenges gefechtsmäßiges Ausbildungsprogramm, das sich mit den Situationen bei bzw. nach dem Gefecht beschäftigte.
Einschließlich der Entfaltung und dem Gebrauch sämtlicher medizinischen Ausrüstungen usw.

VG Ex-Huf






Wie wäre das im Falle eines Krieges gewesen, gab es mobile Feldlazarette mit der Möglichkeit viele chirurgische Eingriffe durchzuführen in ausreichender Zahl und gab es auch genügend Ärzte für den Fall eines Falles?


zuletzt bearbeitet 09.08.2013 21:34 | nach oben springen

#20

RE: der medizinische Stützpunkt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.08.2013 22:30
von Ex-Huf (gelöscht)
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #19
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #17
Es liegt doch wohl in der Natur der Sache, dass im militärischen Bereich, in dem voruntersuchte junge Männer ihren Dienst tun, der Med.Punkt. eine untergeordnete Rolle spielt!
Unabhängig von der jeweiligen Armee.
Allerdings gab es schon, so erinnere ich mich, im Med.-Punkt eines GAR einiges an Betreuung zu leisten, anfangs immer Marschblasen, saisonal bedingte Erkältungserkrankungen, aber auch, wenn auch selten, gravierende Verletzungen im Dienst, die der schnellen und fachlich versierten Hilfe und Erstversorgung bedurften. Darüber könnte ich Romane schreiben, aber jene Sachen sollte man nicht ausposaunen oder gar in Diskussionen der Unglaubwürdigkeit zerpflücken lassen, wie es in diesem Forum bereits geschah...

Was viele ehemalige Grenzer bzw. NVA-Angehörige nicht wissen, hatte das militärische Personal der Med.-Punkte auch ein strenges gefechtsmäßiges Ausbildungsprogramm, das sich mit den Situationen bei bzw. nach dem Gefecht beschäftigte.
Einschließlich der Entfaltung und dem Gebrauch sämtlicher medizinischen Ausrüstungen usw.

VG Ex-Huf






Wie wäre das im Falle eines Krieges gewesen, gab es mobile Feldlazarette mit der Möglichkeit viele chirurgische Eingriffe durchzuführen in ausreichender Zahl und gab es auch genügend Ärzte für den Fall eines Falles?



@Grenzwolf62,

Deine Fragen kann ich als damaliger UaZ nur unzureichend beantworten, allerdings kann man davon ausgehen, dass für die Erstversorgung hinter einer Kampflinie mobile Feldlazarette u.ä. einschließlich der Ausstattung für Notfalleingriffe vorhanden waren. Die weitere Logistik habe ich nicht kennengelernt.
Vieles war auch uns nur vom Hörensagen bekannt, unser Regimentsarzt jedenfalls hatte immer ne richtig dicke VS-Tasche...

VG Ex-Huf


Feliks D. hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.08.2013 22:31 | nach oben springen


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