#81

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 03.08.2013 14:44
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #80
Auch benutzt wurde dieser Panzerfön um 1991 die irakischen Ölquellenfackeln auszupusten ...


(c) Fotos de Hunt @flickr.com

Die ungarische 'Dunai Repülőgépgyár' baut zwei Turbinen auf ein T34/85-Gestell und nannte es 'Big Wind', ein weiteres Modell auf T55-Basis dann 'Big Wind II'


Quelle: http://www.caranddriver.com/features/sti...he-fires-of-war


ab 46:55 Big Wind II

Doch zurück nach Spremberg, das ТМГ-3 war's ja nun offensichtlich nicht. Sah das Teil ungefähr so aus @4krug?


Fundstelle: http://net.nana10.co.il/Article/?ArticleID=656391

Frage oT, aber wirklich nur nebenbei! Wo ist diese Aufnahme einer TU-134 der UTair entstanden?


@94 - ähnlich dem letztem Foto - aber ohne KRAS.
Flughafen meinst Du wohl nicht Murmansk, oder ???

Vierkrug


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#82

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 03.08.2013 14:54
von 94 | 10.792 Beiträge

Biste Dir sicher mit Murmansk? Weil irgendwie paßte da der rundliche 'Turm' nicht, oder gibts etwas noch einen Aeroport neben dem in Murmashi ...
http://www.airport-murmansk.ru/


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#83

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 03.08.2013 18:28
von Gelöschtes Mitglied
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Murmansk war nur eine Vermutung.


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#84

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 03.08.2013 19:09
von 94 | 10.792 Beiträge

So stehts ja auch in den diversen Foren zu diesem Bild. Und naklar, sind alles 'Fachforen', da schreibt dann einer vom andern ab und umgekehrt. Also MMK isses nicht, hier mal eine Gesamtansicht ...
http://ru.wikipedia.org/wiki/М ...1088;т%29

P.S. Achso, ich weiß es auch nicht, ist aber wieschongeschrieben nicht wichtig *freundlich_wink_grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 03.08.2013 19:14 | nach oben springen

#85

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 03.08.2013 19:27
von Pit 59 | 10.149 Beiträge

Achso,deswegen haben zum Braukohlenkombinat immer Murmansk gesagt, jetzt ist alles Klar.


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#86

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 03.08.2013 19:30
von furry | 3.576 Beiträge

Um mal wieder von einem Flugplatz im Nirgendwo nach Scharze Pumpe zu kommen, eine Frage an @Vierkrug.
Wie wurde die Asche aus der Braunkohleverarbeitung verkippt?
Kam sie auf die Abraumhalden oder gabe es dafür separate Kippen?
Da die Abraumkippen rekultiviert werden sollten, hätte es sich angeboten, die Aschen als Pflanzennährstoffe mit in den "toten" Abraum einzuarbeiten, ähnlich der von unseren Altvorderen betriebenen Waldrodung.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#87

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 03.08.2013 22:25
von Gelöschtes Mitglied
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Man unterscheidet bei der Kraftwerksasche zwischen der aus der Rauchgasreinigung resultierenden feinkörnigen Flugasche und der Nassasche oder Schlacke. Dies sind gröbere Aschepartikel, die am unteren Kesselende über ein Wasserbad abgezogen werden. Diese Aschen wurden in Aschezügen verfüllt und wie von Dir richtig vermutet, im Tagebaubereich zur Gestaltung der Bergbaufolgelandschaft eingesetzt.

Im Generatorenhaus des Druckgaswerkes fiel als Abfallprodukt hauptsächlich Teerschlamm an, der leider nicht weiter verwertet werden konnte und in sogenannte Teerabsatzbecken zur Zwischenlagerung gefahren wurde. Die Festpartikel wurden dann nach Ablagerung der Bitumenproduktion zugeführt.

Vierkrug


furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#88

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 04.08.2013 02:37
von Nomex | 254 Beiträge

Hallo Vierkrug,

danke für deine Schilderungen aus der Sicht der "Führungsebene". Der Einblick ist mir bis zu meinem Ausscheiden leider noch nicht gegönnt gewesen. Aber natürlich ist mir mein Pumpe nur zu gut bekannt war es doch gut 25 Jahre mein Heimatort und auch heute bin ich noch oft und gern dort.

Viel Namen und Begebenheiten sind mir nur zu bekannt und rufen Erinnerungen wieder wach. Zum Beispiel "Generalmajor Otto Last", dieser ist mir zwar nicht als General wohl aber als Spanierkämpfer bekannt, bin ich doch mit einer seiner Töchter zur Schule gegangen bevor er nach Cottbus gezogen ist. Kann mich noch erinnern das wir die Familie mal am Stausee besucht haben. Ein weiterer Mitschüler war der Sohn von Maj. F, der dürfte dir auch gut bekannt sein.

Ach ja der GD Herbert Richter, der wie du so schön schreibst Workaholic. Da war aber noch jemand der früh von Pumpe los gefahren ist und ihn in Hoy. abgeholt hat, den ganze Tag kutschiert und auch abends wieder nach Hause gefahren hat. Sagen wir mal so ich war froh meinen Vater am Wochenende und im Urlaub zu sehen. Das meine ich aber überhaupt nicht abwertend, denn ich durfte Herrn Richter auch als Persönlichkeit kennen lernen und er hat in unserer Familie immer noch eine hohe Anerkennung. Wenn du zum Führungszirkel gehört hast, kann es gut sein das auch du mal Fahrgast in seinem Wolga warst.

Zu der Havarie:

Zitat von Vierkrug im Beitrag #50
@eclipse1983 - die Havarie am Rectisolstrang 4 vom 22.02. 1982 ist mir bestens bekannt, .......
Es waren technisch-technologische Ursachen, die vorher nicht erkannt wurden. Beim Strang 4 waren es entzündbare Ablagerungen in der Kuppel einer Waschkolonne. Infolge der Strömungsreibung kam es zur Entzündung und der damit verbundenen Explosion. Ich war ein paar Minuten nach der Explosion vor Ort. Tonnenschwere Teile der Kolonne, wie auch anderer Anlagen des Stranges flogen kilometerweit durch die Luft. Größerer Schaden wurde vermieden dank des lebensgefährlichen Einsatzes eines Maschinisten, der noch geistesgegenwärtig den Hauptsperrschieber schloß.
Keine Todesopfer, keine Schwerverletzten, ein enormer Sachschaden und alles während der Mittagszeit der Frühschicht - dass ließ anfänglich andere Verdachtsmomente auf die Ursachen zu.

hätte ich mal eine Frage. Bis du dir sicher das es da keinen Toten gegeben hat? Ich bin an dem Tag, war in meinem 2. Lehrjahr, wegen einer GST-Sache im Gaswerk gewesen. Bin dann zwischen Rectisolanlage und Brifa Ost wieder vor gefahren und als ich in der ZW ankam hat es den Schlag gegeben. Als Mitglied der betriebl. FFw Komandostelle 03 bin ich dan dem Tag und einigen folgenden dann dort noch im Einsatz gewesen. Da hieß es das es einen Toten gegeben hat. Er wurde in einer Baracke von einem Stahlbrocken erschlagen der die Wand durchschlagen hatte.

Das Objekt zwischen Fernmeldebetrieb und Fahrbereitschaft ist mir auch bestens bekannt. Ist doch der erste Nachnutzer die Projektierung gewesen. Mein Büro war damals auf dem oberen Flur ziemlich in der Mitte zur Fahrbereitschaft raus. Übriggebliebenes Mobiliar waren 3 große Stahlschränke von denen einer als Kleiderschrank umfunktioniert war. Büro abschließen war also nicht mehr wirklich notwendig. Der Fachbereich war so ziemlich einer der ersten der geschlossen wurde und so war als Jungingenieur auch meine Tätigkeit dort beendet. Die Umwandlung zur LAUBG habe ich schon nicht mehr erlebt. Heute bin ich nur noch gelegentlich im Werk wenn ich bei der Feuerwehr was zu tun habe.

Den Winter 78/79 habe ich auch live mitbekommen. Meine Eltern waren in Spreetal im Kulturhaus zur Veranstaltung. So hatte ich es mir zu Hause gemütlich gemacht. Ich war vollkommen überrascht als sie vor Mitternacht wieder vor der Tür standen. Da war in Spreetal schon der Strom weg. In Pumpe hat man nicht mitbekommen. Ich kann mich nicht erinnern das wir damals einen Ausfall hatten. Im Gegenteil als noch nicht alle Teile der DDR wieder Strom hatten, hat man in Pumpe unter Flutlicht Fußball trainiert. Die paar Watt die man für so eine Dorfanlage braucht war wohl noch übrig.

Ich bin mal gespannt wie es hier weiter geht und verbleibe bis die Tage

Nomex


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Günther Zieschong: "Mir hätten das System erst mal leasen solln...."
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#89

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 04.08.2013 09:35
von Gelöschtes Mitglied
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@Nomex - danke für Deinen Beitrag, der weitere Erinnerungen bei mir wieder wachgerufen und die kleinen "Schubladen" geöffnet hat.

Schwarze Pumpe, die sogenannte "Bereitschaftssiedlung" ist mir in bester Erinnerung - auch viele ihrer Bewohner sind mir noch heute namentlich bekannt.
Horst F. war zum Schluß OSL, sein Stellvertreter Günter B. war Major. Zwei Menschen, die auch meine Achtung und meinen Respekt geniessen.

An den Fahrer des grauen Wolga, kann ich mich recht gut erinnern, denn ich war auch öfters dessen Fahrgast. Aber ich glaube, wenn er in Richtung Hoywoy fuhr, dann hat er meistens den 1. Stellvertreter von Dr. Herbert Richter abgeholt, denn der wohnte ja in Cottbus. Dein Vater war oftmals in keiner beneidenswerten Situation, denn der Arbeitstag war manchmal bis zu 16 Stunden und wenn es in die Kombinatsbetriebe ging, dann waren die Schlaf- und Ruhephasen noch etwas kürzer für ihn. Aber er war die Zuverlässigkeit und Freundlichkeit in Person. Wimre, dann waren wir einmal zusammen in Polen, im Oberschlesischem Steinkohlerevier gewesen. Die Welt ist doch klein.
Dann ist Dir sicherlich auch der sogenannte "Party - B 1000" ein Begriff. Dieser B1000 war als Beratungsfahrzeug umgebaut worden, um auch auf längeren Strecken arbeiten zu können. Zwei gegenüberliegende Sitzbänke und in der Mitte der Arbeitstisch. Hinten waren noch kleine Kühlschränke für Essen und Getränke und Boxen für Besteck und Geschirr. Es wurde sozusagen jede verfügbare Minute für die Arbeit genutzt.
Wenn man meine Frau nach der Befindlichkeit unserer Ehe befragte, dann lächelte sie immer und meinte mit einem leicht ironischem Unterton - "Der ist doch mehr mit Pumpe und seinem Kombinat verheiratet, wie mit mir."
Das konnten sicherlich viele Ehefrauen sagen und Deine Mutter sicherlich auch. Deshalb galt an wirklich freien Tagen / WE und im Urlaub die gesamte Aufmerksamkeit der Familie.

Noch einmal zur Havarie am Rectisolstrang 4 - stimmt es gab einen Toten in den Baracken der Baubetriebe, an der Südstrasse, der erst später entdeckt wurde.
Dann kennst Du ja den Detonationknall der Explosion und die Druckwelle. Ich hatte zuvor so etwas noch nie erlebt. Fast zeitgleich mit den Einsatzfahrzeugen der Betriebsfeuerwehr und den Funkstreifenwagen des BS-Amtes fuhren auch wir vor Ort. Keiner achtete auf noch mögliche Gefahren. Es roch jedoch schon unerträglich nach Ammoniak und wir mußten uns dann auch den Weisungen des Wehrführers fügen und den Gefahrenbereich aus etwas weiterer Entfernung ansehen. Die Betriebsfeuerwehr, ich meine hiermit die Berufsfeuerwehr verfügte ja über entsprechende Schutzausrüstungen.
Bereits am Nachmittag war der Aufbaustab für den Wiederaufbau des Rectisolstranges 4 gebildet worden. Er stand unter Leitung des Direktors für Produktion, Eberhard B.. Bis in den frühen Abendstunden war ein provisorisches Gleisbett verlegt worden auf dem sich dann die Unterkunft der künftigen Aufbauleitung in Gestalt von mehreren ehemaligen Reisezugwagen der DR befand. Ich kam auch erst am Folgetag wieder nach Hause und verpestete die gesamte Wohnung, da der Geruch nicht aus den Klamotten herausging. Meine Frau entschloss sich dann zu deren Entsorgung.

Es geht hier weiter und ich denke, es werden auch bei Dir weitere Erinnerungen wach werden.

Vierkrug


Feliks D., passport, Kurt, silberfuchs60, andy und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.08.2013 12:25 | nach oben springen

#90

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 04.08.2013 13:23
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #89
@Nomex - danke für Deinen Beitrag, der weitere Erinnerungen bei mir wieder wachgerufen und die kleinen "Schubladen" geöffnet hat.

Schwarze Pumpe, die sogenannte "Bereitschaftssiedlung" ist mir in bester Erinnerung - auch viele ihrer Bewohner sind mir noch heute namentlich bekannt.
Horst F. war zum Schluß OSL, sein Stellvertreter Günter B. war Major. Zwei Menschen, die auch meine Achtung und meinen Respekt geniessen.

An den Fahrer des grauen Wolga, kann ich mich recht gut erinnern, denn ich war auch öfters dessen Fahrgast. Aber ich glaube, wenn er in Richtung Hoywoy fuhr, dann hat er meistens den 1. Stellvertreter von Dr. Herbert Richter abgeholt, denn der wohnte ja in Cottbus. Dein Vater war oftmals in keiner beneidenswerten Situation, denn der Arbeitstag war manchmal bis zu 16 Stunden und wenn es in die Kombinatsbetriebe ging, dann waren die Schlaf- und Ruhephasen noch etwas kürzer für ihn. Aber er war die Zuverlässigkeit und Freundlichkeit in Person. Wimre, dann waren wir einmal zusammen in Polen, im Oberschlesischem Steinkohlerevier gewesen. Die Welt ist doch klein.
Dann ist Dir sicherlich auch der sogenannte "Party - B 1000" ein Begriff. Dieser B1000 war als Beratungsfahrzeug umgebaut worden, um auch auf längeren Strecken arbeiten zu können. Zwei gegenüberliegende Sitzbänke und in der Mitte der Arbeitstisch. Hinten waren noch kleine Kühlschränke für Essen und Getränke und Boxen für Besteck und Geschirr. Es wurde sozusagen jede verfügbare Minute für die Arbeit genutzt.
Wenn man meine Frau nach der Befindlichkeit unserer Ehe befragte, dann lächelte sie immer und meinte mit einem leicht ironischem Unterton - "Der ist doch mehr mit Pumpe und seinem Kombinat verheiratet, wie mit mir."
Das konnten sicherlich viele Ehefrauen sagen und Deine Mutter sicherlich auch. Deshalb galt an wirklich freien Tagen / WE und im Urlaub die gesamte Aufmerksamkeit der Familie.

Noch einmal zur Havarie am Rectisolstrang 4 - stimmt es gab einen Toten in den Baracken der Baubetriebe, an der Südstrasse, der erst später entdeckt wurde.
Dann kennst Du ja den Detonationknall der Explosion und die Druckwelle. Ich hatte zuvor so etwas noch nie erlebt. Fast zeitgleich mit den Einsatzfahrzeugen der Betriebsfeuerwehr und den Funkstreifenwagen des BS-Amtes fuhren auch wir vor Ort. Keiner achtete auf noch mögliche Gefahren. Es roch jedoch schon unerträglich nach Ammoniak und wir mußten uns dann auch den Weisungen des Wehrführers fügen und den Gefahrenbereich aus etwas weiterer Entfernung ansehen. Die Betriebsfeuerwehr, ich meine hiermit die Berufsfeuerwehr verfügte ja über entsprechende Schutzausrüstungen.
Bereits am Nachmittag war der Aufbaustab für den Wiederaufbau des Rectisolstranges 4 gebildet worden. Er stand unter Leitung des Direktors für Produktion, Eberhard B.. Bis in den frühen Abendstunden war ein provisorisches Gleisbett verlegt worden auf dem sich dann die Unterkunft der künftigen Aufbauleitung in Gestalt von mehreren ehemaligen Reisezugwagen der DR befand. Ich kam auch erst am Folgetag wieder nach Hause und verpestete die gesamte Wohnung, da der Geruch nicht aus den Klamotten herausging. Meine Frau entschloss sich dann zu deren Entsorgung.

Es geht hier weiter und ich denke, es werden auch bei Dir weitere Erinnerungen wach werden.

Vierkrug


Hallo Vierkrug,

Kam es zu der von Dir beschriebenen Havarie im Februar 1982? Ich habe da noch irgendwo eine alte "Lausitzer Rundschau", in der vom Unglück berichtet wird.

Viele Grüße,

kurt


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#91

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 04.08.2013 13:27
von Gelöschtes Mitglied
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OT - Örtlichkeiten

@Nomex, dann kennst Du ja bestens das "Suhler Klubhaus", das daneben im Neubau der Versorgungseinrichtung der BBS errichtete "Bergmannszimmer" und.. und...
Wenn Du in der Projektierung gewesen bist, dann gehörtest Du zum Bereich Investitionen unter Leitung von J. Sp.. Im welchem Abschnitt der Projektierung bist Du gewesen ? Seid ihr nicht ursprünglich im hinterem Teil des "Tausendmannlagers" untergebracht gewesen ?
So langsam rasten die Relais - eines nach dem anderem wieder ein.

Da hattest Du aber mächtig Glück gehabt bei der Havarie des Stranges 4, wenn Du noch zuvor da vorbeigeradelt bist. Wenn ich noch an das an das große tonnenschwere Trümmerstück vor den Scheibengasbehältern der Kokerei denke, nicht auszumalen die Folgen, wenn es dort eingeschlagen hätte.

Im neuem Domizil, war unten rechts im hinterem Teil noch die kleine Kaffeeküche ?
Das Gebäude beherrbergte sowohl das BS-Kommando, welches die linke Seite hatte und rechts ging es dann in die OD, gleich rechts war der sogenannte Versammlungsraum - links das kleine Zimmer war das des Diensthabenden.
War ohnehin so eine Sache - wer in die OD wollte, mußte erst beim Einlaßposten bzw. Diensthabenden des BS-Kommando vorbei. War für mich ein Unding.
Die Leitung des BS-Amtes, wie auch die K saßen im linkem Teil des Gebäudes Fernmeldebetrieb. Schräg gegenüber die Berufsfeuerwehr neben der Zentralküche. Wenn die Ampel in Betrieb war, dann hieß nur noch rechts ran, denn wenn die komplett ausrückten, dann ging das auch sehr, sehr schnell. Wimre, dann hatten die zwei große Tatra - davon einen Tanker. Dann ein Leiterfahrzeug mit Drehleiter auf modernster Basis, mehrere TLF auf W 50 - Basis und.. und. Leiter der Berufsfeuerwehr war Major J.H., der wie sein Bruder D.H. (Stabschef des Kampfgruppenbataillons) in der Bereitschaftssiedlung wohnte.
Du warst im Kdo. 3 der FFw ? Kann ich momentan örtlich nicht richtig zuordnen. Kraftwerke, Gaswerk und Brikettfabriken hatten auch Kommandos der FFw.

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 04.08.2013 13:43 | nach oben springen

#92

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 04.08.2013 13:40
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Kurt im Beitrag #90
Zitat von Vierkrug im Beitrag #89
@Nomex - danke für Deinen Beitrag, der weitere Erinnerungen bei mir wieder wachgerufen und die kleinen "Schubladen" geöffnet hat.

Schwarze Pumpe, die sogenannte "Bereitschaftssiedlung" ist mir in bester Erinnerung - auch viele ihrer Bewohner sind mir noch heute namentlich bekannt.
Horst F. war zum Schluß OSL, sein Stellvertreter Günter B. war Major. Zwei Menschen, die auch meine Achtung und meinen Respekt geniessen.

An den Fahrer des grauen Wolga, kann ich mich recht gut erinnern, denn ich war auch öfters dessen Fahrgast. Aber ich glaube, wenn er in Richtung Hoywoy fuhr, dann hat er meistens den 1. Stellvertreter von Dr. Herbert Richter abgeholt, denn der wohnte ja in Cottbus. Dein Vater war oftmals in keiner beneidenswerten Situation, denn der Arbeitstag war manchmal bis zu 16 Stunden und wenn es in die Kombinatsbetriebe ging, dann waren die Schlaf- und Ruhephasen noch etwas kürzer für ihn. Aber er war die Zuverlässigkeit und Freundlichkeit in Person. Wimre, dann waren wir einmal zusammen in Polen, im Oberschlesischem Steinkohlerevier gewesen. Die Welt ist doch klein.
Dann ist Dir sicherlich auch der sogenannte "Party - B 1000" ein Begriff. Dieser B1000 war als Beratungsfahrzeug umgebaut worden, um auch auf längeren Strecken arbeiten zu können. Zwei gegenüberliegende Sitzbänke und in der Mitte der Arbeitstisch. Hinten waren noch kleine Kühlschränke für Essen und Getränke und Boxen für Besteck und Geschirr. Es wurde sozusagen jede verfügbare Minute für die Arbeit genutzt.
Wenn man meine Frau nach der Befindlichkeit unserer Ehe befragte, dann lächelte sie immer und meinte mit einem leicht ironischem Unterton - "Der ist doch mehr mit Pumpe und seinem Kombinat verheiratet, wie mit mir."
Das konnten sicherlich viele Ehefrauen sagen und Deine Mutter sicherlich auch. Deshalb galt an wirklich freien Tagen / WE und im Urlaub die gesamte Aufmerksamkeit der Familie.

Noch einmal zur Havarie am Rectisolstrang 4 - stimmt es gab einen Toten in den Baracken der Baubetriebe, an der Südstrasse, der erst später entdeckt wurde.
Dann kennst Du ja den Detonationknall der Explosion und die Druckwelle. Ich hatte zuvor so etwas noch nie erlebt. Fast zeitgleich mit den Einsatzfahrzeugen der Betriebsfeuerwehr und den Funkstreifenwagen des BS-Amtes fuhren auch wir vor Ort. Keiner achtete auf noch mögliche Gefahren. Es roch jedoch schon unerträglich nach Ammoniak und wir mußten uns dann auch den Weisungen des Wehrführers fügen und den Gefahrenbereich aus etwas weiterer Entfernung ansehen. Die Betriebsfeuerwehr, ich meine hiermit die Berufsfeuerwehr verfügte ja über entsprechende Schutzausrüstungen.
Bereits am Nachmittag war der Aufbaustab für den Wiederaufbau des Rectisolstranges 4 gebildet worden. Er stand unter Leitung des Direktors für Produktion, Eberhard B.. Bis in den frühen Abendstunden war ein provisorisches Gleisbett verlegt worden auf dem sich dann die Unterkunft der künftigen Aufbauleitung in Gestalt von mehreren ehemaligen Reisezugwagen der DR befand. Ich kam auch erst am Folgetag wieder nach Hause und verpestete die gesamte Wohnung, da der Geruch nicht aus den Klamotten herausging. Meine Frau entschloss sich dann zu deren Entsorgung.

Es geht hier weiter und ich denke, es werden auch bei Dir weitere Erinnerungen wach werden.

Vierkrug


Hallo Vierkrug,

Kam es zu der von Dir beschriebenen Havarie im Februar 1982? Ich habe da noch irgendwo eine alte "Lausitzer Rundschau", in der vom Unglück berichtet wird.

Viele Grüße,

kurt


@Kurt - ja am 22. Februar 1982 gegen 11:12 Uhr. Die Uhrzeit konnte ziemlich genau ermittelt werden, da zum gleichem Zeitpunkt eine Maschine der Interflug den Stammbetrieb überflog und die Besatzung den aufsteigenden Feuerball und die Druckwelle registrierten und sofort weiter meldete. Augenzeugen berichteten, das ein Feuerball in einige Kilometer Höhe aufstieg, ähnlich wie bei einer Kernexplosion. Die Druckwelle spürte man noch vorne am Haupteingang und auf der Werkseite der Verwaltungsgebäude 1 und 2. Auch hier zerplatzten / zersprangen Fensterscheiben in Größenordnungen.
Nach dem Detonationsknall trat eine eigenartige und teilweise beängstigende Stille ein.

Vierkrug


Kurt und CASI haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#93

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 04.08.2013 13:40
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #63
@silberfuchs60 - Du kennst aber auch die "geheimsten Ecken" - an den Namen kann ich mich auch nicht mehr erinnern. Da müßte ich auch noch einmal hinterfragen. Mir geht die "Steigerstube" aber nicht aus dem Kopf. Es gab aber auch noch eine Bar im oberen Bereich.

Das HBE steht noch und nennt sich jetzt "Lausitzhalle". Es soll sehr gut laufen.

Vierkrug


...@Vierkrug, ich meinte schon die Bar im Kellerbereich ....da ging immer die Post ab ...Du bist aber auch ganz schön rumgekommen..Respekt .. ich war ausser Hoywe noch in Bela Woda.


xxx
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#94

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 04.08.2013 13:57
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #93
Zitat von Vierkrug im Beitrag #63
@silberfuchs60 - Du kennst aber auch die "geheimsten Ecken" - an den Namen kann ich mich auch nicht mehr erinnern. Da müßte ich auch noch einmal hinterfragen. Mir geht die "Steigerstube" aber nicht aus dem Kopf. Es gab aber auch noch eine Bar im oberen Bereich.

Das HBE steht noch und nennt sich jetzt "Lausitzhalle". Es soll sehr gut laufen.

Vierkrug


...@Vierkrug, ich meinte schon die Bar im Kellerbereich ....da ging immer die Post ab ...Du bist aber auch ganz schön rumgekommen..Respekt .. ich war ausser Hoywe noch in Bela Woda.



Ich kenne diese Bar. Oh, ohh, da ging manchmal die Post so richtig ab. Ich hatte es von dort ohnehin nicht allzuweit nach Hause.
Bela Woda - Lausitzer Glas - von dort holten wir ab und an Bleikristallrömer in Geschenkboxen für Gastgeschenke und für Repräsentationszwecke, wie auch aus Wilthen den "Alten Brennmeister".
OT - wir waren als Kombinatsleitung mal zur Verkostung nach Wilthen eingeladen. So viele Spalttabletten gab es in der Büroapotheke am Folgetag nicht, um die Haarwurzelkatarrhe bei uns zu bekämpfen.


silberfuchs60 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#95

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 04.08.2013 15:14
von Gelöschtes Mitglied
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Gelöscht....


zuletzt bearbeitet 04.08.2013 18:01 | nach oben springen

#96

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 04.08.2013 15:57
von Nomex | 254 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #91
OT - Örtlichkeiten

@Nomex, dann kennst Du ja bestens das "Suhler Klubhaus", das daneben im Neubau der Versorgungseinrichtung der BBS errichtete
"Bergmannszimmer" und.. und...
Wenn Du in der Projektierung gewesen bist, dann gehörtest Du zum Bereich Investitionen unter Leitung von J. Sp.. Im welchem Abschnitt der Projektierung bist Du gewesen ? Seid ihr nicht ursprünglich im hinterem Teil des "Tausendmannlagers" untergebracht gewesen ?
So langsam rasten die Relais - eines nach dem anderem wieder ein.

Da hattest Du aber mächtig Glück gehabt bei der Havarie des Stranges 4, wenn Du noch zuvor da vorbeigeradelt bist. Wenn ich noch an das an das große tonnenschwere Trümmerstück vor den Scheibengasbehältern der Kokerei denke, nicht auszumalen die Folgen, wenn es dort eingeschlagen hätte.

Im neuem Domizil, war unten rechts im hinterem Teil noch die kleine Kaffeeküche ?
Das Gebäude beherrbergte sowohl das BS-Kommando, welches die linke Seite hatte und rechts ging es dann in die OD, gleich rechts war der sogenannte Versammlungsraum - links das kleine Zimmer war das des Diensthabenden.
War ohnehin so eine Sache - wer in die OD wollte, mußte erst beim Einlaßposten bzw. Diensthabenden des BS-Kommando vorbei. War für mich ein Unding.
Die Leitung des BS-Amtes, wie auch die K saßen im linkem Teil des Gebäudes Fernmeldebetrieb. Schräg gegenüber die Berufsfeuerwehr neben der Zentralküche. Wenn die Ampel in Betrieb war, dann hieß nur noch rechts ran, denn wenn die komplett ausrückten, dann ging das auch sehr, sehr schnell. Wimre, dann hatten die zwei große Tatra - davon einen Tanker. Dann ein Leiterfahrzeug mit Drehleiter auf modernster Basis, mehrere TLF auf W 50 - Basis und.. und. Leiter der Berufsfeuerwehr war Major J.H., der wie sein Bruder D.H. (Stabschef des Kampfgruppenbataillons) in der Bereitschaftssiedlung wohnte.
Du warst im Kdo. 3 der FFw ? Kann ich momentan örtlich nicht richtig zuordnen. Kraftwerke, Gaswerk und Brikettfabriken hatten auch Kommandos der FFw.

Vierkrug


Das "Suhler Klubhaus" kenne ich sogar noch aus der Zeit vor dem Neubau. Viele gute Erinnerungen. Die Entstehung der BBS habe ich live mitbekommen. Dort habe ich ja dann auch gelernt. Am "Fresswürfel" war das Bergmannszimmer eigentlich das einzig schöne. Daher konnte er auch nie unser geliebtes "Suhler" ersetzen.

Vielleicht für die anderen Mitleser ein paar kleine Erläuterungen zum "Suhler". Seinen Namen bekam es von Bauarbeitern aus der Suhler Region. Es war so ein klassischer DDR-"Schwarzbau" weil noch irgendwo Investmittel übrig waren. Von der Bauweise eigentliche eine Baracke die auf eine gut 2m hohe Mauer gesetzt wurde. Mitte der 90er wurde es durch einen Neubau ersetzt der sich sehr stark an den alten Grundriss hielt. Die damalige Bauleiterin kannte ich noch aus der Zeit unserer gemeinsamen Aufenthalte in Kinderferienlagern des GSP. Ich habe damals schon in einem Büro für Brandschutz gearbeitet und so hatten wir auf einmal beruflich miteinander zu tun.

Eingesetzt war ich in der Abteilung Rohrleitungsprojektierung, wie der genaue Abschnitt benannt war entzieht sich leider meiner Erinnerung. Zumindest war unser Abschnitt auch in die Erneuerungen der "Auftauwände" eingebunden. Auch sind mir mal Konstruktionszeichnungen der Anlagen zum Ausblasen der Kohlewagen in die Hand gefallen. Leider war ich da nicht unmittelbar dran beteiligt. Mein HA-Leiter war der spätere Geschäftsführer der Lausitzer Umwelt GmbH. Die welche sich ja mit der Aufarbeitung der "Teerseen" befasst haben. Ich hatte Mitte der 90er noch mal beruflich Kontakt mit ihm.

Die Scheibengasbehälter, für mich das eigentliche Wahrzeichen von Pumpe. Welches Glück ich hatte wurde mir klar als ich gesehen was für ein Brocken in Richtung Schaltzentrale Brifa Ost geflogen ist und nur durch die davor stehende Rohrbrücke auf gehalten wurde.

Die Kaffeküche kannte ich auch noch, die wurde auch durch uns weiter genutzt. Wir haben das Objekt ja schon durch den rechten Eingang betreten können. Wenn ich mich recht erinnre haben wir auch nur den rechten Bereich, also die OD genutzt.

Die Kommandostelle 03 war die Bezeichnung für die FF der Bereitschaftssiedlung. Fast jeder Bereich hatte seine eigene freiwillige Feuerwehr, auch wenn die höchst unterschiedlich ausgestattet waren. Major J.H. ist mir bestens bekannt. Er hat ja auch später noch in verantwortlichen Positionen der Feuerwehr in Brandenburg gearbeitet und ist noch heute in den Kreisen sehr anerkannt. Ab und an treffe ich ihn in noch im Zusammenhang mit der Feuerwehr und dann ist die Begrüßung unter alten Pumpschen immer sehr herzlich. Sein Nachfolger der damalige Hauptmann B. hat ja auch seinen Weg gemacht und heute sowohl nat. als auch internat. einen guten Ruf.

Mit den zwei Tatras liegst du allerdings nicht ganz richtig. Einer der beiden Tanker dürfte der, in der DDR einmalige, Jelez gewesen sein. http://is.gd/uBkVKe. Die normalen Löschgruppenfahrzeuge waren noch auf W50 aufgebaut. Auch wenn der Personalstamm heute nur noch einen Bruchteil beträgt, so ist die technische Ausstattung dafür um so beeindruckender. Von dem damaligen Abgaslöschfahrzeug gibt es heute sogar zwei modernisierte Exemplare http://is.gd/GGffu2

Beste Grüße Nomex


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#97

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 04.08.2013 16:25
von thomas 48 | 3.569 Beiträge

Habe mal nach ältere Ansichtskarten gesucht,
,,Ansichtskartenversand,,
Schwarze Pumpe 4535213, 4472106, 4533226
Hoy., 3902540 4 AK
Notgeld 4279874
.....
Antik-Falkensee
14 AK von Hoy.


Nomex hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#98

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 04.08.2013 16:50
von Gelöschtes Mitglied
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@Nomex - danke, ich mußte jetzt . Mir ist der Name "Fresswürfel" nicht mehr eingefallen.
Den Aufbau des "Suhler Klubhauses" hätte ich nicht besser beschreiben können.

Dann bist also bei Heinz H. (HA-Leiter) gewesen. Sein Sohn war für kurze Zeit der 2. Sekretär der Industriekreisleitung der FDJ.

Den Fahrzeugpark der Berufsfeuerwehr kannte ich natürlich nicht so umfassend, wie Du. Aber schöne Fotos vor den bekannten Gebäuden. Jürgen sein Nachfolger kenne ich auch. Es waren schon Feuerwehrleute und Brandschützer mit Herz, Leib und Seele. Ich freue mich, dass sie eine solche Entwicklung genommen haben und ihre Fach-und Sachkompetenz eine Chance bekommen hat.

Schön, dass Du auch zu diesem Thema mit eigenem Erlebtem beitragen kannst !!!

Auf ein Neues.
Vierkrug


zuletzt bearbeitet 04.08.2013 16:53 | nach oben springen

#99

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 04.08.2013 16:56
von Lutze | 8.035 Beiträge

manche Dörfer mußten den Braunkohleabau weichen,
selbst die Kirche wurde wegtransportiert,
alles nur wegen der Braunkohle,
viele haben dadurch ihre Heimat verloren,
hat einer darüber mal nachgedacht?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#100

RE: Braunkohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe - damals und heute

in Leben in der DDR 04.08.2013 17:09
von Krepp | 534 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #99
manche Dörfer mußten den Braunkohleabau weichen,
selbst die Kirche wurde wegtransportiert,
alles nur wegen der Braunkohle,
viele haben dadurch ihre Heimat verloren,
hat einer darüber mal nachgedacht?
Lutze


Das ist so leicht und kurz garnicht zu beantworten.
Aber mal eine (ich gebe es zu) provokative Frage:
Was steckst Du in den Ofen wenn es kalt wird?



Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin
Feliks D. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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