#21

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 11:40
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #17
Zitat von Gast im Beitrag #5
Sehr gut, turtle!

Wie ich sehe, habe ich da in meiner Erinnerung ´was verwechselt. 6,50/13 DM kam nach 10/20 DM. Und nicht vorher....
Umso heftiger dann die Erhöhung von 6,50/13 DM auf 25 DM einheitlich...

Was hat sich der Westler dafür gekauft?

Beim Verwandtenbesuch kaum etwas. Man war froh, daß man mit seinen Lieben zusammen saß. Oft haben die Westverwandten neben ihren mitgebrachten Konsumartikeln der Ostverwandtschaft das Geld geschenkt. Oder es dort deponiert. Man diskutierte und verglich. Oft waren unsere DDR-Verwandten in Ostberlin, Greifswald oder Cottbus politisch ähnlicher Ansicht, wie wir. Oft waren auch krassere Meinungen zu hören, wo man als ängstlicher Westler fasst schon schiß bekam. Meiner Tante in Oranienburg stand vor Wut das Wasser in den Augen, daß man von den Kommunisten als Geisel festgehalten wird und nicht fahren darf. Die redeten sich alle so richtig heiß am großen Tisch....
Nur ein Onkel von der Marine (hatte eigentlich Kontaktverbot) faselte bei Familientreffen irgendetwas "...ja aber die NATO-Einsätze"... Das hatte er umsonst. Unsere Großfamilie war da sehr nachsichtig mit ihm...
Im Grunde war bei Verwandtenbesuchen das Eintrittsgeld verloren.

Bei einem Tagesbesuch in Ostberlin konnte man mit seinem Umtausch schon mehr anfangen.

Man konnte Mitte der 80ger in Ost-Berlin:

-Essen gehen (Preis in einer normalen Gaststätte für ein Gericht durchschnittlich 5-10 DDR-Mark, in gehobenen Restaurants ca. 9-15 DDR-Mark. Oft mußte man aber für einen Tisch an einer Schlange anstehen, wie ein Depp. Da verging vielen Westlern gleich wieder der Appetit. Geheimtrick für Kenner: vorher aus West-Berlin telef. Tisch bestellen! Das klappte in besseren Restaurants...)

-Schallplatten kaufen (Klassik oder DDR-PoP, manchmal westl. Lizenzproduktionen)

-Schreibpapier/Briefumschläge kaufen (mindere Qualität, aber trotzdem einigermaßen verwendbar)

-Kunstpostkarten in Museen

-Bücher (kaum, da die Buchläden oft mit ideologischem Kram überfrachtet waren)

Das war´s schon... Oder habe ich was vergessen?


Grün: Sehr wohl Bücher. Was faselst Du da von "Buchläden ideologisch überfrachtet" ? Der Käufer konnte ja um diese Abteilungen einen Bogen machen und zielgerichtet die Bereiche in der Bücherei ansteuern, die ihn interessierten. Anders mache ich es heute auch nicht, wenn ich z.B. bei Hugendubel reinschaue. So haben es viele gemacht. Kinderbücher, Beletristik (auch ausländische, westeuropäische Autoren nicht Wenige), Fachbücher vor allem. Die alle waren wesentlich preisgünstiger als in Westdeutschland. Ich brauche da nur an die Aussagen einiger meiner westdeutschen Tauschfreunde denken, die diese Gelegenheit genutzt haben und heute noch von der fachlichen Höhe dieser Literatur schwärmen. Unter meinen westdeutschen Forumianern in einem Geologie-Forum gibt es einige, die si9ch damals als Studenten mit DDR-Fachliteratur versorgt haben.


grün das Gefasele ist bereits 6 Jahre alt und der Verfasser wird dir bestimmt nicht antworten, nicht wegen der unfreundliche Ansprache aber wegen Abwesenheit im Forum


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#22

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 11:43
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #18

Als uich wegen eines fehlenden Schmutzfängers am Trabi-Hinterrad mal bei einer Geschwindigkeitskontrolle wurde (Arnstädter Str. Erfurt, stadteinwärts. Also bergab), standen da auch einige Pkws aus der BRD. Auf meine Frage, in welcher Währung die denn zahlen müssen, die lapidare Antwort des Polizisrten: "In der Währung, in der sie zahlen können".
Wenn es solche Fälle wie mit dem Tankwart gab, erhebt sich hier der Verdacht, daß dieser Tankwirt in die eigene Tasche gewirtschaftet hat. Ich glaube nicht, daß auf der Tankquittung DM ausgewiesen war. Dann hätte er nämlich auch DM abrechnen müssen. Wäre interessant, wenn eine solche Tankquittung noch existiert


grün sofort anzeigen, dieses Verbrechen!@DoreHolm


.
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#23

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 12:36
von Sperrbrecher | 1.662 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #16
Mark der DDR wenn noch übrig konnte man an der Grenze dem roten Kreuz der DDR spenden. Wir haben aber hier einige User mit Fachwissen ,die können bestimmt etwas dazu sagen.

Man konnte das übrig gebliebene DDR-Geld an der Grenze auch für den nächsten DDR-Besuch deponieren


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#24

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 12:42
von Pit 59 | 10.156 Beiträge

Man konnte das übrig gebliebene DDR-Geld an der Grenze auch für den nächsten DDR-Besuch deponieren

Also Rainer (passport ) gegeben und der hats aufgehoben,oder wie ?


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#25

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 12:53
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #24
Man konnte das übrig gebliebene DDR-Geld an der Grenze auch für den nächsten DDR-Besuch deponieren

Also Rainer (passport ) gegeben und der hats aufgehoben,oder wie ?



Überschüssige Beträge konnten jedoch bei der Ausreise aus der DDR bei den Grenzfilialen der Staatsbank der DDR „deponiert“ werden und bei einer erneuten Einreise über dieselbe Grenzübergangsstelle wieder im Empfang genommen werden.
Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Mindestumtausch


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#26

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 12:56
von damals wars | 12.206 Beiträge

Es war kein Zwangsumtausch, niemand wurde gezwungen in die DDR einzureisen.

Und wer hat nur die schwarz im Westen getauschte DDR Mark gekauft?
Die werden die doch nicht eingestampft haben?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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zuletzt bearbeitet 20.11.2015 13:10 | nach oben springen

#27

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 13:39
von Sperrbrecher | 1.662 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #26

Und wer hat nur die schwarz im Westen getauschte DDR Mark gekauft?
Die werden die doch nicht eingestampft haben?

So z.B. ich, wie auch viele andere, die zum Besuch in die DDR fuhren.

In den Westen geliefert wurden die DDR-Banknoten jedenfalls direkt von Boten der DDR-Notenbank. Das weiß ich von einem
Verwandten der bei einer West-Berliner Bank Filialleiter war.

Beim Umtausch von West- in Ostgeld bekam man deshalb auch immer druckfrische Scheine mit fortlaufender Nummerierung.
Es waren also keine Banknoten, die irgendein DDR-Rentner in den Westen geschmuggelt hatte, sondern direkt von der DDR-Geldruckerei
gelieferte Scheine..


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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zuletzt bearbeitet 20.11.2015 13:42 | nach oben springen

#28

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 14:07
von eisenringtheo | 9.184 Beiträge

Die DDR beschaffte sich im Ausland Devisen, indem sie dort DDR-Mark gegen Westgeld verkaufte. Des weiteren gab es einen regen Schmuggel von DDR Mark. Diplomatisches Personal, das in Ostberlin akkreditiert war, nutzte den Umstand, dass sie selber und ihr Gepäck nicht kontrolliert werden durfte, um einen schwunghaften Handel zu betreiben. Alles was in der DDR nicht erhältlich war oder mehr als zehnmal teurer war, wurde im Westen gekauft, im Osten gegen DDR Mark verkauft, das Geld im Westen gegen DM umgetauscht und neue Ware in die DDR verbracht. Was im Westen sehr gesucht war, wie zum Beispiel Antiquitären wurde im Osten gegen DDR Mark aufgekauft und im Westen gegen DM verkauft.
Die Folge war ein stark vergrösster Geldumlauf von DDR Mark. Wäre er zu gross geworden, hätte man neue Noten gedruckt und das "Schwarzgeld" wäre wertlos geworden.
Ich habe mich auch schon gefragt, wie viele Millionen DDR Mark im Jahre 1990 nicht umgetauscht wurden. Das gäbe einen Rückschluss darauf, wieviel "Schwarzgeld" wirklich im Umlauf war.
Theo


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#29

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 15:30
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #26
Es war kein Zwangsumtausch, niemand wurde gezwungen in die DDR einzureisen.

Und wer hat nur die schwarz im Westen getauschte DDR Mark gekauft?
Die werden die doch nicht eingestampft haben?


Es lebe die Mark der DDR ,oder wie Ostmark in die Südsee kam.

Kopiere mal einen alten Beitrag von mir hier noch einmal rein.

Zu der Entlohnung für gewisse Dienste muss ich als ehemaliger Seemann was schreiben.
Unser Fahrgebiet war die Südsee (Mikronesien, Polynesien, Melanesien) dazu noch Australien, Neuguinea, Neu Seeland. Das war eine Traumroute. All zu viele deutsche Schiffe kamen da nicht hin. Mit dem deutschen Geld kannten die sich auch nicht so aus. Wir tauschten in Hamburg West gegen Ostmarkt für 23 DM gab es 100 Mark. German Money ist good Money war bekannt. Allerdings ob nun da ein Adler drauf war oder Karl-Marx wussten die nicht. In mancher Bar fragten wir ob sie deutsches Geld nehmen. Nach nachfragen witterten die ein Geschäft. Also zwei drei Drinks, und der Erste zückte „Karl Marx“ anstandslos wurden Fiji-Dollars zurückgegeben. Klar dachten die Bar Besitzer sie können uns kräftig dabei bescheißen. Wir waren Spendabel!! Die „Damen“ bekamen ebenfalls Ost –Mark. Logischer Weise am nächstem Tag gab es einige Turbulenzen. Polizei kam mit einem Kellner an Bord. Wir stellten uns dumm, und selber verwundert waren das die Ostmark so einen guten Kurs hat. Machen konnten die nichts, wir hatten nicht mit Falschgeld bezahlt, und für den Wechselkurs waren wir nicht verantwortlich. Fortan war es mit dem Landgang“ Ebbe“ zumindest für die Ostmark Bezahler. Wir entdeckten an der Pier und Schuppen Kellner aus diversen Bars. Na und „unsere Mädchen“ hatten für fun hingehalten. Aber solche Geschichten gehören nun einmal mit zum „Seemannsgarn“ Aber ich versichere Euch das war so gewesen. Da erzählen doch Einige die Ostmark war im Ausland zu nichts nutze. Ich muss dabei schmunzeln. Nun kommt mir nicht damit das war Betrug! Wir Seeleute wurden auch genug über den Tisch gezogen. Diese und noch so manche Episode aus meiner Fahrenszeit gebe ich immer wieder gern zum Besten.


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#30

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 15:35
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #21
Zitat von DoreHolm im Beitrag #17
Zitat von Gast im Beitrag #5
Sehr gut, turtle!

Wie ich sehe, habe ich da in meiner Erinnerung ´was verwechselt. 6,50/13 DM kam nach 10/20 DM. Und nicht vorher....
Umso heftiger dann die Erhöhung von 6,50/13 DM auf 25 DM einheitlich...

Was hat sich der Westler dafür gekauft?

Beim Verwandtenbesuch kaum etwas. Man war froh, daß man mit seinen Lieben zusammen saß. Oft haben die Westverwandten neben ihren mitgebrachten Konsumartikeln der Ostverwandtschaft das Geld geschenkt. Oder es dort deponiert. Man diskutierte und verglich. Oft waren unsere DDR-Verwandten in Ostberlin, Greifswald oder Cottbus politisch ähnlicher Ansicht, wie wir. Oft waren auch krassere Meinungen zu hören, wo man als ängstlicher Westler fasst schon schiß bekam. Meiner Tante in Oranienburg stand vor Wut das Wasser in den Augen, daß man von den Kommunisten als Geisel festgehalten wird und nicht fahren darf. Die redeten sich alle so richtig heiß am großen Tisch....
Nur ein Onkel von der Marine (hatte eigentlich Kontaktverbot) faselte bei Familientreffen irgendetwas "...ja aber die NATO-Einsätze"... Das hatte er umsonst. Unsere Großfamilie war da sehr nachsichtig mit ihm...
Im Grunde war bei Verwandtenbesuchen das Eintrittsgeld verloren.

Bei einem Tagesbesuch in Ostberlin konnte man mit seinem Umtausch schon mehr anfangen.

Man konnte Mitte der 80ger in Ost-Berlin:

-Essen gehen (Preis in einer normalen Gaststätte für ein Gericht durchschnittlich 5-10 DDR-Mark, in gehobenen Restaurants ca. 9-15 DDR-Mark. Oft mußte man aber für einen Tisch an einer Schlange anstehen, wie ein Depp. Da verging vielen Westlern gleich wieder der Appetit. Geheimtrick für Kenner: vorher aus West-Berlin telef. Tisch bestellen! Das klappte in besseren Restaurants...)

-Schallplatten kaufen (Klassik oder DDR-PoP, manchmal westl. Lizenzproduktionen)

-Schreibpapier/Briefumschläge kaufen (mindere Qualität, aber trotzdem einigermaßen verwendbar)

-Kunstpostkarten in Museen

-Bücher (kaum, da die Buchläden oft mit ideologischem Kram überfrachtet waren)

Das war´s schon... Oder habe ich was vergessen?


Grün: Sehr wohl Bücher. Was faselst Du da von "Buchläden ideologisch überfrachtet" ? Der Käufer konnte ja um diese Abteilungen einen Bogen machen und zielgerichtet die Bereiche in der Bücherei ansteuern, die ihn interessierten. Anders mache ich es heute auch nicht, wenn ich z.B. bei Hugendubel reinschaue. So haben es viele gemacht. Kinderbücher, Beletristik (auch ausländische, westeuropäische Autoren nicht Wenige), Fachbücher vor allem. Die alle waren wesentlich preisgünstiger als in Westdeutschland. Ich brauche da nur an die Aussagen einiger meiner westdeutschen Tauschfreunde denken, die diese Gelegenheit genutzt haben und heute noch von der fachlichen Höhe dieser Literatur schwärmen. Unter meinen westdeutschen Forumianern in einem Geologie-Forum gibt es einige, die si9ch damals als Studenten mit DDR-Fachliteratur versorgt haben.


grün das Gefasele ist bereits 6 Jahre alt und der Verfasser wird dir bestimmt nicht antworten, nicht wegen der unfreundliche Ansprache aber wegen Abwesenheit im Forum


Ja, Du hast recht. Ist mir auch gleich aufgefallen, aber da war der Beitrag schon weg und da´s so ist, wollte ich ihn auch nicht mehr löschen.



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#31

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 15:36
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #23
Zitat von turtle im Beitrag #16
Mark der DDR wenn noch übrig konnte man an der Grenze dem roten Kreuz der DDR spenden. Wir haben aber hier einige User mit Fachwissen ,die können bestimmt etwas dazu sagen.

Man konnte das übrig gebliebene DDR-Geld an der Grenze auch für den nächsten DDR-Besuch deponieren



Ist zwar OT, aber so habe ich es auch bei meinen Tauschtagreisen nach Prag und Tisnov in der CSSR gemacht.



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#32

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 15:41
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #29
Zitat von damals wars im Beitrag #26
Es war kein Zwangsumtausch, niemand wurde gezwungen in die DDR einzureisen.

Und wer hat nur die schwarz im Westen getauschte DDR Mark gekauft?
Die werden die doch nicht eingestampft haben?


Es lebe die Mark der DDR ,oder wie Ostmark in die Südsee kam.

Kopiere mal einen alten Beitrag von mir hier noch einmal rein.

Zu der Entlohnung für gewisse Dienste muss ich als ehemaliger Seemann was schreiben.
Unser Fahrgebiet war die Südsee (Mikronesien, Polynesien, Melanesien) dazu noch Australien, Neuguinea, Neu Seeland. Das war eine Traumroute. All zu viele deutsche Schiffe kamen da nicht hin. Mit dem deutschen Geld kannten die sich auch nicht so aus. Wir tauschten in Hamburg West gegen Ostmarkt für 23 DM gab es 100 Mark. German Money ist good Money war bekannt. Allerdings ob nun da ein Adler drauf war oder Karl-Marx wussten die nicht. In mancher Bar fragten wir ob sie deutsches Geld nehmen. Nach nachfragen witterten die ein Geschäft. Also zwei drei Drinks, und der Erste zückte „Karl Marx“ anstandslos wurden Fiji-Dollars zurückgegeben. Klar dachten die Bar Besitzer sie können uns kräftig dabei bescheißen. Wir waren Spendabel!! Die „Damen“ bekamen ebenfalls Ost –Mark. Logischer Weise am nächstem Tag gab es einige Turbulenzen. Polizei kam mit einem Kellner an Bord. Wir stellten uns dumm, und selber verwundert waren das die Ostmark so einen guten Kurs hat. Machen konnten die nichts, wir hatten nicht mit Falschgeld bezahlt, und für den Wechselkurs waren wir nicht verantwortlich. Fortan war es mit dem Landgang“ Ebbe“ zumindest für die Ostmark Bezahler. Wir entdeckten an der Pier und Schuppen Kellner aus diversen Bars. Na und „unsere Mädchen“ hatten für fun hingehalten. Aber solche Geschichten gehören nun einmal mit zum „Seemannsgarn“ Aber ich versichere Euch das war so gewesen. Da erzählen doch Einige die Ostmark war im Ausland zu nichts nutze. Ich muss dabei schmunzeln. Nun kommt mir nicht damit das war Betrug! Wir Seeleute wurden auch genug über den Tisch gezogen. Diese und noch so manche Episode aus meiner Fahrenszeit gebe ich immer wieder gern zum Besten.


also Peter, für Aluchips hast die Blaskapelle beschäftigt, ts, ts, ts,


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#33

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 15:52
von turtle | 6.961 Beiträge

[quote=Gert|
also Peter, für Aluchips hast die Blaskapelle beschäftigt, ts, ts, ts,[/quote]

Und günstig gesoffen. Übrigens die Fidschi Dollars konnten wir in Australien in australische Dollars tauschen.
War auch nicht so einfach für den Barmann oder die Mädchen mit dem Ostgeld. Konnten die doch etwas verstehen ,von demokratischer Republik stand da etwas drauf. Die Mädchen hätten allerdings auch ohne "musiziert". Die waren glaube ich von Natur aus musikalisch


Gert und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.11.2015 15:54 | nach oben springen

#34

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 15:56
von Sperrbrecher | 1.662 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #29
Es lebe die Mark der DDR ,oder wie Ostmark in die Südsee kam.

So weit brauchte man gar nicht zu fahren.
Die Schwester eines französischen Kollegen betrieb an der Küste Frankreich einen kleinen Laden. Eines Tages wollte ein Kunde mit deutschen Geld bezahlen. Da sie keine Ahnung von Ost- bzw. Westgeld hatte, schaute sie in die Zeitung um den aktuellen Kurs zu erfahren und tauschte ihm den DDR-Hundertmarkschein zum DM-Kurs um. Bei der Bank klärte man sie dann darüber auf, dass es sich um DDR-Geld handelt und dass sie ein Minusgeschäft gemacht hatte.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


turtle, Cambrino und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#35

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 16:47
von Cambrino | 201 Beiträge

Ja, manche Tankwarte waren wohl auch solche IM Spitzel. Bei einer Rückreise war die Zeit etwas knapp geworden um bis 24 Uhr über Marienborn aus zu reisen. Auf der Großraststätte Michendorf (Berliner Ring) machte ich noch meinen Tank voll. Als ich an die Zapfsäule DDR Benzin EXTRA fuhr, kam der Tankwart und fragte nach der Umtauschquittung die ich dann auch vorzeigte, dann machte er mir den Tank voll. Ich bezahlte mit einem 100 Markschein. Das hat den Tankwart wohl etwas stutzig gemacht (für 5 Tage 125,00 Mark getauscht) bei der Ausreise noch mit einem 100 Markschein bezahlen. Dann verließ ich die Tankstelle und wollte über Drewitz nach West Berlin ausreisen und dann als Transitreisender von West Berlin über Marienborn zu fahren. Als ich nun in Richtung Drewitz fuhr, hatte ich so ein komisches Gefühl, nahm während der Fahrt die 30 Mark Papiergeld aus der Jacke und steckte es in meine Socke. An der Kontrollstelle die Frage warum nun die Ausreise über Drewitz, ich sagte daß ich in West Berlin noch Jemand besuchen wollte. Beim Zoll mußte ich gleich aussteigen. Mit Koffer und Werkzeugtasche zu einem kleinen Kontrollraum. Dann ging es los, haben Sie alles aufgeschrieben was sie ausführen ? Haben Sie noch DDR Mark dabei ? (ich sagte etwas Hartgeld) Dann wurde der Inhalt des Koffers ausgepackt und genau durchsucht und nichts gefunden. Die Werkzeugtasche wurde genau durchsucht und nichts gefunden. Dann alle Hosen-und Jackentaschen entleeren sowie Geldbörse und Brieftasche wurden genau untersucht, nichts gefunden. Dann kam ein dritter Kontrolleur und sagte, Sie haben noch DDR Geld dabei, sagen Sie wo sie es versteckt haben oder wir nehmen ihren Wagen auseinander. Ich sagte tun Sie es und es ist nichts zu finden. Meinen Wagen möchte ich aber im jetzigen Zustand wieder übernehmen. Dann fand man eine Tüte mit paar abgestempelten Briefmarken, das ist ja bald ein kompletter Satz und die haben Sie auch nicht aufgeschrieben. Ich sagte, die habe ich von meiner Schwester geschenkt bekommen und wußte nicht daß man ein paar abgestempelte Briefmarken auch aufschreiben muß. Und zwischendurch wurde immer wieder nach dem DDR Geld gefragt. Ich fragte dann, was wird denn nun mit diesem etwas Hartgeld (ca. 3-4 Mark) ? Man sagte ich könne es bei der Wechselstelle deponieren und bei der nächsten Einreise wieder darüber verfügen oder Es dem Roten Kreuz spenden. Ich sagte dann spende ich fürs Rote Kreuz. Plötzlich konnte ich alle Sachen einpacken, Koffer und Werkzeugtasche ins Auto stellen. Dann mußte ich mit in einen Raum mit Tische und Stühle, auf einem Tisch stand eine Sammeldose vom Roten Kreuz. Dann gab man mir mein Hartgeld in die Hand und ich mußte es selbst in diese Dose stecken. Danach konnte ich meine Reise fort setzen und man wünschte mir eine gute Weiterreise. Diese Kontrolle (Zwangsaufenthalt) hat ca. 2 Stunden gedauert . Die 30 Mark im Socken war Devisen Vergehen, das weiß ich doch. Ich glaube, das habe ich dem Tankwart an der Raststätte Michendorf zu verdanken. Bei der Kontrolle hätte man nur sagen müssen, ziehen Sie mal die Schuhe und Socken aus. Ja, dann währe es passiert und was würde danach gekommen sein ? Aber bei meinen sonstigen Ein- und Ausreisen AB Marienborn kann ich mich nicht beklagen.

Gruß CAMBRINO


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zuletzt bearbeitet 20.11.2015 17:17 | nach oben springen

#36

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 20.11.2015 19:49
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Cambrino im Beitrag #35
Ja, manche Tankwarte waren wohl auch solche IM Spitzel. Bei einer Rückreise war die Zeit etwas knapp geworden um bis 24 Uhr über Marienborn aus zu reisen. Auf der Großraststätte Michendorf (Berliner Ring) machte ich noch meinen Tank voll. Als ich an die Zapfsäule DDR Benzin EXTRA fuhr, kam der Tankwart und fragte nach der Umtauschquittung die ich dann auch vorzeigte, dann machte er mir den Tank voll. Ich bezahlte mit einem 100 Markschein. Das hat den Tankwart wohl etwas stutzig gemacht (für 5 Tage 125,00 Mark getauscht) bei der Ausreise noch mit einem 100 Markschein bezahlen. Dann verließ ich die Tankstelle und wollte über Drewitz nach West Berlin ausreisen und dann als Transitreisender von West Berlin über Marienborn zu fahren. Als ich nun in Richtung Drewitz fuhr, hatte ich so ein komisches Gefühl, nahm während der Fahrt die 30 Mark Papiergeld aus der Jacke und steckte es in meine Socke. An der Kontrollstelle die Frage warum nun die Ausreise über Drewitz, ich sagte daß ich in West Berlin noch Jemand besuchen wollte. Beim Zoll mußte ich gleich aussteigen. Mit Koffer und Werkzeugtasche zu einem kleinen Kontrollraum. Dann ging es los, haben Sie alles aufgeschrieben was sie ausführen ? Haben Sie noch DDR Mark dabei ? (ich sagte etwas Hartgeld) Dann wurde der Inhalt des Koffers ausgepackt und genau durchsucht und nichts gefunden. Die Werkzeugtasche wurde genau durchsucht und nichts gefunden. Dann alle Hosen-und Jackentaschen entleeren sowie Geldbörse und Brieftasche wurden genau untersucht, nichts gefunden. Dann kam ein dritter Kontrolleur und sagte, Sie haben noch DDR Geld dabei, sagen Sie wo sie es versteckt haben oder wir nehmen ihren Wagen auseinander. Ich sagte tun Sie es und es ist nichts zu finden. Meinen Wagen möchte ich aber im jetzigen Zustand wieder übernehmen. Dann fand man eine Tüte mit paar abgestempelten Briefmarken, das ist ja bald ein kompletter Satz und die haben Sie auch nicht aufgeschrieben. Ich sagte, die habe ich von meiner Schwester geschenkt bekommen und wußte nicht daß man ein paar abgestempelte Briefmarken auch aufschreiben muß. Und zwischendurch wurde immer wieder nach dem DDR Geld gefragt. Ich fragte dann, was wird denn nun mit diesem etwas Hartgeld (ca. 3-4 Mark) ? Man sagte ich könne es bei der Wechselstelle deponieren und bei der nächsten Einreise wieder darüber verfügen oder Es dem Roten Kreuz spenden. Ich sagte dann spende ich fürs Rote Kreuz. Plötzlich konnte ich alle Sachen einpacken, Koffer und Werkzeugtasche ins Auto stellen. Dann mußte ich mit in einen Raum mit Tische und Stühle, auf einem Tisch stand eine Sammeldose vom Roten Kreuz. Dann gab man mir mein Hartgeld in die Hand und ich mußte es selbst in diese Dose stecken. Danach konnte ich meine Reise fort setzen und man wünschte mir eine gute Weiterreise. Diese Kontrolle (Zwangsaufenthalt) hat ca. 2 Stunden gedauert . Die 30 Mark im Socken war Devisen Vergehen, das weiß ich doch. Ich glaube, das habe ich dem Tankwart an der Raststätte Michendorf zu verdanken. Bei der Kontrolle hätte man nur sagen müssen, ziehen Sie mal die Schuhe und Socken aus. Ja, dann währe es passiert und was würde danach gekommen sein ? Aber bei meinen sonstigen Ein- und Ausreisen AB Marienborn kann ich mich nicht beklagen.

Gruß CAMBRINO


da bin ich auch ziemlich sicher nach deiner Schilderung, dass du das dem Tankwart "zu verdanken" hast. Es war eben eine Republik die von Spitzeln nur so durchdrungen war.


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#37

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 23.11.2015 20:19
von Harzwanderer | 2.937 Beiträge

Ich war ziemlich oft im Osten (ganze DDR, meistens Tagesbesuche von ganz früh morgens bis ganz spät abends) , so 8 bis 10 Tage pro Jahr, schätze ich. Kenne jedenfalls keinen Westler, der privat öfter rüber fuhr.

Als der Zwangsumtausch neu auf 25 Mark pro Tag erhöht war, Anfang der achtziger Jahre, konnte man das viele Geld fast nicht ausgeben. Ein einfaches Mittagessen in der Dorfkneipe hat damals vielleicht 3 Mark gekostet. Niemals mehr als 5 Mark. Am Ende der DDR war irgendwie alles viel teurer geworden. Das Ausgeben, gerade in Ost-Berlin, war kein großes Problem mehr. Es muss also sowas wie deutliche Inflation gegeben haben, wenn man nach der Kaufkraft geht.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 23.11.2015 21:28
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #37
Ich war ziemlich oft im Osten (ganze DDR, meistens Tagesbesuche von ganz früh morgens bis ganz spät abends) , so 8 bis 10 Tage pro Jahr, schätze ich. Kenne jedenfalls keinen Westler, der privat öfter rüber fuhr.

Als der Zwangsumtausch neu auf 25 Mark pro Tag erhöht war, Anfang der achtziger Jahre, konnte man das viele Geld fast nicht ausgeben. Ein einfaches Mittagessen in der Dorfkneipe hat damals vielleicht 3 Mark gekostet. Niemals mehr als 5 Mark. Am Ende der DDR war irgendwie alles viel teurer geworden. Das Ausgeben, gerade in Ost-Berlin, war kein großes Problem mehr. Es muss also sowas wie deutliche Inflation gegeben haben, wenn man nach der Kaufkraft geht.


Grün: Übrigens, im Buch von Krenz über Ulbricht kommt auch Valentin Valin (71 - 78 Botschafter der UdSSR in der DDR) zu Wort. lt. seiner Aussage wurde der Wert des Umtausches auf sowjetischen Wunsch so festgelegt.
Harzwanderer, wenn Du 3,- Mark bezahlt hast, hast Du mindestens weitere 3,-M "geschenkt" bekommen. Das waren nämlich die tatsächlichen Kosten, also subventionen. Diese waren ausschließlich dafür gedacht, der eigenen Bevölkerung zugute zu kommen, da ebenso nur durch diese erarbeitet. Warum sollten Ausländer in den Genuss dieser Subventionen kommen, für die sie keinen Pfennig beigetragen haben ? Da nahezu alle Waren des täglichen und Grundbedarfes (also auch Bücher) und vor allem Dienstleistungen mehr oder weniger stark subventioniert wurden, kannst du dir ausrechnen, daß ein Besucher mit 25,-DM/Tag ohne diese Subventionen auch nicht allzuweit gekommen wäre. Sich für 1,-DM, schwarz umgetauscht, die Haare schneiden lassen, das war für die Westberliner äußerst attraktiv. Das war m.E. ein Hauptargumentativ für diesen Umtausch. Ist heute nicht anders z.B. beim Grenzverkehr nach Polen und CZ.



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#39

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 23.11.2015 21:32
von Harzwanderer | 2.937 Beiträge

Ich habe nicht schwarz umgetauscht. Zwangsumtausch und das war es. Teilweise habe ich das Geld aber bei der Ausreise deponiert und beim nächsten Mal wieder abgehoben.

Du meinst, die Subventionen sind so stark abgebaut worden in der Zeit?


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#40

RE: Zwangsumtausch

in Leben an der Berliner Mauer 23.11.2015 21:57
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #39
Ich habe nicht schwarz umgetauscht. Zwangsumtausch und das war es. Teilweise habe ich das Geld aber bei der Ausreise deponiert und beim nächsten Mal wieder abgehoben.

Du meinst, die Subventionen sind so stark abgebaut worden in der Zeit?


Nein, abgebaut wurden bis zum bitteren Ende keine Subventionen, soweit mir bekannt. Es wurde lediglich versucht, mit einigen Neuentwicklungen insbes. an Konsumgütern oder deren Aufmotzung Kaufkraft abzuschöpfen.
Schwarzumtausch meinte ich auch nicht, das war nur so nebenbei bemerkt. Ich meinte, daß der tatsächliche Preis für vieles, was auch Besucher konsumierten (Waren und Dienstleistungen), auch wenn es ihre Gastgeber aus eigener Tasche bezahlten, tatsächlich viel mehr hätte kosten müssen, wenn der Preis kostendeckend sein sollte.



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