#181

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 08:29
von utkieker | 2.913 Beiträge

Lutze ist keinesfalls der aalglatte Typ für den ihn manche halten. Er hat zwar den Schalck im Nacken und manch Einer scheint genervt zu sein von seiner unbefangenen Art "neue" Themen zu eröffnen. Klar vieles ist ein zweiter Aufguss und wurde innerhalb des Forums schon einige male durchgekaut. Manche Themen findet man aber auch nach längeren Suchen nicht wieder. Wenn ein Administrator das Urthema wiederfindet, kann man manches zusammenlegen. So bleibt Lutze nichts weiter übrig Fragen zu stellen und den Intellekt mancher User auf eine harte Probe zu stellen.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#182

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 08:48
von Grenzgänger (gelöscht)
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...gestern spätestens zwischen etwa halb fünf und um sechs zerstört Lutze sein Thema selbst, es "hagelt" kritische Stimmen
...Lutze liegt mit blauen Flecken am Boden, er krümmt sich vor Schmerzen
.. es wird noch nachgetreten- dabei "hat er doch nur gefragt" !
.. man spürt regelrecht seine körperlichen und seelischen Qualen ob des Unverständnisses der Welt
.. doch endlich wird ihm die "helfende Hand" angeboten
...Lutze atmet durch, holt tief Luft
.. hat wieder Lebensmut gewonnen- auf seiner Terrasse gibt es schon ein schattiges Plätzchen..
...denn es ist jetzt schon 19: 56 Uhr

und Lutze eröffnet ein Thema über die alte Fernsehantenne seines Nachbarn !

Siggi


(Admins, bitte einschreiten.. sonst ist das hier in ganz ganz kurzer Zeit der neue Chaos- Club..
mein Eindruck ist auch, dass die "vordergründige Naivität" Absicht ist- um dann über den, von ihm schon bereitgehaltenen Nebenstrang das "ganz große Thema und die ganz große Abrechnung" einzubringen...
und.... Lutzes Beiträge bestehen selten aus mehr als drei kurzen Zeilen oder 20 Worten... es sind Einwürfe.. ein Schwapps Öl ins Feuer..


zuletzt bearbeitet 29.07.2013 08:50 | nach oben springen

#183

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 08:52
von Alfred | 6.841 Beiträge

Auf jeden Fall sind wir jetzt vom Ausgangsthema weit, weit , weg.

Schade. Vielleicht kann etwas aufgeräumt werden.


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#184

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 08:57
von 94 | 10.792 Beiträge

Wieso? Gefragt wird reichlich, persönlich isses mehr als manch Einem lieb und's Mephis ist och mit dabei.
Wie war jetzt nochmal die Frage?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 29.07.2013 08:57 | nach oben springen

#185

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 09:16
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #184
Wieso? Gefragt wird reichlich, persönlich isses mehr als manch Einem lieb und's Mephis ist och mit dabei.
Wie war jetzt nochmal die Frage?


Du lesen vielleicht hier? eine persönliche Frage an das MfS

Leider ist mir persönlich der tiefere Sinn der etwas kryptisch gestellten Frage, inklusive der Neben - und Unterfragen, bisher noch nicht aufgegangen ......
Wer wollte, wer hat denn nun einen Ausreiseantrag stellen wollen????? Mitarbeiter des MfS?????

Ich mach mich dann mal an die Entschlüsselung des 'Voynich' Manuskriptes .........

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#186

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 10:47
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von utkieker im Beitrag #181

So bleibt Lutze nichts weiter übrig Fragen zu stellen und den Intellekt mancher User auf eine harte Probe zu stellen.



Wahrscheinlich ist es das falsche Forum für mich.

Zitat von Lutze im Beitrag #136

na toll,zu der Zeit hat er sich doch ständig verkrümelt,
nach den Morden gleich in die Sowjetunion,dann nach
Spanien.....usw.,warum wohl
Lutze


Bei dieser Frage sind mir folgende Gdanken durch mein Hirn geschossen:

Exil von deutschen Kommunisten und Sozialdemokraten in der Sowjetunion - Kommunistische Internationale http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Internationale

Auch Herbert Wehner http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13682818.html

Und natürlich der Spanienkrieg.

Alles für sich interessante Themen, wo ich schon in die Tasten greifen wollte.

Und dann kam das

Zitat von Lutze im Beitrag #143

und als Spanienkämpfer hättest du eine
extra-Rente bezogen
Lutze


Und da sagte mir mein Hirn - Stop - hier besteht kein Interesse an Geschichte.

Mag sein das mein Hirn eine Fehlentscheidung getroffen hat. Aber mein Bauch, der viele Beiträge von Lutze - nicht Themen - verdaut hat, hat eben die Oberhand gewonnen.

LG von der grenzgaengerin


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#187

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 11:16
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #1
viele DDR-Bürger hatten einen Ausreiseantrag gestellt,
als MfS-Angestellter,
warum wollten
sie unsere DDR verlassen?,
hatten sich die Mitarbeiter des MfS nicht mal gefragt?,
warum wollten so viele Leute weg?,
selbst Prominente,sprich Biermann,
andere hatten einen anderen Weg gewählt,
Flucht,oft tödlich,
nach der Wende sind auch MfS-Angestellte in den Westen gegangen,
eure Meinung dazu
gruß Lutze



ach @Lutze,

an sich ein interessantes Thema..
Ich hab jetzt alles durchgelesen und komme zu dem Schluss:
Die Diskussion hast Du Dir durch ständiges Nachbohren mit vom Thema abweichenden Fragen selbst zerschossen - irgendwie schade drum.
Du hast es ja von einigen ehemaligen MfS-Mitarbeitern gelesen:
SIe hatten die Gründe, weshalb viele Ausreiseanträge gestellt wurden, gekannt, analysiert, zusammengefasst und an die politisch Verantwortlichen berichtet - und es ist nichts passiert. Das Thema wurde von der politischen Führung der DDR einfach "ausgesessen".
Kannst Du es den den hier schreibenden ehemaligen MfS-lern dann verübeln, dass sie irgendwann resignieren ? Ich nicht.
Und kannst Du Dir wirklich nicht erklären, weshalb einige von ihnen im "Westen" dann den beruflichen Neuanfang gesucht haben ?
Ich kann mir das schon erklären: Ich hätte auch keine Lust, mir in der Heimat ständig Anfeindungen wegen meiner beruflichen Vergangenheit anzuhören, nur weil ich mich zu meiner Vergangenheit bekenne.
Und andere, die Verantwortung getragen haben, hatten plötzlich mit all dem angeblich nichts zu tun gehabt und waren fein raus.... Und spielen heute am Ende noch den "Widerstandskämpfer"..

Ich war nicht MfS-Mitarbeiter, habe meiner Heimat DDR im Herbst 1990 auch den Rücken kehren müssen - um nicht ins berufliche Abseits zu geraten und musste mir in den Folgejahren als Wochenendpendler auch viele dumme Vorwürfe anhören. Meist von Leuten, deren Leben ich mit meinen Sozialabgaben mitfinanziert habe.
Und: ich habe Hochachtung vor solchen Forumskollegen des früheren MfS, die aufrichtig zur ihrer Vergangenheit stehen. Hier nenne ich stellvertetend für alle von ihnen unseren @Vierkrug.

So @Lutze, das war's von mir, zu diesem Thema.

Gruss Hartmut


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turtle, bendix, Küchenbulle 79, RudiEK89, thomas 48, andy, silberfuchs60, Damals87, Pitti53, ABV und hardi24a haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.07.2013 11:17 | nach oben springen

#188

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 15:48
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Versteh ich jetzt nicht, die Sache mit dem "nervendem" Lutze, ganz nachgezählt habe ich nicht, aber die ca. 40 aktiven Schreiber von den tausenden stillen Lesern fühlen sich ob der vielen Fragen überfordert, quasi so eine Art Störung der gepflegten übersichtlichen Konversation?
Irgendwie springen aber viele auf seine Themen an, also soo uninteressant scheinen die Fragen auch nicht zu sein
Ich glaube für so ein Forum ist mal zuviel gefragt und geschrieben alle mal besser als vollkommene Inaktivität.
Mach mal weiter Lutze


Marienborn89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#189

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 17:02
von turtle | 6.961 Beiträge

Mit unseren Beiträgen verkörpern wir auch das Niveau des Forums. Wir wollen Aufklären und Wissen vermitteln. Niemand hat etwas dagegen wenn Lutze fleißig schreibt. Nur ist manchmal Qualität besser als Quantität. Bei Lutze schauen viele rein ,mal sehen was er nun wider hat. Mit seiner Präsenz denke ich gehört er inzwischen zu den Bekanntesten Usern im Forum. Von den meisten aktiven Schreibern kommt auch viel Kritik an den Beiträgen von Lutze. Alle können doch nicht so falsch liegen mit ihrer Sichtweite. Kritik kann doch mal zum Nachdenken anregen. Dann lieber einmal 5 Minuten länger nachdenken was ich fragen möchte. Ob der Nachbar noch seine alte Antenne auf dem Dach hat ,und was er damit noch sehen kann ,dürfte für so ein Forum wie das Unsere nicht so interessant sein. Den Nachbarn direkt fragen, müsste da langen. Wie ich schon schrieb interessantere Beiträge verschwinden dadurch zu schnell in die zweite Reihe. Und eventuell hätte gerade so ein Beitrag neue User angelockt. Es ist nun einmal so man wird zuerst durch die ersten Klicks auf ein Forum aufmerksam und sucht interessantes .Das die Antenne vom Nachbarn dazu gehört bezweifle ich. Es könnte auch sein das manche einfach gestrickt klingende Frage in Wirklichkeit ein Bluff ist ,und er darauf wartet das es in eine andere Richtung gelenkt wird, von wem auch immer. oft genügt schon wieder eine "harmlose" Frage dazwischen zu rufen. Und schon geht es nicht mehr um Nachbars Antenne. Ja dann ist der Lutze ein Schlitzohr. Hier wurde am Ende aus der harmlosen Frage an das MfS etwas anderes. Bei anderen Beiträgen die aus dem Ruder laufen und wo am Ende etwas anderes rauskommt gefällt mir das auch nicht.


ABV, Alfred, bendix, hardi24a und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.07.2013 17:07 | nach oben springen

#190

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 17:18
von grenzgänger81 | 968 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #187
Zitat von Lutze im Beitrag #1
viele DDR-Bürger hatten einen Ausreiseantrag gestellt,
als MfS-Angestellter,
warum wollten
sie unsere DDR verlassen?,
hatten sich die Mitarbeiter des MfS nicht mal gefragt?,
warum wollten so viele Leute weg?,
selbst Prominente,sprich Biermann,
andere hatten einen anderen Weg gewählt,
Flucht,oft tödlich,
nach der Wende sind auch MfS-Angestellte in den Westen gegangen,
eure Meinung dazu
gruß Lutze



ach @Lutze,

an sich ein interessantes Thema..
Ich hab jetzt alles durchgelesen und komme zu dem Schluss:
Die Diskussion hast Du Dir durch ständiges Nachbohren mit vom Thema abweichenden Fragen selbst zerschossen - irgendwie schade drum.
Du hast es ja von einigen ehemaligen MfS-Mitarbeitern gelesen:
SIe hatten die Gründe, weshalb viele Ausreiseanträge gestellt wurden, gekannt, analysiert, zusammengefasst und an die politisch Verantwortlichen berichtet - und es ist nichts passiert. Das Thema wurde von der politischen Führung der DDR einfach "ausgesessen".
Kannst Du es den den hier schreibenden ehemaligen MfS-lern dann verübeln, dass sie irgendwann resignieren ? Ich nicht.
Und kannst Du Dir wirklich nicht erklären, weshalb einige von ihnen im "Westen" dann den beruflichen Neuanfang gesucht haben ?
Ich kann mir das schon erklären: Ich hätte auch keine Lust, mir in der Heimat ständig Anfeindungen wegen meiner beruflichen Vergangenheit anzuhören, nur weil ich mich zu meiner Vergangenheit bekenne.
Und andere, die Verantwortung getragen haben, hatten plötzlich mit all dem angeblich nichts zu tun gehabt und waren fein raus.... Und spielen heute am Ende noch den "Widerstandskämpfer"..

Ich war nicht MfS-Mitarbeiter, habe meiner Heimat DDR im Herbst 1990 auch den Rücken kehren müssen - um nicht ins berufliche Abseits zu geraten und musste mir in den Folgejahren als Wochenendpendler auch viele dumme Vorwürfe anhören. Meist von Leuten, deren Leben ich mit meinen Sozialabgaben mitfinanziert habe.
Und: ich habe Hochachtung vor solchen Forumskollegen des früheren MfS, die aufrichtig zur ihrer Vergangenheit stehen. Hier nenne ich stellvertetend für alle von ihnen unseren @Vierkrug.

So @Lutze, das war's von mir, zu diesem Thema.

Gruss Hartmut


Hallo Hartmut
Möchte dir nicht ganz widersprechen,dennoch finde ich diese Meinung (obwohl in diesem Forum etwas über strapaziert), etwas zu einfach.
Hast du dir mal Gedanken darüber gemacht,was aus den Menschen geworden ist die Repressalien ausgesetzt waren,die sich nicht wehren konnten,nicht einfach in dem Westen zu gehen um ein neues leben anzufangen .
Die man Beruflich auf die unterste Stufe gestellt hat und als assozial abgestempelt hat,nur weil sie eine andere Meinung vertraten.
Es ist ja so viel Zeit vergangen,dennoch sage ich und das und das lese ich aus einigen Usern heraus wird dies immer noch als Vorgang der Aktenlage mit Stempel abgetan. Ich kann ja nichts dafür,habe ja nur meinen Job gemacht.
Ich habe keinen ans Messer geliefert,keinen angeschissen,habe ich hundert mal gehört,bis ich meine Akten gelesen habe.
Dann konnte ich auch nachvollziehen was von wem kam,allerdings nach langer raetzelei.
Wenn es nicht so gewesen waehre,das ich Berufsverbot bekommen hatte,für 2 jahre und ich nach deren Meinung einen Assozialen lebensstil ,
Bei der Volkssolidarität als Saubermann,verdingen musste.(war mir aber dessen nicht zu fein).
Als Kompott als meine Zeit vorbei war ,nicht etwa gleich nach dem BV,nein als das nächste Projekt stand,und schon ein halbes Jahr Auftritte anstanden,gleich als Belobigung Reserve.
Nicht das es mich nur allein getroffen hatte,die anderen Kollegen hatten ja so schnell auch kein Ersatz.(für sie war das Verdienstausfall)
Spielte ja keine Rolle.
Mir ist völlig klar das der MfS nicht nur solche Aufgaben hatte,dennoch sollte man sich dazu bekennen und nicht den Spiess einfach umdrehen.
Und dies damit rechtfertigen das man heute auch ausspioniert wird.
Richtig nur mit welchen konequenzen.


thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#191

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 17:29
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von grenzgänger81 im Beitrag #190
Zitat von Jobnomade im Beitrag #187
Zitat von Lutze im Beitrag #1
viele DDR-Bürger hatten einen Ausreiseantrag gestellt,
als MfS-Angestellter,
warum wollten
sie unsere DDR verlassen?,
hatten sich die Mitarbeiter des MfS nicht mal gefragt?,
warum wollten so viele Leute weg?,
selbst Prominente,sprich Biermann,
andere hatten einen anderen Weg gewählt,
Flucht,oft tödlich,
nach der Wende sind auch MfS-Angestellte in den Westen gegangen,
eure Meinung dazu
gruß Lutze



ach @Lutze,

an sich ein interessantes Thema..
Ich hab jetzt alles durchgelesen und komme zu dem Schluss:
Die Diskussion hast Du Dir durch ständiges Nachbohren mit vom Thema abweichenden Fragen selbst zerschossen - irgendwie schade drum.
Du hast es ja von einigen ehemaligen MfS-Mitarbeitern gelesen:
SIe hatten die Gründe, weshalb viele Ausreiseanträge gestellt wurden, gekannt, analysiert, zusammengefasst und an die politisch Verantwortlichen berichtet - und es ist nichts passiert. Das Thema wurde von der politischen Führung der DDR einfach "ausgesessen".
Kannst Du es den den hier schreibenden ehemaligen MfS-lern dann verübeln, dass sie irgendwann resignieren ? Ich nicht.
Und kannst Du Dir wirklich nicht erklären, weshalb einige von ihnen im "Westen" dann den beruflichen Neuanfang gesucht haben ?
Ich kann mir das schon erklären: Ich hätte auch keine Lust, mir in der Heimat ständig Anfeindungen wegen meiner beruflichen Vergangenheit anzuhören, nur weil ich mich zu meiner Vergangenheit bekenne.
Und andere, die Verantwortung getragen haben, hatten plötzlich mit all dem angeblich nichts zu tun gehabt und waren fein raus.... Und spielen heute am Ende noch den "Widerstandskämpfer"..

Ich war nicht MfS-Mitarbeiter, habe meiner Heimat DDR im Herbst 1990 auch den Rücken kehren müssen - um nicht ins berufliche Abseits zu geraten und musste mir in den Folgejahren als Wochenendpendler auch viele dumme Vorwürfe anhören. Meist von Leuten, deren Leben ich mit meinen Sozialabgaben mitfinanziert habe.
Und: ich habe Hochachtung vor solchen Forumskollegen des früheren MfS, die aufrichtig zur ihrer Vergangenheit stehen. Hier nenne ich stellvertetend für alle von ihnen unseren @Vierkrug.

So @Lutze, das war's von mir, zu diesem Thema.

Gruss Hartmut


Hallo Hartmut
Möchte dir nicht ganz widersprechen,dennoch finde ich diese Meinung (obwohl in diesem Forum etwas über strapaziert), etwas zu einfach.
Hast du dir mal Gedanken darüber gemacht,was aus den Menschen geworden ist die Repressalien ausgesetzt waren,die sich nicht wehren konnten,nicht einfach in dem Westen zu gehen um ein neues leben anzufangen .





Fast identische Fragen könnten tausende Mitarbeiter des MfS/ IM der DDR stellen..


zuletzt bearbeitet 29.07.2013 17:32 | nach oben springen

#192

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 17:30
von WernerHolt (gelöscht)
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guten abend ,

ich finde ,es wurde jetzt ,eine menge geschrieben,negative ,wie auch konstruktive kritik.ich ,finde unser @lutze sollte auch die gelegenheit bekommen sich dazu zu äußern.wäre nur fair..............

nachtrag: vltt ,nimmt er sich ja ein paar punkte zu herzen und beachtet sie auch


grenzgänger81, turtle und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.07.2013 17:32 | nach oben springen

#193

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 19:03
von Lutze | 8.027 Beiträge

die Kritik hier im Thema akzeptiere ich,
keine Frage,war meine Schuld
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
turtle und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#194

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.07.2013 09:09
von Grenzgänger (gelöscht)
avatar

...habe meinen Beitrag rausgenommen- Danke berlin 3321, du hast recht..
Siggi


zuletzt bearbeitet 30.07.2013 11:47 | nach oben springen

#195

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.07.2013 10:21
von berlin3321 | 2.513 Beiträge

Leute, lasst es gut sein. Es wurde alles gesagt.

Mfg Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#196

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.07.2013 11:05
von SET800 | 3.092 Beiträge

Hallo,
nach fast 25 Jahren Untersuchung über die DDR-Staatsicherheit welche Vorwürfe sind denn dan noch übrig.

Mich interessiert z. B. ob die kritiserten Psychofoltervorwürfe kontraproduktive ergebnisse brachten, so wie man
es der spanischen Inquisitation und Stalins GRU nachsagt.

Prinzip, der Gequälte nennt irgendwelche Namen und fiktive Vorwürfe nur um die Vernehmer zufrieden zu stellen,
Personen die dann wiederum in die Mangel genommen werden.

Wobei unter Berija Sabotage und Diebstahl staatlichen Eigentumes im Zweifelsfall um die Todesurteil- oder
Lagerquote zu erfüllen 3 geklaute Nägel sein konnten.

Gibt es derartige belegbare Vorwürfe gegen die Staatsicherheit der DDR?


Oder Mitarbeiter der Normannenstraße fährt im Suff jemanden an und es wurde gegen den Zivilisten eine
Eigenschuld konstruiert........



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#197

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.07.2013 11:48
von Gelöschtes Mitglied
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Wegen 3 geklauter Nägel wurde keiner vom MfS zur Verantwortung gezogen.
Anders bei Havarien, Störungen und Bränden in der Volkswirtschaft. Wenn ein entsprechender Verdacht vorlag, dann wurde auch in diese Richtung untersucht und ermittelt. Nun war aber nicht jede Havarie, Störung und jeder Brand auf "Feindeinwirkung" zurück zu führen. Meistens technisch-technologische Ursachen und subjektiv verursachte Fehlhandlungen. In den letzten Jahren vordergründige Ursachen der stark verschlissene und teilweise marode Anlagenzustand.
Eine kleine Bekohlungsmaschinistin im Generatorenhaus, die tags zuvor etwas länger auf der Disco war und deshalb etwas übermüdet am Einzelarbeitsplatz unter denkbar schlechtesten Arbeitsbedingungen eine Überschüttung fabrizierte, war kein "Feind" der DDR !!! Man mußte immer dabei die Rahmenbedingungen in Betracht ziehen. Lawrenti Berija wäre da sicherlich anders vorgegangen.
Manchmal fühlte man mit diesen "Verursachern" auch mit, wenn man wie z.B. auf der Bekohlungsbühne die Arbeitsbedingungen sah. Die einzige Abwechselung die sie hatten, waren ein paar erblindete Katzen, die ihnen in der von Kohlenstaub geschwängerten Luft Gesellschaft leisteten.
Auch die Havarie an einem Gasreinigungsstrang hatte keine subjektiven Verursacher. Nach langer Untersuchung und unter Einbeziehung wissenschaftlicher Einrichtungen wurde ein Phänomen endeckt, dass sich aus der jahrelangen Fahrweise ergeben hatte und nicht erkannt wurde. Ablagerungen in der Kuppel einer Waschkolonne, die bei Strömungsreibung zur Selbstentzündung führte und die gewaltige Explosion auslöste. Da kein Personenschaden zu verzeichnen war, lag auch hier der Anfangsverdacht woanders. Es gab in den Jahren zuvor in der Luftzerlegung andere Beispiele, die ursächlich auf "feindliche Einwirkung" eines Betriebsingenieures zurück zu führen waren. Er konnte nur überführt werden, nachdem in die Anfahrtruppe Mitarbeiter als Maschinisten und als ingenieur-technisches Personal eingeschleust wurden.
Bei der Abarbeitung sogenannter Check-Listen für die An- und Abfahrprozesse die zwischenzeitlich erstellt waren und die wie bei der Luftfahrt im Flugzeug mit doppelter Bestätigung Punkt für Punkt abgearbeitet wurden, konnte er überführt werden. Noch im Leitstand gestand er.

Vierkrug


Kurt, Jobnomade, werner, RudiEK89, passport und Hackel39 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#198

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.07.2013 11:59
von schnatterinchen (gelöscht)
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War politisch motivierte Sabotage in der DDR Wirtschaft in den 80ern ein bedeutsames Thema?


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#199

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.07.2013 12:02
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #198
War politisch motivierte Sabotage in der DDR Wirtschaft in den 80ern ein bedeutsames Thema?



Wenn dadurch Werte im Bereich von Millionen Valutamark zerstört worden sind, denke ich schon. (siehe Beitrag von Vierkrug)


zuletzt bearbeitet 30.07.2013 12:02 | nach oben springen

#200

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.07.2013 12:37
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #198
War politisch motivierte Sabotage in der DDR Wirtschaft in den 80ern ein bedeutsames Thema?


Ich kann nur für meinen Arbeitsbereich sprechen - Nein !!!
Ich habe im Zusammenhang mit meiner Dissertation an der Bergakademie Freiberg, das Stör-, Brand- und Havariegeschehen im Bereich des MKE (Ministerium für Kohle - und Energiewirtschaft) ab 1980 nach dem Verursacherprinzip untersucht. Es kamen dabei sehr aufschlußreiche Ergebnisse heraus, die aber nicht ursächlich auf politisch motivierte Fehlhandlungen bzw. Sabotage hindeuteten.
Es ging uns auch darum, die technisch-technologischen Prozesse sicherer zu gestalten und die Arbeits-und Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Die Vermeidung und Verhinderung von Personenschäden, wie auch von materiellen Schäden, die manchmal erhebliche Auswirkungen auf die Versorgunssicherheit der Bevölkerung und die Wirtschaft hatten. Man bedenke ein Kombinat, dass die komplette Gasversorgung der DDR und fast 98 Prozent der Stadtgaserzeugung, 100 Prozent der BHT-Koksproduktion, fast 60 Prozent der Briketterzeugung und 16 Prozent der Elektroenergiererzeugung der DDR sicherte, war schon ein Schwergewicht - heute würde man es als Monopolstellung / Monopolist bezeichnen.
Im Stammbetrieb wurde bereits über Wärme-Kraft-Kopplungen ein thermischer Wirkungsgrad von 76,1 Prozent erreicht - siehe Grafik



Die Ausmaße des Stammbetriebes sind auch im nachfolgendem Blockschema erkennbar (allein über 15.000 Beschäftigte im Stammbetrieb)



Sicherlich gab es subjektiv verursachte Fehlhandlungen, Brände - Havarien weniger. Man mußte aber auch Ursachen und Umstände in Betracht ziehen und mit bewerten.
Eine Erfahrung war u.a. die Herausbildung der HA APS (Hauptispektion für Arbeits- und Produktionssicherheit), die eine prophylaktische Arbeit zu leisten hatte. Aber gegen objektive Probleme, wie nicht durchgeführte GI, GR und andere Ersatzinvestionen zur Erhöhung der Anlagenstabilität und - sicherheit, war auch sie machtlos. Die Investitionsdecke war fast immer zu kurz, so dass man Rang- und Reihenfolgen treffen mußte und somit immer Schwanger ging mit dem Gedanken, was könnte und wo könnte es passieren.

Vierkrug


werner, Kurt, RudiEK89, Jobnomade und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.07.2013 15:04 | nach oben springen



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