#161

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 20:01
von Moskwitschka (gelöscht)
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Mont Klamott ist ein öffentlicher Termin hier im Forum von Lutze initiert.

Ich habe bis heute Lutz immer ernst genommen auch bei der Frage - ob noch jemand da ist, der nachtritt.

Scheinbar hat er meinen Beitrag von gestern nicht ernst genommen eine persönliche Frage an das MfS (6) Und viele andere von anderen usern auch nicht.

Und heute ist eben meine Toleranzgrenze erreicht worden. Ich bitte das zu respektieren.

LG von der grenzgaengerin

- übrigens gibt es kaum einen Beitrag in diesem Forum ohne diesen Gruß, auch in heißen Diskussionen mit ehemaligen Mitarbeitern des MfS.


zuletzt bearbeitet 29.07.2013 06:17 | nach oben springen

#162

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 20:23
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #161
Scheinbar hat er meinen Beitrag von gestern nicht ernst genommen

Ach der #111'er war zum 'Ernstnehmen', soso. Erklärt einen Thread für tot der dann noch über 50 Beiträge und sogar ohne administrativen Eingriff läuft, ahja. Da drängt sich mir dann doch ein Verdächtleinchen auf, so mit dem Rechthaben und so ... na wie auch immer ... ganz großen Kino, nur irgendwie wird's langsam fade(enscheinig).

P.S. Und Themen aus dem geschlossenen Bereich in den öffentlichen zu tragen ... gaaaanz schlechter Stil.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 28.07.2013 20:23 | nach oben springen

#163

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 22:40
von andy | 1.199 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #123
Auch wenn die Frage habt ihr das nicht gewusst von Eurem Chef kindlich klingen mag verfehlt sie nicht ihre Wirkung das MfS in Misskredit zu bringen. Gewollt oder nicht gewollt sei dahin gestellt...


Welch ein Thema über bisher NEUN Seiten!!!!!

Von den Gründen für die Ausreiseanträge in der DDR kommen wir zur entsprechenden Genehmigungsbehörde, was durchaus nachvollziehbar ist, landen dann beim Sputnik und dessen Verschwinden um dann nach Gewissenskonflikten der MfS-MA zu fragen, das System von unten nach oben zu reformieren - alles noch fast nachvollziehbar und alle diese von Lutze gestellten Fragen wurden in den Augen vieler user ausreichend, umfassend und insbesondere auch ehrlich beantwortet. Ein entsprechendes "Danke" vom Lutze muss ich glatt übersehen haben.

Dann landen wir bei Mielke und den zwei Polizisten, von denen weder die MfS-MA noch der ABV aus dem Oderland was gewusst haben und der Fritze als Polizist hat ihn auch nicht verhaftet.

Dann sind wir plötzlich auch noch bei den spanischen Brigaden und der Rente der Spanien-Kämpfer, Lutze macht einen auf Sensibelchen und zum Ende der bisherigen Seiten landen wir wieder bei dem Reizthema Mielke, der doch alle liebte.

Nochmal, was für ein Thema!!!

Turtle hat in #123 (siehe Zitat) einen interessante Gedanken geäussert und ich möchte diesen mal aufgreifen.

Hier haben sich ja auf Grund des Verlaufes der Diskusion einige user, zumindest verbal aus der weiteren Diskussion ausgeklingt, was ich im übrigen zu 100% nachvollziehen kann, es aber trotzdem bedaure.

Wenn ich mir den Verlauf des Themas so anschaue, und das habe ich relativ gründlich gemacht ergeben sich für mich 2 Aussagen bzw. Fragen:

Entweder hat unser Lutze in der Zeit seiner Mitgliedschaft hier im Forum seit Anfang diesen Jahres mit seinen 48 Lebensjahren nur versucht, möglichst viele Punkte, für die es übrigens nix gibt zu sammeln, oder aber er ist in DDR-Fragen wirklich soooo wenig bewandert, dass seine Fragen an das Forum für uns so naiv rüberkommen, wie sie es gegenwärtig eben tun.

Eine dritte Möglichkeit bestünde natürlich auch noch: Es könnte auch Absicht sein, eine zielführende und konstruktive Diskussion innerhalb des Forums zu stören denn wir wissen doch alle, dass in dieser Gesellschaft eine konstruktive Auseinandersetzung mit der DDR gar nicht gewollt ist.

Diesen Gedanken werde ich an dieser Stelle aber nicht weiter ausführen, es sei denn, das Forum nähme diesen Gedanken auf.


andy


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zuletzt bearbeitet 28.07.2013 22:59 | nach oben springen

#164

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 22:46
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Soll heißen du plädierst für eine Sperre von Lutze?

Er rechnet ja wohl schon damit


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#165

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 22:49
von andy | 1.199 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #164
Soll heißen du plädierst für eine Sperre von Lutze?

Er rechnet ja wohl schon damit


Nein das tu ich nicht, denn das wäre zu einfach.

Sollte er aber so weiter machen und seine eigenen Themen regelmäßig zerstören, wäre das eine Option, aber wirklich nichts anderes als eine Option!!


andy


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#166

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 22:52
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von andy im Beitrag #165
Zitat von Pitti53 im Beitrag #164
Soll heißen du plädierst für eine Sperre von Lutze?

Er rechnet ja wohl schon damit


Nein das tu ich nicht, denn das wäre zu einfach.

Sollte er aber so weiter machen und seine eigenen Themen regelmäßig zerstören, wäre das eine Option, aber wirklich nichts anderes als eine Option!!


andy



Genauso sehe ich das auch...wir werden das im Team beraten


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#167

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 22:54
von Küchenbulle 79 | 533 Beiträge

@andy
oder aber er ist in DDR-Fragen wirklich soooo wenig bewandert

Das trifft wohl eher den Kern,das er dort so einiges durcheinanderhaut.


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#168

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 22:59
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von Küchenbulle 79 im Beitrag #167
@andy
oder aber er ist in DDR-Fragen wirklich soooo wenig bewandert

Das trifft wohl eher den Kern,das er dort so einiges durcheinanderhaut.


Das glaube ich nun gar nicht...Er weiß schon ganz gut Bescheid

Er ist 1965 in der DDR geboren!!!


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zuletzt bearbeitet 28.07.2013 23:00 | nach oben springen

#169

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 23:00
von WernerHolt (gelöscht)
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hmm schwierige sache....

ich finde das irgendwie seltsam das lutze immer wieder neuen themen startet,was so erstmal nicht schlimm oder verwerflich ist,solange daran wirklich interesse besteht.nur!!! gibt es viele themen schon,und die wurden auch abgearbeitet.thema suchfunktion.auch noch nichts wirklich schlimmes.nervig ,aber kein beinbruch.
nur irgendwie habe ich das gefühl ,er liest teilweise seine eigenen beiträge und fragen nicht.oftmals hat er auskunft in höflicher art und weise bekommen.dann plötzlich kommt der umschwenk und es artet in vorwürfen aus.sowie auch in diesem thread.das lutze wirklich soooooo naiv ist ,glaube ich persönlich nicht.....
MkG
HG


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zuletzt bearbeitet 28.07.2013 23:02 | nach oben springen

#170

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 23:06
von StabsfeldKoenig | 2.644 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #99
Natürlich steht die Polizei in der Pflicht, Mörder festzunehmen. Ohne Ansehen der Person. Aber nur, wenn die Polizei über diese Verbrechen Kenntnis besitzt. Und das war in der DDR, hinsichtlich Erich Mielke, nicht der Fall. Und noch mal: was auf die VP zutrifft, trifft auch auf das MfS zu. Ich bin mir sicher, dass auch die allermeisten MfS-Mitarbeiter für die Mordtat keinerlei Verständnis gehabt hätten. Es konnte nur niemand etwas davon wissen. Weil die entsprechenden Akten für uns genauso unerreichbar wie der Mars waren.

Gruß Uwe


1. Wie war es mit einer strafrechtlichen Imunität für Politiker (Abgeordnete, Minister, Mitglieder des Staatsrates) geregelt? Nach der heutigen Gesetzeslage haben Abgeordnete und Minister Imunität, vor einem Ermittlungsverfahren muß diese aufgehoben werden.
2. In welchem Zusammenhang standen die Schüsse vom Bülowplatz mit dem "Blutmai" (dem Massaker, welches die Berliner Polizei unter Berlinern, überwiegend Frauen und Kindern, am 1. Mai 1929 angerichtet hatte), gab es dabei Todesurteile von "Untergrundgerichten" aus dem Umfeld der KPD, bei welchem die staatlich gedeckten Mörder aus Polizeikreisen zum Tode verurteilt wurden? Gab es andere Fälle von der gezielten Erschießung besonders arbeiterfeindlicher Polizeioffiziere zwischen 1929 und 1933?
3. Gab es eine Amnestie bezüglich politischer Delikte? Wieso wurde rückwirkend die Verjährung anulliert? (Nach westdeutschem Recht war die Tat 1961 verjährt, erst 1965 wurde die Verjährungsfrist verlängert und später aufgehoben.)
4. Gab es irgendwann einen Prozeß gegen die Verantwortlichen des "Blutmai" oder sind alle Rädelsführer (Polizeipräsident Zörrgiebel und höhere Polizeioffiziere vor dem 08. Mai 1945 verstorben)?



GilbertWolzow und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#171

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 23:07
von Küchenbulle 79 | 533 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #168
Zitat von Küchenbulle 79 im Beitrag #167
@andy
oder aber er ist in DDR-Fragen wirklich soooo wenig bewandert

Das trifft wohl eher den Kern,das er dort so einiges durcheinanderhaut.


Das glaube ich nun gar nicht...Er weiß schon ganz gut Bescheid

Er ist 1965 in der DDR geboren!!!


Aha,wusste ich nicht.Dann müsste eigentlich mehr Wissen vorhanden sein.


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#172

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 23:08
von ddr-bürger (gelöscht)
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Zitat von Küchenbulle 79 im Beitrag #167
@andy
oder aber er ist in DDR-Fragen wirklich soooo wenig bewandert

Das trifft wohl eher den Kern,das er dort so einiges durcheinanderhaut.


das glaube ich nciht, denn bei einigen Themen herrscht da "klarheit". Ich finde dises "rumgeeire" sollte aufhören. Eine konkrete Ansage ist o.k., da weiß man wo die "Reise hingehen" soll. Hier habe ich das Gefühl ständig von hinten durch die kalte Küche...

Alles fängt immer ganz "harmlos" an und dann kommen die Fragen aus der "Seitenlinie", das nicht nur in diesem Thema. Klar, die Vergangenheit polarisiert und jeder hat seine Sicht darauf. Nur hier habe ich ein seltsames gefühl, denn jedes mal "endlich" das "Böse" aufgewirbelt wird, wird sich verbissen und das ursprüngliche Thema ist vergessen....

Wenn es so wäre, lieber mit "offenen Visier"....


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#173

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 23:08
von grenzgänger81 | 968 Beiträge

Man muss ja nicht auf jede Frage antworten.
Ich halte es so,was mich nicht interessiert,lasse ich links liegen.


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#174

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 23:40
von andy | 1.199 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #168
Zitat von Küchenbulle 79 im Beitrag #167
@andy
oder aber er ist in DDR-Fragen wirklich soooo wenig bewandert

Das trifft wohl eher den Kern,das er dort so einiges durcheinanderhaut.


Das glaube ich nun gar nicht...Er weiß schon ganz gut Bescheid

Er ist 1965 in der DDR geboren!!!



zum 1.Mai und zum 7.Oktober hingen die DDR-Fahnen aus den Fenstern,
hab mal den Hammer/Sichel/Ehrenkranz herausgetrennt,die Fahne hatte
nur noch ein leeres Loch,und dann aus dem Fenster rausgehängt,hat das
auch schon einer gemacht?

Lutze


gefunden in den Beiträgen von Lutze im Zusammenhang mit einem abgelehnten Visum für eine Reise nach Ungarn


Das habe ich vor meinem Beitrag #163 nicht gewusst und spätestens jetzt nehme ich ihm eine Naivität nicht mehr ab, denn er war damals sicher nicht erst 16 Jahre alt und wird zu dem Zeitpunkt auch gewusst haben, wofür ein Polizist in der DDR so ungefähr zuständig gewesen war - jedenfalls nicht für die Verhaftung eines DDR-Ministers.


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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zuletzt bearbeitet 28.07.2013 23:42 | nach oben springen

#175

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 23:41
von suentaler | 1.923 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #170
Zitat von ABV im Beitrag #99
Natürlich steht die Polizei in der Pflicht, Mörder festzunehmen. Ohne Ansehen der Person. Aber nur, wenn die Polizei über diese Verbrechen Kenntnis besitzt. Und das war in der DDR, hinsichtlich Erich Mielke, nicht der Fall. Und noch mal: was auf die VP zutrifft, trifft auch auf das MfS zu. Ich bin mir sicher, dass auch die allermeisten MfS-Mitarbeiter für die Mordtat keinerlei Verständnis gehabt hätten. Es konnte nur niemand etwas davon wissen. Weil die entsprechenden Akten für uns genauso unerreichbar wie der Mars waren.

Gruß Uwe


1. Wie war es mit einer strafrechtlichen Imunität für Politiker (Abgeordnete, Minister, Mitglieder des Staatsrates) geregelt? Nach der heutigen Gesetzeslage haben Abgeordnete und Minister Imunität, vor einem Ermittlungsverfahren muß diese aufgehoben werden.
2. In welchem Zusammenhang standen die Schüsse vom Bülowplatz mit dem "Blutmai" (dem Massaker, welches die Berliner Polizei unter Berlinern, überwiegend Frauen und Kindern, am 1. Mai 1929 angerichtet hatte), gab es dabei Todesurteile von "Untergrundgerichten" aus dem Umfeld der KPD, bei welchem die staatlich gedeckten Mörder aus Polizeikreisen zum Tode verurteilt wurden? Gab es andere Fälle von der gezielten Erschießung besonders arbeiterfeindlicher Polizeioffiziere zwischen 1929 und 1933?
3. Gab es eine Amnestie bezüglich politischer Delikte? Wieso wurde rückwirkend die Verjährung anulliert? (Nach westdeutschem Recht war die Tat 1961 verjährt, erst 1965 wurde die Verjährungsfrist verlängert und später aufgehoben.)
4. Gab es irgendwann einen Prozeß gegen die Verantwortlichen des "Blutmai" oder sind alle Rädelsführer (Polizeipräsident Zörrgiebel und höhere Polizeioffiziere vor dem 08. Mai 1945 verstorben)?




Hallo StabsfeldKoenig

Zu deiner 4. Frage, ob es einen Prozess für den Verantwortlichen des Blutmai gab, kannst du mal im Wiki-Eintrag zu Polizeipräsident Karl Zörgiebel nachlesen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Z%C3%B6rgiebel
Dieser wurde zwar von den Nazis verfolgt, war aber nach dem Krieg am Neuaufbau der Polizei im Westen beteiligt. War dann Landespolizeipräsident von Rheinland-Pfalz und ging '49 in Rente und erhielt '53 auch noch das Bundesverdienstkreuz.


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#176

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 23:48
von StabsfeldKoenig | 2.644 Beiträge

Zitat von suentaler im Beitrag #175
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #170
Zitat von ABV im Beitrag #99
Natürlich steht die Polizei in der Pflicht, Mörder festzunehmen. Ohne Ansehen der Person. Aber nur, wenn die Polizei über diese Verbrechen Kenntnis besitzt. Und das war in der DDR, hinsichtlich Erich Mielke, nicht der Fall. Und noch mal: was auf die VP zutrifft, trifft auch auf das MfS zu. Ich bin mir sicher, dass auch die allermeisten MfS-Mitarbeiter für die Mordtat keinerlei Verständnis gehabt hätten. Es konnte nur niemand etwas davon wissen. Weil die entsprechenden Akten für uns genauso unerreichbar wie der Mars waren.

Gruß Uwe


1. Wie war es mit einer strafrechtlichen Imunität für Politiker (Abgeordnete, Minister, Mitglieder des Staatsrates) geregelt? Nach der heutigen Gesetzeslage haben Abgeordnete und Minister Imunität, vor einem Ermittlungsverfahren muß diese aufgehoben werden.
2. In welchem Zusammenhang standen die Schüsse vom Bülowplatz mit dem "Blutmai" (dem Massaker, welches die Berliner Polizei unter Berlinern, überwiegend Frauen und Kindern, am 1. Mai 1929 angerichtet hatte), gab es dabei Todesurteile von "Untergrundgerichten" aus dem Umfeld der KPD, bei welchem die staatlich gedeckten Mörder aus Polizeikreisen zum Tode verurteilt wurden? Gab es andere Fälle von der gezielten Erschießung besonders arbeiterfeindlicher Polizeioffiziere zwischen 1929 und 1933?
3. Gab es eine Amnestie bezüglich politischer Delikte? Wieso wurde rückwirkend die Verjährung anulliert? (Nach westdeutschem Recht war die Tat 1961 verjährt, erst 1965 wurde die Verjährungsfrist verlängert und später aufgehoben.)
4. Gab es irgendwann einen Prozeß gegen die Verantwortlichen des "Blutmai" oder sind alle Rädelsführer (Polizeipräsident Zörrgiebel und höhere Polizeioffiziere vor dem 08. Mai 1945 verstorben)?




Hallo StabsfeldKoenig

Zu deiner 4. Frage, ob es einen Prozess für den Verantwortlichen des Blutmai gab, kannst du mal im Wiki-Eintrag zu Polizeipräsident Karl Zörgiebel nachlesen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Z%C3%B6rgiebel
Dieser wurde zwar von den Nazis verfolgt, war aber nach dem Krieg am Neuaufbau der Polizei im Westen beteiligt. War dann Landespolizeipräsident von Rheinland-Pfalz und ging '49 in Rente und erhielt '53 auch noch das Bundesverdienstkreuz.




Es geht mir hier auch um (Abwesenheits-)Prozesse, die eher in der DDR stattgefunden haben dürften. Das man im Westen für Schüsse auf Arbeiter(-familien) nicht verurteilt wurde, sondern das Bundesverdienstkreuz bekam, ist zu erwarten.



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#177

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 23:52
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #172
Zitat von Küchenbulle 79 im Beitrag #167
@andy
oder aber er ist in DDR-Fragen wirklich soooo wenig bewandert

Das trifft wohl eher den Kern,das er dort so einiges durcheinanderhaut.


das glaube ich nciht, denn bei einigen Themen herrscht da "klarheit". Ich finde dises "rumgeeire" sollte aufhören. Eine konkrete Ansage ist o.k., da weiß man wo die "Reise hingehen" soll. Hier habe ich das Gefühl ständig von hinten durch die kalte Küche...
Alles fängt immer ganz "harmlos" an und dann kommen die Fragen aus der "Seitenlinie", das nicht nur in diesem Thema. Klar, die Vergangenheit polarisiert und jeder hat seine Sicht darauf. Nur hier habe ich ein seltsames gefühl, denn jedes mal "endlich" das "Böse" aufgewirbelt wird, wird sich verbissen und das ursprüngliche Thema ist vergessen....

Wenn es so wäre, lieber mit "offenen Visier"....


Und genau das ist die Taktik eines Vernehmers
Aber nun mal im Ernst Lutze,
ich habe dir angeboten, dass ich dir jede Frage die meinen Bereich betrifft beantworten würde. Und das ohne wenn und aber, wenn es nicht
in die Schweigepflicht fällt.
Ich hatte aber eher das Gefühl, dass du mich mit weiteren Fragen an die "Wand" nageln wolltest.
Aus deinem Leben hast du meiner Meinung nach wenig berichtet. Lies nur mal die Beiträge zB. vom ABV oder Vierkrug und die andern User
sind natürlich nicht vergessen.

Ich wollte damit sagen, komm raus aus deiner Traumwelt und diskutiere sachlich mit. Damit hat bestimmt niemand ein Problem.

Gruß Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#178

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 00:59
von turtle | 6.961 Beiträge

Ich bin bisher nicht richtig schlau geworden wie ich Lutze einordnen soll. Spielt er zuerst bewusst den Naiven und bringt es plötzlich in eine andere aber gewollte Richtung? Wird er angegriffen kommt das mitleidvolle "was habe ich denn gemacht" Warum haut ihr auf mich drauf ,ich bin doch schon am Boden ! Ich stelle keine Fragen mehr . Natürlich mit der Gewissheit einige werden ihn schon vereidigen ,ist ja logisch das man davon ausgehen kann. MfS ist immer ein Reizthema und Gegner finden sich dafür immer. Zum anderen gibt es keine dummen Fragen. Nur eben was wird mit den Fragen bezweckt ? Sind sie beim näheren Betrachten überhaupt nicht harmlos ,sondern bezwecken einen Sinn. Damit es nicht so auffällt mal wirklich harmloses zwischendurch. Böse kann man doch diesem wissbegierigen etwas naiven Mann nicht sein. Ja ich tu mich schwer den Lutze einzuordnen. Provoziert er bewusst? Möchte er nur Punkte sammeln ? Beim näherem betrachten aller Fakten neige ich nun doch mehr dazu ihm die Naivität abzunehmen. Habe mir noch einmal einiges durchgelesen und erkenne Methode. Wir hatten oder haben User hier welche eine klare negative Meinung zum MfS oder die DDR haben. Sie machen aber offen kein Hehl daraus. Sie sind mir lieber da weiß man woran man ist. Ich habe allerdings keinen Grund gefunden Lutze zu sperren. Hier helfen Gegenargumente . Egal ob dann wieder ,was macht ihr mit mir ,ich habe doch nichts böses gemacht ,habe doch nur etwas gefragt was mich interessiert. Nun mal ehrlich Lutze bist Du nur wissbegierig und etwas Weltfremd ,oder hast Du es faustdick hinter den Ohren und lächelst über die die denken ,Mensch so naiv kann niemand der in der DDR gelebt hat sein. Allerdings liegt es an uns selber auf ein Geplänkel einzulassen. Ich bin auch kein Freund vom MfS oder der DDR ich versuche nur nicht scheinheilig durch die Hintertür auf den Punkt zu kommen. Butter bei die Fische ,sagt man das nicht so? oder Klartext reden. Quo vadis Lutze.?
Lutze mag ein Reizthema sein ,Langweile bringt er nicht in das Forum.


seaman, utkieker, andy, Jobnomade und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.07.2013 01:06 | nach oben springen

#179

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 01:25
von andy | 1.199 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #177
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #172
Zitat von Küchenbulle 79 im Beitrag #167
@andy
oder aber er ist in DDR-Fragen wirklich soooo wenig bewandert

Das trifft wohl eher den Kern,das er dort so einiges durcheinanderhaut.


das glaube ich nciht, denn bei einigen Themen herrscht da "klarheit". Ich finde dises "rumgeeire" sollte aufhören. Eine konkrete Ansage ist o.k., da weiß man wo die "Reise hingehen" soll. Hier habe ich das Gefühl ständig von hinten durch die kalte Küche...
Alles fängt immer ganz "harmlos" an und dann kommen die Fragen aus der "Seitenlinie", das nicht nur in diesem Thema. Klar, die Vergangenheit polarisiert und jeder hat seine Sicht darauf. Nur hier habe ich ein seltsames gefühl, denn jedes mal "endlich" das "Böse" aufgewirbelt wird, wird sich verbissen und das ursprüngliche Thema ist vergessen....

Wenn es so wäre, lieber mit "offenen Visier"....



Aber nun mal im Ernst Lutze,
ich habe dir angeboten, dass ich dir jede Frage die meinen Bereich betrifft beantworten würde. Und das ohne wenn und aber, wenn es nicht
in die Schweigepflicht fällt.
I
Aus deinem Leben hast du meiner Meinung nach wenig berichtet. Lies nur mal die Beiträge zB. vom ABV oder Vierkrug und die andern User
sind natürlich nicht vergessen.

Ich wollte damit sagen, komm raus aus deiner Traumwelt und diskutiere sachlich mit. Damit hat bestimmt niemand ein Problem.

Gruß Andreas


Genau das ist der Punkt, an dem es um Ehrlichkeit in der Diskussion geht. Mir scheint, dass die Ehrlichkeit in der Diskussion in vielen Themen dieses Forums eine zum Teil doch sehr einseitige Sache ist, wobei ich z.B. Turtle, dessen Position eindeutig bekannt ist und den ich aus den hier veröffentlichten Beiträgen heraus sehr schätze, aus dieser Wertung ausschliessen würde.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier ehrlich mitlesende user die Authentizität der Beiträge von z.B Vierkrug infrage stellen. Neben Vierkrug haben sich hier eine Reihe von usern mit ihrem Wissen, auf welchem DDR-internem Gebiet es auch immer stattgefunden hat, ein Stück weit aus dem Fenster gelehnt. Die Motivation dafür war mit Sicherheit nicht der Drang nach individueller Anerkennung - die werden wir mit dem Stallgeruch der DDR hier und anderswo nicht finden.

Wenn wir hier schreiben, ich glaube da spreche ich für viele der hier mitlesenden und mitschreibenden unteren, mittleren bis höheren verantwortlichen Mitarbeitern welcher Abteilungen der VP, des MfS, der GT, der NVA oder des DDR-Wirtschafts- oder Staatsapparates auch immer - dann tun wir das, um die von uns erlebten Wahrheiten zu verbreiten, die sonst keiner zur Kenntnis nehmen würde. Dazu gehören selbstredend auch die Zweifel an Beschlüssen und Befehlen, die wir empfingen und empfanden, und die wir am Ende nicht mehr bereit waren, umzusetzen.

Ich persönlich erwarte nicht, dass die deutsch-deutschen Geschichte von bundesrepublikanischer Seite mit aller Ehrlichkeit aufgearbeitet wird, warum sollten sie es auch tun und ich verheimliche auch nicht, dass ich es, wäre die Geschichte andersherum gelaufen, auch nicht erwartet hätte.



Lutze, Du bekamst und bekommst auf jede von Dir ehrlich gestellte Frage in diesem Forum auch eine ehrliche Antwort.

Die Motivation der Frage sollte aber in dem ehrlichen Bestreben nach dem Wissen um tatsächlichen Begebenheiten stehen und nicht direkten Provokationen oder Weisungen geschuldet sein.



andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
ABV, Jobnomade, Küchenbulle 79, turtle und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.07.2013 01:45 | nach oben springen

#180

RE: eine persönliche Frage an das MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.07.2013 03:30
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von andy im Beitrag #179


Lutze, Du bekamst und bekommst auf jede von Dir ehrlich gestellte Frage in diesem Forum auch eine ehrliche Antwort.




Von mir auch,falls....

seaman


zuletzt bearbeitet 29.07.2013 03:44 | nach oben springen



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