#101

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 30.07.2013 21:56
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von hardi24a im Beitrag #96
Zitat von hardi24a im Beitrag #13
Frage, wir leben in einer Demokratie, wer von Euch geht noch wählen ?


Anfangs hatte ich mal gefragt, wer noch wählen geht ?
2 haben sich als Wähler geoutet - super...
Wie sieht es denn mit Parteispenden aus und ist das denn nicht ein Widerspruch zu den "freien Wahlen" ?
Es ist ja im Grundgesetz irgendwo festgeschrieben, daß gespendet werden darf.
Somit werden doch Parteien beeinflußt und schon haben die Lobbyisten wieder das Sagen (nicht zu verwechsel mit Märchen und Sagen :-))).
Hier müßte doch irgendwo gedeckelt werden, damit jede Partei die gleichen Chancen hat- oder ?

Für mich ist das schon ein Thema, wo ich mir arg Gedanken mache und frage: "wo bin ich denn hier überhaupt, ist das die "Freiheit" ???



Ich bin auch kein Fan von Lobbyisten. Aber jeder soll mit seinem Geld machen was er will. Wenn die Lobbyisten nicht die Parteien unterstuetzen wuerden muesste der Steuerzahler dafuer noch tiefer in die Tasche greifen als er es ueberhaupt schon tun muss.. Das deutsche Steuergelder benutzt werden um Parteien zu unterstuetzen finde ich viel anstoessiger als das Getue der Lobbyisten.


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#102

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 06:47
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #101
Zitat von hardi24a im Beitrag #96
Zitat von hardi24a im Beitrag #13
Frage, wir leben in einer Demokratie, wer von Euch geht noch wählen ?


Anfangs hatte ich mal gefragt, wer noch wählen geht ?
2 haben sich als Wähler geoutet - super...
Wie sieht es denn mit Parteispenden aus und ist das denn nicht ein Widerspruch zu den "freien Wahlen" ?
Es ist ja im Grundgesetz irgendwo festgeschrieben, daß gespendet werden darf.
Somit werden doch Parteien beeinflußt und schon haben die Lobbyisten wieder das Sagen (nicht zu verwechsel mit Märchen und Sagen :-))).
Hier müßte doch irgendwo gedeckelt werden, damit jede Partei die gleichen Chancen hat- oder ?

Für mich ist das schon ein Thema, wo ich mir arg Gedanken mache und frage: "wo bin ich denn hier überhaupt, ist das die "Freiheit" ???



Ich bin auch kein Fan von Lobbyisten. Aber jeder soll mit seinem Geld machen was er will. Wenn die Lobbyisten nicht die Parteien unterstuetzen wuerden muesste der Steuerzahler dafuer noch tiefer in die Tasche greifen als er es ueberhaupt schon tun muss.. Das deutsche Steuergelder benutzt werden um Parteien zu unterstuetzen finde ich viel anstoessiger als das Getue der Lobbyisten.




@Wz2W, das ist ja eine total beachtenswerte, wenn nicht schon Angst machende Logik!


Wo hast Du die denn her? Das verrate uns bitte mal!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 31.07.2013 06:47 | nach oben springen

#103

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 07:17
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #101
Zitat von hardi24a im Beitrag #96
Zitat von hardi24a im Beitrag #13
Frage, wir leben in einer Demokratie, wer von Euch geht noch wählen ?


Anfangs hatte ich mal gefragt, wer noch wählen geht ?
2 haben sich als Wähler geoutet - super...
Wie sieht es denn mit Parteispenden aus und ist das denn nicht ein Widerspruch zu den "freien Wahlen" ?
Es ist ja im Grundgesetz irgendwo festgeschrieben, daß gespendet werden darf.
Somit werden doch Parteien beeinflußt und schon haben die Lobbyisten wieder das Sagen (nicht zu verwechsel mit Märchen und Sagen :-))).
Hier müßte doch irgendwo gedeckelt werden, damit jede Partei die gleichen Chancen hat- oder ?

Für mich ist das schon ein Thema, wo ich mir arg Gedanken mache und frage: "wo bin ich denn hier überhaupt, ist das die "Freiheit" ???



Ich bin auch kein Fan von Lobbyisten. Aber jeder soll mit seinem Geld machen was er will. Wenn die Lobbyisten nicht die Parteien unterstuetzen wuerden muesste der Steuerzahler dafuer noch tiefer in die Tasche greifen als er es ueberhaupt schon tun muss.. Das deutsche Steuergelder benutzt werden um Parteien zu unterstuetzen finde ich viel anstoessiger als das Getue der Lobbyisten.




Genau da geht es doch los. Sollen doch die Parteimitglieder ihren Verein finanziell so unterstützen, dass sie sich dies alles leisten können, aber nein - man bekommt Steuergelder und wenn der Topf mal nicht so gefüllt ist, dann machen wir eben Schulden oder erhöhen einfach die Steuern. Und jede Partei bekommt eine Wahlkampferstattung, das dämliche Wahlvolk bezahlt es ja. Auch wenn kein Geld mehr für Straßenerhaltung, Kultur und andere sinnvollere Dinge da ist, man lässt sich die Lügen, die Wahlkampfversprechen und selbst die bunten Luftballons noch von denen bezahlen, die man da belügt. Wer Parteien dann an der Einhaltung der Wahlkampfversprechen misst, ist unfair, sprach dies nicht sinngemäß einmal ein SPD- Grande?
Es ist doch eine Volksverarschung ohne Gleichen, diese Wahl, eine Alibifunktion für diejenigen, die dann sagen können:Aber was wollt ihr denn, ihr habt uns doch demokratisch gewählt.
Wen wundert es, wenn wieder ein Großteil, zumindest in Neufünfland sagt, lass die doch machen, ich glaube nicht mehr daran, so wie ich zu DDR - Zeiten auch nicht an die Parolen geglaubt habe.
Es wird bei Dissertationen betrogen, Eitelkeiten gepflegt, Klischees bedient, in die eigene Tasche gewirtschaftet, Wasser gepredigt und teurer Wein getrunken, für den eigenen Machterhalt setzt man auch schon mal das Allgemeinwohl hintenan und erhöht kräftig seine Bezüge, da gibt es Dienstreiseaffairen, selbst zu Sitzungen ist man kaum anwesend und man spielt dieses eingespielte Spiel - Ich Regierung - Du Opposition, ich bestimme, du lehnst alles ab. Toll!
Also da nehme ich nicht mehr daran teil und gehe entweder lieber Pilze suchen oder an der Matratze horchen. Ich ändere nichts, und für Spielkram der anderen ist mir meine Zeit zu schade.


Lebensläufer, Küchenbulle 79, hardi24a, Hackel39, josy95, Winch und Wanderer zwischen 2 Welten haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#104

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 08:45
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Guter Text Rüganer. Wir machen das so wie damals in der DDR, wir Zwei machen unser Ding und lassen uns da von Keinem reinquatschen. Und das klappt, das hat schon damals geklappt und heute erst recht. Wäre doch gelacht."Schließt sich noch Einer an....dann PM an uns, der Rest kann wegtreten"hahaha

Lebensläufer


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#105

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 10:10
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #103
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #101
Zitat von hardi24a im Beitrag #96
Zitat von hardi24a im Beitrag #13
Frage, wir leben in einer Demokratie, wer von Euch geht noch wählen ?


Anfangs hatte ich mal gefragt, wer noch wählen geht ?
2 haben sich als Wähler geoutet - super...
Wie sieht es denn mit Parteispenden aus und ist das denn nicht ein Widerspruch zu den "freien Wahlen" ?
Es ist ja im Grundgesetz irgendwo festgeschrieben, daß gespendet werden darf.
Somit werden doch Parteien beeinflußt und schon haben die Lobbyisten wieder das Sagen (nicht zu verwechsel mit Märchen und Sagen :-))).
Hier müßte doch irgendwo gedeckelt werden, damit jede Partei die gleichen Chancen hat- oder ?

Für mich ist das schon ein Thema, wo ich mir arg Gedanken mache und frage: "wo bin ich denn hier überhaupt, ist das die "Freiheit" ???



Ich bin auch kein Fan von Lobbyisten. Aber jeder soll mit seinem Geld machen was er will. Wenn die Lobbyisten nicht die Parteien unterstuetzen wuerden muesste der Steuerzahler dafuer noch tiefer in die Tasche greifen als er es ueberhaupt schon tun muss.. Das deutsche Steuergelder benutzt werden um Parteien zu unterstuetzen finde ich viel anstoessiger als das Getue der Lobbyisten.




Genau da geht es doch los. Sollen doch die Parteimitglieder ihren Verein finanziell so unterstützen, dass sie sich dies alles leisten können, aber nein - man bekommt Steuergelder und wenn der Topf mal nicht so gefüllt ist, dann machen wir eben Schulden oder erhöhen einfach die Steuern. Und jede Partei bekommt eine Wahlkampferstattung, das dämliche Wahlvolk bezahlt es ja. Auch wenn kein Geld mehr für Straßenerhaltung, Kultur und andere sinnvollere Dinge da ist, man lässt sich die Lügen, die Wahlkampfversprechen und selbst die bunten Luftballons noch von denen bezahlen, die man da belügt. Wer Parteien dann an der Einhaltung der Wahlkampfversprechen misst, ist unfair, sprach dies nicht sinngemäß einmal ein SPD- Grande?
Es ist doch eine Volksverarschung ohne Gleichen, diese Wahl, eine Alibifunktion für diejenigen, die dann sagen können:Aber was wollt ihr denn, ihr habt uns doch demokratisch gewählt.
Wen wundert es, wenn wieder ein Großteil, zumindest in Neufünfland sagt, lass die doch machen, ich glaube nicht mehr daran, so wie ich zu DDR - Zeiten auch nicht an die Parolen geglaubt habe.
Es wird bei Dissertationen betrogen, Eitelkeiten gepflegt, Klischees bedient, in die eigene Tasche gewirtschaftet, Wasser gepredigt und teurer Wein getrunken, für den eigenen Machterhalt setzt man auch schon mal das Allgemeinwohl hintenan und erhöht kräftig seine Bezüge, da gibt es Dienstreiseaffairen, selbst zu Sitzungen ist man kaum anwesend und man spielt dieses eingespielte Spiel - Ich Regierung - Du Opposition, ich bestimme, du lehnst alles ab. Toll!
Also da nehme ich nicht mehr daran teil und gehe entweder lieber Pilze suchen oder an der Matratze horchen. Ich ändere nichts, und für Spielkram der anderen ist mir meine Zeit zu schade.




Wenn Parteimitglieder ihren Verein finanziell unterstützen, so kostet es ja trotzdem Steuergelder sofern der Unterstützer einkommenssteuerpflichtig ist.
Das geschieht über den Sonderausgaben- Absetzbetrag (max. Höhe 3300 Euro dav. 50%), um den jeder verheiratete Steuerzahler sein steuerpflichtiges Einkommen vermindern kann.
So gesehen würden Parteien ohne wohlhabende Unterstützer auf der Strecke bleiben, weil jemand, der das Existenzminimum verdient nicht auf den Ersatz der kaputten Waschmaschine verzichten wird, um seine Partei zu unterstützen.
Wir alle sollten uns trotz allen Ärgers die Mühe machen, zu unterscheiden wer für die Abschaffung der ethischen Mindeststandarts verantwortlich ist und das ist gar nicht so einfach.
Nehmen wir mal das Beispiel Vorstandsbezüge der Staatsbetriebe.
Hier hat Schöder einen DB- Vorstandschef namens Mehdorn (SPD) eingesetzt, der sich innerhalb von fünf Amtsjahren das Gehalt auf zuletzt 2,8 Mio versechsfachen konnte im Vergleich zum CDU- Vorgänger Ludewig.
Der aktuelle Bahnchef Grube hat dieses Gehalt letzten Endes Schröder zu verdanken, da es unter Merkel ja nicht wieder auf das "Ludewig- Niveau" korrigiert wurde http://www.rf-news.de/2013/kw11/14.03.13...-millionen-euro .
Es zeigt einmal mehr, daß ohne schnelle Reaktion nichts mehr nachträglich an ethischer Verdreckung zu entfernen ist, das ist wie ein Virus, gegen den einzig die Linkspartei bei der Berufung von Mehdorn und diesen Gehaltsperspektiven im Staatsbetrieb die Blutgrätsche riskiert hätte.



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#106

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 10:17
von ddr-bürger (gelöscht)
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@ rüganer

leider ist sehr viel Wahrheit in Deinem Text. Nur "stillhalten" macht es noch schlimmer.

Wenn ich dann "lebensläfer´s" Text lese, finde ich absolut nicht "prickelnd", aber macht auch Hoffnung. Sinngemäß "machen wirs wie in der DDR.

Da kommt doch richtig Hoffnung auf eine neue Wende auf, erst mal Kopf in denm Sand, laßt die Jungs alles noch "verschlimmbösern" und dann haben wir eine "revolutionäre Situation" und dann Wende


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#107

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 11:02
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von ddr-bürger im Beitrag #106
@ rüganer

leider ist sehr viel Wahrheit in Deinem Text. Nur "stillhalten" macht es noch schlimmer.

Wenn ich dann "lebensläfer´s" Text lese, finde ich absolut nicht "prickelnd", aber macht auch Hoffnung. Sinngemäß "machen wirs wie in der DDR.

Da kommt doch richtig Hoffnung auf eine neue Wende auf, erst mal Kopf in denm Sand, laßt die Jungs alles noch "verschlimmbösern" und dann haben wir eine "revolutionäre Situation" und dann Wende


@ddr-bürger

ich glaube auch nicht an eine weitere Wende. Wohin soll gewendet werden? Gibt es irgendwo ein Land, was als Ziel für eine Wende dienen könnte? Utopia? Auf Experimente lässt sich doch keiner, und sei er noch so beschi... dran, ein. Und wenn wider Erwarten doch - wird es besser werden? Bisher haben alle, aber auch alle, die oben saßen, die, die unten blieben, belogen und betrogen. Man raffte und raffte, Macht , Einfluss, Geld, sang hohe Lieder auf das System (klar doch, es hat einen ja fett gemacht und in Saus und Braus leben lassen ), bekämpfte diejenigen, die dieses System verändern wollten ( auch klar, denn dann wären die satten Wiesen, das Leben ohne Sorgen und meinetwegen auch die Privilegien ja weg gewesen) und immer klammerte man sich an die Macht. Diejenigen, die da sagten: Macht Euren Dreck alleene oder die abdankten, mal ausgenommen.
Nein, es werden wohl mehr und mehr eben ihr eigenes Ding machen und sich aus dem gesellschaftlichen Leben, so es denn eines gegeben hat, ausklinken.
Da bleibt der Verein, da bleibt das Haus und das Grundstück, da bleibt das Hobby und wer es sich leisten kann, der denkt lieber über den Urlaub nach, als über Dinge, die man ihm versucht, seitens der Politik vorzusetzen.
Natürlich kann man auf die Straße ziehen, sich aufregen, eine Partei gründen und versuchen, auch nach "Oben" zu strampeln, vielleicht kommt man dann in 30 Jahren als Parteisoldat auch in den Genuss der Vorteile. Es hindert einen ja keiner daran, mach doch.
Was der Lebensläufer sagen will, was ich sagen will, wir beide kümmern uns nicht drum, wir sorgen uns um uns selbst und wir helfen uns selbst. Unaufgeregt, weil wir sowieso nichts daran ändern können, so, wie wir es damals in der DDR auch gemacht haben. Nicht mehr und nicht weniger lese ich aus seinem Text.


Lebensläufer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#108

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 12:44
von ddr-bürger (gelöscht)
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Zitat von Rüganer im Beitrag #107
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #106
@ rüganer

leider ist sehr viel Wahrheit in Deinem Text. Nur "stillhalten" macht es noch schlimmer.

Wenn ich dann "lebensläfer´s" Text lese, finde ich absolut nicht "prickelnd", aber macht auch Hoffnung. Sinngemäß "machen wirs wie in der DDR.

Da kommt doch richtig Hoffnung auf eine neue Wende auf, erst mal Kopf in denm Sand, laßt die Jungs alles noch "verschlimmbösern" und dann haben wir eine "revolutionäre Situation" und dann Wende


@ddr-bürger

ich glaube auch nicht an eine weitere Wende. Wohin soll gewendet werden? Gibt es irgendwo ein Land, was als Ziel für eine Wende dienen könnte? Utopia? Auf Experimente lässt sich doch keiner, und sei er noch so beschi... dran, ein. Und wenn wider Erwarten doch - wird es besser werden? Bisher haben alle, aber auch alle, die oben saßen, die, die unten blieben, belogen und betrogen. Man raffte und raffte, Macht , Einfluss, Geld, sang hohe Lieder auf das System (klar doch, es hat einen ja fett gemacht und in Saus und Braus leben lassen ), bekämpfte diejenigen, die dieses System verändern wollten ( auch klar, denn dann wären die satten Wiesen, das Leben ohne Sorgen und meinetwegen auch die Privilegien ja weg gewesen) und immer klammerte man sich an die Macht. Diejenigen, die da sagten: Macht Euren Dreck alleene oder die abdankten, mal ausgenommen.
Nein, es werden wohl mehr und mehr eben ihr eigenes Ding machen und sich aus dem gesellschaftlichen Leben, so es denn eines gegeben hat, ausklinken.
Da bleibt der Verein, da bleibt das Haus und das Grundstück, da bleibt das Hobby und wer es sich leisten kann, der denkt lieber über den Urlaub nach, als über Dinge, die man ihm versucht, seitens der Politik vorzusetzen.
Natürlich kann man auf die Straße ziehen, sich aufregen, eine Partei gründen und versuchen, auch nach "Oben" zu strampeln, vielleicht kommt man dann in 30 Jahren als Parteisoldat auch in den Genuss der Vorteile. Es hindert einen ja keiner daran, mach doch.
Was der Lebensläufer sagen will, was ich sagen will, wir beide kümmern uns nicht drum, wir sorgen uns um uns selbst und wir helfen uns selbst. Unaufgeregt, weil wir sowieso nichts daran ändern können, so, wie wir es damals in der DDR auch gemacht haben. Nicht mehr und nicht weniger lese ich aus seinem Text.



Das mit der "neuen Wende" war als Scherz gemeint. Ich würde das Geschehen 1989 nicht als Wende bezeichnen...., aber das ist wohl Ansichtssache.

Im Moment glaube ich auch nicht an den gesell. Umbruch (wie auch immer). Aber eine starke Opposition halte ich für wichtig und man sollte auch seinen Unmut gegen die momentane gesell. Entwicklung zeigen.
Je mehr still halten, je dreister wird das .... (aus Gründen der "guten Erziehung" nicht geschrieben).


Bugsy und Hackel39 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#109

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 14:05
von Marienborn89 | 889 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #107


@ddr-bürger

ich glaube auch nicht an eine weitere Wende. Wohin soll gewendet werden? Gibt es irgendwo ein Land, was als Ziel für eine Wende dienen könnte? Utopia? Auf Experimente lässt sich doch keiner, und sei er noch so beschi... dran, ein. Und wenn wider Erwarten doch - wird es besser werden? Bisher haben alle, aber auch alle, die oben saßen, die, die unten blieben, belogen und betrogen. Man raffte und raffte, Macht , Einfluss, Geld, sang hohe Lieder auf das System (klar doch, es hat einen ja fett gemacht und in Saus und Braus leben lassen ), bekämpfte diejenigen, die dieses System verändern wollten ( auch klar, denn dann wären die satten Wiesen, das Leben ohne Sorgen und meinetwegen auch die Privilegien ja weg gewesen) und immer klammerte man sich an die Macht. Diejenigen, die da sagten: Macht Euren Dreck alleene oder die abdankten, mal ausgenommen.
Nein, es werden wohl mehr und mehr eben ihr eigenes Ding machen und sich aus dem gesellschaftlichen Leben, so es denn eines gegeben hat, ausklinken.
Da bleibt der Verein, da bleibt das Haus und das Grundstück, da bleibt das Hobby und wer es sich leisten kann, der denkt lieber über den Urlaub nach, als über Dinge, die man ihm versucht, seitens der Politik vorzusetzen.
Natürlich kann man auf die Straße ziehen, sich aufregen, eine Partei gründen und versuchen, auch nach "Oben" zu strampeln, vielleicht kommt man dann in 30 Jahren als Parteisoldat auch in den Genuss der Vorteile. Es hindert einen ja keiner daran, mach doch.
Was der Lebensläufer sagen will, was ich sagen will, wir beide kümmern uns nicht drum, wir sorgen uns um uns selbst und wir helfen uns selbst. Unaufgeregt, weil wir sowieso nichts daran ändern können, so, wie wir es damals in der DDR auch gemacht haben. Nicht mehr und nicht weniger lese ich aus seinem Text.


Diese Ansicht halte ich für grundverkehrt! Sicher, ein System, das für alle perfekt ist, wird es niemals geben, aber man sollte immer danach streben, die Gesellschaft nach seinen Wünschen zu gestalten. Fakt ist, dass im Zuge der Globalisierung viele Ebenen entdemokratisiert werden. Die nationalen Parlamente Europas, die Volksvertretungen verlieren immer mehr Entscheidungsbefugnisse. EU-Richtlinien, von sog. "Kommisaren" erstellt, müssen umgesetzt werden. Die Bundesrepublik führt KRIEG in Afghanistan, DER LÄNGER DAUERT ALS DER 2. WELTKRIEG. Deutsche Politiker können allen Ernstes und ungestraft behaupten, Deutschland würde am HINDUKUSCH VERTEIDIGT werden (§ 80 StGB - Vorbereitung eines Angriffskrieges - Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.) Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt diesen Einsatz ab.

Die Liste der politischen Gegebenheiten, die die Mehrheit eigentlich ablehnt, könnte wahrscheinlich fast beliebig fortgesetzt werden. Bankenrettung, ESM usw. usf. Angeblich alles alternativlos??!!! - Schwachsinn, im Gegenteil - in der Globalisierung wird der größte Teil der Menschheit der Verlierer sein, deshalb ist die Umkehr dieser politischen Entwickung absolut alternativlos!

Das Haus, das Grundstück, der Urlaub, das Hobby, der Verein - wie soll das alles weitergehen, wenn hier die Banken wie auf Zypern dicht machen?? Zypern liegt im GLEICHEN WÄHRUNGSRAUM!

Ich habe manchmal den Eindruck, zu viele Leute (und grade die Älteren) sind sich ob ihrer Lebenssituation und des status quo zu sicher. Sicher gab es in Deutschland eine sehr lange Friedensperiode und sowohl in der DDR als auch in der BRD ging es den Menschen von der Grundversorgung Jahrzehnte lang relativ gut. Nur, die Geschichte zeigt, das kann sich sehr schnell ändern.

Nun, was wäre die Alternative?? Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass mir diese Entwicklung missfällt und ich meine Entmündigung als Staatsbürger (so empfinde ich nahezu die politische Entwicklung nicht nur in der BRD sondern in ganz Europa) definitiv nicht hinnehmen werde.
Allerdings muss auch die Verhältnismäßigkeit gewahrt werden. Ich sehe die Globalisierung als Gefahr und sehe, was in Südeuropa passiert. Meine Familie und ich leben bis jetzt nicht schlechter als vor 20 Jahren. D.h., es betrifft mich diese politische Entwicklung noch nicht unmittelbar, aber ich muss damit rechnen, dass sie mich betreffen kann. Ist das der Fall, gehe ich ohne weiteres auf die Straße!


Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke;
denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei: die Gedanken sind frei
Heckenhaus, Bugsy und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.07.2013 14:07 | nach oben springen

#110

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 14:31
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Marienborn89 im Beitrag #109


Diese Ansicht halte ich für grundverkehrt! Sicher, ein System, das für alle perfekt ist, wird es niemals geben, aber man sollte immer danach streben, die Gesellschaft nach seinen Wünschen zu gestalten. Fakt ist, dass im Zuge der Globalisierung viele Ebenen entdemokratisiert werden. Die nationalen Parlamente Europas, die Volksvertretungen verlieren immer mehr Entscheidungsbefugnisse. EU-Richtlinien, von sog. "Kommisaren" erstellt, müssen umgesetzt werden. Die Bundesrepublik führt KRIEG in Afghanistan, DER LÄNGER DAUERT ALS DER 2. WELTKRIEG. Deutsche Politiker können allen Ernstes und ungestraft behaupten, Deutschland würde am HINDUKUSCH VERTEIDIGT werden (§ 80 StGB - Vorbereitung eines Angriffskrieges - Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.) Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt diesen Einsatz ab.

Die Liste der politischen Gegebenheiten, die die Mehrheit eigentlich ablehnt, könnte wahrscheinlich fast beliebig fortgesetzt werden. Bankenrettung, ESM usw. usf. Angeblich alles alternativlos??!!! - Schwachsinn, im Gegenteil - in der Globalisierung wird der größte Teil der Menschheit der Verlierer sein, deshalb ist die Umkehr dieser politischen Entwickung absolut alternativlos!

Das Haus, das Grundstück, der Urlaub, das Hobby, der Verein - wie soll das alles weitergehen, wenn hier die Banken wie auf Zypern dicht machen?? Zypern liegt im GLEICHEN WÄHRUNGSRAUM!

Ich habe manchmal den Eindruck, zu viele Leute (und grade die Älteren) sind sich ob ihrer Lebenssituation und des status quo zu sicher. Sicher gab es in Deutschland eine sehr lange Friedensperiode und sowohl in der DDR als auch in der BRD ging es den Menschen von der Grundversorgung Jahrzehnte lang relativ gut. Nur, die Geschichte zeigt, das kann sich sehr schnell ändern.

Nun, was wäre die Alternative?? Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass mir diese Entwicklung missfällt und ich meine Entmündigung als Staatsbürger (so empfinde ich nahezu die politische Entwicklung nicht nur in der BRD sondern in ganz Europa) definitiv nicht hinnehmen werde.
Allerdings muss auch die Verhältnismäßigkeit gewahrt werden. Ich sehe die Globalisierung als Gefahr und sehe, was in Südeuropa passiert. Meine Familie und ich leben bis jetzt nicht schlechter als vor 20 Jahren. D.h., es betrifft mich diese politische Entwicklung noch nicht unmittelbar, aber ich muss damit rechnen, dass sie mich betreffen kann. Ist das der Fall, gehe ich ohne weiteres auf die Straße!



@ Marienborn89

Nun ja, Deine Ansicht will ich Dir nicht nehmen, strebe nach dem, wonach Du immer auch streben willst.
Ich hoffe nur, dass Du mit dem auf die Straße gehen, etwas mehr erreichen wirst und trotzdem glaube ich nicht daran. Deine theoretischen Abhandlungen sind alle gut und schön, nur ändern sie etwas?
Wenn hier die Banken, wie auf Zypern dicht machen, dann sollte man vorgesorgt haben und nicht den Versprechungen vom sicheren Euro aufgesessen sein. Und wenn das Geschick der Menschen in Deutschland von Brüssel aus entschieden wird, wenn schwachsinnige Entscheidungen, wie über die Einführung von Energiesparlampen gefällt werden, dann zeigt selbst der Kanzlerkandidat der SPD Vorsorge, er hat noch Glühlampen im Keller. Hält somit auch in verklausulierter Form diese Entscheidung für Dummfug.
Und dagegen willst Du nun anrennen, willst gegen diese, Dir nicht gefallende Entwicklung gegen anrennen? Du bist 28 und immer oder schon wieder Student, tja, da liegen Deine Sorgen tatsächlich auf anderen Ebenen und der Sturm und Drang der Jugend ist Dein Vorrecht.
Vielleicht haben gerade die Älteren das Vorrecht der Weisheit oder zumindest der Lebenserfahrung, zu wissen, wie man Systeme und Bürokraten überlebt und trotzdem seinen Besitz zusammenhält...
Nichts für ungut,
der Rüganer


grenzgänger81 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#111

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 15:10
von Marienborn89 | 889 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #110


@ Marienborn89

Nun ja, Deine Ansicht will ich Dir nicht nehmen, strebe nach dem, wonach Du immer auch streben willst.
Ich hoffe nur, dass Du mit dem auf die Straße gehen, etwas mehr erreichen wirst und trotzdem glaube ich nicht daran. Deine theoretischen Abhandlungen sind alle gut und schön, nur ändern sie etwas?
Wenn hier die Banken, wie auf Zypern dicht machen, dann sollte man vorgesorgt haben und nicht den Versprechungen vom sicheren Euro aufgesessen sein. Und wenn das Geschick der Menschen in Deutschland von Brüssel aus entschieden wird, wenn schwachsinnige Entscheidungen, wie über die Einführung von Energiesparlampen gefällt werden, dann zeigt selbst der Kanzlerkandidat der SPD Vorsorge, er hat noch Glühlampen im Keller. Hält somit auch in verklausulierter Form diese Entscheidung für Dummfug.
Und dagegen willst Du nun anrennen, willst gegen diese, Dir nicht gefallende Entwicklung gegen anrennen? Du bist 28 und immer oder schon wieder Student, tja, da liegen Deine Sorgen tatsächlich auf anderen Ebenen und der Sturm und Drang der Jugend ist Dein Vorrecht.
Vielleicht haben gerade die Älteren das Vorrecht der Weisheit oder zumindest der Lebenserfahrung, zu wissen, wie man Systeme und Bürokraten überlebt und trotzdem seinen Besitz zusammenhält...
Nichts für ungut,
der Rüganer


Du hast natürlich ebenso Recht! Systeme und Bürokraten sind immer zu ertragen, deshalb schrieb ich ja auch etwas von Verhältnismäßigkeit.
Alleine Anrennen wäre sowieso unmöglich, trotzdem lasse ich mir meinen Idealismus für einen anderen politischen Weg nicht nehmen.
Glühbirnen könnten hier möglicherweise nochmal das kleinste Problem werden und, wenn das der Fall ist, werde ich nicht der Einzige sein, der dagegen anrennt. Und ja, ich sehe die Möglichkeit der Veränderung der Gesellschaft und gebe die Hoffnung ganz sicher nicht auf!


Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke;
denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei: die Gedanken sind frei
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#112

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 15:21
von grenzgänger81 | 968 Beiträge

Zitat von Marienborn89 im Beitrag #109
Zitat von Rüganer im Beitrag #107


@ddr-bürger

ich glaube auch nicht an eine weitere Wende. Wohin soll gewendet werden? Gibt es irgendwo ein Land, was als Ziel für eine Wende dienen könnte? Utopia? Auf Experimente lässt sich doch keiner, und sei er noch so beschi... dran, ein. Und wenn wider Erwarten doch - wird es besser werden? Bisher haben alle, aber auch alle, die oben saßen, die, die unten blieben, belogen und betrogen. Man raffte und raffte, Macht , Einfluss, Geld, sang hohe Lieder auf das System (klar doch, es hat einen ja fett gemacht und in Saus und Braus leben lassen ), bekämpfte diejenigen, die dieses System verändern wollten ( auch klar, denn dann wären die satten Wiesen, das Leben ohne Sorgen und meinetwegen auch die Privilegien ja weg gewesen) und immer klammerte man sich an die Macht. Diejenigen, die da sagten: Macht Euren Dreck alleene oder die abdankten, mal ausgenommen.
Nein, es werden wohl mehr und mehr eben ihr eigenes Ding machen und sich aus dem gesellschaftlichen Leben, so es denn eines gegeben hat, ausklinken.
Da bleibt der Verein, da bleibt das Haus und das Grundstück, da bleibt das Hobby und wer es sich leisten kann, der denkt lieber über den Urlaub nach, als über Dinge, die man ihm versucht, seitens der Politik vorzusetzen.
Natürlich kann man auf die Straße ziehen, sich aufregen, eine Partei gründen und versuchen, auch nach "Oben" zu strampeln, vielleicht kommt man dann in 30 Jahren als Parteisoldat auch in den Genuss der Vorteile. Es hindert einen ja keiner daran, mach doch.
Was der Lebensläufer sagen will, was ich sagen will, wir beide kümmern uns nicht drum, wir sorgen uns um uns selbst und wir helfen uns selbst. Unaufgeregt, weil wir sowieso nichts daran ändern können, so, wie wir es damals in der DDR auch gemacht haben. Nicht mehr und nicht weniger lese ich aus seinem Text.


Diese Ansicht halte ich für grundverkehrt! Sicher, ein System, das für alle perfekt ist, wird es niemals geben, aber man sollte immer danach streben, die Gesellschaft nach seinen Wünschen zu gestalten. Fakt ist, dass im Zuge der Globalisierung viele Ebenen entdemokratisiert werden. Die nationalen Parlamente Europas, die Volksvertretungen verlieren immer mehr Entscheidungsbefugnisse. EU-Richtlinien, von sog. "Kommisaren" erstellt, müssen umgesetzt werden. Die Bundesrepublik führt KRIEG in Afghanistan, DER LÄNGER DAUERT ALS DER 2. WELTKRIEG. Deutsche Politiker können allen Ernstes und ungestraft behaupten, Deutschland würde am HINDUKUSCH VERTEIDIGT werden (§ 80 StGB - Vorbereitung eines Angriffskrieges - Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.) Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt diesen Einsatz ab.

Die Liste der politischen Gegebenheiten, die die Mehrheit eigentlich ablehnt, könnte wahrscheinlich fast beliebig fortgesetzt werden. Bankenrettung, ESM usw. usf. Angeblich alles alternativlos??!!! - Schwachsinn, im Gegenteil - in der Globalisierung wird der größte Teil der Menschheit der Verlierer sein, deshalb ist die Umkehr dieser politischen Entwickung absolut alternativlos!

Das Haus, das Grundstück, der Urlaub, das Hobby, der Verein - wie soll das alles weitergehen, wenn hier die Banken wie auf Zypern dicht machen?? Zypern liegt im GLEICHEN WÄHRUNGSRAUM!

Ich habe manchmal den Eindruck, zu viele Leute (und grade die Älteren) sind sich ob ihrer Lebenssituation und des status quo zu sicher. Sicher gab es in Deutschland eine sehr lange Friedensperiode und sowohl in der DDR als auch in der BRD ging es den Menschen von der Grundversorgung Jahrzehnte lang relativ gut. Nur, die Geschichte zeigt, das kann sich sehr schnell ändern.

Nun, was wäre die Alternative?? Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass mir diese Entwicklung missfällt und ich meine Entmündigung als Staatsbürger (so empfinde ich nahezu die politische Entwicklung nicht nur in der BRD sondern in ganz Europa) definitiv nicht hinnehmen werde.


Du sprichst mir aus der Seele !
Allerdings muss auch die Verhältnismäßigkeit gewahrt werden. Ich sehe die Globalisierung als Gefahr und sehe, was in Südeuropa passiert. Meine Familie und ich leben bis jetzt nicht schlechter als vor 20 Jahren. D.h., es betrifft mich diese politische Entwicklung noch nicht unmittelbar, aber ich muss damit rechnen, dass sie mich betreffen kann. Ist das der Fall, gehe ich ohne weiteres auf die Straße!






Du sprichst mir aus der Seele !


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zuletzt bearbeitet 31.07.2013 15:23 | nach oben springen

#113

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 19:14
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Irgendwo schrieb ich das schon öfters sinngemäß Marienborn:

"Eine zweite friedliche Wende (eine Änderung der Verhältnisse, der Gesellschaftlichen) wird es in Deutschland (auch Europa) nicht geben. Wenn es soweit ist und dann kannst du mich beim Wort nehmen läßt der Staat durchladen(die polit. Entscheidungsträger, gut gestützt mit dem hölzernen Kleiderbügel vom Kapital). Er lässt somit alles durchladen, was dazu dient, des Veränderers(nicht unbedingt des Volkes) Wille zu brechen, richtig blutig zu brechen. Menschenleben? Was sind heute Menschenleben wenn es um den Erhalt des Kapital geht? Nichts...nicht so viel unter deren Fingernagel".

Spätestens dann ist Schluss mit Spassgesellschaft und ner Jugend die irgendwie wohl heute meint, "erstmal toll leben so larifarifun und weg da hier komme ich und räumt mal schön meinen Dreck weg den ich verursache "um irgendwann später einmal dran zu denken, Verantwortung fürs eigene Tun und Handeln zu übernehmen.

Lebensläufer


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#114

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 19:37
von Heckenhaus | 5.147 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #113
Irgendwo schrieb ich das schon öfters sinngemäß Marienborn:

"Eine zweite friedliche Wende (eine Änderung der Verhältnisse, der Gesellschaftlichen) wird es in Deutschland (auch Europa) nicht geben. Wenn es soweit ist und dann kannst du mich beim Wort nehmen läßt der Staat durchladen(die polit. Entscheidungsträger, gut gestützt mit dem hölzernen Kleiderbügel vom Kapital). Er lässt somit alles durchladen, was dazu dient, des Veränderers(nicht unbedingt des Volkes) Wille zu brechen, richtig blutig zu brechen. Menschenleben? Was sind heute Menschenleben wenn es um den Erhalt des Kapital geht? Nichts...nicht so viel unter deren Fingernagel".

Spätestens dann ist Schluss mit Spassgesellschaft und ner Jugend die irgendwie wohl heute meint, "erstmal toll leben so larifarifun und weg da hier komme ich und räumt mal schön meinen Dreck weg den ich verursache "um irgendwann später einmal dran zu denken, Verantwortung fürs eigene Tun und Handeln zu übernehmen.

Lebensläufer


Nicht umsonst wurde EUROGENDFOR ins Leben gerufen. Die europäische Eingreiftruppe für den Innendienst.

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=800

.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#115

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 01.08.2013 16:19
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Wir sollten mit Hilfe von Venezuela die Bild-Zeitung (und evtl. auch die RTL-Gruppe) kaufen und politisch neu einrichten. Dann könnten wir die Bürger (insbesondere Arbeiter und Arbeitslose) auf die Straße bekommen, um daß Widerstandsrecht Art. 20 Abs. 4 GG gemeinsam auszuüben.



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#116

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 01.08.2013 17:56
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Kann das bitte mal Einer mit Link bringen, dieses Widerstandsrecht laut Grundgesetz was Stabsfeld König im Vortext erwähnte? Ich bin leider nicht so der Computererfahrene...danke.

Lebensläufer


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#117

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 01.08.2013 18:23
von Heckenhaus | 5.147 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #116
Kann das bitte mal Einer mit Link bringen, dieses Widerstandsrecht laut Grundgesetz was Stabsfeld König im Vortext erwähnte? Ich bin leider nicht so der Computererfahrene...danke.

Lebensläufer


GG Art. 20 Abs. 4
http://dejure.org/gesetze/GG/20.html


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
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zuletzt bearbeitet 01.08.2013 18:24 | nach oben springen

#118

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 01.08.2013 20:23
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #113
Irgendwo schrieb ich das schon öfters sinngemäß Marienborn:

"Eine zweite friedliche Wende (eine Änderung der Verhältnisse, der Gesellschaftlichen) wird es in Deutschland (auch Europa) nicht geben. Wenn es soweit ist und dann kannst du mich beim Wort nehmen läßt der Staat durchladen(die polit. Entscheidungsträger, gut gestützt mit dem hölzernen Kleiderbügel vom Kapital). Er lässt somit alles durchladen, was dazu dient, des Veränderers(nicht unbedingt des Volkes) Wille zu brechen, richtig blutig zu brechen. Menschenleben? Was sind heute Menschenleben wenn es um den Erhalt des Kapital geht? Nichts...nicht so viel unter deren Fingernagel".

Spätestens dann ist Schluss mit Spassgesellschaft und ner Jugend die irgendwie wohl heute meint, "erstmal toll leben so larifarifun und weg da hier komme ich und räumt mal schön meinen Dreck weg den ich verursache "um irgendwann später einmal dran zu denken, Verantwortung fürs eigene Tun und Handeln zu übernehmen.

Lebensläufer


Stimmt, Lebenslaeufer. Man kann sieht ja immer mehr wie friedliche Demonstranten vom Staat schikaniert werden. Nur geht es denen da oben nicht um den Erhalt des Kapitals sondern um die Umverteilung von Kapital. Mehr Macht und mehr Reichtum fuer eine kleine selbsternannte Elite. Das sind die Ziele der Globalisten.


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#119

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 16.12.2015 09:10
von IM Kressin | 918 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag #103
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #101
Zitat von hardi24a im Beitrag #96
Zitat von hardi24a im Beitrag #13
Frage, wir leben in einer Demokratie, wer von Euch geht noch wählen ?


Anfangs hatte ich mal gefragt, wer noch wählen geht ?
2 haben sich als Wähler geoutet - super...

Wie sieht es denn mit Parteispenden aus und ist das denn nicht ein Widerspruch zu den "freien Wahlen" ?
Es ist ja im Grundgesetz irgendwo festgeschrieben, daß gespendet werden darf.
Somit werden doch Parteien beeinflußt und schon haben die Lobbyisten wieder das Sagen (nicht zu verwechsel mit Märchen und Sagen :-))).
Hier müßte doch irgendwo gedeckelt werden, damit jede Partei die gleichen Chancen hat- oder ?

Für mich ist das schon ein Thema, wo ich mir arg Gedanken mache und frage: "wo bin ich denn hier überhaupt, ist das die "Freiheit" ???



Ich bin auch kein Fan von Lobbyisten. Aber jeder soll mit seinem Geld machen was er will. Wenn die Lobbyisten nicht die Parteien unterstuetzen wuerden muesste der Steuerzahler dafuer noch tiefer in die Tasche greifen als er es ueberhaupt schon tun muss.. Das deutsche Steuergelder benutzt werden um Parteien zu unterstuetzen finde ich viel anstoessiger als das Getue der Lobbyisten.




Genau da geht es doch los. Sollen doch die Parteimitglieder ihren Verein finanziell so unterstützen, dass sie sich dies alles leisten können, aber nein - man bekommt Steuergelder und wenn der Topf mal nicht so gefüllt ist, dann machen wir eben Schulden oder erhöhen einfach die Steuern.

Und jede Partei bekommt eine Wahlkampferstattung, das dämliche Wahlvolk bezahlt es ja. Auch wenn kein Geld mehr für Straßenerhaltung, Kultur und andere sinnvollere Dinge da ist, man lässt sich die Lügen, die Wahlkampfversprechen und selbst die bunten Luftballons noch von denen bezahlen, die man da belügt. Wer Parteien dann an der Einhaltung der Wahlkampfversprechen misst, ist unfair, sprach dies nicht sinngemäß einmal ein SPD- Grande?

Es ist doch eine Volksverarschung ohne Gleichen, diese Wahl, eine Alibifunktion für diejenigen, die dann sagen können:Aber was wollt ihr denn, ihr habt uns doch demokratisch gewählt.

Wen wundert es, wenn wieder ein Großteil, zumindest in Neufünfland sagt, lass die doch machen, ich glaube nicht mehr daran, so wie ich zu DDR - Zeiten auch nicht an die Parolen geglaubt habe.

Es wird bei Dissertationen betrogen, Eitelkeiten gepflegt, Klischees bedient, in die eigene Tasche gewirtschaftet, Wasser gepredigt und teurer Wein getrunken, für den eigenen Machterhalt setzt man auch schon mal das Allgemeinwohl hintenan und erhöht kräftig seine Bezüge, da gibt es Dienstreiseaffairen, selbst zu Sitzungen ist man kaum anwesend und man spielt dieses eingespielte Spiel - Ich Regierung - Du Opposition, ich bestimme, du lehnst alles ab. Toll!

Also da nehme ich nicht mehr daran teil und gehe entweder lieber Pilze suchen oder an der Matratze horchen. Ich ändere nichts, und für Spielkram der anderen ist mir meine Zeit zu schade.




Die Parteien sollen die politische Beteiligung der Bürger gewährleisten, die Verbindung zwischen dem Volk und Staatsorganen herstellen. Ihrer Aufgabe entsprechend gemäß Artikel 21 des Grundgesetzes bei der politischen Willensbildung mitwirken, Rechenschaft über ihre Vermögensverhältnisse abgeben, ebenso die Herkunft und Verwendung ihrer finanziellen Mittel offenlegen.

Tatsächlich sind wir von diesem Ideal meilenweit entfernt.

Parteien haben durch Personalrekrutierung fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens zu durchdrungen.

"Mit dem Parteiengesetz verfügen die Parteien auf dem Umweg über den Gesetzgeber über sich selbst, der tatsächliche Umfang ihres Einflusses ist bei weitem nicht erfaßt.
[von Weizsäcker:1992, S. 140]


Bernd Gugenberger bemängelt:

"Längst hinausgewachsen über ihre engeren politisch-parlamentarischen Funktionen, bestimmen die Parteiorganisationen durch die Besetzung von Rundfunk-und Fernsehräten über Personal und Programme der Rundfunkanstalten, über die Ministerialorganisationen in Bund und Ländern, über Spitzenpositionen im Versicherungs-,Banken-und Sparkassenwesen und über Positionen in Vorständen und Aufsichtsräten der größten Industrieunternehmen.

Die Parteien sitzen auf allen Ebenen des politischen und ökonomischen, des sozialen und kulturellen Lebens fest im Sattel."
[Guggenberger: 1986, S. 128]

„Politische Entscheidungen werden in Kommissionen außerhalb des Parlaments verlagert und private Akteure haben stärkeren Einfluss auf die Politikformulierung und deren Umsetzung“

ergänzt Lobby-Control , ein gemeinnütziger Verein, der über Machtstrukturen und Lobbyismus innerhalb Deutschlands und der EU aufklärt.

Dreiviertel der Bundesbürger wollen Transparenz beim Lobbyismus.

Wer hat Zugang zu den Abgeordneten und wer sponsert sie?

Verbände (eingetragen in einer Verbändeliste) erhalten maximal fünf Hausausweise des Bundestages.

Parlamentarischen Geschäftsführer können unbegrenzt Hausausweise ausgeben, ohne dass bekannt gemacht wird, wer diese erhalten hat.

„Bis heute müssen Parteien nicht offenlegen, welcher Sponsor ihnen welche Summen zukommen lässt. Parteiensponsoring bleibt ein Schlupfloch für intransparente Geldflüsse an Parteien.

Durch Umstellung von Parteispenden auf Parteisponsoring verschwinden die Zuwendungen aus den Rechenschaftsberichten und damit auch aus der Öffentlichkeit. Sind Abgeordnete neben ihrem Mandat zugleich als Lobbyist beschäftigt, sind sie Diener zweier Herren.

Besonders fragwürdig wird es, wenn der Lobbyjob im selben Feld angesiedelt ist, für das der betroffene Abgeordnete politisch zuständig ist.

Weitere Beispiele zur Abgeordnetenkorruption, Lobbytätigkeit, Nebeneinkünften der Abgeordneten, sowie der Tätigkeit von Abgeordneten in Unternehmen und Verbänden enthält der

Jahresbericht Lobbycontrol


Es grüßt Euch

Kressin


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!
bürger der ddr hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#120

RE: Wann gehen Millionen Deutsche ( endlich ) auf die Straße?

in DDR Staat und Regime 16.12.2015 09:39
von damals wars | 12.189 Beiträge

Hier kann man sich über die Investitionen und Fehlinvestitionen großer Verbände informieren:

https://www.bundestag.de/bundestag/parte...ellen50000/2013

Und hier über die Nebeneinkünfte der Abgeordneten:

http://www.bundestag.de/bundestag/abgeor...nebentaetigkeit


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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