#181

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 17:18
von 82zwo | 123 Beiträge

Und wenn dann hat bei uns immer nur einer gepennt wenn man oft miteinander draußen war
und der andere OK war aberwir hatten eigentlich gar keine Zeit zu pennen
mußten uns ja Blödsinn einfallen lassen oder haben gegrillt und gebrutzelt



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#182

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 17:34
von Lutze | 8.039 Beiträge

was habt ihr denn gegrillt?dazu gehört doch ein gepflegtes Bierchen dazu
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#183

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 17:49
von 82zwo | 123 Beiträge

Es gab Knacker am Ladestock ! Und Bier gabs auch 2-3 mal .Da gabs privat Apfelbäume
und LPG Kirschplantage im Abschnitt und die Leute haben uns manchmal zum Essen
eingeladen . die hätten uns auch vergiften können meinte unser KC! ich - die wurden sicherlich
überprüft sonst hätten sie nicht da rein gedurft !!! hab dann als EK doch mal das Scheisshaus gemacht



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#184

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 18:09
von Lutze | 8.039 Beiträge

Bier und Knacker,das ist was für die menschliche Seele,herrlich,
und dabei gleich den nächsten Unfug aushecken,
ist ja wie Urlaub
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#185

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 18:12
von GKUS64 | 1.611 Beiträge

Hallo erstmal,

an der Bahnlinie Gerstungen- Bebra hatten wir nachts unser Postengebiet (Untersuhl) bis zur Grenzlinie nach Obersuhl. Tagsüber mussten wir uns in einem ca. 200/300m von der Bahnlinie entferntem Bunker aufhalten. Die Bahnlinie war rechts und links bis in eine Höhe von ca. 3m mit Streckmetallzaun gesichert, es gab jedoch Öffnungen wo man die Gleise betreten konnte. Wir sind dann oft an den Gleisen entlang gelaufen (nur nachts möglich!) und haben ab und zu mal eine Westillustrierte gefunden. Die wurde dann in einem Versteck nahe dem Bunker gut getarnt und am Tage hatte man dann im Bunker „hochwertigen“ Lesestoff. Den vertrauenswürdigen Kumpels der Ablösung wurde das natürlich mitgeteilt damit die Freude geteilt wurde. Wachsamkeit war natürlich beim Lesen angesagt, von eventueller Kontrolle erwischt werden wollten wir ja nicht.

Auf besagten Gleisen der Bahnlinie sind wir auch mal im Schutze der Dunkelheit in Richtung West
bis unmittelbar zur Grenzlinie gelaufen, Minen brauchte man ja dort nicht zu befürchten. Wir standen da und sagten, komm wir gehen einen Schritt weiter, da sind wir im Westen. Das haben wir auch getan und es war ein prickelndes Gefühl, ein paar Sekunden blieben wir ca. 1,5 m im Westen stehen um es zu genießen, dann schnell wieder zurück, wir hatten auch etwas rascheln gehört und so haben wir dann unserer Fantasie freien Lauf gelassen: vielleicht lag der BGS oder der Zoll auf der Lauer, was wäre gewesen, wenn die uns zum Spaß festgehalten hätten? Also wir hatten Gesprächsstoff für die Nacht.

War das nun Unfug, Neugierde, jugendlicher Leichtsinn oder unvollendeter Freiheitsdrang ?
Untereinander waren wir aus heutiger Sicht sehr vertrauensselig und naiv, wir nannten es auch kameradschaftlich.

MfG

GKUS64


frank55, DoreHolm und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#186

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 18:28
von PF75 | 3.294 Beiträge

mir hatten man mal den leuchtsatz einer R 67 -Patrone in den Bt gepackt und angezündet,war die Ks und die hatten sich vorher noch bei uns mit Räucherware durchgeschlaucht .


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#187

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 18:29
von 82zwo | 123 Beiträge

Ja wie Urlaub. Wenn wir nur nicht immer schon mit einem Bein in Schwedt gewesen wären .



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#188

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 18:33
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #185
Hallo erstmal,

an der Bahnlinie Gerstungen- Bebra hatten wir nachts unser Postengebiet (Untersuhl) bis zur Grenzlinie nach Obersuhl. Tagsüber mussten wir uns in einem ca. 200/300m von der Bahnlinie entferntem Bunker aufhalten. Die Bahnlinie war rechts und links bis in eine Höhe von ca. 3m mit Streckmetallzaun gesichert, es gab jedoch Öffnungen wo man die Gleise betreten konnte. Wir sind dann oft an den Gleisen entlang gelaufen (nur nachts möglich!) und haben ab und zu mal eine Westillustrierte gefunden. Die wurde dann in einem Versteck nahe dem Bunker gut getarnt und am Tage hatte man dann im Bunker „hochwertigen“ Lesestoff. Den vertrauenswürdigen Kumpels der Ablösung wurde das natürlich mitgeteilt damit die Freude geteilt wurde. Wachsamkeit war natürlich beim Lesen angesagt, von eventueller Kontrolle erwischt werden wollten wir ja nicht.

Auf besagten Gleisen der Bahnlinie sind wir auch mal im Schutze der Dunkelheit in Richtung West
bis unmittelbar zur Grenzlinie gelaufen, Minen brauchte man ja dort nicht zu befürchten. Wir standen da und sagten, komm wir gehen einen Schritt weiter, da sind wir im Westen. Das haben wir auch getan und es war ein prickelndes Gefühl, ein paar Sekunden blieben wir ca. 1,5 m im Westen stehen um es zu genießen, dann schnell wieder zurück, wir hatten auch etwas rascheln gehört und so haben wir dann unserer Fantasie freien Lauf gelassen: vielleicht lag der BGS oder der Zoll auf der Lauer, was wäre gewesen, wenn die uns zum Spaß festgehalten hätten? Also wir hatten Gesprächsstoff für die Nacht.

War das nun Unfug, Neugierde, jugendlicher Leichtsinn oder unvollendeter Freiheitsdrang ?
Untereinander waren wir aus heutiger Sicht sehr vertrauensselig und naiv, wir nannten es auch kameradschaftlich.

MfG

GKUS64




Grün: Kann ich nachvollziehen (siehe Galeriebilder). Nur waren es bei uns rund 20 Meter, mit Fotodukumentation.



GKUS64 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.03.2013 18:47 | nach oben springen

#189

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 18:42
von Rainman2 | 5.763 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #188
Zitat von GKUS64 im Beitrag #185
... Wir standen da und sagten, komm wir gehen einen Schritt weiter, da sind wir im Westen. Das haben wir auch getan und es war ein prickelndes Gefühl, ein paar Sekunden blieben wir ca. 1,5 m im Westen stehen um es zu genießen, dann schnell wieder zurück, ...


Grün: Kann ich nachvollziehen (siehe Galeriebilder).

Ich habe mir dieses Gefühl auf andere Art verschafft. Bei einer "Kontrolle der Grenzmarkierung", eine der möglichen Einsatzvarianten auf dem den Sperranlagen vorgelagerten Hoheitsgebiet der DDR (kurz "feindwärts"), folgte ich einer sogenannten Katasterkarte mit den Eintragungen der Grenzmarkierung. Das ging solange gut, bis ich auch noch einen bequemen Pfad gefunden hatte, dem sich leichter folgen ließ. Irgendwann kam von ca. 10 Meter links von mir die Frage eines Grenzaufklärers: "Polit, kommste zurück oder bleibste drüben?" Nein, ich hatte in dem Moment kein Gefühl von Freiheit. Ein kurzer Schreck, ein kurzer Sprint und ich war zurück. Wenn ich meinen Ruf, keine Ahnung da draußen zu haben, festigen wollte, war das der beste Schritt dazu.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#190

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 18:45
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von 82zwo im Beitrag #187
Ja wie Urlaub. Wenn wir nur nicht immer schon mit einem Bein in Schwedt gewesen wären .

wegen so ein leckeres Knackerwürstchen und ein Bier dazu glaube ich nicht,
da hätte sich der eventuelle Anschwärzer sich gerne dazu gesellt
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#191

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 18:46
von utkieker | 2.925 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #182
was habt ihr denn gegrillt?dazu gehört doch ein gepflegtes Bierchen dazu
Lutze

Hallo Lutze,

es ist schwer, dir als Ungedienten die "Grenzerromantik" zu erklären. Acht Stunden auf Posten ist eine verdammt lange Zeit um Dummheiten auszuhecken. Hätten wir "nur" Dienst nach Vorschrift gemacht, wären wir vor lauter Langeweile irgendwann mal eigeduselt (besonders in der Nachtschicht). Also haben wir uns an die Führungsstelle gewandt um uns die Beine vertreten zu dürfen. Meistens hatte man dann ca 20 Minuten Zeit um Pilze zu sammeln oder Wildfrüchte. Irgendwann mußten wir uns wieder im Grenzmeldenetz melden, meistens mit reichlich Ausbeute. Nun begann die Kreativphase.
Nun hatten wir kein Campinggrill mit Holzkohle und Rost, sondern ein ganz unscheinbahren Klappkocher, welcher in jeder Hosentasche platz hatte eigentlich hätte dieses Gerät im Sturmgepäck liegen müssen, nebst der dazugehörigen Spiritustabletten. Aber auf diesen Gegenstand haben wir eine Stullenbüchse aus Metall gestellt und ruck zuck gab es Salamistullen mit Käse überbacken. Manchmal gab's von der Küche ein Kotelett, Schnitzel, Hühnerbein oder Boulette auch das schmeckte aufgewärmt besser. Und unsere Postentasche war groß neben Stullenbüchse und Thermosflasche passten darin auch noch gewisse Zutaten, Salz und Pfefferstreuer, das Eßbesteck aus dem Sturmgepäck, Büchsenwurst (Komplekte) und noch vieles andere mehr.
Also wurden die Pilze in Schmalzfleisch gegart mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt allein schon das war ein Gedicht. Am Reinigungsstab unserer Waffe konnte man auch Schaschlik brutzeln oder eine Rauchwurst celebrieren. Manchmal müßte man ein Kochbuch drüber schreiben. Meistens hatte ich auch für meinen Posten eine Postenüberraschung, ne Tafel Schokolade oder ne Tüte Studentenfutter. So konnte man sich beim quatschen und futtern die Zeit vertrödeln. Lustig wurde es wenn man noch einen Postentreff organisierte.
Leider waren die Möglichkeiten zum brutzeln und grillen beschränkt, vor allem, wenn Kontrollstreifen der höheren Kategorie angemeldet waren. Es gab noch andere Möglichkeiten die Zeit totzuschlagen. Auf ein Bier mußten wir (leider) verzichten!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
Lutze, silberfuchs60 und 82zwo haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#192

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 19:06
von Rainman2 | 5.763 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #190
Zitat von 82zwo im Beitrag #187
Ja wie Urlaub. Wenn wir nur nicht immer schon mit einem Bein in Schwedt gewesen wären .

wegen so ein leckeres Knackerwürstchen und ein Bier dazu glaube ich nicht,
da hätte sich der eventuelle Anschwärzer sich gerne dazu gesellt
Lutze

Naja, für Bier im Grenzdienst hätte es in den 80er Jahren kaum Schwedt gegeben, außer vielleicht, ein Kraftfahrer hätte sich betrunken oder es wäre aufgrund des Alkohols zu Vorkommnissen mit der Schusswaffe gekommen. Selbst bei Schnaps gab es "nur" Arrest. Aber tatsächlcih hätte sich damit niemand erwischen lassen dürfen. Der Ärger wäre groß gewesen.

Im übrigen war den Vorgesetzten bei vielen Sachen bekannt, dass sie gemacht wurden. Aber es gab ja auch einen positiven Nebeneffekt: Wer Unfug anstellt, achtet auch schärfer auf die Umgebung, damit er nicht erwischt wird. Heute würde man sowas als Win-Win-Stuation bezeichnen. Aber ich gestehe, hätte ich einen Posten beim Brutzeln erwischt, hätte ich ihm eher einen Einflauf gemacht, als mich einladen lassen. Und er hätte es sogar verdient, denn der EK, der sich vom Polit im Grenzdienst hätte bei Unfug erwischen lassen, der verdiente es nicht anders.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#193

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 19:13
von 82zwo | 123 Beiträge

Nee wegen Würstchen nicht und Bier hätte hätte anschiß oder so gegeben
ABER da gabs je auch Grenzverletzer und dann sieht das mit Würstchen schon
anders aus .da gabs nicht viele möglichkeiten Schießen ? nichts sehen oder vorbeischießen
mit Schützenschnur nicht glaubwürdig . nichts sehen wird nicht geglaubt .
einfach mit abhauen ? und wenn dein Posten nicht weg will ???
dann bist du tot. bleibst du bist du in Schwedt .Schöner Mist
Kam nie in diese Situation bin froh nie vor diese Frage gestellt gewesen zu sein



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#194

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 19:30
von rotrang (gelöscht)
avatar

meine Herrn
(genannt.GRENZER)
auch ich habe am kanten meinen Dienst versehen..aber soviel Blödsin war bei uns nicht drin. hatten keine beton türme,keinen sperrzaun,es gab nur eine m-sperre mit 6m streifen und holz b-turm,alles ohne strom.natürlich war der dienst hart,langeweile fehl am platz,.was manche hier zum besten geben, lassen meine haare zu berge stehen,davon sind nicht viele mehr übrig.ihr habt mit eurer leben und das anderer leichtsinig um gegangen.nicht au
szudenken was währe wen?.so manch einer hat so einen schaden davon getragen,der irgendwie vertuscht wurde.
ROTRANG


zuletzt bearbeitet 10.03.2013 19:44 | nach oben springen

#195

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 19:33
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #192
Zitat von Lutze im Beitrag #190
Zitat von 82zwo im Beitrag #187
Ja wie Urlaub. Wenn wir nur nicht immer schon mit einem Bein in Schwedt gewesen wären .

wegen so ein leckeres Knackerwürstchen und ein Bier dazu glaube ich nicht,
da hätte sich der eventuelle Anschwärzer sich gerne dazu gesellt
Lutze

Naja, für Bier im Grenzdienst hätte es in den 80er Jahren kaum Schwedt gegeben, außer vielleicht, ein Kraftfahrer hätte sich betrunken oder es wäre aufgrund des Alkohols zu Vorkommnissen mit der Schusswaffe gekommen. Selbst bei Schnaps gab es "nur" Arrest. Aber tatsächlcih hätte sich damit niemand erwischen lassen dürfen. Der Ärger wäre groß gewesen.

Im übrigen war den Vorgesetzten bei vielen Sachen bekannt, dass sie gemacht wurden. Aber es gab ja auch einen positiven Nebeneffekt: Wer Unfug anstellt, achtet auch schärfer auf die Umgebung, damit er nicht erwischt wird. Heute würde man sowas als Win-Win-Stuation bezeichnen. Aber ich gestehe, hätte ich einen Posten beim Brutzeln erwischt, hätte ich ihm eher einen Einflauf gemacht, als mich einladen lassen. Und er hätte es sogar verdient, denn der EK, der sich vom Polit im Grenzdienst hätte bei Unfug erwischen lassen, der verdiente es nicht anders.

ciao Rainman

was hättest du davon, wenn du denen einen Einlauf verpasst hättest,zählt da nicht auch das
menschliche?ich hätte ein Würstchen mit gegessen,und denen gesagt,es bleibt unter uns,
und jede Menge Plusspunkte wären dir auch sicher,menschlich gesehen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
peterv hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#196

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 19:38
von 82zwo | 123 Beiträge

Ich war als Resi mit unserm Polit Zur Postenkontrolle eingeteilt
Seine erste Frage war "Du willst doch nicht abhauen ?" das hat mich umgehauen
da hatte er verspielt ! da ich wußte wo die Posten so etwa lagen hab ich mir dann mal kurz
vorher eine Zigarette angezündet ohne die Flamme zu bedecken oder ich hatte ganz
plötzlich einen Hustenanfall Die Posten waren mit uns zufrieden!



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#197

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 19:43
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von rotrang im Beitrag #194
meine Herrn
(genannt.GRENZER)
auch ich habe am kanten meinen Dienst versehen.aber soviel Blödsin war bei uns nicht drin. hatten keine beton türme,keinen sperrzaun,es gab nur eine m-sperre mit 6m streifen und holz b-turm,alles ohne strom.natürlich war der dienst hart,langeweile fehl am platz,.was manche hier zum besten geben, lassen meine haare zu berge stehen,davon sind nicht viele mehr übrig.ihr habt mit eurer leben und das anderer leichtsinig um gegangen.nicht au
szudenken was währe wen?.so manch einer hat so einen schaden davon getragen,der irgendwie vertuscht wurde.
ROTRANG


Da kann ich dir nur Recht geben und vielleicht hat es manchen Flüchtenden den Weg geebnet , aber vielleicht hat es auch zu tragischen Unfällen geführt , die nie richtig aufgedeckt wurden.mfG ratata ,1969-1970 an der grünen Grenze


frank55 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.03.2013 19:45 | nach oben springen

#198

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 19:52
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #195
Zitat von Rainman2 im Beitrag #192
Zitat von Lutze im Beitrag #190
Zitat von 82zwo im Beitrag #187
Ja wie Urlaub. Wenn wir nur nicht immer schon mit einem Bein in Schwedt gewesen wären .

wegen so ein leckeres Knackerwürstchen und ein Bier dazu glaube ich nicht,
da hätte sich der eventuelle Anschwärzer sich gerne dazu gesellt
Lutze

Naja, für Bier im Grenzdienst hätte es in den 80er Jahren kaum Schwedt gegeben, außer vielleicht, ein Kraftfahrer hätte sich betrunken oder es wäre aufgrund des Alkohols zu Vorkommnissen mit der Schusswaffe gekommen. Selbst bei Schnaps gab es "nur" Arrest. Aber tatsächlcih hätte sich damit niemand erwischen lassen dürfen. Der Ärger wäre groß gewesen.

Im übrigen war den Vorgesetzten bei vielen Sachen bekannt, dass sie gemacht wurden. Aber es gab ja auch einen positiven Nebeneffekt: Wer Unfug anstellt, achtet auch schärfer auf die Umgebung, damit er nicht erwischt wird. Heute würde man sowas als Win-Win-Stuation bezeichnen. Aber ich gestehe, hätte ich einen Posten beim Brutzeln erwischt, hätte ich ihm eher einen Einflauf gemacht, als mich einladen lassen. Und er hätte es sogar verdient, denn der EK, der sich vom Polit im Grenzdienst hätte bei Unfug erwischen lassen, der verdiente es nicht anders.

ciao Rainman

was hättest du davon, wenn du denen einen Einlauf verpasst hättest,zählt da nicht auch das
menschliche?ich hätte ein Würstchen mit gegessen,und denen gesagt,es bleibt unter uns,
und jede Menge Plusspunkte wären dir auch sicher,menschlich gesehen
Lutze


Lutze sorry aber Du kannst das nicht verstehen....ein Grenzer durfte das nicht und keiner wußte mit wem man er zu tun hatte und ob der Kumpel von der Abteilung 2000 war.....
und die meisten waren gut 1 Jahre am Kanten und zu kurz für vertrauensduselei.
Zwischen Uffz-en und Grundwehrdienstleistenden war ein besseres Verhältnis als zu Offz-en, bedingt durch Dienstgrad und Dienstzeit sowie politischer Einstellung.
Es gab den politischen Auftrag die Grenze abzusichern und nicht eine Gartengrillparty zu machen.
Ich persönlich würde sagen , es war eine harte Zeit und mit damaligen Bw- Verhältnissen nicht zu vergleichen.


xxx
zuletzt bearbeitet 10.03.2013 19:54 | nach oben springen

#199

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 19:56
von 82zwo | 123 Beiträge

Ihr habt doch keine Ahnung was Die Posten so alles gemacht haben !!!
Denn dann hattet ihr uns dafür bestraft



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#200

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.03.2013 20:02
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Zitat von 82zwo im Beitrag #199
Ihr habt doch keine Ahnung was Die Posten so alles gemacht haben !!!
Denn dann hattet ihr uns dafür bestraft


stimmt, da hast Du Recht...aber nicht wenn die " Buckels" im Anmarsch gewesen wären....


xxx
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