#1

Offiziersfamilien - Wer hatte eine militärische Familientradition ?

in DDR Zeiten 25.07.2013 12:57
von Grenzgänger (gelöscht)
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Ich habe gerade wieder einmal meinen Großvater in einem Beitrag erwähnt (1943 vor Leningrad verstorben). Nun würde ich mich als GWD-ler schon aus rein zeitlichen Gründen nicht als in seiner Tradition stehend betrachten- aber es brachte mich auf meine Frage:

Gibt es hier Mitglieder, deren Vater Offizier der NVA / DGP / GT war und sie sich schon deshalb, weil es "erwartet wurde" oder "sich gehörte" zu mindestens 3 Jahren Dienstzeit (oder eben noch länger) verpflichtet haben?
Oder deshalb, weil es eben selbstverständlich geworden ist..

Ich könnte mir vorstellen, dass so ein familiäres Umfeld schon in dieser Weise prägend sein kann..

Ich bin gespannt...

Siggi


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#2

RE: Offiziersfamilien - Wer hatte eine militärische Familientradition ?

in DDR Zeiten 25.07.2013 13:07
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Opa Handwerker, Vater KVP/NVA, Mutter NVA... ja es prägt und ohne Systemwechsel wäre auch der Sohn heute in einem bestimmten bewaffneten Organ tätig.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
werner hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.07.2013 13:07 | nach oben springen

#3

RE: Offiziersfamilien - Wer hatte eine militärische Familientradition ?

in DDR Zeiten 25.07.2013 14:03
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #2
Opa Handwerker, Vater KVP/NVA, Mutter NVA... ja es prägt und ohne Systemwechsel wäre auch der Sohn heute in einem bestimmten bewaffneten Organ tätig.


Mensch der hat aber Glück gehabt


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#4

RE: Offiziersfamilien - Wer hatte eine militärische Familientradition ?

in DDR Zeiten 25.07.2013 14:35
von Gelöschtes Mitglied
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Urgroßvater - Offizier im Semjonowskoje-Leibgarderegiment (Лейб-Гвардии Семёновский полк),
Großvater - Offizier im Semjonowskoje-Leibgarderegiment (Лейб-Гвардии Семёновский полк) und in der Roten Armee,
Vater - Interbrigadist, Strafbataillon 999, nach Ende des II.WK, Kommissar der Deutsche Volkspolizei - zuletzt Leiter Betriebsschutz

In der Verwandschaft gab es weitere Offiziere, u.a. die jüngste Schwester meiner Mutter war Major der Sowjetarmee in Dessau-Kochstedt. Mein Bruder war Offizier, wie auch einige meiner Cousins.

Vierkrug


Feliks D., passport und werner haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#5

RE: Offiziersfamilien - Wer hatte eine militärische Familientradition ?

in DDR Zeiten 25.07.2013 14:42
von Gert | 12.362 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #2
Opa Handwerker, Vater KVP/NVA, Mutter NVA... ja es prägt und ohne Systemwechsel wäre auch der Sohn heute in einem bestimmten bewaffneten Organ tätig.



Feliks, ich möchte mich ja nicht in deine persönlichen Dinge einmischen, aber eine Bemerkung sei mir erlaubt.
Wo immer du heute stehst, was immer du tust, es ist sicher sinnvoller für dich und für die Gesellschaft, ist besser bezahlt, macht deshalb mehr Spass als das was du vor der Wende gemacht hast.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#6

RE: Offiziersfamilien - Wer hatte eine militärische Familientradition ?

in DDR Zeiten 25.07.2013 15:13
von Grenzgänger (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #5

Feliks, ich möchte mich ja nicht in deine persönlichen Dinge einmischen, aber



.. dann lass es doch einfach !

Siggi


Bugsy und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#7

RE: Offiziersfamilien - Wer hatte eine militärische Familientradition ?

in DDR Zeiten 25.07.2013 16:10
von schulzi | 1.765 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #4
Urgroßvater - Offizier im Semjonowskoje-Leibgarderegiment (Лейб-Гвардии Семёновский полк),
Großvater - Offizier im Semjonowskoje-Leibgarderegiment (Лейб-Гвардии Семёновский полк) und in der Roten Armee,
Vater - Interbrigadist, Strafbataillon 999, nach Ende des II.WK, Kommissar der Deutsche Volkspolizei - zuletzt Leiter Betriebsschutz

In der Verwandschaft gab es weitere Offiziere, u.a. die jüngste Schwester meiner Mutter war Major der Sowjetarmee in Dessau-Kochstedt. Mein Bruder war Offizier, wie auch einige meiner Cousins.

Vierkrug

Wow Vierkrug Da enrstammst du ja aus alten Offiziersadel,bei mir hat man es nur zum Unteroffizier und Feldwebel gebracht


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#8

RE: Offiziersfamilien - Wer hatte eine militärische Familientradition ?

in DDR Zeiten 25.07.2013 18:15
von werner | 1.591 Beiträge

Großvater Werkschutz in Radom, Vater Offizier NVA, Onkel Offz. NVA, alle anderen Onkels bis 1945 von Jagdflieger bis Landser -
irgendwie alle mehr oder weniger militant. Schwager bei der poln. Armee und egal, welche Freundin ich damals geheiratet hätte, alles Offiziersfamilien.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#9

RE: Offiziersfamilien - Wer hatte eine militärische Familientradition ?

in DDR Zeiten 25.07.2013 18:39
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Der einzige den Krieg überlebende Bruder meines Vaters war Offizier des SV, ein hier schreibender Teilnehmer meinte ja mal wegen dieser Funktion wäre es besser gewesen er wäre gegen einen Baum gefahren statt in diesem Staat seine viel zu üppige Rente zu genießen. Er lebt aber immer noch, auch wenn er schon sehr eingeschränkt ist.

Vierkrug's Altvordere weisen tatsächlich eine sehr beeindruckende Vita auf.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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zuletzt bearbeitet 25.07.2013 18:40 | nach oben springen


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