#41

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.07.2013 22:21
von Moskwitschka (gelöscht)
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Warum führt das vom Thema weg? Das Haus steht dort. Und es ist Gedenkstätte. Wie man was bei der Befreiung von Berlin interpretiert spielt hier keine Rolle.

Aber betrachten wir es von der anderen Seite. Wenn es diese Raketeneinheit gegeben haben soll, dann hätte sie wahrscheinlich zur Berliner Brigade der GSSD gehören müssen.

Wenn diese Einheit zum Bernauer Standort der GSSD gehört haben sollte, dann hätte es ein Problem gegeben - die ständige Überquerung der Stadtgrenze. Und die war für einen einfachen Kraftfahrer der Sowjetarmee, der in Bernau stationiert war, wie folgt geregelt:



http://nazadvgsvg.ru/viewtopic.php?id=541&p=14

Und ja, ich kann russisch.

LG von der grenzgaengerin

EDIT der in Bernau stationiert war


zuletzt bearbeitet 26.07.2013 22:34 | nach oben springen

#42

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.07.2013 22:55
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von Mart im Beitrag #12
Ich wäre ausnehmend vorsichtig mit Aussagen wie "die Doofen vom CIA".

Wenn die berichtet haben, dass dort Raketen waren - dann waren dort auch welche. Also zu dieser Aussage versteige ich mich.




Bezogen sich die operativen Erkenntnisse der CIA evtl. auf die Silversternacht ?



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#43

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.07.2013 23:27
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Antwort für Mart zu Berliner Stadtgrenze: Ja die Gegend gehörte seit 1920 zu Berlin. Dann habe ich mal 3 Stadtpläne aus unterschiedlichen Zeiten gescannt.

Dieser Plan ist von 1959

Dieser Plan ist von 1982/83

Dieser Plan ist von 1986
Links ist die Wuhle, die ja auch auf dem CIA Plan die westliche Grenze des Gebietes ist. Gut zu sehen ist die Entwicklung des Gebietes. 1959 noch Rieselfelder, 1982 normale Nutzung und 1986 Beginn der Bebauung, die U-Bahn ist noch gestrichelt dargestellt und es steht bei: im Bau. Inzwischen ist das Gebiet vollkommen bebaut. Links unterhalb des Wuhlebogen ist in den 2 neueren Plänen der Hellersdorfer Berg eingezeichnet. In dem 59er Plan ist er nur durch Schraffur angedeutet. Das ist das Waldgebiet im Luftbild von Grenzgänger in #17.
Nun frage ich mich ganz vorsichtig, wo sollen in diesem Gebiet Raketen stehen können?
Peter, der Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
zuletzt bearbeitet 26.07.2013 23:35 | nach oben springen

#44

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2013 01:13
von Mart | 734 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #41
Warum führt das vom Thema weg? Das Haus steht dort.


Und andere Häuser stehen woanders: Du quatscht grad ein Thema tot. Ein durchaus interessantes.

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #41
Aber betrachten wir es von der anderen Seite. Wenn es diese Raketeneinheit gegeben haben soll, dann hätte sie wahrscheinlich zur Berliner Brigade der GSSD gehören müssen.

Eher nicht, Stichwort "entmilitarisierter Status". Und weil das direkt an der Stadtgrenze war, kommen da eher die 1., die 2. und auch eine direkte Unterstellung unter die Gruppe in Frage.

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #41
Wenn diese Einheit zum Bernauer Standort der GSSD gehört haben sollte, dann hätte es ein Problem gegeben - die ständige Überquerung der Stadtgrenze. Und die war für einen einfachen Kraftfahrer der Sowjetarmee, der in Bernau stationiert war, wie folgt geregelt:

Denkfehler, Gnädigste:
Soweit wir Boden-Luft-Raketen dort annehmen (von Boden-Boden gehe ich dort nicht aus) wurde da außer dem Brot überhaupt nichts gefahren. Obwohl die formal mobil waren, hatte Kolja diese Einheiten standortfest. Die wirklich einzige mobile SA-2-Stellung für Übungen war auf "TÜP ESSEN", wie Kolja zu sagen beliebte.

Selbst wenn Du eine frühe Scud-Einheit für diesen Standort unterstellst (da fehlt mir etwas der Glaube - aber man darf bei Kolja nie "nie" sagen), dann wäre die Stadtgrenze das geringste Problem gewesen: Wer bitteschön sollte denn in dunkler Nacht und vorgemeldet eine Kolonne davon abhalten, zum Verfügungsraum zu fahren? Mit Ausweiskontrolle der Fahrer - nicht das ich jetzt lache.

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #41
Und ja, ich kann russisch.


Schick.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Du eine Wiedergängerin bist. Ist im Grunde aber egal - Dich interessiert das Thema. Und insoweit habe ich einen Tipp für Dich: Arbeite Dich im russischen Web an der 5. Armee (dann 5. Panzerbrigade) oder noch besser an der an der 3. Garde-mechArmee (später 18. Stoßarmee) ab: Bei der Gelegenheit findest Du Dein Haus wieder. Und wirst sehr staunen. - Magst Du? Gern auch PN.

Zitat von Merkur im Beitrag #42
Zitat von Mart im Beitrag #12
Ich wäre ausnehmend vorsichtig mit Aussagen wie "die Doofen vom CIA".
Wenn die berichtet haben, dass dort Raketen waren - dann waren dort auch welche. Also zu dieser Aussage versteige ich mich.


Bezogen sich die operativen Erkenntnisse der CIA evtl. auf die Silversternacht ?

Das MfS mit dieser Taktik fehlte mir tatsächlich: Ich nehme mal an, dass Du Deinen Nick nicht völlig zufällig gewählt hast.
Ihr hattet damals nicht -aber heute- ein Problem: Ihr ward auf den schnellen Schlag ausgebildet, genau genommen dafür ausgesucht. Die Idee, dass der Gegner gleich stark war - die war für Einzelkämpfer eher doof, das demotiviert doch.
Merkur, wenn es heute um wirklich zeithistorische Forschung geht, dann ist Dein "mein Gegner war dumm, fett und blöd" keine Basis.

Zitat von Zaunkönig im Beitrag #43
Antwort für Mart zu Berliner Stadtgrenze: Ja die Gegend gehörte seit 1920 zu Berlin. Dann habe ich mal 3 Stadtpläne aus unterschiedlichen Zeiten gescannt.


Das ist ausnehmend interessant, ganz herzlichen Dank!

Nun sind Stadtpläne nicht so der Traum: Da wurde gefälscht bzw. "gefälscht", dass die Schwarte krachte. In soweit ist erstmal kein Indiz, dass ein Hügel da fehlt. - Aber ist Dir was aufgefallen?

Also wenn ich das recht interpretiere, dann gab es (laut Karte) einen Weg - mitten durch diesem Berg. Später war der Weg weg - aber dann war der Berg da. Rein zeitlich würde das für SA-2 ganz gut hinkommen. (Wie gesagt, ich habe für diese Liegenschaft nichts - das muss aber nichts bedeuten, sie sowjetischen SA-2-Stellungen liegen weitgehend im Dunklen.)

Falls Du da (oder irgendwer sonst) wohnst und ältere Anwohner befragen kannst: Ist das ein Berg, der als Schuttberg etwa um 1960 herum entstand?


zuletzt bearbeitet 27.07.2013 01:28 | nach oben springen

#45

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2013 03:16
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von Mart im Beitrag #44
Merkur, wenn es heute um wirklich zeithistorische Forschung geht, dann ist Dein "mein Gegner war dumm, fett und blöd" keine Basis.

[


Was die zeithistorische Forschung angeht, mach Dir mal um mich keine Sorgen.



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#46

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2013 08:21
von Grenzgänger (gelöscht)
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Zitat von Mart im Beitrag #39
Zitat von Grenzgänger im Beitrag #37
OK, dann bin ich jetzt dazu am Ende, hier kann ich nichts mehr beitragen .. wünsche weiter gutes Gelingen.
Siggi

Bitte genauer: Bin ich Dir versehentlich auf den Fuss getreten?
Das war nicht meine Absicht - also falls das Dein Ausstieg in der Sache ist.



.. ja, das ist der Ausstieg- du bist mir zu patzig, zu pampig und zu selbstherrlich in deiner Herangehensweise, deinen Kommentaren, deinen Standpunkten...
Es wird ja so sein, dass derartige Dinge dein Hobby sind und du da "schon ganz andere Fragen" mit dem entsprechenden spezifischen Wissen gelöst hast- mir passt jedenfalls die (vielleicht eben daraus resultierende) Überheblichkeit nicht.

Schon dieses "Bitte genauer:...."

Trotzdem gutes Gelingen.. ich werde mich weiter hier dafür interessieren.

Siggi


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#47

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2013 09:29
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Hallo Mart, jetzt mal vom Berg weg. Dort wo auf meinem Eingangsbeitrag die Raketen sein sollen; Karte CIA; sind auf dem Stadtplan von 1959 Rieselfelder. Und Rieselfelder haben nun mal die Eigenschaft, platt wie eine Kuchenplatte zu sein. Dort können demnach keine in irgendwelchen Waldstücken versteckte Raketen gestanden haben. Und der Hellersdorfer Berg, der evtl. bewachsen sein könnte, ist ja außerhalb vom Gebiet. Zudem ist dieses Fleckchen noch von den Gräben der Rieselfelder durchzogen und Wasser fließt nach Naturgesetzen immer vom hohen zum niedrigen Punkt. Wenn Du auch behauptest, das die Stadtpläne gefälscht sind, das die Schwarte knackt, dann kann es doch auch sein, dass sich die CIA mal geirrt hat das die Schwarte knackt. Denn so unfehlbar sind alle Geheimdienste nun mal nicht; siehe entdeckte?? Massenvernichtungswaffen im Irak bei Saddam.


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#48

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2013 10:08
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Worüber geht jetzt der Streit? Dass irgendein Stadtplan sich mit "CIA-Karten" schmückt? Natürlich werden die Amerikaner in und um Berlin ständige und zeitweilige Raketenstellungen gesucht haben, vielleicht standen dort auch mal welche? Kann sein oder nicht. Wen regt es auf? Da müsste man doch erstmal wissen, auf welches angebliche Original aus welchem Jahr sich dieser Stadtplan bezieht? Das freigegebene Zeug dürfte ja mindestens 40 Jahre alt sein.


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#49

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2013 10:25
von Moskwitschka (gelöscht)
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Mich interessiert es schon. Ich bin als Kind dort in der Gegend mit meiner Kindergartengruppe oft lang gelaufen. Und da möchte ich schon wissen, ob es ein echter Kuckuck war, den wir dort gehört haben oder in Erdlöchern verschanzte sowjetische Soldaten, die sich mit diesem Lockruf verständigt haben.

Bis jetzt bin ich immer noch davon überzeugt:


http://upload.wikimedia.org/wikipedia/co...Tim_Peukert.jpg

LG von der grenzgaengerin


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#50

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2013 10:47
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Und nur das Reizwort "CIA" reicht hier, um die Kämme schwellen zu lassen? Ohne Original-Quelle ist es schwer, darüber zu diskutieren. Raketen kann man doch nun wirklich überall aufstellen, wo man mit ein paar LKW vorfahren kann. Seit Jahrzehnten gibt es auch tragbare gegen Flugzeuge und Panzer. Also ist es buchstäblich überall möglich.


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#51

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2013 11:58
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #50
Und nur das Reizwort "CIA" reicht hier, um die Kämme schwellen zu lassen? Ohne Original-Quelle ist es schwer, darüber zu diskutieren. Raketen kann man doch nun wirklich überall aufstellen, wo man mit ein paar LKW vorfahren kann. Seit Jahrzehnten gibt es auch tragbare gegen Flugzeuge und Panzer. Also ist es buchstäblich überall möglich.


Nee, die Kämme schwellen nicht wegen der CIA, sondern weil hier einer entgegen jeder Logik und gegen alle Argumente ganz fest daran glauben will, dass es Raketen gab und dass sich MI oder MVM oder welcher Dienst auch immer nicht irrt. Dass diese Karten dem Ziel dienten und heute wieder dienen, die angebliche Bedrohung der Freiheit durch die Russen aufzublasen, wird ausgeblendet.

Wie wir aus einem Wikileaks Film wissen, können ausgebildete US- Hubschrauber - Piloten ein Teleobjektiv nicht von einer RPG-7 unterscheiden. Mehr muss man dazu nicht mehr sagen.

Nur noch soviel: Aus den Karten geht wohl klar hervor, auch eine S-75 Stellung war nicht zu machen, nicht auf Rieselfeldern, nicht auf dem Hückel.
Vielleicht ist Dir @mart auch aufgefallen, dass die anderen Wege östlich des kleinen Friedhofes in der Karte 1982 auch nicht mehr da sind? Ich sehe das so, dass man in der Karte 1982 einfach diese Detailierung nicht mehr zeigt, die Wege sind zum Befahren zu schmal, als Infrastruktur ohne Bedeutung, werden daher nicht mehr gezeichnet.

Und der Hügel ist auch im Stadtplan 1959 eingezeichnet - mal Karte lesen lernen! Schon mal was von Böschungsstrichen gehört.
Nun könnt Ihr weiter orakeln.

Das Thema ist für mich durch. @grenzgänger hat alles gesagt.

PS. Du gehst hier Merkur in einer Art an, das zeugt von totaler Ahnungslosigkeit.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
zuletzt bearbeitet 27.07.2013 11:59 | nach oben springen

#52

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2013 12:29
von werner | 1.591 Beiträge

Einen habe ich noch.

@Mart beantwortest Du noch meine Nachfrage bzgl. Leipzig?


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#53

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2013 12:43
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Wie gesagt, ohne genaue Quelle ist keine Quellenkritik möglich. Der Stadtplan zitiert ja wohl nur eine angebliche CIA-Karte. In einer Diskussion darüber dann so zu tun, als wisse man sowieso "alles" wird deshalb nicht glaubwürdiger.

Nichts gegen ein gesundes Selbstbewusstsein, aber manchmal könnte man den Eindruck gewinnen, in diesem Forum säßen nur ehemalige Politbüromitglieder.


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#54

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2013 14:05
von suentaler | 1.923 Beiträge

Ich habe mich jetzt mal mit dem Hellersdorfer Berg (oder Kienberg, wie er auch heißt) beschäftigt und bin dazu auch in der Zeitleiste bei earth zurück gegangen.
In den Aufnahmen von 1953 (wenn man dieser Angabe in Zeitleiste glauben kann) waren dort auch nur Felder und dieser durchgehende Weg, der auch schon auf dem ältesten Stadtplan zu sehen ist.

Luftbilder Hellersdorf von 1953 und 2000


Im Wiki-Eintrag steht, das der Kienberg eine Eiszeitliche Erhebung ist, aber bis Mitte der 60iger Jahre nur halb so hoch wie heute war. Diese Erhebung wurde anfangs mit Trümmerschutt und später mit dem Aushub von Mahrzahn aufgefüllt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kienberg_(Berlin)

Nachtrag: Der Link lässt sich irgendwie nicht richtig einfügen. Also bitte selbst "Kienberg (Berlin)" in das Suchfenster bei Wikipedia eintragen.

Vielleich helfen diese Informationen etwas weiter.


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
Mart hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.07.2013 14:14 | nach oben springen

#55

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2013 15:41
von nimmnix | 196 Beiträge

man suentaler ,ganz schön viel recherchenarbeit für den lausigen dreckberg aus Bauschutt reingesteckt .dort sind die lkw´s tag und nacht raufgefahren und haben jede menge schutt abgeladen .alles was so nicht mehr gebraucht wurde ,alles was kaputt gegangen ist und alles was nicht mehr auftauchen sollte wurde dort ohne kontrolle abgekippt .ein paar bäume druff und schwuppdiwupp ist ein prima Naherholungsgebiet für die Hellersdorfer und nen prima rodelberg und drachensteigeberg für die Hellersdorfer Kids entstanden .

woher ich das weiss ? tja die ostdeutsche cia lässt grüßen


suentaler hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.07.2013 15:46 | nach oben springen

#56

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 01:57
von Mart | 734 Beiträge

Zitat von werner im Beitrag #51

Nee, die Kämme schwellen nicht wegen der CIA, sondern weil hier einer entgegen jeder Logik und gegen alle Argumente ganz fest daran glauben will, dass es Raketen gab und dass sich MI oder MVM oder welcher Dienst auch immer nicht irrt. Dass diese Karten dem Ziel dienten und heute wieder dienen, die angebliche Bedrohung der Freiheit durch die Russen aufzublasen, wird ausgeblendet.

Nein, es ist genau anders herum. Hier wird eine Klassenkampfsicht verbreitet, die mich schon etwas wundert: Das Ergebnis wird vorweggenommen. Das ist allerdings eine völlig unwissenschaftliche Herangehensweise.

Zitat von werner im Beitrag #51

Nur noch soviel: Aus den Karten geht wohl klar hervor, auch eine S-75 Stellung war nicht zu machen, nicht auf Rieselfeldern, nicht auf dem Hückel.
Vielleicht ist Dir @mart auch aufgefallen, dass die anderen Wege östlich des kleinen Friedhofes in der Karte 1982 auch nicht mehr da sind? Ich sehe das so, dass man in der Karte 1982 einfach diese Detailierung nicht mehr zeigt, die Wege sind zum Befahren zu schmal, als Infrastruktur ohne Bedeutung, werden daher nicht mehr gezeichnet.

Das sind Stadtpläne. Die sind per Definition allerhöchstens als erster Anhalt zulässig. Im Grunde geht es aber nicht ohne ein Luftbild aus dieser Zeit.

Zitat von werner im Beitrag #51

Und der Hügel ist auch im Stadtplan 1959 eingezeichnet - mal Karte lesen lernen! Schon mal was von Böschungsstrichen gehört.
Nun könnt Ihr weiter orakeln.


Ich halte es für unangemessen, so mit anderen zu sprechen: Für Dich steht fest, dass da nichts war. - Für andere steht die Frage OB da was war. Erkennst Du den Unterschied?

Zitat von werner im Beitrag #51

PS. Du gehst hier Merkur in einer Art an, das zeugt von totaler Ahnungslosigkeit.


Woher willst Du wissen, dass es totale Ahnungslosigkeit ist? Vielleicht das ganze Gegenteil, könnte es sein?

Übrigens war MVM in Berlin nicht am Start, da war BC.

Zitat von suentaler im Beitrag #54

http://de.wikipedia.org/wiki/Kienberg_(Berlin)
Vielleich helfen diese Informationen etwas weiter.

Oh ja - endlich Vokabeln: Ist das Langer Kienberg, N Wuhlgarten? Dann war da 62/64 Panzerübungsstecke.


zuletzt bearbeitet 28.07.2013 02:06 | nach oben springen

#57

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 05:51
von suentaler | 1.923 Beiträge

Hellersdorfer Berg = Kienberg = Langer Kienberg
Alles Bezeichnungen für den selben Hügel.
Nördlich Wuhlgarten stimmt auch.


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#58

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 08:53
von Moskwitschka (gelöscht)
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Hallo Zaunkönig,

auf Deiner im ersten Beitrag reingestellten Karte ist etwas anderes verrutscht, worüber hoffentlich kein "Streit" ausbricht.

Der Hochbunker Zwieseler Straße gehörte zu dem Komplex "Karlshorst". Auf dem Gelände Zwieseler Straße, Ecke Robert - Siewert - Straße war das 10. Panzerregiment untergebracht.



Bild 1 aus dem Jahr 1970

Bild 2 aus dem Jahr 1981

Bild 3 aus dem Jahr 1986

Den direkten link über die Geschichte des 10. (unabhängigen) Panzerregiments schicke ich gern per PN.

LG von der grenzgaengerin

EDIT Über die aktuellen Baumaßnahmen auf dem Gelände hier ein link zum Deutschen-Architektur-Forum http://www.deutsches-architektur-forum.d...ead.php?t=10517


zuletzt bearbeitet 28.07.2013 09:27 | nach oben springen

#59

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 10:11
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Nö, lass mal grenzgaengerin. Das mit den Raketen war von mir nur ein Versuch, ob über Themen, die nicht zum Thema Grenze gehören, auch diskutiert wird und ob da irgend etwas Konkretes bei rauskommt. Und diskutiert wird, sogar recht heftig. Wobei ich immer noch der Ansicht bin, das sich die Amis da mit ihrer Interpretation mal geirrt haben.
Vielen Dank sagt
Peter, der Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#60

RE: Wahrheitsgehalt von Entdeckungen der CIA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.07.2013 10:32
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Nochmal der Zaunkönig für die grenzgaengerin.
Da an dem Gelände bin ich vor 5 Jahren öfter mal vorbei zum ehemaligen Rangierbahnhof Wuhlheide gegangen, um Eisenbahn zu fotografieren. Aber seit dort massenhaft Ambrosia festgestellt wurde, habe ich mir das verkniffen, da in der Familie einer stark unter Asthma leidet und ich das nicht noch verstärken wollte. Das Gelände ist jedenfalls provisorisch eingezäunt und die Mauern, die dort sind, dienen jetzt Sprayern als Staffelei. Das sieht da aus, fürchterlich. Überall liegen leere Spraydosen rum und jeder feste Gegenstand ist mit ihren Hinterlassenschaften "verziert". Die benehmen sich aber auch fast so wie die Hunderüden, die an jedem Baum ihr Bein heben.
Ist aber trotzdem interessant, das dort vor noch garnicht so langer Zeit ein Militärstützpunkt war. Ich dachte beim Vorbeigehen immer, das die Bahn dort für das Gelände zuständig ist und mal etwas gegen das Verwildern tun könnte. Und jetzt ist es der Bund, der da nix macht. Na ja, der hat für sowas Unwichtiges natürlich auch kein Geld.
Peter, der Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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