#21

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 23.07.2013 11:08
von Mike59 | 7.978 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #20
Zitat von turtle im Beitrag #18
Niemand kann etwas für seine Veranlagung. Soll jeder nach seiner Fasson leben. Was mich doch daran stört ,ist ihre öffentliche zur Show Stellung, bei Paraden wie den Christopher Street Day zum Beispiel. Szenelokale für Lack, Leder und Tütü haben die doch genug.
Nachteile für ihre Veranlagung lehne ich ab. In der Gesetzgebung hat sich in letzter Zeit vieles im positiven Sinn für diese Menschen verändert.
Das Homosexuelle Kinder Adoptieren dürfen von mir ein lieber nicht. Nicht das ich denke sie wären schlechte "Eltern" . Mir wäre es lieber sie wachsen bei Vater und Mutter auf.

Hallo turtle,

da machste aber die Riesenkiste der Grundsatzdiskussion auf. Ich versuche es mal nicht mit Polemik, sondern mit zwei Rückfragen: Warum sind "wir Heteros" eigentlich nicht in der Lage unsere Sexualität öffentlich zu feiern? Angesichts des Spaßes und der Freude die Sex machen kann, wäre da ab und zu ein Fest angebracht. Das wäre doch schöner, als anderen den Spaß vermiesen zu wollen. Die Frage stimmt mich irgendwie nachdenklich.

Und: Ich bin selbst in einem Haushalt mit drei Frauen aufgewachsen (nun gut, die "hatten" nichts miteinander). Was sollte daran schlecht sein? Das Entscheidende ist nicht, woran oder worin jemand seine Geschlechtsteile rubbelt, sondern ob der- oder diejenige für Kinder Liebe empfindet und Verantwortung übernimmt.

ciao Rainman


Da ist nichts schlechtes dran - ging mir auch so. Aber wie schreibst du so schön

Zitat
(nun gut, die "hatten" nichts miteinander)


das ist wohl der Knackpunkt. Das Thema hatten wir doch schon mal so in der Art?


zuletzt bearbeitet 23.07.2013 11:09 | nach oben springen

#22

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 23.07.2013 12:32
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #20
Zitat von turtle im Beitrag #18
Niemand kann etwas für seine Veranlagung. Soll jeder nach seiner Fasson leben. Was mich doch daran stört ,ist ihre öffentliche zur Show Stellung, bei Paraden wie den Christopher Street Day zum Beispiel. Szenelokale für Lack, Leder und Tütü haben die doch genug.
Nachteile für ihre Veranlagung lehne ich ab. In der Gesetzgebung hat sich in letzter Zeit vieles im positiven Sinn für diese Menschen verändert.
Das Homosexuelle Kinder Adoptieren dürfen von mir ein lieber nicht. Nicht das ich denke sie wären schlechte "Eltern" . Mir wäre es lieber sie wachsen bei Vater und Mutter auf.

Hallo turtle,

da machste aber die Riesenkiste der Grundsatzdiskussion auf. Ich versuche es mal nicht mit Polemik, sondern mit zwei Rückfragen: Warum sind "wir Heteros" eigentlich nicht in der Lage unsere Sexualität öffentlich zu feiern? Angesichts des Spaßes und der Freude die Sex machen kann, wäre da ab und zu ein Fest angebracht. Das wäre doch schöner, als anderen den Spaß vermiesen zu wollen. Die Frage stimmt mich irgendwie nachdenklich.

Und: Ich bin selbst in einem Haushalt mit drei Frauen aufgewachsen (nun gut, die "hatten" nichts miteinander). Was sollte daran schlecht sein? Das Entscheidende ist nicht, woran oder worin jemand seine Geschlechtsteile rubbelt, sondern ob der- oder diejenige für Kinder Liebe empfindet und Verantwortung übernimmt.

ciao Rainman


Soll doch jeder nach seiner Fasson leben schrieb ich . Deswegen muss mir der Christopher Street Day doch nicht gefallen mit dieser zur Show Stellung. Die Heteros sind doch klar in der Überzahl und zählen zur Normalität. Erst wenn wir in der Unterzahl sind müssen wir auf uns aufmerksam machen das es uns auch gibt. So viel Platz hätten wir Heteros überhaupt nicht um unsere Sexualität zu feiern. Wenn es so wäre würde ich mich als Neandertaler verkleiden mit einer Keule in der Rechten und eine Frau am Haarschopf an der linken Hand.
Nicht das ich denke sie sind schlechte Eltern schrieb ich ebenfalls. Ist doch meine persönliche Meinung das ich es besser finden würde wenn Kinder Vater und Mutter haben. Es ist doch nicht so das sich keine Elternlosen Paare finden würden. Aber ok .bevor ein Kind im Elend aufwachsen muss ,ist es besser Homosexuelle "Eltern" zu haben. Liebe würden sie mit Sicherheit da auch bekommen. Die Überprüfungen über Eignung sind bestimmt gleich.


zuletzt bearbeitet 23.07.2013 12:33 | nach oben springen

#23

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 23.07.2013 12:37
von WernerHolt (gelöscht)
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Zitat von g.s.26 im Beitrag #13

Als ich als 16 jähriger mal einen Truppenbesuch gemacht habe (war so eine "Werbekampagne" der Bw) haben uns Soldaten erzählt, in Potsdam gibt es eine Kaserne für Schwule - fand ich damals schon lächerlich. Die meinten das ernst.^^

Selber dann bei der Bw hab ich 2 Kameraden gekannt die schwul waren. Die wurden auch nicht zusammengelegt oder irgendwie anders behandelt. Schlichte Gemüter drückten den beiden mal einen blöden Spruch, aber damit konnten die beiden umgehen.

Die haben sogar beim gemeintschaftlichen Duschen öfter mal gefragt: "und wer läßt heute die Seife fallen?" Das waren eben Kameraden und wo die nach Dienstschluß ihren kleinen Soldaten reinsteckten, interessierte uns nicht. Warum auch?

Wir hatten auch Frauen im Zug, da war der Umgang schon komischer. Anklopfen und auf ein Herrein warten, als Ausbilder wenn man die Stuben kontrollieren muss - das war schon komisch.



hallo thomas,

ja die frauen,in meiner aga hatten wir auch 4 frauen im zug ,die alle 4 auch unbedingt pz grenadiere werden wollten.bekanntlich ist diese ausbildung nicht gerade zimperlich(womit ich andere trp-gattungen und ihre asb s nicht schmälern will).die ersten 3 tage genossen wir noch welpenschutz,danach ging es richtig los.was soll ich sagen? innerhalb von 4 tagen ,waren 3 von 4 mädels nur noch bedingt gefechtsbereit.von menstruation bis zu "fusskrank" ,waren alle erdenklichen krankheiten dabei.sicherlich hatten sie sich den dienst so nicht vorgestellt.wurde auch zur gewissheit,die 3 haben die rekrutenprüfung nicht bestanden.soweit ich weiß sind dann auch alle 3 aus der bw ausgeschieden.da bleibt noch die "eine".da muss ich sagen ,das die frau ne echte "kampfsau" war.die hat gebissen und gebissen.mancher kerl war dagegen ne mimose.ob auf der hiba oder beim schiessen,sie hat sich wirklich bemüht und sich den respekt verdient.dazu war sie auch eine tolle kameradin.aber für uns war das schon komisch,wie du selber ja geschrieben hast.....

Zitat
Es interessiert mich auch, wie mit dieser Fragestellung bei der Bundeswehr umgegangen wurde, umgegangen wird? Zusammenlegung aller sich bekennenden Soldaten? Gab es nicht auch mal einen Fall von Erpressung, ein hoher Dienstgrad der BW war betroffen?



mir selber sind keine homosexuellen während meiner zeit begegnet.ob es sie bei uns gab ,entzieht sich meiner kenntniss.allerdings herrschte bei uns ein hoher grad an schwulenfeindlichkeit.
geprägt hat mich da der offene hass zu den sanitätern,indem auch männer ihren dienst taten.sprüche wie :"guckt euch mal die schwulen sanis an" waren alltäglich.
meine auffassung war das nicht ,den ich sagte mir immer wieder: "wer rettet dir im ernstfall deinen arsch"? richtig der sani.und das auch unter gefechtsbedingungen.und da ist mir persönlich auch völlig egal ,ob der schwul ist oder nicht!hauptsache ,ich bekomme eine ordentliche behandlung.

MkG
HG

edit/nachtrag und fehler


zuletzt bearbeitet 23.07.2013 13:09 | nach oben springen

#24

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 23.07.2013 13:56
von Fritze (gelöscht)
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Ich habe in meinem Umfeld auch Schwule erlebt .Einer ist n guter Bekannter ,mit dem wir uns auch schon Gefälligkeiten ausgetauscht haben .Also so vom
Bahnhof oder ner Feier abholen. Oder was mit einkaufen .
Nun bin ich ja ein Mensch ,der kein Blatt vor den Mund nimmt . Auch Witze erzähle ich viel .Da waren dann auch Schwulenwitze dabei.
Dies stiess mal bei einem , sagen wir mal Lebensbschnittsgefährten vomBekanntem auf Missbilligung . Da habe ich ihm ganz deutlich mal meine Meinung dargelegt . Ich sagte zu ihm ,ihr wollt immer respektiert werden ? Okay ,dann benehmt euch nicht wie die Rührmichnichtans ! Über alle möglichen Gruppen werden Witze erzählt ,über Blondinen ,Polizisten, Bäcker, Seeleute,Ostfriesen , Sachsen,Ossis,Wessis, Frauen , Männer ,Bodybuilder,Maurer,Postler usw. !
Warum sollten ausgerechnet die Schwulen das Privileg besitzen niemals Zielscheibe von Witzen zu sein ?!
Da hat er zwar Dumm aus der Wäsche geschaut ,aber nach ner Weile hats auch bei ihm klick gemacht .
Seitdem sind die Fronten geklärt und normalisiert.


turtle und josy95 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 23.07.2013 18:05
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #14
Bei uns wäre das ein Entlassungsgrund gewesen!

Hä? Aber nicht aus der U-Haft!

Ansonsten möchte ich mal einen DEFA-Filme in diesen Thread platzieren, nein, nicht der übliche Coming Out.
Sondern Der Bruch, auch Baujahr '89.


Also so einen wie diesen stockschwulen Müller, also das war nicht nur Schauspielerei ...
aber die ggin erwähnte es ja bereits


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#26

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 23.07.2013 19:18
von bendix | 2.642 Beiträge

Ich gebe hier mal einen Tip als Diskussionsbeitrag:

heute · Di, 23. Jul · 22:45-00:15 · Das Erste (ARD)
Dokumentarfilm im Ersten
Unter Männern - Schwul in der DDR


gruss bendix


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
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#27

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 23.07.2013 20:10
von WernerHolt (gelöscht)
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danke bendix für den tip

da meine frau um die zeit schon pennt , gehört die macht mir(fernbedienung),somit auch die möglichkeit mir das zu gemüte zu führen......


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#28

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 23.07.2013 22:30
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

WH du bis doch vor Ort und kämpfst auch gern im Matsch, trainier doch mal ein bisschen Rugby mit euren Berlin Bruisers.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 23.07.2013 22:31 | nach oben springen

#29

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 23.07.2013 22:49
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #24
Ich habe in meinem Umfeld auch Schwule erlebt .Einer ist n guter Bekannter ,mit dem wir uns auch schon Gefälligkeiten ausgetauscht haben .Also so vom
Bahnhof oder ner Feier abholen. Oder was mit einkaufen .
Nun bin ich ja ein Mensch ,der kein Blatt vor den Mund nimmt . Auch Witze erzähle ich viel .Da waren dann auch Schwulenwitze dabei.
Dies stiess mal bei einem , sagen wir mal Lebensbschnittsgefährten vomBekanntem auf Missbilligung . Da habe ich ihm ganz deutlich mal meine Meinung dargelegt . Ich sagte zu ihm ,ihr wollt immer respektiert werden ? Okay ,dann benehmt euch nicht wie die Rührmichnichtans ! Über alle möglichen Gruppen werden Witze erzählt ,über Blondinen ,Polizisten, Bäcker, Seeleute,Ostfriesen , Sachsen,Ossis,Wessis, Frauen , Männer ,Bodybuilder,Maurer,Postler usw. !
Warum sollten ausgerechnet die Schwulen das Privileg besitzen niemals Zielscheibe von Witzen zu sein ?!
Da hat er zwar Dumm aus der Wäsche geschaut ,aber nach ner Weile hats auch bei ihm klick gemacht .
Seitdem sind die Fronten geklärt und normalisiert.




@Fritze, ich kann`s deshalb mir nicht verkneifen...:


Sitzen zwei Schwule in einer Badewanne und der eine läßt einen Pups.

Sagt der andere: Horch doch mal, unser Kind atmet schon!

Schlaft gut!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#30

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 24.07.2013 13:51
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #20
Warum sind "wir Heteros" eigentlich nicht in der Lage unsere Sexualität öffentlich zu feiern? Angesichts des Spaßes und der Freude die Sex machen kann, wäre da ab und zu ein Fest angebracht. Das wäre doch schöner, als anderen den Spaß vermiesen zu wollen. Die Frage stimmt mich irgendwie nachdenklich.
ciao Rainman

Sex feiern doch schon einige viel zu viel. Abgesehen davon ist Sex neben der Fortpflanzung die höchste Art der Zuneigung zueinander, warum soll man das in die Öffentlichkeit tragen? Oder wollen wir etwa Exhibitionismus zivilisieren?

Ich hab nix gegen Schwule, jedoch finde ich das ewige Zuschaustellen ihrer Bumsvorlieben einiger dieser Leute einfach widerwärtig und Abstossend. Warum muss bei manchen Leuten der ganze Tag daraus bestehen, wie man rödelt? Glaubt man einigen Zeitschriften, müssten ja fast alle Schwul sein. Das ist einfach nur Sinnfrei.

P.S. an die Grenzer: In Eisenach gabs in der Bahnhofstrasse auch ein kleines Cafe', wo sich solche Kreise trafen. Ich habe da immer im Winter auf den Bus gewartet, wunderte mich jedoch, warum da aus meinem Betrieb immer einige Personen sehr oft anzutreffen waren. Bis eines Weihnachten mich doch tatsächlich einer tätlich anmachte. Naja, dann habe ich lieber Gefroren.


Winch hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 24.07.2013 15:02
von KID | 234 Beiträge

Ihr habt alle Schwule damals schon gekannt - der Busfahrer, der Friseur, der Zahnarzt, der Gaststaettenleiter... Die Sexualitaet ist nur ein kleines Stueck der Torte "Mensch", doch wird immer so viel 'Wert' darauf gelegt.

Auch in dem Film 'Coming Out' 1989 war die Szene in der DDR extrem votgestellt. Die Filmaufnahmen wurden in der Kneipe 'Burgfrieden' aufgenommen (meine Stammkneipe uebrigens). So wie das dargestellt wurde, war es dort nie - ausser vielleicht zu Fasching. Die Einstellung der Bevoelkerung gegenueber homosexueller Menschen in DDR hatte aber wenig mit einer sogenannten 'sozialistischer Weltanschauung' zu tun.

Ich lebte ganz offen mit meinem Partner zusammen. In unserem Haus wusste jeder, dass wir mehr als einfache Freunde waren. Und das ist wohl der springende Punkt: Wer schule oder lesbische Bekannte oder Freunde hat, weiss dass diese genauso 'Stino' (also Stinknormal im Schwulenjargon) wie die Meisten Heteros. Wir muessen auch arbeiten gehen, wir haben gute und schlechte Tage, wir dienen so oder so bei der Armee, und manchmal haben wir auch Kinder. Der Unterschied liegt letztendlich nur in unseren Intimsphaeren.

Die Pruederie, die sich in der DDR vorfand, war leider ein Merkmal der damaligen Fuehrung. Die Partei war fuer uns nicht da, und das hat sie uns generall wissen lassen. (Ja, ich weiss, Ausnahmen gibt es immer, aber wir reden hier nicht von irgendwelchen bekloppten Kuenstlern, die dem Staat dienten.) Diese sozialistische Gesellschaft, die sonst immer von Menschenrechten, Solidaritaet und Gleichberechtigung schwaermte, war leider fuer uns nicht da.
Die Entwicklungen der 80er Jahre zeigten aber Fortschritte: 1989 gab es eine erstmals eine Vertretung der (vom MfS unterwanderen) Schwulenverbands Ostberlin beim Stadtbezirkfest Pankow. Die Abschaffung der Mindestalter-Paragraphen (mindestalter fuer Frauen 16, fuer Maennner 18) zeigte sich auch als positiv ab. Doch diese Sachen kamen erst, als sich der Untergang des Staates DDR abzeichnete. Warum erst dann?

Heute hat die kubanische Regierung, und selbst Fidel Castro, bestaetigt, dass die fruehere staatliche Diskriminierung und 'Umerziehungsmassnahmen' (sprich Folter und Inhaftierung) grobe Verletzungen des Menschenrechts seien. Sie seien nicht im Einklang mit den Zielen der Revolution. Sie steuern heute einen neuen Kurs, denn wer sich fuer Menschenrechte einsetzt, muss dafuer sorgen, dass sich Wort und Tat uebereinstimmen. Sonst haben wir nur Gelaber... und das kannten wir schon.

Jens

PS: Das von anderen Forumsmitgliederen erwaehnte Benehmen mancher Schwule ist auch vielen Schwulen unangenehm. Genauso wie das benehmen vieler Heteros. Manche Menschen sind eben unbenommen. Das hat aber nichts mit der Sexualitaet zu tun.


Rainman2, Svenni1980 und Bugsy haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.07.2013 15:06 | nach oben springen

#32

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 24.07.2013 17:22
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

In einem anderen Forum schrieb ich zum Thema eine Geschichte, ich habe sie einmal herubergeholt.

Hallo zusammen und hin zu einer realen Geschichte, einer Geschichte, die mich weit nach meiner Wehrdienstzeit einholte. Ich nenne sie „Irgendwie war damals alles anders“ von Rainer-Maria Rohloff.

„Der ist doch schwul.“ Wer? „Na der da auf dem Foto, der, der mit dir hier auf dem Bett sitzt“ Ich sah meinen Schwager wohl etwas irritiert an, denn alle in der Runde schauten irgendwie zu mir und auf mich und ich wusste genau, der Schwager hasste alles was nach Homos und den ganzen Popserf….n aussah und der Kerl war irgendwie ein Nazi, der hielt mit seiner Meinung nie hinter dem Berg, mein Schwager hatte es sogar drauf seine eigene Frau manchmal im Suff als …“die Alte“ zu bezeichnen.

Der viele Alkohol machte es doch immer wieder möglich, wirklich mal so richtig aus sich herauszugehen aber das kennen wir ja fast Alle, natürlich außer Denen unter uns, die das Zeitliche segnen werden, ohne gewusst zu haben, wie frei und ungezwungen man doch reden kann, wenn der Alkohol die Benimmschwelle im Kopf aber auch so was von beseitigt, das es eine Freude ist, dem Anderen mal so richtig zuzuhören. Denn dann kommt nur noch die Wahrheit, nichts als die reine Wahrheit.

Zugegeben, meine Schwester war meine Schwester und diese unschönen Worte, das musste nun wirklich nicht sein aber das Schönste war, die Zwei waren sonst ein Herz und eine Seele und mir konnte es schließlich egal sein, wie sie ihre ansonsten sehr langlebige Ehe führten.
Das war mein Schwager, sonst ein herzensguter Kerl und sehr intelligenter gestandener Mann, ein liebevoller Vater, ein proletarischer Macher vor dem Herrn, heute schon im Vorruhestand, damals, es muss Ende des letzten Jahrhundert auf einer Familienfeier gewesen sein, da war er noch in Lohn und Brot.

Irgendwie ist es so eine Macke von mir, auf solchen Feier einmal alte Fotos auszugraben und sie die Runde herumgehen zu lassen…so nach dem Motto “Kinder, wie doch die Zeit vergeht“ und da war auch ein Schwarzweißfoto von der Fahne dabei, Eines, was wohl einmal an einem Wochenende 1978 an der Elbgrenze entstanden sein muss, denn da waren die Sackis, die Offiziere, außer natürlich dem Verantwortlichen im Meldepunkt eine Etage tiefer aber auch voll aus dem Haus und fotografiert wurde damals stets die jungmännliche strotzende Männlichkeit, die mit Bandmaß alles vermaß, was irgendwo in den Mannschaftsstuben zu finden war. Und so saßen wir da auf dem Bett, der Harald Schütze und ich und natürlich habe ich für die schöne Geschichte seinen Namen geändert aber irgendwie machte es nach des Schwagers Satz „Der ist doch schwul“ klick, die Erinnerung war mit einem Schlage wieder da so als wäre es gestern gewesen.

Als erstes fiel mir der Tag unserer Heimfahrt ein, der „Heimgang“ sozusagen und da war sein Vater und dessen Wartburg der Baureihe 353 und Harald bestand darauf, das sein Vater mich und einen Gefreiten aus dem Nebenzimmer bis Schwerin fahren sollte, so das wir ohne größere Probleme den Anschlusszug ins Sächsische, nach Leipzig bekommen sollten.

Ja, er bestand darauf so als wollte er mir damit etwas Gutes tun und ich sollte unbedingt schreiben und er drückte mich an sich an diesem Mittag da in Schwerin auf dem Bahnsteig das ich dachte, er will nie wieder loslassen aber das war normal, das war der langen Zeit geschuldet zusammen in einem Zimmer mit gut zwölf Mann Belegung, wo jeder denn Anderen kannte, volle fast anderthalb Jahre gut kennen gelernt hatte wie einen Bruder, wie einen Freund, wohl auch manchmal als Arschloch aber auch Arschlöcher wurden in der Gemeinschaft Grenztruppe sozialisiert so das nie einer wirklich des anderen Teufel wurde. Logisch, aus dem Weg gehen ging auf diesem engen Raum nicht aber man bekam das hin, je länger zusammengehockt wurde.

Andere Dinge fielen mir ein und ich prüfte sie innerlich auf das „Schwulsein“ und im Nachhinein klickte es weiter, wie der Sekundenzeiger einer Uhr der langsam seine Runden dreht nur die Zeit, die kam nicht wieder, aber die Erinnerung, ganz langsam entstand da eine Erkenntnis im Hinterkopf, die doch des Schwagers Worte mit voller Wucht bestätigten…Ja, der Harald war schwul, nur ich, ich hatte das damals einfach nicht gesehen, ich hatte doch volle anderthalb Jahre andere Sachen im Kopf, hatte wohl vor lauter gedanklichem Zuhause sein Schwulsein, seine warmherzige Art, sein „Immerdasein“ bei weiß was nicht für Situationen im Grenzdienst völlig übersehen, vielleicht mich auch manchmal über ihn lustig gemacht was wohl auch wehgetan haben musste, manchmal sehr schmerzhaft für ihn gewesen sein musste, aber er hatte es wohl überspielt, auf seine diplomatische Art und Weise einfach nicht offen gezeigt.

Unser Briefkontakt nach der Fahne…ich gebe zu, ich hatte wieder ganz andere Probleme und irgendwann schlief das ein, die Hefter mit allen Briefen, denen vielen Briefen meiner Frau, meinen und seinen und überhaupt noch anderen Kumpels, die irgendwann einmal wieder anklingelten, die ganzen Adressen, alles das wanderte Anfang der 90er Jahre, es kann auch eher gewesen sein in den Ofen um zum wirklich wohl letzten Male unsere Wohnung in Leipzig zu heizen, bis , ja bis wir anschließend ins Leipziger Umland zogen.

Ein Kapitel Grenzzeit verbrannte in der Kachelofenluftheizung, löste sich buchstäblich in Rauch auf und lagerte sich wohl wie der andere Leipziger Stadtstaub aus dem Chemiestandortumland und der vielen Kohlebuden auf dem Bürgersteig ab aber den brauchte ich ja nun nicht mehr zu kehren, es konnte mir auch schlichtweg egal sein.

Rainer-Maria und ich vergaß anzufügen, der Fred mit dem Schwulsein in den Streitkräften der Amis hier im Forum schaffte die Idee, die Inspiration für die Geschichte vom Harald, einem Menschen der wohl sein Anderssein so diskret handhabte, es auch sehr diplomatisch lebte, das es eine Freude war, fast lange anderthalb Jahre sein Freund zu sein.


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#33

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 24.07.2013 18:27
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von KID im Beitrag #31
Die Partei war fuer uns nicht da, und das hat sie uns generall wissen lassen. (Ja, ich weiss, Ausnahmen gibt es immer, aber wir reden hier nicht von irgendwelchen bekloppten Kuenstlern, die dem Staat dienten.) Diese sozialistische Gesellschaft, die sonst immer von Menschenrechten, Solidaritaet und Gleichberechtigung schwaermte, war leider fuer uns nicht da. ...............Jens


Hallo,
wofür sollte denn sich die Partei einsetzen? Wer als Schwuler bei der Urania war wurde ebenso dort kulturell gefördert. Mitglied bei der Feuerwehr zu sein oder eine Einschreibung zu einem Fernstudium war bestimmt nicht untersagt. Es dürfte auch auch volle Solidarität bei Unfällen bei dem auch Schwulen erlaubten MZ-Fahren gegeben haben, oder wiesen die Kliniken Schwule ab?

Gab es keinen Stromanschluß? War Fernsehen verboten? Ausleihsperre in Biblotheken? Wo und wie wurden Schwule staatlicherseits anders behandelt als Schachspieler, Fußballer, Amatuermusiker oder sonstige Hobbys?
Im Beruf? Spielte Schwulsein eine Rolle um als Elektriker zu arbeten oder nicht zu arbeiten?

Und ich bin mir sicher westdeutsches "Schwulenticken" wie von Neonazis duldete die Volkspolizei auch nicht!



Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#34

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 25.07.2013 19:42
von KID | 234 Beiträge

@set800 Nunja, wer nicht persoenlich damit konfrontiert wurde, wird es wohl nicht vertsehen. Ich nehme es Dir nicht uebel, und verstehe auch Deine Fragen.

Doch: Mein Partner hatte einen Sohn. Er durfte diesen weder besuchen noch erziehen. Der Grund? ja, ihr wisst schon... auch wenn dieser Mann bei der Volksmarine treu und ehrenhaft gedient hatte.

Andere Forumsmitglieder koennen viel besser als ich darueber berichten, wie Homosexuelle bei der Armee belaestigt oder sogar geschlagen wurden. Ich wuerde ein bestimmtes Forumsmitglied (MfS) bitten, die mir schon erzaehlten Geschichten hier weiterzuerzaehlen: wie Schwule ausgesucht und zu Hause ausgeraubt und zusammengeschlagen worden sind. Mit Billigung der Vorgesezten...

Welcher Junge zeigt einen Angehoerigen des WR Felix D. wegen Noetigung, Raub und Koerperverletzung an? Keiner. Weil er weiss, dass er bald Besuch von gerade dieser Firma bekommt. Eine Firma, die Schwert und Schild jener Partei ist, die fuer ihn nicht da ist. (Ironie bitte ein- und ausschalten)

Wieviele 18 und 19-jaehrige Jungs landeten hinter Gittern, weil sie mit einem 16 oder 17-Jaehrigen was taten, waehrend sich die Hetero-Jungs (im alter von 20, 22, sagen wir mal) eine Herde von 16 und 17-jaehrigen Maedels durchbumsten? Ist das eine Gleichstellung?

Wir reden hier nicht von Stromanschluss. Gerade diese Einstellung der Unfehlbarkeit ist das kroenende Vermaechtnis jener Partei. Sie braucht keinen Apologet.

Jens


zuletzt bearbeitet 25.07.2013 19:43 | nach oben springen

#35

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 25.07.2013 20:39
von Bugsy | 454 Beiträge

Zitat von EMW im Beitrag #30
Sex feiern doch schon einige viel zu viel. Abgesehen davon ist Sex neben der Fortpflanzung die höchste Art der Zuneigung zueinander, warum soll man das in die Öffentlichkeit tragen? Oder wollen wir etwa Exhibitionismus zivilisieren?

Ich hab nix gegen Schwule, jedoch finde ich das ewige Zuschaustellen ihrer Bumsvorlieben einiger dieser Leute einfach widerwärtig und Abstossend. Warum muss bei manchen Leuten der ganze Tag daraus bestehen, wie man rödelt? Glaubt man einigen Zeitschriften, müssten ja fast alle Schwul sein. Das ist einfach nur Sinnfrei.

P.S. an die Grenzer: In Eisenach gabs in der Bahnhofstrasse auch ein kleines Cafe', wo sich solche Kreise trafen. Ich habe da immer im Winter auf den Bus gewartet, wunderte mich jedoch, warum da aus meinem Betrieb immer einige Personen sehr oft anzutreffen waren. Bis eines Weihnachten mich doch tatsächlich einer tätlich anmachte. Naja, dann habe ich lieber Gefroren.

[In rot markiert]Anscheinend doch, sonst würdest du dich nicht beklagen, dass sie sich “zur Schau stellen“. Hast du auch das Gefühl, wenn Karneval angesagt ist? Da stellen sich die Leute, meistens heterosexuell, auch “zur Schau“.

Tatsache ist, dass alle Menschen bisexuell geboren werden und bleiben es ein Leben lang. Kindern ist es egal, mit wem sie sich bei ihren kleinen sexuellen Spielereien beschäftigen. Das bleibt normalerweise so, bis sie in die Pubertät kommen. Die meisten konzentrieren sich danach eher auf das andere Geschlecht, aber manche eben nicht. Das ist völlig natürlich und normal.

Die Abneigung gegen Homosexuelle ist rein auf die Konditionierung in der Gesellschaft zurückzuführen. Diese Konditionierung führt auch dazu, dass Kindern nach einer Weile auch den Geruch der eigenen Scheiße unangenehm ist, oder sie finden Popelfressen ekelig. Mit den Gefühlen sind sie aber nicht auf die Welt gekommen. Sie sind anerzogen.

Es ist zudem irrelevant, ob Homosexualität angeboren ist oder nicht. Sie ist ein Faktum und geht ansonsten keinem was an. Übrigens ist meine jüngste Schwester Saoghreagh (Sara) lebt seit 20 Jahren mit ihrer Partnerin in einer sehr glücklichen Partnerinnenschaft.

MsG


Fünf Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlicheit, der Sanitäter kommt zehn Minuten später.
zuletzt bearbeitet 25.07.2013 20:40 | nach oben springen

#36

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 25.07.2013 21:02
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Wossi EK 83 1 im Beitrag #1
Wie immer eine kleine Vorbemerkung zum neuen Thema. Ich schätze unsere Bundesrepublik tolerant und offen ein, jede Frau, jeder Mann kann ganz nach seinen Wünschen, Vorlieben, Veranlagungen und Neigungen leben und auch seine Sexualität ausleben.

Mit Outings von K. Wowereit, G. Westerwelle, D. Bach...sind wir sicher schon ein Stück weiter als unser Nachbarland Frankreich.

Denke ich aber mal so 25 Jahre zurück, fällt mir zur Homosexualität in der DDR wenig bis gar nichts ein. Keine bekannten Politiker, Künstler oder Sportler.

Und doch wird es sie in der Masse der Militärangehörigen gegeben haben. Sind Fälle bekannt, wie gingen Vorgesetzte beim MfS, bei den GT und der NVA damit um?

Es interessiert mich auch, wie mit dieser Fragestellung bei der Bundeswehr umgegangen wurde, umgegangen wird? Zusammenlegung aller sich bekennenden Soldaten? Gab es nicht auch mal einen Fall von Erpressung, ein hoher Dienstgrad der BW war betroffen?

Ich freue mich auf interessante Beiträge aus allen Himmelsrichtungen



Sexuelle Orientierung oder Veranlagung ist eine ganz private Sache. Ich sehe gar keinen Sinn darin warum es so viele Homosexuelle heutzutage fuer notwendig halten ihren Privatkram jedem auf die Nase binden zu muessen. Mir ist es voellig egal was muendige / volljaehrige Buerger in gegenseitiger Uebereinstimmung im Privatbereich ihrer eigenen Wohnungen machen. Aber das dieses Thema von Schwulen, Lesben und anderen "Minderheiten" staendig in der Oeffentlichkeit breitgetreten werden muss ekelt mich regelrecht an. Besonders wenn es darum geht irgendwelche Schuldgefuehle von Leuten die nicht homosexuell sind einzufordern.


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#37

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 25.07.2013 21:13
von Bugsy | 454 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #36
Sexuelle Orientierung oder Veranlagung ist eine ganz private Sache. Ich sehe gar keinen Sinn darin warum es so viele Homosexuelle heutzutage fuer notwendig halten ihren Privatkram jedem auf die Nase binden zu muessen. Mir ist es voellig egal was muendige / volljaehrige Buerger in gegenseitiger Uebereinstimmung im Privatbereich ihrer eigenen Wohnungen machen. Aber das dieses Thema von Schwulen, Lesben und anderen "Minderheiten" staendig in der Oeffentlichkeit breitgetreten werden muss ekelt mich regelrecht an. Besonders wenn es darum geht irgendwelche Schuldgefuehle von Leuten die nicht homosexuell sind einzufordern.

Warum sollen die das dann nicht machen? Ich meine mit dem "in der Öffentlichkeit breittreten. Der allermeiste Pornokram ist doch heterosexueller Natur, aber das scheint dich nicht zu stören. Wieso nicht?

MsG


Fünf Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlicheit, der Sanitäter kommt zehn Minuten später.
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#38

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 25.07.2013 21:27
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Bugsy im Beitrag #37

Warum sollen die das dann nicht machen? Ich meine mit dem "in der Öffentlichkeit breittreten. Der allermeiste Pornokram ist doch heterosexueller Natur, aber das scheint dich nicht zu stören. Wieso nicht?

MsG



Aber in diesem Thema geht es nicht um Porno, sondern um Politiker Soldaten, Kuenstler usw die glauben jedem ihre sexuelle Veranlagung auf die Nase binden zu muessen um damit Mitleid zu erwecken oder sonst wie aufzufallen.


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#39

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 25.07.2013 21:37
von Lutze | 8.039 Beiträge

das ist überhaupt nicht mein Thema,
aber trotzdem stelle ich die Frage,
Schwule und Bettnässer werden nicht eingezogen?
ist da was dran gewesen?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#40

RE: Homosexuelle Politiker, Künstler, Soldaten... in der DDR

in DDR Zeiten 25.07.2013 21:45
von Fritze (gelöscht)
avatar

@Lutze Du willst es wohl genau wissen. Ich kenne zumindest drei Schwule ,die bei den Grenztruppen waren. Einer war sogar Ausbilder . Sie werden wohl nicht bei der Musterung oder dann später beim Einberufungsgespräch erzählt haben ,daß sie schwul sind .
Und Bettnässer gabs auch ,einige durften eher nach Hause !


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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