#21

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 20.09.2013 04:24
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #17
Gibt es bei den modernen Wehren noch den Hakengurt?
Wer von den alten DDR-Feuerwehrmännern hat sich mit dem mal abgeseilt?


Es wird wohl nicht mehr der sein den Du kennst Grenzwolf,der heisst Heute Feuerwehrsicherheitsgurt. Das Abseilen wurde Früher genau so geübt wie auch Heute noch.Das muss ein Feuerwehrmann einfach beherrschen.
Ich persönlich kenne keinen Fall wo einer im Ernstfall dieses tun musste. Viele Berufsfeuerwehren haben Heute eine Höhenrettung,welche für spezielle Aufgaben zur Rettung eingesetzt werden können.


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#22

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 20.09.2013 04:29
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Zitat von Greso im Beitrag #15
Ich wurde auch zur,, freiwilligen" verpflichtet.
Aber den Dienstgrad,den kenne ich nicht mehr.


Der auf dem Bild ist Feuerwehrmann. Für mich persönlich hat ein Dienstgrad keinerlei Bedeutung,wichtig ist das ein Feuerwehrmann sein "Handwerk"
beherrscht.


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#23

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 20.09.2013 09:45
von chantre | 425 Beiträge

Zu Irgendeiner Zeit war ich auch mal bei FFw. Damals als 16-Jähriger, machte ich vor allem Theaterdienst, weil ich außerhalb des Alarmierungsbereiches am Stadtrand von Dresden wohnte. Die Theaterdienste waren für mich sehr interessant, weil ich dadurch viele große Namen
aus nächster Nähe kennenlernen durfte,
z. B. Dorit Gäbler und Thea Elster.
Vielleicht noch etwas zu den Strukturen: Es gab die Berufswehren , Betriebs- oder Werkfeuerwehren, Freiwillige und Pflichtfeuerwehren. Ich glaube,daß es heute genauso aussieht. Pflichtwehren werden dort eingerichtet, wo eine Freiwillige Feuerwehr nicht zustande kommt. Das die Pflichtwehren, was die Motivation betrifft, nicht gerade der Renner waren und sind, versteht sich wohl von selbst. Bei den Werks- bzw. Betriebsfeuerwehren unterscheidet man, nach ständigen z. B. Flughafenwehr und nichtständigen (z. B. Grubenwehr). Die Grubenwehr nimmt wiederum eine besondere Stelllung ein.
Vielleicht unterhalten wir uns mal in einem anderen Thread, über das Ehrenamt im Allgemeinen und im Besonderen.


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
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#24

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 20.09.2013 10:09
von Gelöschtes Mitglied
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Ich war einmal in der Feuerwehrschule des MdI in Nardt bei Hoyerswerda zur Exkursion. Ein Freund von mir war dort Ausbilder, bis er zur Berufsfeuerwehr nach Hoyerswerda zurückkehrte. Heute ist es die Landesfeuerwehrschule von Sachsen - http://www.lfs.sachsen.de/
Beeindruckt war ich von der Ausbildungstrecke, die mit kompletter Schutzausrüstung unter realitätsnahen Einsatzbedingungen absolviert werden mußte und die von den Feuerwehrmännern physisch und psychisch alles abverlangte.
Seit diesem Tag hatte ich auch eine andere Einstellung zur Feuerwehr und den Leistungen ihrer Angehörigen.
OT: Meine weitere Sporttaucherausbildung absolvierte ich auch in den Trainingsbecken der Berufsfeuerwehr in Nürnberg - die hatten ein Tauchbecken mit 10 m Tiefe - dort wurden u.a. die Elemente, Ablegen der Tauchausrüstung am Grund und Auftauchen ohne Ausrüstung, wie auch das erneute Antauchen und Anlegen der Ausrüstung unter Wasser geübt und die die Prüfungen einbezogen.

Vierkrug

PS: Wimre, waren die Führungskräfte und Angehörigen der Berufsfeuerwehr in der DDR nicht Waffenträger. Die Leiter und ihre Stellvertreter, nahmen aber an der Schießausbildung teil.


zuletzt bearbeitet 20.09.2013 10:48 | nach oben springen

#25

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 20.09.2013 14:13
von Nomex | 254 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #21
Es wird wohl nicht mehr der sein den Du kennst Grenzwolf,der heisst Heute Feuerwehrsicherheitsgurt. Das Abseilen wurde Früher genau so geübt wie auch Heute noch.Das muss ein Feuerwehrmann einfach beherrschen.
Ich persönlich kenne keinen Fall wo einer im Ernstfall dieses tun musste. Viele Berufsfeuerwehren haben Heute eine Höhenrettung,welche für spezielle Aufgaben zur Rettung eingesetzt werden können.



Feuerwehrsicherheitsgurt ist richtig und man könnte sich damit auch abseilen. Es gibt aber so weit bekannt keinen einzigen dokumentierten Fall wo es jemand geschafft hat sich abzuseilen. Das im Einsatzfall ordentlich durchzuführen ist viel zu kompliziert. Es wird daher auch davon abgegangen. Es gibt daher heute die Taktik der Anleiterbereitschaft oder neudeutsch "A stairway to safety!" http://www.drehleiter.info/php/viewpage.php?page_id=119

DIe Höhenretung ist heute nicht mehr nur bei der Berufsfeuerwehr angesiedelt. Viele der 100 BF´s in Deutschland habe keine HR mehr siehe http://www.hoehenretter-online.de/. Im Bereich der Höhenrettung waren die Feuerwehren in der DDR übrigens Vorreiter, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6henrettung#Geschichte. Zu der Zeit noch spezieller Rettungsdienst - SRD genannt.

Gruß Nomex


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Günther Zieschong: "Mir hätten das System erst mal leasen solln...."
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#26

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 20.09.2013 15:39
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Nomex im Beitrag #25
Zitat von Pit 59 im Beitrag #21
Es wird wohl nicht mehr der sein den Du kennst Grenzwolf,der heisst Heute Feuerwehrsicherheitsgurt. Das Abseilen wurde Früher genau so geübt wie auch Heute noch.Das muss ein Feuerwehrmann einfach beherrschen.
Ich persönlich kenne keinen Fall wo einer im Ernstfall dieses tun musste. Viele Berufsfeuerwehren haben Heute eine Höhenrettung,welche für spezielle Aufgaben zur Rettung eingesetzt werden können.



Feuerwehrsicherheitsgurt ist richtig und man könnte sich damit auch abseilen. Es gibt aber so weit bekannt keinen einzigen dokumentierten Fall wo es jemand geschafft hat sich abzuseilen. Das im Einsatzfall ordentlich durchzuführen ist viel zu kompliziert. Es wird daher auch davon abgegangen. Es gibt daher heute die Taktik der Anleiterbereitschaft oder neudeutsch "A stairway to safety!" http://www.drehleiter.info/php/viewpage.php?page_id=119

DIe Höhenretung ist heute nicht mehr nur bei der Berufsfeuerwehr angesiedelt. Viele der 100 BF´s in Deutschland habe keine HR mehr siehe http://www.hoehenretter-online.de/. Im Bereich der Höhenrettung waren die Feuerwehren in der DDR übrigens Vorreiter, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6henrettung#Geschichte. Zu der Zeit noch spezieller Rettungsdienst - SRD genannt.

Gruß Nomex


Wir haben das ganz normal geübt, Seil doppelt durch den Haken und mit heben oder absenken des Seils die Abseilgeschwindigkeit steuern und immer schön die Füße an die Fassade stemmen.
War beim ersten mal etwas "naja" wenn du so am Seil an der Fassade stehst, aber wenn die Sicherheit einmal da ist gehts.
Wenn du doch mal Abgeschnitten von einem Ausgang warst und der Weg raus geht nur übers Fenster musste diese Technik zur Selbstrettung einfach sitzen.
Letztens ist in Chemnitz ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen, hat mit schwerem Atemschutz im Rauch den Ausgang nicht gefunden.
Wisst ihr noch wie lang die Sauerstofflaschen damals Luft hatten?
Die Rückwegreserve war ja lebenswichtig.


zuletzt bearbeitet 20.09.2013 15:50 | nach oben springen

#27

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 20.09.2013 16:08
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Zitat
PS: Wimre, waren die Führungskräfte und Angehörigen der Berufsfeuerwehr in der DDR nicht Waffenträger. Die Leiter und ihre Stellvertreter, nahmen aber an der Schießausbildung teil.



Im Fred "Brandbekämpfung im Vorgelagerten" stand was.......so in der Art, waren bewaffnet mit Pistole Makarow.

Mfg Berlin

Edit:

Zitat
Beim Einsatz der Berufsfeuerwehr Eisenach ( wo die Offiziere sogar Pistolen Makarow trugen, da diese Feuerwehr dem MDI unterstand), waren nur



Quelle: Brandbekämpfung auf dem Vorgelagerten (2)


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 20.09.2013 16:11 | nach oben springen

#28

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 20.09.2013 16:26
von schulzi | 1.765 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #26
Zitat von Nomex im Beitrag #25
Zitat von Pit 59 im Beitrag #21
Es wird wohl nicht mehr der sein den Du kennst Grenzwolf,der heisst Heute Feuerwehrsicherheitsgurt. Das Abseilen wurde Früher genau so geübt wie auch Heute noch.Das muss ein Feuerwehrmann einfach beherrschen.
Ich persönlich kenne keinen Fall wo einer im Ernstfall dieses tun musste. Viele Berufsfeuerwehren haben Heute eine Höhenrettung,welche für spezielle Aufgaben zur Rettung eingesetzt werden können.



Feuerwehrsicherheitsgurt ist richtig und man könnte sich damit auch abseilen. Es gibt aber so weit bekannt keinen einzigen dokumentierten Fall wo es jemand geschafft hat sich abzuseilen. Das im Einsatzfall ordentlich durchzuführen ist viel zu kompliziert. Es wird daher auch davon abgegangen. Es gibt daher heute die Taktik der Anleiterbereitschaft oder neudeutsch "A stairway to safety!" http://www.drehleiter.info/php/viewpage.php?page_id=119

DIe Höhenretung ist heute nicht mehr nur bei der Berufsfeuerwehr angesiedelt. Viele der 100 BF´s in Deutschland habe keine HR mehr siehe http://www.hoehenretter-online.de/. Im Bereich der Höhenrettung waren die Feuerwehren in der DDR übrigens Vorreiter, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6henrettung#Geschichte. Zu der Zeit noch spezieller Rettungsdienst - SRD genannt.

Gruß Nomex


Wir haben das ganz normal geübt, Seil doppelt durch den Haken und mit heben oder absenken des Seils die Abseilgeschwindigkeit steuern und immer schön die Füße an die Fassade stemmen.
War beim ersten mal etwas "naja" wenn du so am Seil an der Fassade stehst, aber wenn die Sicherheit einmal da ist gehts.
Wenn du doch mal Abgeschnitten von einem Ausgang warst und der Weg raus geht nur übers Fenster musste diese Technik zur Selbstrettung einfach sitzen.
Letztens ist in Chemnitz ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen, hat mit schwerem Atemschutz im Rauch den Ausgang nicht gefunden.
Wisst ihr noch wie lang die Sauerstofflaschen damals Luft hatten?
Die Rückwegreserve war ja lebenswichtig.

Wen ich mich recht erinnere je nach Lungenvolumen 30 - 40 min ,zur Kontrolle hatte man auch noch das Manometer das man einsehen konnte wen fast alle auf Reserve umschalten und zurück


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#29

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 04.10.2013 02:53
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #26
Zitat von Nomex im Beitrag #25
Zitat von Pit 59 im Beitrag #21
Es wird wohl nicht mehr der sein den Du kennst Grenzwolf,der heisst Heute Feuerwehrsicherheitsgurt. Das Abseilen wurde Früher genau so geübt wie auch Heute noch.Das muss ein Feuerwehrmann einfach beherrschen.
Ich persönlich kenne keinen Fall wo einer im Ernstfall dieses tun musste. Viele Berufsfeuerwehren haben Heute eine Höhenrettung,welche für spezielle Aufgaben zur Rettung eingesetzt werden können.



Feuerwehrsicherheitsgurt ist richtig und man könnte sich damit auch abseilen. Es gibt aber so weit bekannt keinen einzigen dokumentierten Fall wo es jemand geschafft hat sich abzuseilen. Das im Einsatzfall ordentlich durchzuführen ist viel zu kompliziert. Es wird daher auch davon abgegangen. Es gibt daher heute die Taktik der Anleiterbereitschaft oder neudeutsch "A stairway to safety!" http://www.drehleiter.info/php/viewpage.php?page_id=119

DIe Höhenretung ist heute nicht mehr nur bei der Berufsfeuerwehr angesiedelt. Viele der 100 BF´s in Deutschland habe keine HR mehr siehe http://www.hoehenretter-online.de/. Im Bereich der Höhenrettung waren die Feuerwehren in der DDR übrigens Vorreiter, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6henrettung#Geschichte. Zu der Zeit noch spezieller Rettungsdienst - SRD genannt.

Gruß Nomex


Wir haben das ganz normal geübt, Seil doppelt durch den Haken und mit heben oder absenken des Seils die Abseilgeschwindigkeit steuern und immer schön die Füße an die Fassade stemmen.
War beim ersten mal etwas "naja" wenn du so am Seil an der Fassade stehst, aber wenn die Sicherheit einmal da ist gehts.
Wenn du doch mal Abgeschnitten von einem Ausgang warst und der Weg raus geht nur übers Fenster musste diese Technik zur Selbstrettung einfach sitzen.
Letztens ist in Chemnitz ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen, hat mit schwerem Atemschutz im Rauch den Ausgang nicht gefunden.
Wisst ihr noch wie lang die Sauerstofflaschen damals Luft hatten?
Die Rückwegreserve war ja lebenswichtig.


Ja, genauso war das auch bei uns. Abseilen wurde sehr oft geübt besonders die "Seilbremse" wie Du das beschrieben hast. Na klar, war schon ein blödes Gefühl zum ersten Male. Bei mir war es vom Dach eines Heizhauses, war schon blöd über ein Sicherungsgeländer zu klettern und sich dann abzuseilen statt die Treppe zu nehmen. Haben die Kameraden heute denn noch eine Fangleine nebst Beutel am Mann?

Nee, in den zwei Pullen war doch kein Sauerstoff drin, nur Pressluft. Wie lange die beiden Flaschen Atemluft spendeten, hing wie hier schon richtig angemerkt wurde, vom Menschen selbst, der Örtlichkeit (Hitze, Gelände, etc.) + Umgebung sowie der Aufgabe zusammen. Grundsätzlich galt, den Hinweg zur Brandstelle genau zeitlich zu merken und die doppelte Zeit für den Rückzug einplanen. Dafür war das Manometer ganz wichtig, welches man stets im Auge haben sollte. War der Luftvorrat nur noch ein Viertel vom Gesamtvolumen der beiden Flaschen erreicht, ertönte ein lauter nerviger Pfeifton. Das bekam natürlich auch dein Nebenmann mit, da ja ein Angriffstrupp immer zu zweit eingesetzt wurde. Darauf erfolgte immer gemeinsam der Rückzug, also auch dann, wenn dein Nebenmann noch genug Vorrat in den Flaschen hatte. Die modernen DLA (Druckluftatemgeräte) hatten auch die Möglichkeit am Druckluftschlauch der zum Lungenautomaten führte, ein T-Stück einzusetzen. Damit konnte man auch einen zweiten Menschen mit Atemluft versorgen. Zum Beispiel über eine spezielle Rettungsmaske oder dein Kamerad stöpselte sich mit an.

Ich habe die Flaschen selbst geprüft gefüllt und alles gewartet. Wichtig war, dass die Flaschen auch von innen betrachtet wurden vor jeden Füllvorgang. Außerdem war auf den Flaschen das Prüfdatum eingeschlagen. Spätestens dann mussten die Flaschen beim BTZ (Brandschutztechnischen Zentrum) zur speziellen Prüfung übergeben werden. Ich habe in solch einem Zentrum meine Ausbildung zum Gerätewart für Brandschutztechnische Anlagen und den Geräterwar für DLA gemacht und auch einige Zeit gearbeitet. Also ich will mich da nicht rühmen, doch habe ich noch das Schlaucheinbinden gepaukt, so richtig mit Draht. Danach wurden die Schläuche, welche man per Hand gebunden hat in einer Anlage mit Wasser gefüllt und unter Druck gesetzt. Fünf Minuten mussten nun die prall gefüllten Schläuche den Druck aushalten und oftmals trennte sich hier gleich die Spreu vom Weizen. Das krachte dann ganz schön und keiner wagte sich aus der Stahlkabine solange die Schläuche "abgedrückt " wurden.

Viele Grüße von Reiner


ACRITER ET FIDELITER


Theo85/2 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 04.10.2013 06:50
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Haben die Kameraden heute denn noch eine Fangleine nebst Beutel am Mann?@der glatte

Den Beutel hat wohl jeder am Mann es sei denn es handelt sich um eine Feuerwehrfrau So jetzt Spass beiseite eine "Fangleine" hatten die in den Western Filmen um Rinder einzufangen.
Ich weiss früher hat man eben Fangleine gesagt,heute heisst das nach DIN Feuerwehrleine,am Mann hat die nicht jeder,liegen im Auto und werden nach Bedarf Mitgenommen.

da ja ein Angriffstrupp immer zu zweit eingesetzt wurde.

Nicht nur dieser,jeder Trupp muss aus 2 Mann bestehen,liegt ja auch schon im Wort.

Nee, in den zwei Pullen war doch kein Sauerstoff drin, nur Pressluft.

Es war Normale Umluft (Aussenwelt) 21% Sauerstoff,78 % Stickstoff 1% Edelgase. Wir füllten auch bei grösseren Einsätzen unsere Flaschen vor Ort GWAS. Natürlich nicht direkt an der Einsatzstelle,die Umluft musste schon sauber sein.

Gruß Peter


zuletzt bearbeitet 04.10.2013 06:56 | nach oben springen

#31

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 04.10.2013 09:12
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Wie war bei euch in anderen Ecken der DDR die Ausstattung mit Drehleitern?
Unser Kreis hat erst so gegen 87 eine bekommen, vorher war glaube ich nur eine in K.-M.-Stadt.


zuletzt bearbeitet 04.10.2013 09:13 | nach oben springen

#32

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 04.10.2013 09:44
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #31
Wie war bei euch in anderen Ecken der DDR die Ausstattung mit Drehleitern?
Unser Kreis hat erst so gegen 87 eine bekommen, vorher war glaube ich nur eine in K.-M.-Stadt.


Soviel ich weiss hatte jede Kreissstadt eine meist DL30 auf W50 Basis. Das war wenigstens noch was,und erforderte schon eine gehörige portion Mut ,nicht jeder hat dann noch oben die 2m Reserve rausgeholt. Heute mit den DLK kein Vergleich mehr.

P.S. Es gab und gibt in den Freiwilligen gute Feuerwehrleute,aber die Drehleiter ist tabu. Bei den BF ist das Vorraussetzung.


zuletzt bearbeitet 04.10.2013 09:50 | nach oben springen

#33

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 04.10.2013 10:33
von Nomex | 254 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #26

Wisst ihr noch wie lang die Sauerstofflaschen damals Luft hatten?
Die Rückwegreserve war ja lebenswichtig.


Das ist damals genauso wie heute. Die Zweiflaschengeräte haben 2x 4l x 200bar, das macht 1600 l Atemluft (richtig kein Sauerstoff), das gilt auch für die in der DDR eingesetzten MEDI-Geräte. Nun könnte man glauben das bei den Einflaschengeräte mit 6l x 300bar dann 1800l zur Verfügung stehen, auf Grund der Van-der-Waals-Kräfte, auch Gas lässt sich nicht endlos zusammendrücken, sind es aber real auch nur 1636l. Bei mittelschwerer Belastung beträgt der Verbrauch so um die 60 l/min, damit ist gut eine halbe Stunde Arbeit machbar.

Die Rückwegreserve beträgt immer das doppelte vom Hinweg. Wenn du also auf dem Anmarsch 40 bar verbraucht hast musst du bei 80 bar den Rückweg antreten. Wenn bei 55bar die Warneinrichtung anspricht ist aber in jedem Fall Ende der Vorstellung.

Gruß Nomex


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#34

RE: Alles ist hier im Forum vertreten - Nur die Feuerwehr fehlt

in Leben in der DDR 04.10.2013 14:12
von Harsberg | 3.248 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #4
Na wenn das so ist kann der thread gelöscht werden.

LG von der grenzgaengerin



Leider ist er aber immer noch da!!


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#35

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 04.10.2013 16:59
von Theo85/2 | 1.201 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #32
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #31
Wie war bei euch in anderen Ecken der DDR die Ausstattung mit Drehleitern?
Unser Kreis hat erst so gegen 87 eine bekommen, vorher war glaube ich nur eine in K.-M.-Stadt.


Soviel ich weiss hatte jede Kreissstadt eine meist DL30 auf W50 Basis. Das war wenigstens noch was,und erforderte schon eine gehörige portion Mut ,nicht jeder hat dann noch oben die 2m Reserve rausgeholt. Heute mit den DLK kein Vergleich mehr.

P.S. Es gab und gibt in den Freiwilligen gute Feuerwehrleute,aber die Drehleiter ist tabu. Bei den BF ist das Vorraussetzung.



Hallo Pit

Es gibt heute sehr wohl noch Feuerwehren mit W50- Drehleitern.
Wohl gemerkt, Freiwillige Feuerwehren(was sonst).
Und auch die Ausbildung an einer Drehleiter und auch der Einsatz mit einer solchen ist ganz normale un gängige Praxis.
In der Regel sind Kommunen in der Brandgefährdungsklasse ab B2 und mit einer Dehleiter ausgestattet. Zumindestens sieht das das Thüringer Brand- und Katastrophenschutzgesetz vor. Da der Kaufpreis einer neuen, voll ausgerüsteten bei ca. einer halben Million liegt, kann man sich vorstellen, wie der Ist- Zustand in Wirklichkeit ist.
Es gibt aber sehr wohl sehr gute Freiwillige Feuerwehrleute, welche eine hervorragende Arbeit mit einer Drehleiter verrichten. Wer soll es sonst machen, es gibt doch fast keine hauptamtliche Kräfte mehr .


Viele Grüße Theo


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#36

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 04.10.2013 18:18
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Anfangs der 90er habe ich ja noch richtig gearbeitet und bin da mit einer Drehleiter, von der Feuerwehr Chemnitz stundenweise angemietet, auf den Kopf eines 25 Meter hohen Schornsteins gestiegen, ging nur so zu machen.
Also ist Geschmacksache, trotz absoluter Schwindelfreiheit meinerseits war ich froh als ich wieder unten war


zuletzt bearbeitet 04.10.2013 18:18 | nach oben springen

#37

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 04.10.2013 18:21
von Theo85/2 | 1.201 Beiträge

Ja, das ist schon gewöhnungsbedürftig. aber heute haben die Drehleitern in der Regel einen Korb und da ist das Arbeiten schon etwas einfacher.
Trotzdem ist es nicht "jedermanns" Sache.


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#38

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 04.10.2013 18:57
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Na liebe ehemalige Feuerwehrleute , eigentlich müßtet ihr wissen , das die W 50 Drehleitern überhaupt in den Neubaugebieten in die höher gebauten Stockwerke gelangten .
Als ehem. Wekstattleiter kann ich einiges über den Arbeitsschutz und vor allem über den Brandschutz schreiben . Denn dafür waren wir in voll verantwortlich .Wenn man denn noch Mitarbeiter hat die aktiv in den Freiwilligen Wehren ihres Ortes tätig waren , da gab es schon mal Zeiten , das diese Mitarbeiter , immer zu irgendwelchen Ausbildungen ,Tage lang nicht anwesend waren . Auch waren es Ausbildungen die sich aber mehr in den militärischen Bereich verzweigte . Wenn die von der Ausbildung kamen , sagten sie immer , uns hat nur noch die MPI gefehlt , das was wir hatten , war nichts mehr mit Feuerwehr . ratata


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#39

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 04.10.2013 19:40
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Ihr habt schon vielen Menschen geholfen!
Habt ihr danach mal was von denen wieder gehört?
Mir hat die Feuerwehr schon 2mal geholfen und ich habe mich per Anzeige bedankt.
Natürlich auch einige Bratwürste, Rostbrätel und Bier, Limonade spendiert


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#40

RE: Ausbildung bei der Feuerwehr?

in Leben in der DDR 04.10.2013 19:44
von Theo85/2 | 1.201 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #38
Na liebe ehemalige Feuerwehrleute , eigentlich müßtet ihr wissen , das die W 50 Drehleitern überhaupt in den Neubaugebieten in die höher gebauten Stockwerke gelangten .
Als ehem. Wekstattleiter kann ich einiges über den Arbeitsschutz und vor allem über den Brandschutz schreiben . Denn dafür waren wir in voll verantwortlich .Wenn man denn noch Mitarbeiter hat die aktiv in den Freiwilligen Wehren ihres Ortes tätig waren , da gab es schon mal Zeiten , das diese Mitarbeiter , immer zu irgendwelchen Ausbildungen ,Tage lang nicht anwesend waren . Auch waren es Ausbildungen die sich aber mehr in den militärischen Bereich verzweigte . Wenn die von der Ausbildung kamen , sagten sie immer , uns hat nur noch die MPI gefehlt , das was wir hatten , war nichts mehr mit Feuerwehr . ratata



Da würde mich aber mal interessieren, was das für eine Ausbildung gewesen sein soll.
Ich bin nun auch schon ein paar Monde Feuerwehrmann, aber davon weiß ich nichts. Das klingt eher nach Kampfgruppe.
Viele Grüße Theo85/2


zuletzt bearbeitet 04.10.2013 19:44 | nach oben springen


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