#381

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 08.09.2016 17:31
von LO-Fahrer | 606 Beiträge

Im Abschnitt wurden unsere Bauern auch nicht überwacht. Da wurde nur das Gassentor geöffnet bzw. bei Dauerbetrieb (Erntezeit o.ä.) das Gassentor mit einem Posten besetzt. Theoretisch hätten wir bei jeder Ein- oder Ausfahrt den Arbeitsschein bzw. Passierschein prüfen müssen, hat aber keiner gemacht, schließlich kannte jeder jeden. Der Schäfer war sogar noch einen Zahn schärfer, der hatte sogar seinen eigenen GMN-Hörer. Ob er allerdings auch eine eigene Tarnzahl hatte weiß ich nicht.


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#382

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 08.09.2016 17:38
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

Bei mir schon.
Als Postenführer-Frischling mußte ich einem Traktor das Tor öffen und der Kerl fuhr zügig hinein ins Grenzgebiet, ohne sich um unseren "Schutz" zu kümmern.
Das war eine Situation großer Unsicherheit meinerseits. Ich habe eine kopflose Reaktion vermieden und hatte damit Glück. Der "Vorstoß" war harmlos und endete mit dem Beginn der Feldarbeit.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#383

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 08.09.2016 19:03
von Rainer-Maria Rohloff | 1.351 Beiträge

Wir dieses Jahr im Urlaub in der Lausitz. An einem Tag der Abstecher in eine Art Erlebnispark nahe Cottbus, das war wieder so ne Art Erdaushub vom alten DDR-Tagebau und darauf ne Menge Spielzeug für Kinder und Erwachsene(Sommerrodelbahn, im Gummiring bergab, Kletterwand, Aussichtsturm usw.)

Wir oben auf deren Spitze am Gartenlabyrint, da steht doch dort ne tolle alte sowjetische Raupe, also ne mit dem Ding haben wir Pioniere die Arbeiten vor dem Zaun I durchgeführt. Der Rainer zu seiner Frau und Enkelin:"Geht schonmal vorneweg in den Irrgarten, ich komme dann nach, muss erstmal die alte ehrwürdige Raupe berühren, so sinngemäß streicheln"

Ehrlich Männer, ich hatte damals immer den Gedanken im Hinterkopf, wenn Rudi jetzt mit der Raupe gen Zaun I steuert dann kannst du, dann könnt ihr machen nix, dann brettert der Kerl durch Richtung Feindwärts. Nur unser Rudi war wie die Genossenschaftsbauern in den Vortexten, der junge Kerl war treu, der war wohl richtig DDR-Bodenständig.

Rainer-Maria

Und einen guten Abend allen ins Forum



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#384

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 08.09.2016 19:50
von mibau83 | 821 Beiträge

Zitat von LO-Fahrer im Beitrag #381
Der Schäfer war sogar noch einen Zahn schärfer, der hatte sogar seinen eigenen GMN-Hörer. Ob er allerdings auch eine eigene Tarnzahl hatte weiß ich nicht.


so einen bauer gab es auch im gr-3 in der rhön. hatte ein gummiohr und einen schlüssel fürs gsz-tor, aber keine eigene tarnzahl. war nebenbei noch freiwilliger grenzhelfer.


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#385

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 08.09.2016 20:43
von Hanum83 | 4.718 Beiträge

Also Zivilisten alleine im Abschnitt gab es bei uns nicht Anfang der 80er.
Hätte ja auch einer kommen können um dem Bauern eine übern Kopp zu hauen um an den Traktor zu kommen, GZ1 war von der Wiese 10 Meter weg.
Interessant wie unterschiedlich das wohl gehandhabt wurde.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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zuletzt bearbeitet 08.09.2016 20:48 | nach oben springen

#386

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 14.09.2016 11:54
von der-der-aus-der-Reihe-tanzte | 29 Beiträge

also wo ich meine Zeit abgerissen habe.... der beste Job war, entweder in Ummerstadt an der Coburger Landstrasse, bzw.in Käßlitz...
da hatten Bauern ihre Bierkeller im Schutzstreifen, also mussten wir mitgehen zum Bier holen👍😁... man muss zu Erklärung anfügen, im Unterland haben die Bauern Uralte Braurechte und durften damals Bier zum Eigenbedarf Brauen... das war richtig Gut😉... und wurde gerne genommen, da war immer eine Spende drin, du musstest nur aufpassen was du für einen Posten mit hattest, sonst war die Kunde schneller in der Kompanie wie du..😁.. ich war einmal mit im Bierkeller, so etwa acht bis zehn Meter unter der Erde, es herrschte immer eine Temperatur von ca. acht Grad... Es war Sommer und sehr Warm, der Bauer bot mir ein Gläschen an, ich konnte natürlich auch nicht nein sagen, daraufhin füllte er einen Humpen mit ca. einen halben Liter, als ich die Treppe hoch ging wartete ein solcher Hammer auf mich, dass ich richtig zu tun hatte noch halbwegs klare Bilder zu sehen😁😁😁


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#387

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 16.09.2016 09:33
von der 39. | 521 Beiträge

Ja, diese Bierkeller habe ich auch gesehen bzw besichtigt. War mal während meiner Dienstzeit in den ganz frühen Jahren zur Kur in Bad Kolberg. Daher kenne ich sie. Und Bier habe ich auch getrunken, ging nur über privat, zu kaufen gabs das nicht. In das Bad durften allerdings wegen der Grenznähe nur Angehörige der VP und der Trapo.
Der 39


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#388

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 16.09.2016 11:31
von der-der-aus-der-Reihe-tanzte | 29 Beiträge

das Kurbad kenne ich auch, erst durfte ich Aufpassen dass nix Weg kommt und die Herrschaften in Ruhe Kuren können, und 1997 hatte ich das zweifelhafte Glück eine Reha Kur in der Einrichtung zu machen. Ich hätte nie gedacht diese Ecke überhaupt noch einmal zu besuchen, denn bis zur Wende war es ja Grenzgebiet. In dem Zuge habe ich mich mit einer älteren Schwester unterhalten, die war auch schon vor der Wende da, sie meinte auch, dass waren gute Zeiten als noch aufgepasst wurde Haus oder Auto abschließen war vollkommen unnötig, sie hatten rund um die Uhr alles offen.


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#389

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 16.09.2016 12:27
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

Nicht gleich böse sein, hat nichts mit der Grenze zu tun!
Im Jahre 196... wurde ich gebeten zur Musterung zu kommen.
Habe davor mit meinen Vater ein langes Gespräch geführt, er war Genosse, Jurist und Wohnbezirkssekretär. Er meinte du bist alt genug, dann stehe zu deiner Überzeugung.
Also hin.
Zu erst das Gespräch mit 3 Genossen
,,Na, Herr L. zu welchem Truppenteil möchten Sie?
Verweigere den Dienst mit der Waffe
2 Minuten Pause
,, So, Sie verweigern den Wehrdienst für die DDR
Nein, ich verweigere nicht den Wehrdienst, nur den Dienst mit der Waffe
,,Hier haben Sie einen Zettel wo Sie ihre Gründe angeben möchten
(Den Zettel habe ich nach der Wende in meiner Akte wieder gefunden)
Danach wurde ich gemustert, lange gewartet, dann erhielt ich den Bescheid heimzugehen.
Irgendwann erhielt ich den Ausmusterungsschein.
Ist alles schon lange vorbei


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#390

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 16.09.2016 12:29
von TOMMI | 1.987 Beiträge

@thomas 48 , irgendwelche Konsequenzen bemerkt aus der Geschichte?


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#391

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 16.09.2016 12:51
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

Eigentlich nicht oder ich habe das nicht gemerkt.
Über meinem Treffen mit der Stasi und dem Berufsverbot und Beschlagnahme meiner ersten Zeitungssammlung habe ich schon mal geschrieben.
Könnte noch von meinem ersten Einsatz als Ordner vor 1974 berichten.
Hat nur nichts mit der Überschrift zu tun
tho


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#392

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 16.09.2016 21:33
von lhsecurity | 159 Beiträge

Zitat von der-der-aus-der-Reihe-tanzte im Beitrag #386
also wo ich meine Zeit abgerissen habe.... der beste Job war, entweder in Ummerstadt an der Coburger Landstrasse, bzw.in Käßlitz...
da hatten Bauern ihre Bierkeller im Schutzstreifen, also mussten wir mitgehen zum Bier holen👍😁... man muss zu Erklärung anfügen, im Unterland haben die Bauern Uralte Braurechte und durften damals Bier zum Eigenbedarf Brauen... das war richtig Gut😉... und wurde gerne genommen, da war immer eine Spende drin, du musstest nur aufpassen was du für einen Posten mit hattest, sonst war die Kunde schneller in der Kompanie wie du..😁.. ich war einmal mit im Bierkeller, so etwa acht bis zehn Meter unter der Erde, es herrschte immer eine Temperatur von ca. acht Grad... Es war Sommer und sehr Warm, der Bauer bot mir ein Gläschen an, ich konnte natürlich auch nicht nein sagen, daraufhin füllte er einen Humpen mit ca. einen halben Liter, als ich die Treppe hoch ging wartete ein solcher Hammer auf mich, dass ich richtig zu tun hatte noch halbwegs klare Bilder zu sehen😁😁😁


Da wird heute noch gebraut!!!


Thinking is the hardest work there is, which is probably the reason why so few engage in it.
Henry Ford


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#393

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 16.09.2016 21:48
von der-der-aus-der-Reihe-tanzte | 29 Beiträge

Ja ein gutes Bier, ich war 1997 zur Kur in Bad Colberg, gegenüber der Klinik war eine schöne Fachwerkscheune, eine sehr schöne Bierkneipe, wo es unter anderem auch den "Haustrunk" , also besagtes dunkles Bier gab, wird hatten sehr schöne Abende übrigens der Kneiper damals war ein ehemaliger Grenzer der da unten hängen geblieben ist


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#394

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 06.11.2016 14:56
von Fritze | 3.474 Beiträge

Herzklopfen kostenlos

Es versprach ein warmer Tag zu werden.jedenfalls war die Celsiussäule an diesem Junimorgen schon auf über 20 Grad geklettert.
Der schmächtige Uffz. Und der pausbäckige Soldat passierten gerade das Gassentor zur Insel.
Die beiden Gefreiten grinsten als sie die beiden Sicherungsposten duch das Tor hereinließen .
„Sollst nicht erst hochkommen !“ sagte der Eine zum Uffz.und hielt ihm den GMN Hörer hin.
Dieser nahm seufzend den dargebotenen Hörer .Schon hörte er die Stimme des Oberfeldes ,welcher auf der Füst Dienst tat .“Ihr rückt vor bis Ausgang der Ortschaft Stintenburg und wartet dort auf die 4 Waldarbeiter und den Förster ! „
Der Uffz. murmelte ein leises „Verstanden, melden uns dann über GMN wieder .“
Schnaufend rückte er seinen Koppel zurecht und nickte seinem Posten zu.
„Gute Verrichtung“rief ihnen einer der Gefreiten nach. Der andere lachte und ließ sein Bandmaß
ausrollen.
Beide zuckelten auf der Pflasterstraße in Richtung Insel .Für den Uffz. War die Insel ja nichts Neues, aber für den Soldaten sowas wie eine Premiere .Weiter als bis zum Bootsanleger war er bis dahin noch nicht gekommen .Sein Postenführer dagegen hatte im vergangenem Jahr etliche Schichten und auch zwei Lagen auf der Insel verbracht.
Als sie über die Brücke liefen , fuhren gerade zwei Fischer mit dem großen Boot auf den Borgsee.
Auf Höhe der Umrandungsmauer vom Schloss fragte der Soldat , mit der Hand zur Mauer deutend:
„Warste da mal drin ? „
Der Uffz. verneinte schniefend . Er hatte den Eindruck,daß ihm seine Allergie wieder zu schaffen machte. Beim Vorbeimarsch an der alten Obstplantage fragte er sich ,ob schon die ersten Kirschen
reif würden.Im letzten Jahr hatte es tagelang geregnet und so waren alle Kirschen geplatzt.
Die kleine Ortschaft war schnell passiert und so warteten sie am Beginn des Plattenweges ,der westwärts zum Wald führte.
Rechter Hand der Kugelbaum in frischem Grün , der Weizen auf dem Feld hatte bereits Ähren angesetzt.
Der Soldat erbat sich das DF vom Uffz. ,weil er links das Gehörn eines Rehbockes im Getreide
gesehen hatte.
Der Uffz. blickte in Richtung der leerstehenden Gebäude .Dort hatten sie im letzten Herbst Weintrauben an einer Hauswand geerntet. In der Holzremise hatten sie etliche Stunden bei Regen gesessen. Dort hatten er und ein weiterer Uffz. Holzlöffel geschnitzt und sich viel zu erzählen gehabt.
Dann wurde er durch den Ausruf des Soldaten aus seinen Erinnerungen gerissen.
Als erstes kam der Förster auf seiner 150er MZ, danach folgte ein Waldarbeiter auf seinem KR50.
Sie begrüßten sich und der Förster legt Helm und Handschuhe auf die Sitzbank seines Motorrades.
„Das kann noch dauern „sagte er .
Der Uffz. blickte fragend und erhielt als Antwort „die Anderen kommen mit dem Pferdegespann.“
Dem schmächtigen Uffz. wurde wieder flau in den Knien .Musste er doch mit Grausen an das letzte Mal denken,als er zu Arbeiten im Bereich Techin eingeteilt war.
Die Vierbeiner lockten mit ihren Geruch sämtliche Bremsen und Schnaken an ,welche sich im Grossraum des Sees befanden.
Nach einer guten Viertelstunde kamen die zwei braven Braunen mit dem Wagen, auf welchem zwei Männer und eine Frau saßen . Den Kutscher ,einen älteren Jungesellen kannte der Uffz.,aber die zwei Anderen hatte er noch nie gesehen.
Sie schienen ein Paar zu sein ,denn der vielnarbige magere blonde Mann, sagte mit rauchiger Stimme zu der Frau:“Sieh Weib ,unser Bewachungskommando steht schon parat .“
Der Soldat flüsterte dem Uffz. ins Ohr : „Die Zwei sind doch prädestinierte Specker ! „
„Dann kann es ja weitergehen ! „ rief der Uffz. Es sollte forsch und bestimmt klingen ,aber seine Stimme war belegt .
Die Spitze des Zuges bildeten die Posten ,danach kam das Gespann, auf welchem nun auch der Förster und der andere Waldarbeiter Platz genommen hatten .
In den ersten Waldweg nach rechts wurde schon eingebogen.Nach wenige Minuten erreichten sie
eine umzäunte Neuanpflanzung.Hier sollten die im vorletzten Jahr angepflanzten Douglasien frei gemäht werden .Überall stand das Gras und diverse Waldkräuter bereits meterhoch .An feuten Stellen standen auch vereinzelte Binsenbüschel.
Der Förster lief mit seinen ledernen Knickerbocker durch das hohe Gras und kontrollierte die Jungbäumchen.
Das Narbengesicht reichte mehrere Sensen vom Wagen, über die Einfriedung der Neuanpflanzung.
Der Arbeiter im Blaumann ,welcher mit dem KR50 gekommen war ,witzelte mit dem Soldaten.
Er hatte soeben erfahren, daß jener aus einer sächsischen Großstadt kam , und das erste Mal , Pferden so nah war.
Die Braunen rupften links und rechts des Waldweges Gras und frische Blätter . Dabei wedelten sie unentwegt mit ihren Schweifen . Aber eine Wolke von Quälgeistern schwirrte bereits über ihren Rücken.
Der Uffz. fragte den Kutscher ,“ was soll das erst in der Mittagshitze werden ? „
Der Angesprochene griente und entzündete sich einen Stumpen ,blies einige Wölkchen aus und
winkte gleichgültig ab : „gibt Schlimmeres , Söhnchen ! „
Nachdem alle ,bis auf den Förster am Mähen waren,gingen die zwei Posten zu etwa hundert Meter entfernten GMN Säule . Der Uffz. setzte eine Meldung ab und sie kehrten zu den Arbeitern zurück .
Der Förster war gerade dabei ,im benachbartem Bestand einige Kiefern anzuzeichnen ,welche wohl bei der nächsten Durchforstung fallen würden.Der Uffz. und der Soldat bummelten zum ehemaligen Kolonnenweg ,welcher schon mit Erlen und Eschen bis zu vier Metern Höhe bewachsen war .
Von dort war es keine fünfzig Meter bis zur Uferkante ,welche hier die Grenze markierte.
Gegen 12.oo Uhr ließen sich alle Anwesenden am Gespann nieder .
Die Arbeiter wischten sich den Schweiß aus Nacken und Gesichtern und packten Brotdosen und Getränkeflaschen aus .
Der Soldat strich sich über den Bauch ,welcher schon Geräusche machte .
Der Uffz. tröstete ihn : „Gemach , wir bekommen auch bald . „
Schließlich hatte vor zwanzig Minuten beschreiben müssen ,wo sie sich befanden .
Und richtig nach wenigen Minuten war eine 250er TS zu hören. Der Fahrer bremste grinsend vor den Füßen des Uffz. und der Sozius reichte dem Soldaten eine Postentasche und zwei Kochgeschirre. Das Motorrad wendete und schon waren sie wieder weg.
Die Zwei machten es sich auf einem Stubben bequem und ließen sich die Bouletten mit Mischgemüse schmecken.
Die Portionen waren reichlich und so konnte der Soldat Nachschlag haben ,weil der schmächtige Uffz. wenig zu sich nahm .Auch den Pudding ,welcher in zwei Kunststoffdosen war, durfte der Soldat allein essen .In der Ausbildungseinheit in „Dachshagen „konnte man von solch einer Verpflegung nur träumen und so gab er sich ganz den Genüssen hin.
Als der Uffz. wieder aufstand , konnte er das Narbengesicht nicht in der Runde entdecken .
Vlt. nur mal austreten ? Aber nach fünf Minuten wurde ihm warm und er fuhr sich nervös mit dem Zeigefinger zwischen Hals und Kragenbinde.
„Wo issen ihr Mann ? „ fragte er die Frau.Diese wie in Richtung eines dichten Gebüsches.
Der Kutscher lachte schallend . „Der Franke scheisst immer stundenlang .“
„Er will doch nur die Pferde entlasten, indem er alle Fliegen weglockt.“sagte der Blaumann und schlug sich vor lachen auf die Schenkel.
Eben trat das Narbengesicht aus dem Gebüsch ,wischte sich die Hände an einem Grasbüschel ab.
Als er näher kam ,fragte er : „Bin ich die Ursache der Heiterkeit ? „
Der Förster sah von seinem Schreibbrett auf . „Was gibt es ? Achso ,der Franke haut nicht ab ,der kann nicht schwimmen.“Dann vertiefte er sich wieder in seine Tabelle .
Nach der Mittagspause schwangen die Vier wieder ihre Sensen und noch vor 16.oo Uhr war die Schonung freigemäht.
Danach bewegte sich der ganze Tross wieder in Richtung Festland.Dem Uffz. fiel ein Stein vom Herzen ,als Alle wieder in Richtung Lassahn fuhren.
Auf der Füst rief der Oderfeld aus dem Fenster : „Na ,habt ihr Alle wieder mitgebracht ? „
Dabei wieherte er wie ein Pferd.
Der Gefreite und der Soldat welche nun am Gassentor standen drehten sich abrupt ab.
Auf eine fragenden Blick des Uffzes ,erklärte der Gefreite . „Lasst euch nicht vom Oberfeld ärgern! Der hat jetzt bald neun Jahre rum und hat zum Fähnrich aufgekohlt .“Und ganz leise; „Dieses blöde heisse Gerät ! „
Auf der Kompanie zur Sicherstellung erfuhren sie dann im Speiseraum ,daß besagter Oberfeld
wegen etlicher verursachter Schäden schon mehrmals in Regress genommen wurde .
Das hatte ihm auch die Beförderung zum Stabsfeld vermasselt.Aber nun würde er ja bald Fähnrich sein.
Der schmächtige Uffz. war noch ganz in Gedanken als er die Postentabelle beim Diensthabenden abgab.
So hätte er beinahe einen der Politoffiziere übersehen ,der forschen Schrittes die Treppe herab kam .
Er grüsste verlegen und machte sich auf in Richtung Dienstzimmer des Zuges.
Beim Zugführer erklärte er ,daß er froh sei ,unbeschadet zurück zu sein.
Der Zugführer blickte von seiner Dienstplanung auf und inhalierte an seiner Zigarette, sah kurz aus dem Fenster und sagte jovial : „Keine Bange ,das wird schon !" Und nach einer Pause :" Aber besser zu viel aufpassen ,als zu wenig ! „
Mit einem Kopfnicken bedeutete er dem Uffz. ,daß dieser wegtreten dürfe.
Auf der Etage wurde er lautstark empfangen.Also hatte der Soldat bereits von seinen Schrecksekunden berichtet .
Na ,warte ,dachte er . Beim nächsten mal ,wenn er Zugdienst hätte ,wollte er dem Soldaten
den Flur als Revier verpassen.
Später auf seiner Stube verwarf er diesen Gedanken und nahm sich vor dickhäutiger zu werden.


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#395

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 06.11.2016 15:44
von GKUS64 | 1.609 Beiträge

Hallo @Fritze ,

eine lange Geschichte, habe sie gerade bewältigt und immer auf einen spektakulären Höhepunkt gewartet, leider Fehlanzeige. Eins hast du gut gemacht: Einen unbedeutenden Sachverhalt mit vielen Worten am Laufen und unter Spannung gehalten, kann nicht jeder!

Einen schönen Sonntag vom

GKUS64


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#396

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 06.11.2016 15:46
von berlin3321 | 2.516 Beiträge

Schöne Geschichte, Fritze. Erinnert an den Waffenkein. Danke.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
der Anderdenkende hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#397

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 06.11.2016 17:47
von der alte Grenzgänger | 998 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #395
... immer auf einen spektakulären Höhepunkt gewartet, leider Fehlanzeige. Eins hast du gut gemacht: Einen unbedeutenden Sachverhalt mit vielen Worten am Laufen und unter Spannung gehalten, kann nicht jeder!
..
GKUS64


Finde ich unpassend .. .. oder gehts jetzt hier um den Literaturnobelpreis ?

Siggi


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#398

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 06.11.2016 18:29
von TOMMI | 1.987 Beiträge

Gut geschrieben, @Fritze, an Dir ist ein Schriftsteller verloren gegangen.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#399

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 06.11.2016 19:27
von Fritze | 3.474 Beiträge

und immer auf einen spektakulären Höhepunkt gewartet

Bissl tiefstapeln ist wohl bekömmlicher als die "Auskenner" auf den Plan zu rufen ! Meistens war der Grenzdienst normal ,will nicht sagen langweilig !

Es gab natürlich spektakuläre Situationen. Aber ich werde mich hüten ,diese hier zum Besten zu geben !

Ich will hier auch keine Heldensagen anbieten ,sondern meine Geschichten haben alle einen realen Hintergrund und sind nur leicht literarisch

abgewandelt .Aber es ist alles passiert und nix erfunden.

Einen Literaturpreis strebe ich auch nicht an ,sondern nur kleine Auflockerungen für das Forum .

Angemacht wird sich in anderen Threads ja reichlich !

MfG Fritze


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#400

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 06.11.2016 20:04
von TOMMI | 1.987 Beiträge

Meine kleine Story hat nichts mit der Grenze zu tun, aber ich erzähle mal, wie ich als 10.-Klässler in ein politisches Fettnäpfchen trat.

Es war im November 1981, ich ging gerade in die 10.Klasse. Der Schulunterricht ging damals noch von Montag bis Samstag, auch wenn letzterer nur 5 Unterrichtsstunden hatte. Und gerade zu diesem Thema sprang mir der Schalk in den Nacken. Ich nahm zu Hause zwei linienlose A4-Blätter, klebte sie so zusammen, dass sie ein A3-Blatt ergaben. Samstag morgen aufstehen und in die Schule gehen, das gefiel uns so gar nicht mehr.
Aber da wir keine Egoisten waren schrieb ich folgende uneigennützige Forderung in Größbuchstaben auf das Blatt:

WIR FORDERN DAS ARBEITSFREIE WOCHENENDE FÜR UNSERE LEHRER.


Darunter die Unterschrift: Die Schülergewerkschaft

Am dann folgenden Samstag nahm ich den Zettel in die Schule mit und begann Unterschriften einzusammeln. Ein bis zwei Leute gingen immer zur Unterstützung mit. Bald zeichnete sich ein großer Erfolg ab. Zwei 10. und zwei 9.Klassen unterschrieben fast geschlossen. Es standen schon etwa 100 Unterschriften darauf. Zwischendurch bekam auch ein Lehrer davon mit. Es war unser Biologielehrer. Er sah sich den Zettel an und sagte: "Leute, das könnte Ärger geben. Baut ein paar Rechtschreibefehler ein und setzt Gänsefüßchen, dann sieht man, dass es ein Spaß ist." So machten wir es, wir setzten Gänsefüßchen und mchten aus dem Wort "Fordern" das Wort "Fördern". Pikanterweise erfuhr ich später, dass besagter Lehrer ein IM war. In den Pausen setzten wir die Sammlung fort. Auch der Hausmeister unterschrieb und meinte: "Das Ding müsst Ihr zu Honecker schicken."
Irgendwann lief uns der stellvertretende Direktor über den Weg, der auch unser Stabü-Lehrer war. Erst lachten wir noch. Doch er sagte kein Wort. Er las den Zettel, nahm ihn an sich und ging ebenso wortlos. Das lies Unheil erahnen, denn wortlos, so kannten wir ihn nicht.
Schließlich war die 3.Stunde und man begann, die Schlinge auszulegen. Aus dem Lautsprecher, so wie sie in jedem Klassenzimmer hingen kam die Aufforderung, dass sich alle Beruf mit Abi-Bewerber beim Direktor melden sollen. Als diese zurück waren, "durften" so nach und nach alle anderen, immer in Gruppen zu zwei Leuten zum Direktor. Die Schlinge zog sich zu. Als eines dieser Pärchen zurückkam, war sie zugezogen. Es erging die Aufforderung an mich und an jemand anders (jetzt weiß ich, der andere war nur noch Alibi), ebenfalls zum Direktor zu kommen.
Dort ging das Verhör von beiden Seiten los. Nach wenigen Worten war mir klar, dass die schon alles wussten, so gab ich mein "Vergehen" zu.
Mein Mitschüler durfte gehen und so hatte man mich alleine in der Mangel. Die beiden spielten fast so etwas, wie "guter Bulle / böser Bulle".
Der Direktor leise, aber giftig und zischend, wie eine Schlange. Sein Stellvertreter und somit unser Lehrer in Staatsbürgerkunde trat polternd und brüllend auf. Erst fragte man mich, wo ich denn eine Druckgenehmigung für dieses Schriftstück habe. Hatte ich natürlich nicht. Dann stieß man sich an dem Wort "Schülergewerkschaft". Ich hatte nämlich nicht bedacht, dass das Wort "Gewerkschaft" dieser Tage ein Reizwort war. Stichwort:
Polen-Solidarnosc. Man belehrte mich nur, dass alle Gewerkschaften in der DDR zum FDGB zusammen gefasst waren, eine Schülergewerkschaft gebe es darin nicht. Zwischendurch beteuerte ich, dass das ganze ein Spaß gewesen sei, was aber ignoriert wurde.
Schließlich mutierte das Verhör zu einer Abfrage meines Wissens in Staatsbürgerkunde. Zunächst musste ich alles, was ich von der Verfassung der DDR weiß, herbeten. Ich konnte alle richtig beantworten. Schließlich kam ich zum Artikel mit der Meinungsfreiheit.
Da schrie es mir entgegen: "Aha! Das! Ist! Also! Deine! Meinung! Weißt Du, was Dein Problem ist? Deine Intelligenz! Wärst Du blöd, da könnte man sagen, Du kannst nichts für, aber es ist Deine Intelligenz!"
So nach und nach zog es mich weiter nch unten. Ich glaubte bald selbst, der letzte Dreck zu sein. Dann ging der "mündliche Leistungstest" weiter.
Ich musste nun alle bewaffneten Organe der DDR aufsagen. Da ich sie kannte, nickte man fast jovial, verbesserte diese wohlwollend.
So sagte ich: "Die NVA."
Antwort: "Richtig, die nationale Volksarmee."
"Die Polizei."
"Die Volkspolizei."
"Die Kampfgruppen."
"....der Arbeiterklasse."
Dann war mein Wissen erschöpft. Dann kam die alles entscheidende Frage: "Und wie heißt die Dienststelle hier bei uns, die sich mit Leuten, wie mit Dir befasst?"
Da ich fast schon selbst überzeugt war, das letzte zu sein, stotterte ich hervor:"...eine Abteilung für Jugendkriminalität....?"
Lautstark bekam ich es zu hören: "DAS IST DIE KREISDIENSTSTELLE DES MINISTERIUMS FÜR STAATSSICHERHEIT!"
Das saß, das war ein Schlag ins Gesicht und in die Magengrube zugleich.
Dann haute man mir noch so manche Phrasen um die Ohren. "Du machst konterrevolutionäre Propaganda......Weißt Du, was in Polen los ist? Das sind solche, wie Du!...."
Ich war zu dem Zeitpunkt nicht mehr so sicher, an diesem Tag als freier Mensch die Schule zu verlassen.
Als ich entsprechend gargekocht war, beschloss man, meinen Vater von der Arbeit zu holen, es "gebe schwerwiegende Gründe", wie man am Telefon sagte. Ja, pikanterweise arbeitete er an jenem Tag samstags.
Als er angekommen war, zeigte man ihm den Zettel mit den Worten: "Das hat Ihr Sohn gemacht!"
Seine Reaktion: "Ich kann das nicht lesen, ich hab meine Brille nicht mit."
Dann wurde ich hinausgeschickt. Ich stand vor der Tür und grübelte, was nun werden würde. Später erfuhr ich noch, dass da drinnen kein schlechtes Wort über mich fiel. Man war sogar voll des Lobes. Aus mir könne so manches werden, aber so etwas könne mir Steine in den Weg legen. Man zeigte sich allerdings etwas verärgert, dass ich es mit der FDJ-Arbeit schleifen liese. Da würden jetzt welchen den Mund aufreißen, die dümmer seinen, als ich. Etc, etc.
Als ich wieder herein durfte, war die Stimmung um 180° gedreht, als sie noch vor einer halben Stunde gewesen war. Man war offenbar bemüht, die Situation irgendwie aufzulösen. Es soll mir eine Lehre gewesen sein usw, man wolle mit allen reden, dass die Sache nicht aus der Schule herausgelangte, usw. Fast pünktlich zum Unterrichtsschluss ngelangte ich in meinen Klassenraum, in der gerade meine Klasse eine zweistündige Mathearbeit geschrieben hatte.Hatte für mich aber keinen Nutzeffekt, vor Mathe musste ich damals keine Angst haben.
Gab es irgendwelches nachspiel für für mich? So gut wie nichts gemerkt.
In der Woche nach diesem Vorfall schielte ich mal ins Klassenbuch. Da stand in Stabü eine "5", allerdings mit Bleistift geschrieben, Irgendwann war diese auf wundersame Weise verschwunden. Später schaffte ich in diesem Fach sogar eine 1 in der mündlichen Prüfung. Etwas später zog mich mein Stabü-Lehrer zur Seite, legte fast väterlich die Hand auf meine Schulter und sagte fast entschuldigend: "Weißt Du, wie das gemeint war? Ich hoffe, Du hast Deine Schlussfolgerungen gezogen."
Ein etwas fast erheiterndes Nachspiel gab es bei der nächsten GOL-Sitzung. (GOL-Grundorganisationsleitung der FDJ).
Sie wurde von der nahezu 200%igen Pionierleiterin geleitet. Es kam zu einem Disput zwischen ihr und dem Vertreter unserer Klasse.
Sie: "Es ist ein Zettel herumgegangen von einem Schüler der 10.Klasse, auf dem stand: 'Wir fordern das arbeitsfreie Wochenende für unsere Lehrer.' "
Er: "Da stand aber fördern drauf!"
Sie: "Nein, da irrst Du dich, es stand da fordern."
So ging es einige male hin und her.
Schließlich platzte ihm der Kragen: "Na hören sie mal, ich muss doch wissen, was da stand, schließlich habe ich doch unterschrieben.!"
Bei ihr klappte nur die Kinnlade herunter und sie sagte ne Weile gar nichts.
Rückblickend muss ich sagen, alle hielte zu mir, nur einer, von dem ich später erfuhr, dass er mich denunziert hatte. Es war so jemand, der immer eine Schleimspur hinter sich herzog. Er gehörte zu den wenigen, die nicht unterschrieben hatten.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


Fritze, Lutze, bürger der ddr, GKUS64, ek40, lhsecurity und der Anderdenkende haben sich für diesen Beitrag bedankt
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