#281

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 24.11.2015 00:04
von Hanum83 | 4.778 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #280
Zitat von Hanum83 im Beitrag #279


Mir wärs ehrlich lieber du verziehst dich auch so


... grenzermärchen sind dir demnach genehmer?

gruß vs



#279


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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zuletzt bearbeitet 24.11.2015 00:09 | nach oben springen

#282

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 24.11.2015 19:19
von Rainer-Maria Rohloff | 1.372 Beiträge

Der Rainer verspricht. Diese in den 80ziger Jahren real erlebte Geschichte(in zwei...waren es drei Teile) hat zumindest einen Bezugspunkt zur alten Grenze. Also passt sie hier rein.

Die Hitze einer Ostseenacht oder wie ich wohl Heinrich Schliemann war, nur eben nicht gerade Troja entdeckte. Von Rainer-Maria Rohloff

Das kleine Städtchen Neubukow nahe der ostdeutschen Ostseeküste war im Sommer 1985 unser Urlaubsziel, den Tipp und die Adresse gleich dazu bekam ich von einem Feierabendkunden, einem Fleischermeister in Leipzig. Das ältere Ehepaar vor Ort war sehr freundlich und quartierte uns in einem Sommerhäuschen im Grundstück ähnlich der Größe meiner damaligen eigenen Datsche ein.

Ihr schöner Garten mit Kaninchenverschlag hinter dem kleinen Haus in der alten Gasse nahe dem Marktplatz ging in einem schmalen Rechteck weit hinten raus und der anschließende Nachbar begrenzte alles mit einem Erdbeerfeld wo schon die Früchte fast überreif waren. Nur sehen tat man vom Nachbarn niemand, zumindest die ersten paar Tage unseres Urlaubes nicht.

Wie Kinder nun mal sind fragte unsere Tochter ob wir nicht paar Erdbeeren über den Zaun holen könnten aber das gestaltete sich als nicht durchführbar. Denn deren Zaun war zwar sehr niedrig aber man war doch anständig erzogen, was auf der einen Seite für das Volkseigentum galt war hier absolut Tabu…Erdbeertabu wollte man nicht Riesenärger mit den Vermietern und gar noch dem ABV samt Nachbarn riskieren.

Jeden Tag ging es mit unserem „Russenpanzer“ einem Saporoshez sas- 968 gute siebzehn Kilometer zum nächstgelegenen FKK-Strand (die schönen Fotos findet der geneigte Leser hier so glaube in“ FKK in der DDR" unter Soziale Systeme ) der nahe am Salzhaff unterhalb der Halbinsel Wustrow gewesen sein musste. Mit Gastronomie war dort an dem wilden Küstenstreifen nix los, so versorgten wir uns für den Tag mit einer ganzen Menge Trockenkost sowie Getränken und gingen immer nur des Abends Zuhause angekommen warm essen.

Der kleine Ort hatte zwei Kneipen oder besser Restaurants direkt am Markt, gegenüberliegend wovon eine wohl der HO gehörte und die andere einem sehr umsichtigen jungen Mann der die Hütte richtig schön ausgebaut hatte. Mächtige Balken von einem guten Tischler sehr edel hergerichtet durchzogen den gemütlichen Gastraum und hinten heraus schloss sich ein großer Saal an der wohl für FDGB-Urlauber reserviert war, die ähnlich so wie wir „Privaturlauber“ im Ort bei Leutchen Quartier genommen hatten. Deren separater Eingang aber war von der Gasse her in der wir wohnten, nicht vorne vom Gastraum aus.

Man musste etwas warten, man wurde jeden Abend von ihm persönlich platziert aber das nahm man gerne in Kauf denn das Essenangebot war fürstlich, war einfach gut für DDR-Verhältnisse und das Bier schmeckte auch, was wollte man mehr. Der Kerl etwas älter wie ich selber mit meinen damals 32 Jahren gefiel mir, lag auf meiner ganz persönlichen lebenseigenen Wellenlänge sollte heißen, was nicht passte wurde für sich selber passend gemacht und der Staat DDR da nicht unbedingt noch dazu befragt.

Es muss wohl der vierte Urlaubstag gewesen sein, da kramte früh einer tief gebückt drüben im Nachbarn seinem Erdbeerfeld. Der Knabe wendete mir den Rücken zu und ich warf einen freundlichen Guten Morgen herüber. Der Pflücker stand auf, drehte sich herum und vor mir stand …ich bekam doch den Mund nicht wieder zu Unteroffizier Habermann(Name geändert), also wenn ich mich heute noch recht erinnere Waffenunteroffizier auf dem Stab N. nahe der Elbgrenze bei Boizenburg. Die Welt war doch ein Dorf oder war sie Troja, ich im Geburtsort von Heinrich Schliemann wohl deren Entdecker.

„Mensch Habermann du alte Pflaume was machst du denn hier, ich fasse es nicht? Wie lange issen das jetzt her seit unserer Armeezeit?“
Ein trockenes „ich wohne hier“ kam vom Habermann und ich gebe ehrlich zu, der Kerl war früher schon nicht besonders gesprächig, der dachte doch wirklich und echt noch an uns damaligen Gefreiten seinen ganzen angelernten Mist ausprobieren zu können, was man ihm auf der „Schleiferburg“ oder besser Unteroffiziersschule Perleberg gut beigebracht hatte.

Aber ohne Frage, Habermann war der geborene ostdeutsche Unteroffizier, Befehl war für ihn Befehl und Regeln für ihn Regeln, die mussten umgesetzt werden, da kannte er keine Freunde, auch komischerweise keine Freundin bei der Fahne und Freunde hatte er auch keine (damals zumindest nicht) und seine wohl angeborene Distanz oder besser Scheu sollte sich gleich zeigen, woher diese wohl stammen konnte?

Wir quatschen vielleicht fünf Minuten da dröhnte von hinten die Stimme eines alten grimmig aussehenden Mannes im Befehlston, mit wem er da rede und er solle sich sofort zu seinem wohl alten Herrn scheren weil es noch genug im Haus zu erledigen gäbe….und Habermann trabte ohne Gruß mit Schüssel und Erdbeeren im Laufschritt ab, eben typisch Unteroffizier.

In der Hoffnung auf Erdbeeren und ihn mal wieder zu sehen schaute ich immer morgens oder abends rüber zum Nachbarn nur Habermann sah ich in unserem Urlaub nicht wieder.

Ende vom Ersten Teil

Rainer-Maria und einen guten Abend allen ins Forum



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#283

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 24.11.2015 20:05
von Rainer-Maria Rohloff | 1.372 Beiträge

Ihr macht mich echt glücklich also ne, fast 40 Zugriffe(Leser) innerhalb einer Stunde. Ich sattle wohl doch noch um, und zwar vom Hobbyschreiber auf Profischriftsteller. Aber ne, war mehr Humor...., zumal, ich bin so was von bescheiden. Aber auch großzügig, deswegen heute Abend schon der zweite Teil. Und weiterhin noch viel Spass beim lesen.

Die Hitze einer Ostseenacht oder wie ich Heinrich Schliemann war, nur eben nicht gerade Troja entdeckte von Rainer-Maria Rohloff.

Es muss Anfang unserer zweiten Urlaubswoche gewesen sein als meine Frau mich in der Nacht wachrüttelte.
„Hörst du das, dieses knallen?“ Verschlafen rappelte ich mich hoch. „Was meinst du denn und wie spät ist es überhaupt?“ Ich schaute meine Frau an, verstand erstmal überhaupt nichts
Sie stand in ihrer wunderschönen Nacktheit wortlos auf und zog den Vorhang beiseite. Da war Feuerschein, hoch wie von einem überdimensionales Lagerfeuer und das machte mir für den Moment irgendwie Angst oder Unbehagen oder war es Beides, das ganze musste am Markt, ca. 70 geschätzte Meter weit von uns weg sein.

Es knackte und knallte, als wenn Einer ein Feuerwerk entzündet hätte nur der Grund der relativ lauten Geräusche neben dem Feuerschein war uns momentan vollkommen unklar.
Wie viel Uhr es zu dem Zeitpunkt war kann ich heute einfach nicht mehr sagen und unsere Tochter von damals gut neun Jahren schlief wohl den Schlaf der Gerechten, wie Kinder eben so sind wenn sie einmal im tiefsten Schlummer liege und vielleicht noch etwas Schönes dazu träumen. Wir ließen sie einfach schlafen.

Im Hausflur vorne stieß ich auf den alten Mann der mir in seiner enormen Mecklenburger Arschruhe klarzumachen versuchte das wohl die Gasstätte am Markt brennen würde und das Feuer schon im Begriff war hier in die kleine schmale Gasse überzugreifen, also es möglich wäre, das Haus für Haus durch die mit Heu vollgestopften Dachböden entflammen könnte und es nur eine Frage der Zeit wäre, bis es auch hier …“aber wir sind doch auf der anderen Straßenseite“ versuchte ich einzuwerfen was er gar nicht so richtig verstand weil mein mieses sächsisch wohl für die Fischköppe einfach zu schlecht zu verstehen ist.

Denn deren unser Vermieter Bungalow stand so weit hinten im Grundstück das wir eigentlich nicht gleich in Hektik verfallen brauchten, erst wollte ich nachschauen was da vorne überhaupt brannte und so zog ich wohl los. Nur was ich in der Nacht noch gesehen habe, dafür fehlt mir heute echt der Farbfilm.

Dafür war der andere Morgen umso aufregender für unsere kleine Tochter denn erstmal hatte es irgendwie Unmengen von Puderzucker geregnet der auch gleich mit Kindereimer und Schaufel wie am Strand der Sand eingesackt wurde. Man konnte auch auf DDR-Deutsch Wellasbest dazu sagen denn überall lagen zerplatzte Teile von Platten und Staubpartikel herum. Genau das war wohl das mitternächtliche Geräusch gewesen, denn die Hitze der Feuersbrunst hatte alles aufgeplatzt und weggeschleudert, was da einmal gut gedeckt das Dach vom Anbau von diesem FDGB-Speisesaal ergeben hatte.

Nur wen interessierte zu tiefsten DDR-Zeiten schon der Werkstoff besser Naturstoff Asbest denn dieses weiße Zeug war eine gute oder besser vorzügliche Isolierung und Spitzen- Wärmedämmung, wurde in sehr vielen Artikeln von der Wellasbestplatte zur Dachdeckung bis zum Spritzasbest an Kraftwerksturbinen, in Nachtspeicheröfen für das Inland oder den Glücklichbeziehungsreichen und für den Export zu Bruder und Schwester Westdeutsch bis hin zum simplen Schutzhandschuh für die Lokführer verarbeitet, also irgendwann würde der nächste Regen kommen und das alles in den Gully spülen, so könnten wohl meine damaligen Gedanken gewesen sein?

Aber die Gerüchteküche brodelte denn so langsam formte sich ein kleines Bild, was da in der vergangenen Nacht überhaupt passiert war? Leute standen herum, unterhielten sich und

Vorne am Markt röhrten noch die Hochleistungspumpen der Wismarer Berufsfeuerwehren, die waren so laut das man es bis zu unserem geliebten FKK-Strand hören musste und kilometerlang lagen Schläuche kreuz und quer herum, man sprach von einem enormen Aufwand der nötig gewesen war um überhaupt die Löschwasserversorgung über viele hunderte Meter herzustellen. Einer der Feuerwehrleute stand auf dem Leiterfahrzeug einem W50 und spritzte wie verloren durch ein Giebelfenster in eine Gasstätte die nur noch ein Schatten ihrer selbst war während andere junge Leute wohl von den freiwilligen Wehren Unmengen von nassem Heu aus Dachböden in der kleinen Gasse schafften um es draußen wieder zu Haufen zu schichten.

Die wunderschönen großen Balken im Gastraum fielen mir ein und man munkelte, das der Besitzer wohl noch Abends spät in seiner Kneipe zugebracht hätte um wohl irgendwie den Schreibkram zu erledigen, man munkelte aber auch gleich von Brandstiftung nur ob nun der Wirt oder ein Anderer, man wurde einfach nicht schlau aus dem ganzen Neubukowkleinstadtdorftratsch.

Platziert sowie gutes Essen und Trinken war ab sofort gestern, ab kommenden Abend war simple HO-Gaststätte angesagt und das hieß genau die Kneipe gegenüber über den Marktplatz vom großen Klaus denn darin welch Zufall wirtschaftete der kleine Klaus, der leibliche Bruder vom „Brandstifter“ wie der Volksmund immer noch munkelte.

Ende vom zweiten Teil

Rainer-Maria



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#284

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 24.11.2015 20:11
von Gelöschtes Mitglied
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RMR, mach das mal, mit dem Profi.
Micha


Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#285

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 24.11.2015 20:20
von der alte Grenzgänger | 1.003 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #284
RMR, mach das mal, mit dem Profi.
Micha

.. ich wäre ja auch dafür- aber Du musst berücksichtigen, dass hier der VS gerne "den Reich- Ranicki macht" ... das wird also nicht einfach ..

Siggi


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#286

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 24.11.2015 20:45
von Fritze | 3.474 Beiträge

Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #285
Zitat von G.Michael im Beitrag #284
RMR, mach das mal, mit dem Profi.
Micha

.. ich wäre ja auch dafür- aber Du musst berücksichtigen, dass hier der VS gerne "den Reich- Ranicki macht" ... das wird also nicht einfach ..

Siggi


Ich denke bei ihm eher an den Karl - Eduard ! Das Krankheitsbild iss wohl dasselbe !

Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#287

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 24.11.2015 22:00
von der alte Grenzgänger | 1.003 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #286
.... iss wohl dasselbe !..

Fritze


Mensch, Fritze, Du lernstes wo ooch nie ...
Vierzehntes Gebot:
"Du sollst nicht Slang gebrauchen wider die hehre Meinung der VS- Stelle"
(oder so ähnlich..)

Siggi
(der jetzt aber auf neue Zeilen des RMR wartet..)


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#288

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 24.11.2015 22:54
von Gelöschtes Mitglied
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VS.- Stelle ist gut
82-83 ? brannte in Glöwen das Haus 1 ab (Stabsgebäude), die Evakuierung der VS.-Stelle war das Allerwichtigste. Die Unterlagen wurden vom Haus 1
in den ehemaligen Speisesaal transportiert. Alles was V2000 war stand auf der Matte. Der VS-Stellenleiter wurde aus dem Urlaub zurückgeholt.
Alarm für den Nachrichtenzug der Stabskompanie, durch den Brand wurden Leitungen zerstört. Ein OvD ohne Klingelfon, geht nicht.
Also wurde Feldkabel vom Haus 8 zur OvD- Bude gelegt. darüber könnte man noch weiter berichten, das wären dann aber "Grenzermärchen"
Ein Tanklöschfahrzeug der FFW Glöwen Totalschaden, die haben versucht das KDP 1 zu passieren, war aber nur eine PKW-Zufahrt, Hydranten
gab es nicht, die Regenwasserzisterne total versandet. Löschwasser wurde dann aus einem Löschwasserteich zwischen Kaufhalle Glöwen und
Sägewerk Glöwen geholt. Problem hierbei, die F 107, heute B 107 mußte gesperrt werden.
Micha

Angefügte Bilder:
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#289

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 24.11.2015 23:52
von vs1400 | 2.393 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #281
Zitat von vs1400 im Beitrag #280
Zitat von Hanum83 im Beitrag #279


Mir wärs ehrlich lieber du verziehst dich auch so


... grenzermärchen sind dir demnach genehmer?

gruß vs



#279


nun gut, Hanum,
dann solltest halt das thema ändern, denn es ist nicht das,
was von dir nun forciert wird.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#290

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 25.11.2015 06:31
von Hanum83 | 4.778 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #289
Zitat von Hanum83 im Beitrag #281
Zitat von vs1400 im Beitrag #280
Zitat von Hanum83 im Beitrag #279


Mir wärs ehrlich lieber du verziehst dich auch so


... grenzermärchen sind dir demnach genehmer?

gruß vs



#279


nun gut, Hanum,
dann solltest halt das thema ändern, denn es ist nicht das,
was von dir nun forciert wird.

gruß vs



Ich ändere hier gar nichts, wer mag kann irgendeine Geschichte erzählen und andere können das lesen, wenn sie möchten.
Du darfst dich dann an irgendwelchen Details hochziehen, ist doch so ok und alle haben ihren Spaß was ja Sinn und Zweck der Sache ist.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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zuletzt bearbeitet 25.11.2015 06:33 | nach oben springen

#291

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 25.11.2015 08:43
von Rainer-Maria Rohloff | 1.372 Beiträge

Geht weiter Männer und Frauen, denn aller guten Dinge sind Drei.Und vielen Dank nochmal für das rege Interesse.

Die Hitze einer Ostseenacht oder wie ich Heinrich Schliemann war nur nicht gerade Troja entdeckte von Rainer-Maria Rohloff der Dritte und somit letzte Teil.

Wir sind damals noch eine gute Woche in dem kleinen Städtchen an der Ostsee geblieben, pendelten immer zwischen FKK-Strand an der See und Neubukow morgens hin und Abends her, gingen Abends wie immer essen nur diesmal etwas „Konsumbescheidener“ am Markt gegenüber wo man sogar auf die Platzierung verzichtete, zwischendrin kam wohl noch ein großer Regen und spülte das Asbest in den Gully und alles war wieder in schönster Ordnung.

Wirklich alles?

Nein, alles nicht denn so richtig konnte man als Normalbürger und in unserem Falle damaliger Urlaubsgast nicht nachvollziehen, warum denn nun dieses schöne Gasthaus um Mitternacht herum ein Raub der Flammen wurde? War es doch Brandstiftung, ging da etwa Einer so mein sehr rühriger Wirtsfreund noch im Anschluss dafür in den Strafvollzug oder war es ein simpler technischer Fehler der da zur Entstehung führte und bis heute bin ich da ehrlich gesagt noch richtig im Unklaren darüber? "Oder war gar der kleine Konsumklaus gegenüber Derjenige, der seinem großen Bruder...das Essen verdarb"sowas solls ja heute noch geben?

Entdeckt habe ich statt dem schönen Troja denn das hatte der Heinrich Schliemann ja schon lange vor mir gefunden meinen ehemaligen Waffenunteroffizier Habermann die junge(damalige) Pflaume und herausgefunden habe ich heute dank unserem modernen Internet nachfolgendes unten angefügtes aber damit sind meine vorstehenden Fragen leider noch nicht beantwortet. Die Quelle steht zuvor und sollte ein User hier im Forum nähere Informationen zu meinen Fragen haben, so wäre ich ihm dankbar, wenn er sie hier textet. Ich hoffe die kleine „Tatsachengeschichte“ hat euch gefallen und irgendwann folgt wohl die Nächste.


Neubukow in alten Ansichten Band 1
Autor : Dipl. Ing. Herman Ketteler in Zusammenarbeit mit Heidemarie Blohm und Burkhard Albrecht
49. In den Nachtstunden vom Sonntag zum Montag, dem 14. Juli 1985 kam es im Hotel 'Am Markt' früher Schönrocks Hotel - zu einem Brand mit erheblichern Sachschaden, Heute findet der Besucher dort eine Baulücke in der Marktbebauung. Das Hotel war in früheren Zeiten 'I. Adresse' der Gutsherren. Hinter dem Rundbogenfenster lag die Gaststätte, im Obergeschoß befanden sich die Gasträume , der Saal auf dern rückwärtigen Teil des Grundstücks war ab 1936 Kino. Genau wie sein Gegenüber 'Stadt Hamburg' unterhielt auch Schönröck eine Tankstelle. Unrnittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die KPD das Haus in Beschlag. Die Gasträume dienten fortan als Büros; in den Fremdenzimmern wohnten sowjetische Besatzer. Kurz darauf wurde es als Begegnungsstätte der Bevölkerung zum sogenannten Volkshaus.


Rainer-Maria und einen guten Tag allen ins Forum



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#292

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 25.11.2015 10:54
von Gelöschtes Mitglied
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RMR, Du beschreibst es so eindrucksvoll, von wegen Gaststube unten, Gästezimmer im OG und Saal im rückwärtigem Gebäudeteil.
Und dann steht da noch etwas von einer "Quelle". Die "Quelle" steht in Glöwen.
Bist Du Dir sicher mit dem Urlaubsort?
Micha

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 25.11.2015 10:59 | nach oben springen

#293

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 25.11.2015 14:29
von andyman | 1.880 Beiträge

Glöwen kann der RMR nicht gemeint haben,er sprach ja von (17 km) bis zur Ostsee im #282 und von Glöwen sind es gut 150km bis Wismar und ne" Quelle " gab es fast in jeder Stadt oder?
Gruß aus Südschweden
andyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#294

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 25.11.2015 14:32
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von andyman im Beitrag #293
Glöwen kann der RMR nicht gemeint haben,er sprach ja von (17 km) bis zur Ostsee im #282 und von Glöwen sind es gut 150km bis Wismar und ne" Quelle " gab es fast in jeder Stadt oder?
Gruß aus Südschweden
andyman


Ach, was, diese beiden Bildchen waren grad zur Hand.
Micha


zuletzt bearbeitet 25.11.2015 14:33 | nach oben springen

#295

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 25.11.2015 14:41
von andyman | 1.880 Beiträge

Dacht ich `s mir doch,du Spaßvogel.
lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#296

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 25.11.2015 18:21
von Rainer-Maria Rohloff | 1.372 Beiträge

War schon Neubuckow, das ist sicher so wie das Amen in der Kirche. Aber trotzdem interessiert mich heute immer noch, wer denn nun damals für den Brand "eingefahren" ist? Denn die DDR (Zeitung, Sonstiges) war nicht unbedingt sehr offenherzig wenn es um spezielle Ermittlungen zu ....eben hier den Ursachen ging. Dafür kam dann Volksmund zum Einsatz nur Der konnte auch nur vermuten und ganz tolle Varianten liefern, wer denn nun ....und wie denn nun....alles passiert sein könnte?

Wenn da Einer ne gute Quelle kennt immer her damit, ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Rainer-Maria



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#297

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 25.11.2015 18:26
von exgakl | 7.237 Beiträge

Na zumindest hast du die Geschichte ja hier schon 2013 eingestellt unser schöner Ostseestrand (7)


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#298

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 25.11.2015 18:47
von Rainer-Maria Rohloff | 1.372 Beiträge

Wahnsinn exgakl und Danke für den deinen Hinweis, also ich merke schon trotz all der Erzählerlaune, ich verliere langsam aber sicher die Übersicht. Das muss das Alter sein....bin ich mir sicher. Und gut, das mir im eigenen Haus noch nicht irgendwas handwerkliches entstandenes dreimal dasteht(mittlerweile) sonst würde wohl meine Frau leicht verwundert fragen, ob ich noch ganz dicht im Kopp bin?

Rainer-Maria...ach was solls, man wird ja nicht jünger.



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#299

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 25.11.2015 18:47
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #296
War schon Neubuckow, das ist sicher so wie das Amen in der Kirche. Aber trotzdem interessiert mich heute immer noch, wer denn nun damals für den Brand "eingefahren" ist? Denn die DDR (Zeitung, Sonstiges) war nicht unbedingt sehr offenherzig wenn es um spezielle Ermittlungen zu ....eben hier den Ursachen ging. Dafür kam dann Volksmund zum Einsatz nur Der konnte auch nur vermuten und ganz tolle Varianten liefern, wer denn nun ....und wie denn nun....alles passiert sein könnte?

Wenn da Einer ne gute Quelle kennt immer her damit, ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Rainer-Maria


Hast Du Dich ernsthaft bemüht? Ich wage dies zu bezweifeln.
Micha
PM folgt


Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#300

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 25.11.2015 20:36
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von exgakl im Beitrag #297
Na zumindest hast du die Geschichte ja hier schon 2013 eingestellt unser schöner Ostseestrand (7)



Das war ein anderer,@Lebensläufer,oder doch @Rainer-Maria Rohloff?
vielleicht kommt noch ein dritter Name dazu
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.11.2015 20:37 | nach oben springen


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