#21

RE: spurensuche rund um rhoden ,osterode und hessendamm

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 13.07.2009 19:36
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Hallo Karl ,schade das der Zustand nach deiner Schilderung so schlecht ist,das Fotos sich nicht lohnen-Sauerei.



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#22

RE: spurensuche rund um rhoden ,osterode und hessendamm

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 14.07.2009 00:05
von karl143 (gelöscht)
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Damit sich jeder selber ein Bild von dem Zustand machen kann. Auf den Fotos der BTV auf dem Fastweg (Kleiner Fallstein) sowie die Grenzkompanie in Rhoden. Auf diesem Foto ist oberhalb des Gebäudes der BTV in 1,7km Entfernung gut erkennbar.

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 14.07.2009 00:10 | nach oben springen

#23

RE: spurensuche rund um rhoden ,osterode und hessendamm

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 14.07.2009 00:30
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Es ist traurig,wenn man mit ansehen muß wie ehemalige GK verfallen die alle in einen guten Zustand waren.
Aber die haben den Verein der sich Treuhand nannte kein Geld gebracht.Aber was hat der Verein Treuhand den Volk überhaupt gebracht,meiner Meinung nichts.Profit und Gewinn sind bei den Großen geblieben auch in der Demokratie


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#24

RE: spurensuche rund um rhoden ,osterode und hessendamm

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 14.07.2009 07:54
von karl143 (gelöscht)
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Rostocker,
ich weiß nicht, welche Kasernengebäude du gesehen hast. Ich war 1991 mal in einer Grenzkompanie. Die war auch damals schon in einem schlimmen Zustand. An den Fenstern war kein bißchen Farbe mehr und im allgemeinen entsprachen die Gebäude sicherlich nicht der Norm was man zu der Zeit in der Bundesrepublik unter einer Kaserne verstand. Wofür wollte man diese Gebäude also nutzen? Ich weiß, man sieht es anders, wenn man eine Beziehung dazu hat, aber mMn hätte man sie abreißen sollen. So verfallen sie auch nur und verschandeln die Landschaft. Zu dem BTV noch: An der Tür ist ein Hinweisschild, wer ihn in den 90ern saniert hat. Es sind alles Firmen aus der Hornburger Gegend. Aber als Inhaber und Betreiber präsentiert sich unten die Gemeinde Rhoden. Die sollten sich schämen!


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#25

RE: spurensuche rund um rhoden ,osterode und hessendamm

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 14.07.2009 11:10
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Karl
Ich war letztes Wochenende in Wülperode nördlich vom Harz unterwegs.Hab da auch einige Fotos gemacht,auch von der GK soweit es ging.(Bilder sind in der Bildergalerie zu finden.)
Ich musste auch feststellen das man solche Objekte einfach zum Verfall preis gibt oder die in privater Hand gibt.Und sich sagt,nun macht mal.Aber zum schluß fehlen die Finanzen.In Wülperode sah es so aus,als ob da 1-2 Familien drin wohnen.Ansonsten steht das Gebäude leer.
In Sorge im Harz,hatte man anfangs Asylanten in der GK untergebracht,nun auch nicht mehr.Das Objekt ist verriegelt und verrammelt.
Ich habe auch den Anschein,das sich die Gemeinden aus finanzeller Sicht diese Objekte die noch bestehen vom Hals schaffen und sie für ein Apfel und ein Ei weg geben.So ist man jede spätere Sorge los.


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#26

RE: spurensuche rund um rhoden ,osterode und hessendamm

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 14.07.2009 16:53
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Ja,Karl du hast Recht,mit einem BT hat das ja nu gar nichts mehr zu tuen,wer hat denn da so stümperhaft rumgebastelt-Ach
ja die Firmen aus der Gegend-Au Weia



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#27

RE: spurensuche rund um rhoden ,osterode und hessendamm

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 14.07.2009 16:58
von karl143 (gelöscht)
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Also den Backsteinaufsatz hatte dieser BTV meines Wissens schon immer. Nur der Zustand ist wirklich bedauernswert. Allein an diesem Samstag sind mir innerhalt einer guten Stunde da oben 4 Wanderer entgegengekommen. Der Weg gehört zum "Grünen Band" und von Hornburg aus waren schon vor 1989 immer viel Leute auf den Wanderwegen unterwegs. Die erwarten sicherlich mehr.


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#28

RE: spurensuche rund um rhoden ,osterode und hessendamm

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 10.11.2009 17:14
von Onkel Hu (gelöscht)
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In Antwort auf:
Ich denke mal, das der Abschnitt Dedeleben an dem großen 90° Grenzknick nördl. von Pabstorf anfing und bis zum Hessendamm reichte. Der Abschnitt Rhoden ging dann bis kurz hinter den kleinen Fallstein. Deren Führungsstelle war in dem Turm, den dein Bild zeigt. Manche Kompanien hatten auch zwei BT-6, da war dann die Führungsstelle in dem einen und der andere Turm wurde von der A-Gruppe genutzt. Und manche Abschnitte hatten gar keinen Führungsstelle im Abschnitt, da wurde aus der Kompanie geführt (war in der 3.GK Wülperode so) Wie das nun mit der FÜSt am Hessendamm war, kann uns nur jemand erklären, der in Rhoden oder Dedeleben gedient hat. Vielleicht meldet sich ja mal noch einer. Soweit erstmal Gruß vom Suentaler



Also der Hessendamm war zu meiner Zeit dort (80-82) die Führungsstelle (incl. A-Gruppe) Abschnitt 9 vom III. Bat. (Stab Hessen), der BT 6 bei Rhoden war die Führungsstelle KGSi der Abschnitte 9 bis 12. Die Abschnitte gingen damals etwa so:

9 westl. Rohrsheim bis Höhe Osterode ( 9. Kompanie Veltheim)
10 Osterode bis zur Ilse (PP 72) incl. FüSt KGSi (10. Kompanie Rhoden)
11 Ilse bis nördl. Wülperode (11. Kompanie Göddeckenrode)
12 nördl. Wülperode bis Lüttgenrode (12. Kompanie Wülperode)

Ein süsses Erlebnis hatte ich dort mal, als am HD ein Pärchen in einem Käfer eine Nummer schob, die A-Gruppe hatte sich auch gefreut.

Onkel Hu






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#29

RE: spurensuche rund um rhoden ,osterode und hessendamm

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 10.11.2009 18:56
von mannomann14 | 625 Beiträge

Genauso kenne ich es aus meiner Zeit (1976) auch
mannomann


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...
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#30

RE: spurensuche rund um rhoden ,osterode und hessendamm

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 24.05.2010 20:22
von Dassi | 15 Beiträge

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Hallo liebe Leute,
der letzte Beitrag zu diesem Thema liegt ja schon einige Zeit zurück, aber ich möchte zu der längst vergangenen Zeit (38 Jahre!)nach meiner Erinnerung etwas beitragen. Ich kenne den Hessendamm noch mit dem alten Holzturm. Habe selbst auf diesem Turm im Winter 72/73 mächtig gefrohren. Im selben Jahr wurde der BT 11 (rund) aufgestellt. Einen Elektroanschluß gab es nach der Montage noch nicht. Auf dem Betonklotz war es dem emfinden nach noch kälter. Tagsüber war man auf dieser "Bütt" verdammt auszuhalten. Von wegen: "Mein Entschluß, handele zum Punkt X und mache Signalgerätekontrolle ...". Aber wenigstens war da öfter was los. So gab es dort durchaus "Stammkunden" auf der anderen Seite. Im Frühjahr und Sommer wurden wir durchaus auch durch "nette" Aktivitäten unterhalten. Aber was nutztedas, die Heimat war weit und Ausgang von vielen Faktoren abhängig (Saubere Kragenbinde und vieles mehr). Eigendlich ging es nur zum Ausgang um ein gutes Hasseröder zu trinken. Die Mädels im entsprechendem Alter wurden so wie so an den im Ort genau bekannten "Ausgangstagen" eingesprert. Aber noch einmal zum Hessendamm. Nachts war dieser Punkt immer besetzt. Kontrollen waren, da die Kompanie recht nahe war, immer zu erwarten. Auch Kontrollen von "sonstwo" kamen, bedingt durch die gute Straßenanbindung mal vorbei.
Geführt wurden wir zu dieser Zeit, zumindest solange wie die Kompaniesicherung betrieben wurden (Dez. 1972) aus unserer 9. Kompanie in Veltheim. Der nächste hohe Holzturm der 1. Generation befand sich übrigens in Höhe "Steinmühle". Der Abschnitt der 9. GK. hatte in gesamter Länge zu dieser Zeit keinen Streckmetallzaun und was so noch dazu angebracht wurde. Es gab auch keinen befestigten Kollonnenweg. Im Frühjahr (Mai - Juni!!!) wurden die über den Winter im Modder versackten Fahrzeuge (LO's) dann wieder freigezogen und geborgen. Soll aber vor meiner Zeit auch schon vorgekommen sein, wie die "Alten" sagten.
Im neuen Jahr (1973) änderte es sich schlagartig zum schlechteren. Die Battalionssicherung wurde eingeführt. Der von der Diensthabenden Kompanie zu besetzende Führungspunkt war im Bat. in Lüttgenrode. Der zu sichernde Abschnitt war dann westlich von Rohrsheim bis kurz hinter der Verbindungsstrasse Lüttgenrode - Wennenrode. Das war dann einer meiner Stammstellungen als Kraftfahrer, da der den Abschnitt führenden Offizier durch den Posten an der Trennungslinie zur GK. Abbenrode(1.GK. GR20 ?), im Fahrzeug mitgenommen wurde.
Zu meiner Zeit ist mir keine GK. in Osterode am Fallstein bekannt gewesen, währe uns auch nicht entgangen. Die nächste GK. war Rhoden (10.GK). Da waren wir mal zum Duschen hingefahren worden, als bei uns im zeitigen Winter 72/73 die Heizung komplett ausgefallen war. Draußen kalt, drinnen kalt, alles kalt. War mal so ca. 10 Tage. Gabs dann eine Decke fürs Bett mehr. Na Toll! Dazu kam dann der Spruch: "EK halt durch, bald bist Du frei". War für uns im 2. Diensthalbjahr damals sehr aufmunternd.
Sollten Fragen zum Abschnitt des 3.Bat. (9. GK. Veltheim bis 12 GK. Wülperode)bestehen könnte mir möglicherweise noch etwas einfallen. Im übrigen gab es zu diser Zeit schon die "Lichtstrasse" in Wülperode aber noch nicht den See auf der Seite in Niedersachsen ("... siehe Google"). Einmal, als ich dort eingesetzt war, fiel die Beleuchtung kurz, für max. ca. 10 Min., aus. Ole, das gab da aber Fragen. Die Ursache konnte nie aufgeklärt werden. War auch besser so. Lange Weile hatten wir in dieser Nacht jedenfalls nicht mehr gehabt. Vermutlich war die Empfindlichkeit des eingebauten Dämmerungsschalters sehr hoch und für bestimmte Fälle und Lebenslagen zu gering. Wurde unter dem Motto "Noch mal gut gegangen" abgehakt.
Also dann, Gruß aus Brandenburg
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