#61

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 11.07.2014 21:42
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #31
Es waren sehr viele Berufsgruppen aus der DDR in Mosambique vertreten und so unterschiedlich werden auch die Wege dorthin gewesen sein.
Die DDR hatte sich zu solidarischer Hilfe für dieses Land entschieden,wenn auch nicht ganz ohne Eigennutz im Auge,nun musste sie tätig werden.
Der eine erfuhr es beim Kadergespräch,den anderen erwischte es beim Studium.Manche wurden aus dringlichen Problemem einfach zu Hause angerufen.
Denke aber,weitestgehend und überwiegend war es auf freiwilliger Basis,bei anderen mit etwas Einsicht in die Notwendigkeit und sanften Druck.
Es waren,Fischer,Staatswissenschaftler,Lehrer,landwirtschaftliche Fachleute,Diplomaten.Facharbeiter aus vielen Bereichen,Ökonomen,Sicherheitsoffiziere und Spezialisten des Bergbaus.Das ist aber nur ein Ausriss dieser Palette.Nicht zu vergessen auch dabei die Jugendbrigade der FDJ vor Ort.Es gab viele organisatorische Probleme und die DDR betrat fast Neuland.
Es war auch personell eine riesige logistische Aufgabe zu meistern.
Klar,für manche waren auch ein paar Illusionen dabei,die sich mitunter zerschlugen.Sie haben dieses Land mit gestaltet,durch Gesetze,Konzeptionen,Lehrpläne und in der Finanzwirtschaft.Es waren tausende DDR-Bürger im Laufe der Jahre vor Ort und daher ist dieses Zeitfenster Mosambique untrennbar mit der DDR-Geschichte verbunden.
Aber,es war eine Herausforderung an überwiegend junge Menschen aus der DDR diese Aufgabe zu meistern.Klar auch,etwas lockte das ferne Land.
Dschungelnächte und Sandstrände am Indischen Ozean unter Palmen....
Wenn dann Versorgungsengpässe,Lagermentalität und tropische Belastungen und Krankheiten später dazu kamen,zerschlugen sich manche Träume.Als nächtliche Schiessereien und persönliche Bedrohungen intensiver wurden,dann hatte die Realität auch den Letzten eingeholt.
Viele,die damals dort tätig waren,sind heute aber zu recht stolz auf das damals Geleistete.
Manche bezahlten diesen Einsatz mit ihren Leben.

seaman-
sorry für das Schriftbild,schreibe etwas ungeübt mit solch einem ipad auf den Knien...





Hallo @seaman ,

Im Buch von Günther Kröger „In Kuba und Mosambik im Auftrag der Rostocker Hochseefischerei“, wie auch in den Beiträgen des ehemaligen Users „Vierkrug“ (Thread DDR-Schiffbau)werden aber die Boizenburger Frosttrawler „Kattegat“ unter Kapitän Franz Plaep und „Malangen“ unter Kapitän Günter Ulrich als die Hauptakteure in der Garnelenfischerei vor Mosambiks Küsten benannt. Frage, sind Dir nähere Details über die Schalen- und Krustentierfischerei vor Mosambiks Küsten bekannt ? Nach mir vorliegenden Informationen, war diese mit erheblichen Problemen verbunden. U.a. soll ja die „Kattegat“ bei dieser Fangmethodik einen Wellenbruch erlitten haben, der auf einer Werft in Madagaskar dann repariert wurde.

Gruß, Kurt


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#62

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 11.07.2014 21:55
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Kurt im Beitrag #61
Zitat von seaman im Beitrag #31
Es waren sehr viele Berufsgruppen aus der DDR in Mosambique vertreten und so unterschiedlich werden auch die Wege dorthin gewesen sein.
Die DDR hatte sich zu solidarischer Hilfe für dieses Land entschieden,wenn auch nicht ganz ohne Eigennutz im Auge,nun musste sie tätig werden.
Der eine erfuhr es beim Kadergespräch,den anderen erwischte es beim Studium.Manche wurden aus dringlichen Problemem einfach zu Hause angerufen.
Denke aber,weitestgehend und überwiegend war es auf freiwilliger Basis,bei anderen mit etwas Einsicht in die Notwendigkeit und sanften Druck.
Es waren,Fischer,Staatswissenschaftler,Lehrer,landwirtschaftliche Fachleute,Diplomaten.Facharbeiter aus vielen Bereichen,Ökonomen,Sicherheitsoffiziere und Spezialisten des Bergbaus.Das ist aber nur ein Ausriss dieser Palette.Nicht zu vergessen auch dabei die Jugendbrigade der FDJ vor Ort.Es gab viele organisatorische Probleme und die DDR betrat fast Neuland.
Es war auch personell eine riesige logistische Aufgabe zu meistern.
Klar,für manche waren auch ein paar Illusionen dabei,die sich mitunter zerschlugen.Sie haben dieses Land mit gestaltet,durch Gesetze,Konzeptionen,Lehrpläne und in der Finanzwirtschaft.Es waren tausende DDR-Bürger im Laufe der Jahre vor Ort und daher ist dieses Zeitfenster Mosambique untrennbar mit der DDR-Geschichte verbunden.
Aber,es war eine Herausforderung an überwiegend junge Menschen aus der DDR diese Aufgabe zu meistern.Klar auch,etwas lockte das ferne Land.
Dschungelnächte und Sandstrände am Indischen Ozean unter Palmen....
Wenn dann Versorgungsengpässe,Lagermentalität und tropische Belastungen und Krankheiten später dazu kamen,zerschlugen sich manche Träume.Als nächtliche Schiessereien und persönliche Bedrohungen intensiver wurden,dann hatte die Realität auch den Letzten eingeholt.
Viele,die damals dort tätig waren,sind heute aber zu recht stolz auf das damals Geleistete.
Manche bezahlten diesen Einsatz mit ihren Leben.

seaman-
sorry für das Schriftbild,schreibe etwas ungeübt mit solch einem ipad auf den Knien...





Hallo @seaman ,

Im Buch von Günther Kröger „In Kuba und Mosambik im Auftrag der Rostocker Hochseefischerei“, wie auch in den Beiträgen des ehemaligen Users „Vierkrug“ (Thread DDR-Schiffbau)werden aber die Boizenburger Frosttrawler „Kattegat“ unter Kapitän Franz Plaep und „Malangen“ unter Kapitän Günter Ulrich als die Hauptakteure in der Garnelenfischerei vor Mosambiks Küsten benannt. Frage, sind Dir nähere Details über die Schalen- und Krustentierfischerei vor Mosambiks Küsten bekannt ? Nach mir vorliegenden Informationen, war diese mit erheblichen Problemen verbunden. U.a. soll ja die „Kattegat“ bei dieser Fangmethodik einen Wellenbruch erlitten haben, der auf einer Werft in Madagaskar dann repariert wurde.

Gruß, Kurt






Hallo Kurt,
könnte auch nur wiederholen was in diesem Buch an Problemen angesprochen bzw. von Hochseefischern heute mitunter in Foren berichtet wird.
Auch fehlen mir die technischen Kenntnisse die ein User "Vierkrug" zu den Frosttrawlern hat.
Hinzu kommt,als diese Schalen-und Krustenfischerei der DDR dort intensiv vor Mosambique betrieben wurde war ich bereits anderweitig beruflich tätig.

seaman


Kurt hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.07.2014 22:00 | nach oben springen

#63

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 11.07.2014 21:57
von Kurt | 933 Beiträge

Schade. Hätte ja sein können, daß Du diesbezüglich noch mehr weißt.
Trotzdem Danke für Deine schnelle Antwort.


seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#64

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 10.12.2014 19:24
von Regina | 643 Beiträge

Zitat von Merkur im Beitrag #58
Zitat von Lutze im Beitrag #1
wer erinnert sich daran?,
auf die Fahrt nach Unango wurden 4 DDR-Bürger aus einem
Hinterhalt von Rebellen erschossen
gruß Lutze



Ich möchte mal korrigieren und konkretisieren.
Es wurden keine vier DDR-Bürger, sondern insgesamt acht DDR-Bürger getötet. Dazu wurden ein Jugoslawe und fünf Bürger aus Mocambique getötet.
Am 6. Dezember 1984, gegen 8.30 Uhr wurden bei einem Bandenüberfall zunächst sieben DDR-Bürger getötet, ein weiterer erlag zehn Tage später seinen Verletzungen. Die DDR-Landwirtschaftsspezialisten, die in Mocambique solidarische Unterstützung bei der Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion leisteten, wurden in ihrem Fahrzeugkonvoi auf dem Weg zu ihrer Arbeit auf der Staatsfarm Unango überfallen und beschossen. Die Banditen waren mit Maschinenwaffen ausgerüstet.
Die HA IX des MfS führte die Untersuchung. Drei Tage nach dem Massaker wurden die DDR-Opfer im Institut für Gerichtliche Medizin der Humboldt-Universität zu Berlin obduziert. Dort erfolgte die Festlegung, dass der Leichenöffnung eine Röntgenuntersuchung vorausgeht, die als vorrangige Aufgabe die Feststellung von Fremdkörpern hatte und zudem Hilfe bei möglichen Identifizierungsproblemen sein konnte. Durch das Fehlen der zur Zeit des Vorfalles getragenen Kleidung, durch teilweise medizinische Wundversorgung und postmortale Veränderungen (stark fortgeschrittene Fäulnis durch tropische Bedingungen) waren die Befunderhebungen erschwert.
In allen Fällen trat der Tod als Folge von Schussverletzungen ein. Es konnte anhand der Sektionsergebnisse weiterhin festgestellt werden, dass der überwiegende Anteil der Schüsse den in Bauchlage befindlichen Opfern beigebracht worden war. Bei einigen Getöteten mit mehreren Schussverletzungen fanden sich die typischen Folgen des zusammengefassten Feuers mit Feuerstößen, d. h., die Schussverletzungen zeigten unterschiedliche Vitalitätsgrade. Nahschusszeichen sowie die andersartiger Gewalteinwirkung fehlten in allen Fällen. In vier Fällen führten Brustkorbdurchschüsse zum Tode, in zwei Fällen Schädelschüsse. Bei den beiden restlichen Opfern trat der Tod durch Gefäßverletzungen im Hals- und Schulterbereich ein.

Thomas48 hat heute die Namen der Toten gefunden
Damit die Opfer nicht vergessen werden
Wolfgang Smardz, aus Frauenprißnitz bei Jena
Stellvertretender Chef der Staatsfarm
Uwe Wriedt, Anklam
Spezialist der Pfanzenproduktion
Günter Skibbe, Rockensußra bei Sondershausen
Rodungen
Manfred Lindner, Erfurt
Bauing.
Klaus Einecke,
Agromechanisator, Zimmermann
Helmut Liepe, Zeppernick bei Köthen
Ing. für Landtechnik
H.-D. Wagner, Kyhna bei Delitzsch
Mähdrescherfahrer
H.-J. Michel, Senftenberg
Werkstattmeister

Allgemeiner Anzeiger Eisenach



damals wars und Lutze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#65

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 10.12.2014 23:23
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Gast im Beitrag #5
So, nun noch einmal zum Überfall vom 6. Dezember 1984 zwischen Lichinga und Unango, bei dem 7 DDR-Landwirtschaftsspezialisten sofort getötet und ein weiterer DDR-Bürger dann noch seinen Verletzungen als 8. Opfer aus der DDR erlag. Zwei weitere Opfer waren ein Jugoslawe und ein Mocambiquaner. Ein DDR-Bürger überlebte den Überfall, bei dem den Ermorderten teilweise die Kleidungsgegenstände entwendet wurden. Dieser Überfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden auf der Fahrt des Konvois von Lichinga nach Unango in der Nordprovinz Niassa. Diese Provinz galt als besonders gefährdet, da sich hier stärkere RENAMO-Gruppierungen befanden, die schon zuvor heimtückische Überfälle und Massaker gegenüber der Bevölkerung verübten.
Um es gleich vornweg zu nehmen. Die DDR-Bürger trugen keine Waffen !!! Sie wurden aber durch Projektile aus Kalaschnikows (AK 47) getötet.
Der Konvoi wurde durch mocambiquanische Sicherheitskräfte begleitet und sollte auch durch diese weitestgehend gesichert werden.
In der Abschlußeinschätzung des MfS nach erfolgter Untersuchung aller Umstände dieses Überfalles, kam man zu der Einschätzung, dass die hohe Opferzahl vordergründig mit auf das kapitulantenhafte Verhalten der mocambiquanischen Sicherheitskräfte zurück zu führen gewesen sei.

Dieser Einschätzung kann ich zum Teil zustimmen, denn wir hatten in Moatize auch Angriffe der RENAMO abzuwehren. Nun muß man aber auch in Betracht ziehen, wer rekutrierte sich in den Reihen der mocambiquanischen Schutz- und Sicherheitskräfte. Es waren keine ausgebildten militärischen Formationen, die sich durch eine hohe Disziplin, geschweige einer hohen Kampfmoral auszeichneten. Es waren teilweise Jugendliche, ich verwende mal nicht den Ausdruck "Kindersoldaten", die sich nicht nur in Reihen der mocambiquanischen Sicherheitskräfte rekutrierten, sondern auch in den Reihen der RENAMO. Schlecht oder garnicht ausgebildet, gerade noch der Handhabung der AK 47 mächtig. Keine Kenntnis von ZF (zusammengefasstes Feuer) oder gar Sperrfeuer u.a. militärischem Handlungen und Begriffen.
Die Steinkohlengruben in Moatize wurden auch durch ein Wachbataillon der FRELIMO "gesichert". Jedoch hatte der Bataillonskommandeur wenig oder keine Erfahrungen in der Organisation und Strukturierung einer wirksamen militärischen Verteidigung. So kam es, dass bei einem RENAMO-Angriff es fast zum Durchbruch gekommen wäre. Also griff man zu den Waffen, die von den in Panik geflüchteten FRELIMO-Kräften liegen gelassen wurden und eröffnete mit das Feuer zur Abwehr. Dank eines MG-Nestes und der Umrichtung der ZU-23 auf Erdzielbekämpfung, wurde dieser Angriff der RENAMO dann erfolgreich abgewehrt. Es war das erste und auch das letzte Mal im meinem Leben, dass ich auf Menschen geschossen habe, um das Leben meiner Mitstreiter, wie auch das eigene zu schützen. Inwieweit ich dabei Menschen getötet habe, vermag ich nicht einzuschätzen, denn nach dem Anfgriff waren wir mehr mit uns selbst beschäftigt, als danach zu sehen, was sich auf dem Feld befand. Das übernahmen dann die Mocambiquaner, die auch nicht gerade pietätvoll mit ihren "Landsleuten" umgingen.
Die größte Gefahr, die wir für die Steinkohlengruben sahen, war ein zielgerichteter Angriff der RENAMO auf die Cahora Bassa-Talsperre. Diesbezügliche Versuche wurden erfolgreich von den Mocambiquanern abgewehrt, da sie hier gut ausgebildete und ausgerüstete Kräfte zum Einsatz brachten.

In der Folge der Ereignisse von Lichinga / Unanago, wurden zahlreiche DDR-Spezialisten wieder in die Heimat zurück geführt. Wenn ich bei meinen zeitweiligen Aufenthalten in Mocambique war, so ging es nur mit starkem militärischen Schutz von Moatize nach Nacala (Tiefseehafen) bzw. nach Maputo.
Dem Wunsch der Mocambiquaner zur Lieferung von Kampfhubschraubern Mi-24 wurde seitens der SU und der DDR nicht entsprochen. Jedoch wurde auch die militärische Hilfe hinsichtlich der Qualifizierung der Führungskräfte verstärkt.

Nach meinem heutigem Kenntnisstand wurden die mit Hilfe der DDR wieder erschlossenen Steinkohlengruben in Moatize vom einem brasilianischem Montanunternehmen übernommen und es läuft anscheinend sehr gut.
Die ehemaligen Musterfarmen, die von den Landwirtschaftsspezialisten aus der DDR mit aufgebaut und fachlich betreut wurden, gibt es zwischenzeitlich nicht mehr. Sie sind wieder Opfer des Busches geworden.
Nachhaltigkeit hat noch das Bildungswesen, das auch von unseren Spezialisten aus der DDR aufgebaut und über viele Jahre begleitet wurde.

Es gibt ein Buch über den Einsatz von DDR-Bürgern in Mocambique mit dem Titel "Wir haben Spuren hinterlassen". Dem kann ich nur beipflichten - wir haben Spuren im diesem schönem Land hinterlassen und man erinnert sich gern in Mocambique an die Hilfe und Unterstützung aus der DDR.
Ich war 2001 noch einmal in Mocambique als Tauchtourist - es kamen dabei wieder viele Erinnerungen hoch und ich konnte meiner Tauchgruppe aus Nürnberg auch viele Orte zeigen, an denen ich auch während meines Einsatzes weilte.

Vierkrug


Ich habe gerade mal gegoogled, aber in portugiesisch habe ich dazu nichts brauchbares gefunden.

Erstmal nur dieser Link: > http://www.otz.de/startseite/detail/-/sp...laert-523605518

Gruß Reinhard


zuletzt bearbeitet 10.12.2014 23:29 | nach oben springen

#66

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 10.12.2014 23:41
von Pitti53 | 8.790 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #65
Zitat von Gast im Beitrag #5
So, nun noch einmal zum Überfall vom 6. Dezember 1984 zwischen Lichinga und Unango, bei dem 7 DDR-Landwirtschaftsspezialisten sofort getötet und ein weiterer DDR-Bürger dann noch seinen Verletzungen als 8. Opfer aus der DDR erlag. Zwei weitere Opfer waren ein Jugoslawe und ein Mocambiquaner. Ein DDR-Bürger überlebte den Überfall, bei dem den Ermorderten teilweise die Kleidungsgegenstände entwendet wurden. Dieser Überfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden auf der Fahrt des Konvois von Lichinga nach Unango in der Nordprovinz Niassa. Diese Provinz galt als besonders gefährdet, da sich hier stärkere RENAMO-Gruppierungen befanden, die schon zuvor heimtückische Überfälle und Massaker gegenüber der Bevölkerung verübten.
Um es gleich vornweg zu nehmen. Die DDR-Bürger trugen keine Waffen !!! Sie wurden aber durch Projektile aus Kalaschnikows (AK 47) getötet.
Der Konvoi wurde durch mocambiquanische Sicherheitskräfte begleitet und sollte auch durch diese weitestgehend gesichert werden.
In der Abschlußeinschätzung des MfS nach erfolgter Untersuchung aller Umstände dieses Überfalles, kam man zu der Einschätzung, dass die hohe Opferzahl vordergründig mit auf das kapitulantenhafte Verhalten der mocambiquanischen Sicherheitskräfte zurück zu führen gewesen sei.

Dieser Einschätzung kann ich zum Teil zustimmen, denn wir hatten in Moatize auch Angriffe der RENAMO abzuwehren. Nun muß man aber auch in Betracht ziehen, wer rekutrierte sich in den Reihen der mocambiquanischen Schutz- und Sicherheitskräfte. Es waren keine ausgebildten militärischen Formationen, die sich durch eine hohe Disziplin, geschweige einer hohen Kampfmoral auszeichneten. Es waren teilweise Jugendliche, ich verwende mal nicht den Ausdruck "Kindersoldaten", die sich nicht nur in Reihen der mocambiquanischen Sicherheitskräfte rekutrierten, sondern auch in den Reihen der RENAMO. Schlecht oder garnicht ausgebildet, gerade noch der Handhabung der AK 47 mächtig. Keine Kenntnis von ZF (zusammengefasstes Feuer) oder gar Sperrfeuer u.a. militärischem Handlungen und Begriffen.
Die Steinkohlengruben in Moatize wurden auch durch ein Wachbataillon der FRELIMO "gesichert". Jedoch hatte der Bataillonskommandeur wenig oder keine Erfahrungen in der Organisation und Strukturierung einer wirksamen militärischen Verteidigung. So kam es, dass bei einem RENAMO-Angriff es fast zum Durchbruch gekommen wäre. Also griff man zu den Waffen, die von den in Panik geflüchteten FRELIMO-Kräften liegen gelassen wurden und eröffnete mit das Feuer zur Abwehr. Dank eines MG-Nestes und der Umrichtung der ZU-23 auf Erdzielbekämpfung, wurde dieser Angriff der RENAMO dann erfolgreich abgewehrt. Es war das erste und auch das letzte Mal im meinem Leben, dass ich auf Menschen geschossen habe, um das Leben meiner Mitstreiter, wie auch das eigene zu schützen. Inwieweit ich dabei Menschen getötet habe, vermag ich nicht einzuschätzen, denn nach dem Anfgriff waren wir mehr mit uns selbst beschäftigt, als danach zu sehen, was sich auf dem Feld befand. Das übernahmen dann die Mocambiquaner, die auch nicht gerade pietätvoll mit ihren "Landsleuten" umgingen.
Die größte Gefahr, die wir für die Steinkohlengruben sahen, war ein zielgerichteter Angriff der RENAMO auf die Cahora Bassa-Talsperre. Diesbezügliche Versuche wurden erfolgreich von den Mocambiquanern abgewehrt, da sie hier gut ausgebildete und ausgerüstete Kräfte zum Einsatz brachten.

In der Folge der Ereignisse von Lichinga / Unanago, wurden zahlreiche DDR-Spezialisten wieder in die Heimat zurück geführt. Wenn ich bei meinen zeitweiligen Aufenthalten in Mocambique war, so ging es nur mit starkem militärischen Schutz von Moatize nach Nacala (Tiefseehafen) bzw. nach Maputo.
Dem Wunsch der Mocambiquaner zur Lieferung von Kampfhubschraubern Mi-24 wurde seitens der SU und der DDR nicht entsprochen. Jedoch wurde auch die militärische Hilfe hinsichtlich der Qualifizierung der Führungskräfte verstärkt.

Nach meinem heutigem Kenntnisstand wurden die mit Hilfe der DDR wieder erschlossenen Steinkohlengruben in Moatize vom einem brasilianischem Montanunternehmen übernommen und es läuft anscheinend sehr gut.
Die ehemaligen Musterfarmen, die von den Landwirtschaftsspezialisten aus der DDR mit aufgebaut und fachlich betreut wurden, gibt es zwischenzeitlich nicht mehr. Sie sind wieder Opfer des Busches geworden.
Nachhaltigkeit hat noch das Bildungswesen, das auch von unseren Spezialisten aus der DDR aufgebaut und über viele Jahre begleitet wurde.

Es gibt ein Buch über den Einsatz von DDR-Bürgern in Mocambique mit dem Titel "Wir haben Spuren hinterlassen". Dem kann ich nur beipflichten - wir haben Spuren im diesem schönem Land hinterlassen und man erinnert sich gern in Mocambique an die Hilfe und Unterstützung aus der DDR.
Ich war 2001 noch einmal in Mocambique als Tauchtourist - es kamen dabei wieder viele Erinnerungen hoch und ich konnte meiner Tauchgruppe aus Nürnberg auch viele Orte zeigen, an denen ich auch während meines Einsatzes weilte.

Vierkrug


Ich habe gerade mal gegoogled, aber in portugiesisch habe ich dazu nichts brauchbares gefunden.

Erstmal nur dieser Link: > http://www.otz.de/startseite/detail/-/sp...laert-523605518

Gruß Reinhard


durch DDR Organe wurde da nicht ermittelt?

@SCORN hatte da schon mal anderes geschrieben.


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#67

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 11.12.2014 00:06
von Gelöschtes Mitglied
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East German military support for the FRELIMO of Mozambique
Paper by Klaus Storkmann


In December 1984, oppositional RENAMO guerrilla fighters killed eight civilian
development aid workers from the GDR along with other foreigners.

http://www.lse.ac.uk/IDEAS/programmes/af...s/storkmann.pdf

< Ein interessanter Artikel über das Engagement der DDR, NVA etc.

Man Without a Face: The Autobiography of Communism's Greatest Spymaster
von Markus Wolf


zuletzt bearbeitet 11.12.2014 00:21 | nach oben springen

#68

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 11.12.2014 00:53
von Gelöschtes Mitglied
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Der Klaus Storkmann wurde hier im Forum bereits 1x erwähnt. Ich habe mich ein bisschen eingelesen in die Thematik. Alles was mit Portugal im weitesten Sinne zu tun hat, interessiert mich sehr. Nach langer Recherche komme ich zu dem Schluss, das es für die DDR wohl ein großer Verlust war, aber nur ein Massaker von vielen in der damaligen Zeit in der damaligen Gegend. Markus Wolf erinnert auch in seiner Autobiografie daran. Storkmann schreibt sehr eindrucksvoll und ausführlich über das Engagement der DDR incl. NVA (Menschen und Material) in Mocambique. Das war aber auch nicht alles. Lehrer und medizinische Hilfe wurden ebenso entsandt. Über die Beweggründe brauchen wir uns auch nicht auszulassen. Storkmann kann es besser beschreiben. Den Text sollte es vielleicht auch in deutscher Sprache geben?



KLAPPENTEXT
Während im Westen die militärischen Aktivitäten der DDR in der "Dritten Welt" besondere Aufmerksamkeit erfuhren und Anfang der 1980er Jahre sogar über ein "Rotes Afrikakorps" Honeckers spekuliert wurde, unterlagen sie im Osten bis zum Ende der SED-Herrschaft strengster Geheimhaltung. Auch danach blieb die Frage lange unbeantwortet, ob die Nationale Volksarmee (NVA) mit Tausenden, ja Zehntausenden Soldaten tatsächlich in Afrika im Einsatz war. Das vorliegende Buch räumt mit Legenden auf und bietet auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen und Zeitzeugenbefragungen überraschende Antworten. Detailliert werden u.a. die Ausbildung ausländischer Militärs in der NVA und die Waffenlieferungen der DDR in die "Dritte Welt" analysiert.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.02.2013
Beeindruckt zeigt sich Anna Kaminsky von dieser Studie zu den militärischen Auslandsbeziehungen der DDR, die der Historiker Klaus Storkmann verfasst hat. Dass die DDR, angeleitet von der Parteiführung beziehungsweise von Moskau umtriebig NVA-Panzer, Gerät und medizinische Unterstützung in alle Welt exportierte, erfährt Kaminsky bei Storkmann. Ebenso welche Ziele damit verfolgt wurden (neben den ideologischen, klassenkämpferischen auch ökonomische). Detailliert, verständlich und anhand von Einzelbeispielen erläutert ihr der Autor solche Interventionen in Kuba, Mosambik oder Syrien und wirft auch einen Blick auf die verwirrenden Kompetenzen dahinter.

http://www.sehepunkte.de/2013/09/22108.html

http://www.mgfa-potsdam.de/html/zms_mita...6741&PHPSESSID=


zuletzt bearbeitet 11.12.2014 01:23 | nach oben springen

#69

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 11.12.2014 08:07
von Gelöschtes Mitglied
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Buch Markus Wolf - Spionagechef im geheimen Krieg - 1998
Buch - Major Dr. Klaus Storkmann - Geheime Solidarität - 2012

Beide schrieben über:

Storkmann >

In December 1984, oppositional RENAMO guerrilla fighters killed eight civilian
development aid workers from the GDR along with other foreigners.


Wolf >



Daraus ergeben sich gleich mehrere Fragen.


1.) Hat Storkmann von Wolf abgeschrieben? Wolf kann man nicht mehr befragen, Storkmann schon.

Die anderen Fragen folgen noch, da beide über das gleiche, im Weltmaßstab des Kalten Krieges eine 'Lapalie*', zu unterschiedlichen Zeiten geschrieben haben, unabhängig (?) von einander, macht mich schon etwas stutzig. Gibt es irgend eine Verbindung der beiden zueinander? Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe: Zufall oder steckt mehr dahinter?

Woher hat jeder einzelne seine Informationen? Arbeitete Wolf mit Storkmann (*1976 Magdeburg) irgendwann einmal zusammen?
Wo lagerten/lagern die von Wolf erarbeiteten Spionagerergebnisse? Hatte Storkmann dazu Zugang? Wann? Hatte Wolf 1998 noch Zugang zu den Akten (aus der Erinnerung allein wird er seine Autobiografie so detailliert nicht geschrieben haben können?)? Wer händigte sie ihm aus?

Etwas anderes: Warum lebt Alexander Schalck-Golodkowski unbehelligt in einer Villa am Tegernsee?

*das ist keine Diskreditierung oder gar Verhöhnung der Opfer, aber wenn man die Berichte der vielen Massaker der RENAMO aus diesem Zeitraum liest, ist dieser schreckliche Vorfall leider eher noch als einer der geringfügigeren einzustufen, was aus heutiger Sicht nicht heißt, das die FRELIMO die guten waren. Es herrschte Bürgerkrieg!

Meine Recherche im Internet stößt dort an die Grenzen, wo ich nur etwas finden kann, was eingestellt wurde. In portugiesischer Sprache ist der Anschlag auf die DDR-Bürger nicht verzeichnet. Es wäre mal eine Aufgabe für einen investigativen Journalisten, diesen Fragen auf den Grund zu gehen.


zuletzt bearbeitet 11.12.2014 09:09 | nach oben springen

#70

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 11.12.2014 13:48
von Vierkrug (gelöscht)
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@Reinhardinho - eigentlich kannst Du Deine Fragen selbst beantworten. Markus Wolf hat garantiert nicht bei Klaus Stockmann abgeschrieben - eher umgekehrt. Es gibt mittlerweile ausreichende Quellennachweise. Wobei noch nicht alle Details auf dem Tisch liegen und der breiten Öffentlichkeit auch nicht zugänglich sind und es wohl auch nicht vollumfänglich werden. Noch gibt es Zeitzeugen, die mit ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Erkenntnissen ein vollumfängliches Bild vermitteln können - obwohl der biologische Prozeß schon einige Lücken gerissen hat. Wenn man diese Zeitzeugen für ein objektiveres Geschichtsbild nicht nutzt, muß man sich auch nicht wundern, dass die Quellen so langsam versiegen.
Über die Prozesse, die sich Mocambique vollzogen war die DDR-Führung sehr gut informiert. Nicht nur die HVA war vor Ort tätig - auch andere DE des MfS. Und nun nicht gleich den Schluß ziehen, dass sich zigtausend Angehörige der NVA und des MfS in Mocambique im Einsatz befanden. Es war auch eine Frage der Ökonomie, denn der Einsatz der DDR-Spezialisten wurde nicht aus den Soli-Beiträgen des FDGB finanziert, sondern über den Staatshaushalt der DDR. Im Vergleich zu den anderen DDR-Spezialisten, war die Anzahl der Angehörigen der Schutz- und Sicherheitsorgane sehr gering.
Momentan bin ich mit anderen Weggefährten dabei, Erinnerungen, Erfahrungen und Erkenntnisse schriftlich festzuhalten und sie in geeigneter Form für die Nachwelt zu erhalten. Einige Dinge werden wohl niemals veröffentlicht werden, da einige Zeitzeugen zwischenzeitlich verstorben sind bzw. andere Gefährten inzwischen auch kein Interesse mehr daran haben, diese in geeigneter Form festzuhalten.

Zu Alexander Schalck-Golodkowski äußere ich mich nicht mehr ! Ein ewiges Leben am Tegernsee wird er auch nicht haben, dass ist auch nicht für Devisen käuflich. Sein letztes Hemd wird auch keine Taschen haben.

Vierkrug


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#71

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 11.12.2014 14:26
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #70


@Reinhardinho - Wobei noch nicht alle Details auf dem Tisch liegen und der breiten Öffentlichkeit auch nicht zugänglich sind und es wohl auch nicht vollumfänglich werden.


Momentan bin ich mit anderen Weggefährten dabei, Erinnerungen, Erfahrungen und Erkenntnisse schriftlich festzuhalten und sie in geeigneter Form für die Nachwelt zu erhalten.

Zu Alexander Schalck-Golodkowski äußere ich mich nicht mehr ! Ein ewiges Leben am Tegernsee wird er auch nicht haben, dass ist auch nicht für Devisen käuflich. Sein letztes Hemd wird auch keine Taschen haben.

Vierkrug


Danke für Deine so ausführliche Antwort.

1.) Warum nicht vollumfänglich zugänglich werden?

2.) Dazu Wünsche ich Dir und den Weggefährten Kraft und Erfolg bei der Veröffentlichung

3.) Die BRD-Verantwortlichen damaliger Zeit, z.B. Strauss, waren wohl so involviert, das dieser Mann unter ewiger 'Schonzeit/Artenschutz' steht?!

Gruß Reinhard


zuletzt bearbeitet 11.12.2014 15:01 | nach oben springen

#72

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 11.12.2014 15:40
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von Reinhardinho im Beitrag #71
Zitat von Vierkrug im Beitrag #70


@Reinhardinho - Wobei noch nicht alle Details auf dem Tisch liegen und der breiten Öffentlichkeit auch nicht zugänglich sind und es wohl auch nicht vollumfänglich werden.


Momentan bin ich mit anderen Weggefährten dabei, Erinnerungen, Erfahrungen und Erkenntnisse schriftlich festzuhalten und sie in geeigneter Form für die Nachwelt zu erhalten.

Zu Alexander Schalck-Golodkowski äußere ich mich nicht mehr ! Ein ewiges Leben am Tegernsee wird er auch nicht haben, dass ist auch nicht für Devisen käuflich. Sein letztes Hemd wird auch keine Taschen haben.

Vierkrug


Danke für Deine so ausführliche Antwort.

1.) Warum nicht vollumfänglich zugänglich werden? - Weil sie sich in Privatbesitz befinden und auch dort verbleiben !!!

2.) Dazu Wünsche ich Dir und den Weggefährten Kraft und Erfolg bei der Veröffentlichung - Mal sehen was rauskommt, sieht bis jetzt ganz gut aus.

3.) Die BRD-Verantwortlichen damaliger Zeit, z.B. Strauss, waren wohl so involviert, das dieser Mann unter ewiger 'Schonzeit/Artenschutz' steht?! So sieht es aus, wenn sogar das Grundstück durch bayerische Staatsdiener bewacht und gesichert wird.

Gruß Reinhard


Vierkrug

Nachtrag: Foto vom Staatsbesuch Samora Machel in der DDR - Cottbus / Schwarze Pumpe / Hoyerswerda (Quelle: LR Hans Dieter Schütt)


zuletzt bearbeitet 11.12.2014 15:49 | nach oben springen

#73

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 11.12.2014 16:48
von Gelöschtes Mitglied
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Auch interessant dazu, aber sicher kennst Du den Artikel schon?

http://parteilehrjahr.dkp-lsa.de/html/frelimo.html


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#74

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 11.12.2014 17:00
von damals wars | 12.201 Beiträge

Bei uns war er auch:
https://www.nd-archiv.de/ausgabe/1980-09-20
Seite 1

Samora Machel und Erich Honecker bei den Werktätigen des Chemiebezirkes zu Besuch
Spalier der festen Freundschaft und Solidarität auf allen Straßen Herzliche Begegnungen der Partei- und Staatsführer mit Werktätigen Meinungsaustausch mit Genossenschaftsbauern in der LPG Lützen


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#75

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 11.12.2014 17:21
von damals wars | 12.201 Beiträge

Auch Dank Reinhardinho unvergessen!

[quote=Regina|

Thomas48 hat heute die Namen der Toten gefunden
Damit die Opfer nicht vergessen werden
Wolfgang Smardz, aus Frauenprißnitz bei Jena
Stellvertretender Chef der Staatsfarm
Uwe Wriedt, Anklam
Spezialist der Pfanzenproduktion
Günter Skibbe, Rockensußra bei Sondershausen
Rodungen
Manfred Lindner, Erfurt
Bauing.
Klaus Einecke,
Agromechanisator, Zimmermann
Helmut Liepe, Zeppernick bei Köthen
Ing. für Landtechnik
H.-D. Wagner, Kyhna bei Delitzsch
Mähdrescherfahrer
H.-J. Michel, Senftenberg
Werkstattmeister

Allgemeiner Anzeiger Eisenach[/quote]


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#76

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 11.12.2014 17:38
von Gelöschtes Mitglied
avatar


Samora Machel e Margot Honecker em Berlin, 1983

Traktoren für die FRELIMO


http://www.dw.de/momentos-de-instabilida...ogia/a-16912568

http://pt.wikipedia.org/wiki/Resist%C3%A...o%C3%A7ambicana

Zu der Zeit hat übrigens unsere Kanzlerin als FDJlerin noch Spendengelder für die kommunistische FRELIMO gesammelt.
Gute Frau. Von der Sauline zur Pauline (Saulus > Paulus)?


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.12.2014 17:47 | nach oben springen

#77

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 11.12.2014 19:16
von Regina | 643 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #76

Samora Machel e Margot Honecker em Berlin, 1983

Traktoren für die FRELIMO


http://www.dw.de/momentos-de-instabilida...ogia/a-16912568

http://pt.wikipedia.org/wiki/Resist%C3%A...o%C3%A7ambicana

Zu der Zeit hat übrigens unsere Kanzlerin als FDJlerin noch Spendengelder für die kommunistische FRELIMO gesammelt.
Gute Frau. Von der Sauline zur Pauline (Saulus > Paulus)?

Sehr gut getippt, muß dich mal loben



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#78

RE: DDR-Bürger 1984 in Mosambik getötet

in DDR Politik Presse 11.12.2014 19:22
von damals wars | 12.201 Beiträge

Auf dem Foto lächelt sie sogar mal.
Was man nicht so alles für das Kollektiv der sozialistischen Arbeit gemacht hat.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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