#341

RE: BRD und die Vergangenheit

in Themen vom Tage 17.09.2014 13:23
von Barbara (gelöscht)
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Was ist denn der Maßstab für "zu viele"?


Als ich Kind/Jugendliche (in einer Kleinstadt) war, gab es die ersten italienischen Eisdielen. Die (vorwiegend) Männer die dort Eis verkauften, waren braunhäutig und schwarzhaarig, haben deutlich mehr gelächelt als mein deutsches Umfeld und es gab oft eine Portion Eis oben drauf, weil ich meistens nur ein oder zwei Groschen hatte.

In meiner Grundschule war ein Mädchen Namens Ischla, ihr Vater war türkischer Schneidermeister, wir saßen oft auf seinem Tisch und durften mit der Schneiderkreide malen. Die Mutter bereitete türkischen Tee und es gab süße Plätzchen dazu. Ischla kam zu meiner katholischen Namenstagsfeier.

Meine Mutter war Krankenschwester, ich war oft in den Schulpausen bei ihr im Krankenhaus.
Es gab einen syrischen, einen chilenischen und einen portugiesischen Arzt sowie Schestern aus Ghana und anderen afrikanischen Ländern.
Meine Mutter lud alle zu uns nach Hause ein und brutzelte Schaschlik.

Sie alle sind in Deutschland geblieben haben Familien gegründet, Steuern bezahlt und waren stolz auf einen Staat, der ihnen eine Perspektive geboten hat und dessen Grundwerte in ihren Ländern nicht vorhanden waren.

Was machen wir mit denen bzw. ihren Kindes- und Kindeskindern? Wo willst du einen Stopp setzen?


Der Reichtum der Bundesrepublik ist nicht zuletzt auf dem Fleiß der Millionen Gastarbeiter und Einwanderer gegründet.


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#342

RE: BRD und die Vergangenheit

in Themen vom Tage 18.09.2014 15:25
von Sperrbrecher | 1.653 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #339

Was willst du mit diesen Zahlen sagen?

Damit will ich nur ganz diskret darauf einweisen, dass es schon rein zahlenmäßig nicht die Türken gewesen sein könnten, die Deutschland unmittelbar nach dem Krieg wieder aufgebaut haben, wie es von türkischer Seite und von verschiedenen deutschen Islambefürwortern (z.B. den GRÜNEN) immer wieder behauptet wird.

Als ich 1969 in die Bundesrepublik kam gab es in der Relation zu anderen Ausländern (Italienern, Griechen, Spanier etc) nur wenige Türken, zumindest fielen sie weitaus weniger auf, denn Kopftücher waren damals noch eine Seltenheit (auch bei den Türkinnen).

Wenn man heute von Gastarbeitern oder Ausländern spricht, dann ist in erster Linie von Türken bzw. Mohammedanern die Rede, denn alle anderen Ausländer haben sich völlig geräuschlos integriert, man erkennt sie allenfalls noch am Namen. Zudem bezeichnen sie sich auch noch weiterhin als Türken, selbst wenn sie inzwischen schon in der zweiten und dritten Generation einen deutschen Pass besitzen.

Wenn es um Integration geht, betrifft es immer nur Mohammedaner. Bei allen anderen Zuwanderern waren keine staatlichen Maßnahmen erforderlich. Es gibt nur Islamkonferenzen, bei Buddhisten, Hindus und anderen Religionen bedarf solcher Maßnahmen eigenartigerweise nicht.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#343

RE: BRD und die Vergangenheit

in Themen vom Tage 18.09.2014 16:11
von matloh | 1.203 Beiträge

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #342
< ... cut ... >Wenn man heute von Gastarbeitern oder Ausländern spricht, dann ist in erster Linie von Türken bzw. Mohammedanern die Rede, denn alle anderen Ausländer haben sich völlig geräuschlos integriert, man erkennt sie allenfalls noch am Namen. Zudem bezeichnen sie sich auch noch weiterhin als Türken, selbst wenn sie inzwischen schon in der zweiten und dritten Generation einen deutschen Pass besitzen.

Wenn es um Integration geht, betrifft es immer nur Mohammedaner. Bei allen anderen Zuwanderern waren keine staatlichen Maßnahmen erforderlich. Es gibt nur Islamkonferenzen, bei Buddhisten, Hindus und anderen Religionen bedarf solcher Maßnahmen eigenartigerweise nicht.


Nein, das kann ich nur bedingt bestätigen. Hier in Österreich haben wir auch ein massives Ausländerproblem - mit den Deutschen. Als zahlenmäßig größte Ausländergruppe in Österreich nehmen sie hier z.B. vielen Studenten die Studienplätze weg. Auch werden viele Arbeitsplätze hier von Deutschen übernommen.
Und was die Integration betrifft, na ja. Obwohl man meinen könnte, dass Deutsche aus dem selben Kulturkreis stammen würden, funktioniert eine Integration nur mäßig. In vielen Fällen schaffen sie es ja nicht mal der österreichischen Sprache zu folgen (siehe z.B. wenn für den Österreicher Niki Lauda im deutschen Fernsehen Untertitel eingeblendet werden müssen). Oft haben diese Ausländer dann auch noch spezielle Feiertagsregelungen weil sie einer anderen Glaubensrichtung folgen: während die Österreicher nur zu den katholischen Feiertagen frei haben, dürfen die Deutschen oft auch zusätzlich an evangelischen Feiertagen zuhause bleiben.

cheers matloh

ps: Ich hab' überhaupt nichts gegen Ausländer (was auch immer das genau sein mag...), auch nicht gegen Deutsche. Aber man merkt oft nicht, wie schnell man selbst Ausländer wird. Genau genommen ist man in fast allen Ländern der Welt Ausländer.


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#344

RE: BRD und die Vergangenheit

in Themen vom Tage 18.09.2014 16:27
von Sperrbrecher | 1.653 Beiträge

Zitat von matloh im Beitrag #343
Als zahlenmäßig größte Ausländergruppe in Österreich nehmen sie hier z.B. vielen Studenten die Studienplätze weg. Auch werden viele Arbeitsplätze hier von Deutschen übernommen.

Es liegt ja doch wohl im Ermessen der jeweiligen Universitäts- oder Hochschulleitung, wem sie an ihren Institut eine Studienzulassung erteilt und wem nicht. Ebenso obliegt es dem Arbeitgeber, wem er einstellt.

Ein Recht an einer bestimmten Hochschule/Universität zu studieren oder in einer bestimmten Firma eingestellt zu werden, gibt es m.W. (noch) nicht.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#345

RE: BRD und die Vergangenheit

in Themen vom Tage 18.09.2014 16:43
von damals wars | 12.117 Beiträge

Die Bundesrepublik hat Österreich reich gemacht.
Und ich meine jetzt nicht die Touris, sondern eine Akt ungewöhlicher Solidarität:
Wiki:" Nach dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems 1971 wurde der Schilling an einen Korb aus mehreren Währungen gebunden. Im Juli 1976 erfolgte schließlich die alleinige Koppelung an die äußerst stabile Deutsche Mark. Diese Koppelung wurde zwar niemals offiziell verkündet, die Oesterreichische Nationalbank führte aber sämtliche Kursbewegungen parallel zur D-Mark durch, da Deutschland – damals wie heute – der wichtigste Handelspartner Österreichs war.[13]"


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#346

RE: BRD und die Vergangenheit

in Themen vom Tage 18.09.2014 16:44
von matloh | 1.203 Beiträge

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #344
Zitat von matloh im Beitrag #343
Als zahlenmäßig größte Ausländergruppe in Österreich nehmen sie hier z.B. vielen Studenten die Studienplätze weg. Auch werden viele Arbeitsplätze hier von Deutschen übernommen.

Es liegt ja doch wohl im Ermessen der jeweiligen Universitäts- oder Hochschulleitung, wem sie an ihren Institut eine Studienzulassung erteilt und wem nicht. Ebenso obliegt es dem Arbeitgeber, wem er einstellt.

Ein Recht an einer bestimmten Hochschule/Universität zu studieren oder in einer bestimmten Firma eingestellt zu werden, gibt es m.W. (noch) nicht.

Nein, eine Universität darf meines Wissens keine Personen wegen ihrer Nationalität, Glauben, sexueller Neigung, Hautfarbe oder Ähnlichem ablehnen. Genauso wenig darf das ein Arbeitgeber machen.
Durch die Personenfreizügigkeit in der EU wird das natürlich nochmals erleichtert. Will man als Europäer in den z.B. USA arbeiten, benötigt man eine entsprechende Arbeitserlaubnis. Will man als Europäer in einem anderen europäischen Land arbeiten, fährt man einfach dort hin, mietet sich eine Wohnung, sucht einen Job - und los geht's. Ganz ohne Arbeitserlaubnis, Niederlassungsberechtigung oder dergleichen.

cheers matloh


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#347

RE: BRD und die Vergangenheit

in Themen vom Tage 18.09.2014 16:48
von matloh | 1.203 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #345
Die Bundesrepublik hat Österreich reich gemacht.
Und ich meine jetzt nicht die Touris, sondern eine Akt ungewöhlicher Solidarität:
Wiki:" Nach dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems 1971 wurde der Schilling an einen Korb aus mehreren Währungen gebunden. Im Juli 1976 erfolgte schließlich die alleinige Koppelung an die äußerst stabile Deutsche Mark. Diese Koppelung wurde zwar niemals offiziell verkündet, die Oesterreichische Nationalbank führte aber sämtliche Kursbewegungen parallel zur D-Mark durch, da Deutschland – damals wie heute – der wichtigste Handelspartner Österreichs war.[13]"

rot markiert: Möglich, aber warum genau?
Weil Österreich seinen Schilling an die DM gebunden hat? Da konnte die BRD nichts dafür und hat vermutlich auch nicht viel beigetragen.
Weil Deutschland der größte Handelpartner war? Da hatten hoffentlich beide Handelspartner was davon, sonst hätte man den Handel wohl nicht gemacht.

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

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#348

RE: BRD und die Vergangenheit

in Themen vom Tage 18.09.2014 17:27
von Sperrbrecher | 1.653 Beiträge

Zitat von matloh im Beitrag #346
Nein, eine Universität darf meines Wissens keine Personen wegen ihrer Nationalität, Glauben, sexueller Neigung, Hautfarbe oder Ähnlichem ablehnen. Genauso wenig darf das ein Arbeitgeber machen.

Nein, dass darf sie natürlich nicht, aber sie ist auch nicht verpflichtet, über ihre Kapazitäten hinaus Studenten zu immatrikulieren.
Ebenso wenig muss ein Unternehmer Leute einstellen, die er nicht braucht. Da kannst Du klagen so lange Du willst.

Zitat
Durch die Personenfreizügigkeit in der EU wird das natürlich nochmals erleichtert. Will man als Europäer in den z.B. USA arbeiten, benötigt man eine entsprechende Arbeitserlaubnis. Will man als Europäer in einem anderen europäischen Land arbeiten, fährt man einfach dort hin, mietet sich eine Wohnung, sucht einen Job - und los geht's. Ganz ohne Arbeitserlaubnis, Niederlassungsberechtigung oder dergleichen.


Prima, aber wenn ich keinen Job finde, keinen Arbeitgeber der mich einstellt, dann nützt mir diesen ganze Freizügigkeit auch nichts.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#349

RE: BRD und die Vergangenheit

in Themen vom Tage 19.09.2014 13:37
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #342
Zitat von Barbara im Beitrag #339

Was willst du mit diesen Zahlen sagen?

Damit will ich nur ganz diskret darauf einweisen, dass es schon rein zahlenmäßig nicht die Türken gewesen sein könnten, die Deutschland unmittelbar nach dem Krieg wieder aufgebaut haben, wie es von türkischer Seite und von verschiedenen deutschen Islambefürwortern (z.B. den GRÜNEN) immer wieder behauptet wird.

Als ich 1969 in die Bundesrepublik kam gab es in der Relation zu anderen Ausländern (Italienern, Griechen, Spanier etc) nur wenige Türken, zumindest fielen sie weitaus weniger auf, denn Kopftücher waren damals noch eine Seltenheit (auch bei den Türkinnen).

Wenn man heute von Gastarbeitern oder Ausländern spricht, dann ist in erster Linie von Türken bzw. Mohammedanern die Rede, denn alle anderen Ausländer haben sich völlig geräuschlos integriert, man erkennt sie allenfalls noch am Namen. Zudem bezeichnen sie sich auch noch weiterhin als Türken, selbst wenn sie inzwischen schon in der zweiten und dritten Generation einen deutschen Pass besitzen.

Wenn es um Integration geht, betrifft es immer nur Mohammedaner. Bei allen anderen Zuwanderern waren keine staatlichen Maßnahmen erforderlich. Es gibt nur Islamkonferenzen, bei Buddhisten, Hindus und anderen Religionen bedarf solcher Maßnahmen eigenartigerweise nicht.




Oben hatte ich den millionsten türkischen Gastarbeiter gepostet?


"Gastarbeiter fehlen"
„Den millionsten Gastarbeiter aus dem südosteuropäischen Raum hat der Präsident der Bundesanstalt für Arbeit, Stingl, im Münchener Hauptbahnhof empfangen. Wie Stingl mitteilte, werden 1970 etwa 150 000 Gastarbeiter fehlen. Zur Zeit sind in der Bundesrepublik über 1,5 Millionen
Ausländer beschäftigt. Als „einem nicht messbaren Gewinn“ bezeichnete Stingl die Arbeit der Ausländer in der Bundesrepublik. Das wirtschaftliche Wachstum könne nur aufrechterhalten werden, wenn weiterhin Ausländer bereit seien, in der Bundesrepublik zu arbeiten. Jugoslawien und die Türkei seien zur Zeit das größte
Arbeitskräftepotential für die Bundesrepublik.“
Frankfurter Rundschau 28.11.1969

http://www.angekommen.com/iberer/Mio/bahadir.pdf

-----------------------------

Günter Wallraff:

"Ganz unten"

[...]„Sicher, ich war nicht wirklich ein Türke. Aber man muss sich verkleiden, um die Gesellschaft zu demaskieren, muss täuschen und sich verstellen, um die Wahrheit herauszufinden.
Ich weiß immer noch nicht, wie ein Ausländer die täglichen Demütigungen, die Feindseligkeiten und den Hass verarbeitet. Aber ich weiß jetzt, was er zu ertragen hat und wie weit die Menschenverachtung in diesem Land gehen kann.
Ein Stück Apartheid findet mitten unter uns statt – in unserer ‚Demokratie‘.
Die Erlebnisse haben alle meine Erwartungen übertroffen. In negativer Hinsicht. Ich habe mitten in der Bundesrepublik Zustände erlebt, wie sie eigentlich sonst nur in den Geschichtsbüchern über das 19. Jahrhundert beschrieben werden.“[...]

1983
.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ganz_unten



Nein, es kamen nicht die säkularen Großstädter aus Istanbul und Ankara, sondern die Anatolier, deren Frauen trugen mitunter Kopftuch, das ist wahr.
.


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#350

RE: BRD und die Vergangenheit

in Themen vom Tage 19.09.2014 20:15
von 94 | 10.792 Beiträge

Na dieser Wallraff (IM Wagner) ist ja nun nicht unumstritten, kennste eigentlich diesen Spiegelartikel schon ...
www.spiegel.de/spiegel/print/d-13528577.html


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#351

RE: BRD und die Vergangenheit

in Themen vom Tage 20.09.2014 00:00
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von matloh im Beitrag #346


[...]

Durch die Personenfreizügigkeit in der EU wird das natürlich nochmals erleichtert. Will man als Europäer in den z.B. USA arbeiten, benötigt man eine entsprechende Arbeitserlaubnis. Will man als Europäer in einem anderen europäischen Land arbeiten, fährt man einfach dort hin, mietet sich eine Wohnung, sucht einen Job - und los geht's. Ganz ohne Arbeitserlaubnis, Niederlassungsberechtigung oder dergleichen.

cheers matloh



Guten Abend,

Nun, eine vollständige Freizügigkeit gibt es nicht :

https://www.gov.uk/eea-registration-certificate

http://vosdroits.service-public.fr/particuliers/F13517.xhtml

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#352

RE: BRD und die Vergangenheit

in Themen vom Tage 20.09.2014 10:26
von Barbara (gelöscht)
avatar

Zitat von 94 im Beitrag #350
Na dieser Wallraff (IM Wagner) ist ja nun nicht unumstritten, kennste eigentlich diesen Spiegelartikel schon ...
www.spiegel.de/spiegel/print/d-13528577.html



OT

Ja weiß ich, ich halte ihn für integer.
.


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#353

RE: BRD und die Vergangenheit

in Themen vom Tage 20.09.2014 11:09
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #352
Zitat von 94 im Beitrag #350
Na dieser Wallraff (IM Wagner) ist ja nun nicht unumstritten, kennste eigentlich diesen Spiegelartikel schon ...
www.spiegel.de/spiegel/print/d-13528577.html



OT

Ja weiß ich, ich halte ihn für integer.
.



Guten Tage,

ich meinte das Buch «Lowest of the Low» (Ganz unten) gelesen zu haben. Dann war da noch «Undesirable journalist», eine sehr gute Reportage aus der deutschen «Sun» (Ich bin optimistisch, nicht alle werden - glücklicherweise ! - diese Zeitung kennen; ich meine «Bild») inside. Ich hielt diese Texte für credible, denn das tägliche Elend von «The Sun» und jüngst «News of the World» gibt immer wieder Beweise.

Stringer49

PS In Frankreich, hiess das Buch «Lowest of the Low» übrigens «Tête de turc» (Türkenkopf oder Türkengesicht). Es war damals oft gelesen, natürlich weniger als das teilweise nicht eben appetitliche Pamphlet von MME Trierweiler...


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 20.09.2014 11:11 | nach oben springen

#354

RE: BRD und die Vergangenheit

in Themen vom Tage 20.09.2014 11:41
von Barbara (gelöscht)
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...nur kurz zu Wallraff: sicher ein Getriebener und bestimmt hat er nicht alles richtig gemacht, außerdem wurde er auch als IM geführt, allerdings ist bis heute mWn nichts nachgewiesen, dass er tatsächlich Leuten geschadte hat. Lt eigener Aussage hatte er versucht in die DDR_Archive bzgl. der NS-Verbrecher reinzukommen, was ich glaubhaft finde.

Ich hatte sein Buch im Thema "Gastarbeiter" nur deshalb gebracht, um nochmal daran zu erinnern, dass die damaligen Gastarbeiter, die die BRD dringend brauchte und rief - gerade auch die Türken - alles andere als integriert wurden, sondern lediglich ihre Arbeitskraft abgeschöpft wurde. Das war eine Fehlleistung des Staates und auch der Gesellschaft, deren Auswirkungen bis in die heutige Zeit erkennbar sind.


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