#101

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 16:39
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #100
Zitat von Alfred im Beitrag #99



Halten wir fest, alle Reiseleiter waren IM. Entschuldige, aber dies ist Unfug.

Zum Einen, wir reden nicht von Reiseleitern an sich sondern von Reiseleitern die Gruppen aus dem NSW durch die DDR geführt haben, zum Anderen, wir drehen uns wieder mal im Kreis und dürften uns auch bei diesem Thema nicht einig werden.



Auch auf diese Personengruppe trifft Deine Info nicht zu .


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#102

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 16:52
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #101



Auch auf diese Personengruppe trifft Deine Info nicht zu .

Meinung Alfred, nicht Info und die ergibt sich aus der prinzipiellen Kenntnis der damaligen Sachlage und wie man mit solchen Dingen umgegangen ist und auch ein bisschen aus meinem gesunden Menschenverstand heraus.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#103

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 17:47
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #88
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #79
Sind das "Stasi"

Das habt ihr Euch wirklich gefragt, warum dann eigentlich bei uns an der Grenze nicht? (..)

Solche "Feinheiten" wie die Existent von IM war uns "Westlern" fremd und allenfalls aus der Sendung ZDF Magazin (Gerhard Löwenthal) bekannt, wenn man das glauben wollte und es einen interessierte. Dass die PKE beim MfS arbeiteten, war aber auch im Westen allgemein bekannt, ebenso die Reisebüromitarbeiter der Besucherbüros in Westberlin.
Theo


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#104

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 17:49
von damals wars | 12.164 Beiträge

In Potsdam wurden unsere ausländischen Gäste auch so immer gut beobachtet, da brauchte es keinen Extra- Beobachter.
So gab es die Legende, das die Amis am liebsten noch die Knochen mitgegessen hätten, sie hatten sie schließlich bezahlt.

Und bei einem Gruppenbesuch in Potsdam im Schloß Cecilienhof bekamen wir auch ausländische Besucher zu Gesicht.
Sie machten einen gesätigten Eindruck.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#105

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 20:00
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #103

Solche "Feinheiten" wie die Existent von IM war uns "Westlern" fremd und allenfalls aus der Sendung ZDF Magazin (Gerhard Löwenthal) bekannt, wenn man das glauben wollte und es einen interessierte. Dass die PKE beim MfS arbeiteten, war aber auch im Westen allgemein bekannt, ebenso die Reisebüromitarbeiter der Besucherbüros in Westberlin.
Theo

Der Begriff IM war Nicht-MfS-Mitarbeitern auch in der DDR unbekannt.Das allgemein bekannt gewesen sein soll, dass die PKE zum MfS gehörte hatten wir hier schon mal und ich zweifle das nach wie vor an, woher wollt ihr denn das gewusst haben, in den Westmedien ist dazu jedenfalls niemals berichtet worden. Ob es offizielle Stellen im Westen gewusst ,es aber nie öffentlich gemacht haben und warum nicht ist eine der offenen und interessanten Fragen der deutsch-deutschen Geschichten für mich. Und wenn Ihr gewusst habt, dass ich bei der Stasi war, warum habt Ihr mir denn so viel von Euch erzählt, reine Geltungssucht?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 18.04.2015 20:00 | nach oben springen

#106

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 20:11
von Alfred | 6.841 Beiträge

Karnak,

selbstverständlich haben entsprechende Stellen in der BRD gewußt, dass die PKE zum MfS gehörten.

Man muss eben nur nicht mit jeden Wissen hausieren gehen.


seaman und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#107

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 20:14
von zoll (gelöscht)
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Hallo passport, Deine Aussage man sollte bevor man etwas schreibt das Gehirn einschalten. Wenn ich heute wie auch damals eine Gruppeneise buche bekomme ich immer einen Reiseleiter vorgesetzt der mir was über das Land, Leute und Landschaften erzählt und die Vorgänge innerhalb der Gruppe organisiert. Wer das das nicht mag muß halt eine Individualreise buchen.

Wie Dir sicher bekannt ist, läßt sich das Gehirn nicht abschalten, also werte ich die Aussage schon einmal als beleidigend.

Zwar ist mein Gehirn schon fast 74, dementfrei und immer noch auf Senden und Empfang ausgerichtet. Bei Dir ist es, glaube ich, etwas anders. Der Teil Deines Gehirn das die Jahre in der DDR gespeichert hat ist nicht mitgegangen in die neue Zeit. Du siehst diesen Lebensabschnitt immer noch rosarot. Also das ist keine Beleidigung, was ich ausdrücklich betonen möchte.

Zu den Reiseleitern bemerkst Du richtig, dass es heute so und so gehandhabt wird. Sicher damals auch, aber da war doch von Seiten der MfS Führung immer ein Hintergedanke, nämlich der, der Informationsabschöpfung. So wie es in allen totalitären Staaten, die DDR gehörte mit dazu, gang und gäbe war.

Ich weis Dein Alter nicht, aber ich kann Dir verraten, dass ich Magdeburg in den 1950er Jahren einige Male besucht habe und mit Sicherheit auch mit MfS zu tun hatte. Wo meine Akte geblieben ist? Frag doch mal Deine MfS Kollegen.

Es grüßt Dich mit eingeschalteten Gehirn der Zöllner aus dem Wessiland


zuletzt bearbeitet 18.04.2015 20:19 | nach oben springen

#108

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 20:17
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von zoll im Beitrag #107
Hallo passport, Deine Aussage man sollte bevor man etwas schreibt das Gehirn einschalten. Wenn ich heute wie auch damals eine Gruppeneise buche bekomme ich immer einen Reiseleiter vorgesetzt der mir was über das Land, Leute und Landschaften erzählt und die Vorgänge innerhalb der Gruppe organisiert. Wer das das nicht mag muß halt eine Individualreise buchen.

Wie Dir sicher bekannt ist, läßt sich das Gehirn nicht abschalten, also werte ich die Aussage schon einmal als beleidigend.

Zwar ist mein Gehirn schon fast 74, dementfrei und immer noch auf Senden und Empfang ausgerichtet. Bei Dir ist es, glaube ich, etwas anders. Der Teil Deines Gehirn das die Jahre in der DDR gespeichert hat ist nicht mitgegangen in die neue Zeit. Du siehst diesen Lebensabschnitt immer noch rosarot. Also das ist keine Beleidigung, was ich ausdrücklich betonen möchte.

Zu den Reiseleitern bemerkst Du richtig, dass es heute so und so gehandhabt wird. Sicher damals auch, aber da war doch von Seiten der MfS Führung immer ein Hintergedanke, nämlich der, der Informationsabschöpfung. So wie es in allen totalitären Staaten, die DDR gehörte mit dazu, gang und gäbe war.
Es grüßt Dich mit eingeschalteten Gehirn der Zöllner aus dem Wessiland






Informationsabschöpfung wird wohl von jedem Geheimdienst betrieben.


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#109

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 20:18
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #106
Karnak,

selbstverständlich haben entsprechende Stellen in der BRD gewußt, dass die PKE zum MfS gehörten.

Man muss eben nur nicht mit jeden Wissen hausieren gehen.

Dessen bin ich mir auch ziemlich sicher, die Frage ist eben nur, warum hat man die eigene Bevölkerung zu ihrem Schutz nicht informiert, man war doch sonst schnell dabei über die "Schandtaten" zu berichten. Von Gesprächen mit ehemaligen Westzöllnern weiß ich,dass auch die das nicht wussten, woher also jemand der mit dem Bus einen Ausflug in die DDR gemacht hat, angeblich sogar die Allgemeinheit?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 18.04.2015 20:27 | nach oben springen

#110

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 20:21
von zoll (gelöscht)
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Alfred ------------- aber nicht jeder Reiseführer ist ein Agent!!!


zuletzt bearbeitet 18.04.2015 20:22 | nach oben springen

#111

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 20:23
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von zoll im Beitrag #110
Alfred ------------- aber nicht jeder Reiseführer ist ein Agent!!!



War es in der DDR auch nicht. Wie das Verhältnis in der BRD war, kann ich nicht einschätzen. Du ?


zuletzt bearbeitet 18.04.2015 20:39 | nach oben springen

#112

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 20:31
von passport | 2.634 Beiträge

Zitat von zoll im Beitrag #107
Hallo passport, Deine Aussage man sollte bevor man etwas schreibt das Gehirn einschalten. Wenn ich heute wie auch damals eine Gruppeneise buche bekomme ich immer einen Reiseleiter vorgesetzt der mir was über das Land, Leute und Landschaften erzählt und die Vorgänge innerhalb der Gruppe organisiert. Wer das das nicht mag muß halt eine Individualreise buchen.

Wie Dir sicher bekannt ist, läßt sich das Gehirn nicht abschalten, also werte ich die Aussage schon einmal als beleidigend.

Zwar ist mein Gehirn schon fast 74, dementfrei und immer noch auf Senden und Empfang ausgerichtet. Bei Dir ist es, glaube ich, etwas anders. Der Teil Deines Gehirn das die Jahre in der DDR gespeichert hat ist nicht mitgegangen in die neue Zeit. Du siehst diesen Lebensabschnitt immer noch rosarot. Also das ist keine Beleidigung, was ich ausdrücklich betonen möchte.

Zu den Reiseleitern bemerkst Du richtig, dass es heute so und so gehandhabt wird. Sicher damals auch, aber da war doch von Seiten der MfS Führung immer ein Hintergedanke, nämlich der, der Informationsabschöpfung. So wie es in allen totalitären Staaten, die DDR gehörte mit dazu, gang und gäbe war.

Ich weis Dein Alter nicht, aber ich kann Dir verraten, dass ich Magdeburg in den 1950er Jahren einige Male besucht habe und mit Sicherheit auch mit MfS zu tun hatte. Wo meine Akte geblieben ist? Frag doch mal Deine MfS Kollegen.

Es grüßt Dich mit eingeschalteten Gehirn der Zöllner aus dem Wessiland






hallo @zoll

aus deinen Gedankengängen entnehme ich das Du denkst das bundesdeutsche GD nur Zeitungsauschnitte gesammelt und ansonsten Halma gespielt haben. Du solltest doch nochmal den Beitrag vom User PKE über GD an der Grenze gut durchlesen.


passport


seaman, eisenringtheo und elster427 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#113

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 19.04.2015 16:44
von zoll (gelöscht)
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Hallo Passport,

ich sage mal so, PKE hat Bücher geschrieben, Vorträge gehalten und damit Geld verdient. Das sei ihm unbenommen. PKE war aber auch ein belasteter MfS Mitarbeiter und konnte nicht neutral über seine Tätigkeit als Leiter des PKE in Potsdam berichten. Ich hoffe, ich spreche vom gleichen PKE wie Du. Genau so wie Du und ich auch durch unsere Tätigkeit nicht immer neutral sein können.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass Du und andere in der DDR Euer Leben gelebt habt und durch die lange Beeinflussung der Doktrin des menschlichen Sozialismus, welcher in den die Menschen beglückenden Kommunismus übergehen sollte, geprägt wurdet. Diese DDR hat in ihrer Art der Vermittlung ihrer Wahrheiten Euch so indoktriniert wie es ein anderer Staat es vorher auch schon mit den Menschen getan hat. (Das ist eine freie Meinungsäußerung im Sinne des GG der Bundesrepublik Deutschland und kein Verstoßß gegen irgendwelche Regeln in irgend einem Forum).
Wie der bundesdeutsche Geheimdienst arbeitet entzieht sich meiner Kenntnis. Du wirst ja wegen Deiner Tätigkeit entsprechende Erfahrungen gesammelt haben. Wie meine Gedankengänge zu diesen Horch & Guck und Schlapphüten sind, kannst Du aus meinen Beiträgen herauslesen. Nochmal ganz klar: diese Leute sind für mich verzichtbar, sie kosten Unsummen, halten die ganze Welt für Idioten, sind unbelehrbar und bringen im Endefekt doch keine Lösungen. Am allerschlimmsten waren sie während des kalten Krieges. Der Westen tappte im dunkeln, wie der Osten damals aufgestellt war entzieht sich auch meiner Kenntnis.

Weiterhin einen schönen Sonntag

Zoll


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#114

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 19.04.2015 16:54
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von zoll im Beitrag #113
... Nochmal ganz klar: diese Leute sind für mich verzichtbar, sie kosten Unsummen, halten die ganze Welt für Idioten, sind unbelehrbar und bringen im Endefekt doch keine Lösungen. ...
Nun, das kann man auch (nicht ganz unberechtigt) vom Zoll sagen ... und achso, bekomme ich noch eine Antwort auf #45, nö?! Na dann isses auch gut, lenkt ja vielleicht dann doch zu sehr vom Thema ab.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#115

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 19.04.2015 17:20
von zoll (gelöscht)
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Hallo 94er, ich bleibe Dir doch keine Antwort aus Deinem Beitrag # 45 schuldig. Habe es nur überlesen.

Natürlich habe ich in meinem Beamtenleben Kontrollen durchgeführt. Allerdings keine bei Reisenden am Flughafen oder Straßen- und Eisenbahnzollämter. Bei meinen Kotrollen waren es zu 90% LKW-Fahrer aus der damals s. g. EWG. Und das lief so: hatten sie z. B. Waren aus Portugal geladen so wurden der LKW beim Abgangszollamt in Portugal verschlossen und der Verschluss mit einer Zollplombe besichert.
Nun konnte der LKW mittels der entsprechenden Papiere, z. B. eines Carnet TIR oder eines T2 Versandschein ziemlich problemlos durch den EWG-Raum fahren bis zu seinem Bestimmungsziel. Hier vielleicht Köln, mit einer Ladung Wein, Bier, Käse, Backwaren und was es sonst noch alles für die Gastarbeiter in Deutschland zu importieren gab. Jetzt wurde der Verschluss geöffnet und es wurden, wenn nötig, Proben zwecks Tarifierung entnommen.
Nun wurde dieser LKW-Fahrer zum ersten Mal richtig kontrolliert! Ob er nun wirklich sauer war entzieht sich meiner Kenntnis. Na ja, der eine oder andere hat sicher schon mal etwas in seiner Landessprache in seinen Bart gemurmelt. Was solls. Aber wenn er das als Schikane gesehen hätte, so wäre das Speditionsunternehmen und/oder der Importeur mit großer Sicherheit beim Zollamt vorstellig geworden.
Schikanöse Behandlungen, wie ich es auch aus Berichten osteuropäischer LKW - Fahrer in Ostblockländern gehört habe, kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht können da meine Zollkollegen etwas dazu sagen.
Habe ich nun Deine Frage ausreichend beantwortet?
zoll


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#116

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 19.04.2015 17:54
von chantre | 425 Beiträge

Vielleicht OT, aber mal als Auflockerung gedacht:

https://www.youtube.com/watch?v=iKSDJVxqqeM

Viel Spaß


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
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#117

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 19.04.2015 17:56
von linamax | 2.019 Beiträge

Zitat von zoll im Beitrag #115
Hallo 94er, ich bleibe Dir doch keine Antwort aus Deinem Beitrag # 45 schuldig. Habe es nur überlesen.

Natürlich habe ich in meinem Beamtenleben Kontrollen durchgeführt. Allerdings keine bei Reisenden am Flughafen oder Straßen- und Eisenbahnzollämter. Bei meinen Kotrollen waren es zu 90% LKW-Fahrer aus der damals s. g. EWG. Und das lief so: hatten sie z. B. Waren aus Portugal geladen so wurden der LKW beim Abgangszollamt in Portugal verschlossen und der Verschluss mit einer Zollplombe besichert.
Nun konnte der LKW mittels der entsprechenden Papiere, z. B. eines Carnet TIR oder eines T2 Versandschein ziemlich problemlos durch den EWG-Raum fahren bis zu seinem Bestimmungsziel. Hier vielleicht Köln, mit einer Ladung Wein, Bier, Käse, Backwaren und was es sonst noch alles für die Gastarbeiter in Deutschland zu importieren gab. Jetzt wurde der Verschluss geöffnet und es wurden, wenn nötig, Proben zwecks Tarifierung entnommen.
Nun wurde dieser LKW-Fahrer zum ersten Mal richtig kontrolliert! Ob er nun wirklich sauer war entzieht sich meiner Kenntnis. Na ja, der eine oder andere hat sicher schon mal etwas in seiner Landessprache in seinen Bart gemurmelt. Was solls. Aber wenn er das als Schikane gesehen hätte, so wäre das Speditionsunternehmen und/oder der Importeur mit großer Sicherheit beim Zollamt vorstellig geworden.
Schikanöse Behandlungen, wie ich es auch aus Berichten osteuropäischer LKW - Fahrer in Ostblockländern gehört habe, kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht können da meine Zollkollegen etwas dazu sagen.
Habe ich nun Deine Frage ausreichend beantwortet?
zoll

Hallo Zoll
Den 94er kann man keine Frage beantworten , weil er sie grundsätzlich nicht zur Kenntnis nimmt . Oder vielleicht auch nicht will .


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#118

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 19.04.2015 23:02
von 94 | 10.792 Beiträge

Da ergeben sich gleich weiterei Fragen aus der Antwort, zwar etwas oT aber was soll's ...
Im Ausland wurde keine ordentliche zollrechliche Abfertigung durchgeführt? Oder isses etwa chauvinistisch zwischen die Zeilen gerutscht das nur der bundesdeutsche Zoll ordentlich kontrolliert. Na und die nächste Frag traue ich mich fast nicht zu fragen, aber wie ist der Nebensatz und was es sonst noch alles für die Gastarbeiter in Deutschland zu importieren gab. zu verstehen. Hat denn der gemeine Deutsche (Art. 116 GG) nichts von den Importwaren abbekommen?

Also danke nochmal für Antworten ... GN8


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 19.04.2015 23:04 | nach oben springen

#119

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 01:00
von Sperrbrecher | 1.655 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #118
Im Ausland wurde keine ordentliche zollrechliche Abfertigung durchgeführt?
Oder isses etwa chauvinistisch zwischen die Zeilen gerutscht das nur der bundesdeutsche Zoll ordentlich kontrolliert.

Keineswegs, aber im Allgemeinen ist es so, dass auf Exporte keine Zollgebühren erhoben werden,
nur auf Importe. In der DDR war das natürlich anderes.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#120

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 08:25
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Und auf welche Exporte hat die DDR Zollgebühren erhoben?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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