#61

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 17.04.2015 18:28
von Alfred | 6.848 Beiträge

Karnak,

Standard bedeutet bei mir immer.

Und immer gab es eine solche Kontrolle "Handschuhfach, Kofferraum und Motorhaube auf, hintere Sitzbank hoch" nicht.

Oder wie würdest Du ca. den Prozentsatz beziffern, wo genau diese Maßnahmen komplett realisiert wurden.


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#62

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 17.04.2015 18:35
von 94 | 10.792 Beiträge

Das iss jetzt aber bissel arg engstirnig vom AlfRed, gucke ma ...



Das ist die Formel für die Standardabweichung ... und schonema was von'ner Glockenkurve gehört, hä?!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#63

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 17.04.2015 18:41
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Oh man @94 du nun wieder


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#64

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 17.04.2015 18:56
von Alfred | 6.848 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #62
Das iss jetzt aber bissel arg engstirnig vom AlfRed, gucke ma ...



Das ist die Formel für die Standardabweichung ... und schonema was von'ner Glockenkurve gehört, hä?!


94,

ich gehe mal davon aus, das Karnak u.a. da schon eine recht konkrete Antwort geben können, wo " Handschuhfach, Kofferraum und Motorhaube auf, hintere Sitzbank hoch" Standard waren. Aber eben als komplette Aktion.

Sollte keine Antwort kommen, kannst Du und dies ja gern mir Deiner Formel ausrechnen.


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#65

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 17.04.2015 18:58
von eisenringtheo | 9.174 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #60
Ich sage mal so Alfred, wenn es das Verkehrsaufkommen erlaubt hat war es schon Standard, der Standard wurde nur durch den Druck einer langen Schlange zu Gunsten der Reisenden verändert. Gleichzeitig ist gegen solch eine gewissenhafte Kontrolle erstmal nichts zu sagen,dabei von Schikane zu sprechen ist purer Unsinn.

Weil wir nicht gerne warten, sind wir immer etwas zwischen zwei und vier Uhr über die Grenze. Verkehr hatte es kaum und die Kontrolle war dennoch meist eher bescheiden. Auch beim Warten als Folge der Schreiberei wegen der Bildzeitung wurde nur kurz in den Kofferraum geschaut.
Theo


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#66

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 17.04.2015 19:39
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

@ Passport,

an Deiner Argumentation ist schon was dran, der Reibungspunkt beschreibt es gut.

Aber es bleibt aus meiner Sicht schon dabei, freundlich und Behandlung als Gast? Der Witz des Jahrhunderts, Passport. Das mag allenfalls die Ausnahme gewesen sein, erlebt habe ich es auch, in der LKW Spur in Zarrentin im Transit.

Im kleinen Grenzverkehr ging es immer in die Garage, Verkleidungen ab, Tür und Seitenteile hinten (Golf), Sitzbank hoch, Abdeckung im Motorraum hoch, darunter die Heizung.

Das hatte erst ein Ende (ich schrieb es schon einige Male) als wir die Matte unter der Haube (Golf Diesel) mit Altöl getränkt hatten und der Zöllner sich seine Mütze versaut hatte. Nach dieser Aktion war Garage Geschichte, hatte er sich wohl gemerkt oder stand in meiner Fandungskarte? Keine Ahnung....

Eine Frage an Zoll: Ohne Zitat meines direkt darüber stehenden Beitrags ging es nicht? *kopfschüttel*

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#67

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 17.04.2015 20:07
von Schakal | 271 Beiträge

Gab es eigentlich Bestimmungen wieviel DM man als Westdeutscher mit in die DDR einführen durfte oder hat das niemanden interessiert?


--- Ex oriente lux.---
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#68

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 17.04.2015 20:20
von icke46 | 2.593 Beiträge

Ob es Bestimmungen gab, kann ich nicht sagen. Man musste allerdings in der Zollerklärung die mitgeführten Zahlungsmittel eintragen, und ich könnte mir schon vorstellen, dass es bei der Ausreise Fragen geben hätte, wenn man zb. mit 2.000 DM eingereist war und bei der Ausreise nur noch 200 DM dabei hatte.

Gruss

icke



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#69

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 17.04.2015 20:22
von Lutze | 8.035 Beiträge

Zitat von Schakal im Beitrag #67
Gab es eigentlich Bestimmungen wieviel DM man als Westdeutscher mit in die DDR einführen durfte oder hat das niemanden interessiert?

mich hat das schon interessiert,
wenn Westbesuch kam
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#70

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 17.04.2015 20:29
von damals wars | 12.175 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #61
Karnak,

Standard bedeutet bei mir immer.

Und immer gab es eine solche Kontrolle "Handschuhfach, Kofferraum und Motorhaube auf, hintere Sitzbank hoch" nicht.

Oder wie würdest Du ca. den Prozentsatz beziffern, wo genau diese Maßnahmen komplett realisiert wurden.


Und Gleichzeitig ging das nur beim Messerschmidt Kabinenroller! http://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_Kabinenroller


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#71

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 17.04.2015 20:59
von passport | 2.638 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #59
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #57
Zitat von passport im Beitrag #56
Und wenn Gäste oder Reisende stichpunktartig oder durch das "Bauchgefühl" eines
Zöllners kontrolliert werden hat das weder mit Schikane oder Machtdemonstration etwas zu tun.

An den Grenzen der DDR wurde aber nicht nur "stichpunktartig" kontrolliert, da betraf es jeden Reisenden.

Handschuhfach, Kofferraum und Motorhaube auf, hintere Sitzbank hoch war Standard und häufig war das noch nicht alles.

Was müssen die eine Angst vor bedruckten Papier gehabt haben.



Das war aber kein Standard.




Wenn ich hier etwas schreibe kann ich nur über die Güst Marienborn / A. etwas berichten ! Dort liefen die Verkehrsstöme etwas anders, wie an die von uns scherzhaft genannten "Bimmelgüsten", ab. Wenn an den "Bimmelgüsten" in der Stunde 3-5 Fahrzeuge einfuhren hatten die Kollegen dort richtig Stress
Habe des öfteren Fahrzeuge abgefertigt die eigentlich ausgehend vom Wohnort der Fahrzeugbesatzung und des angegebenen Reisezieles in der DDR die Güst Salzwedel hätten befahren können. Nach meiner Nachfrage kam stereotyp die gleichklingende Äusserung. Man nehme lieber ein paar Stunden Umweg in Kauf weil die Abfertigung hier (PKE, Zoll) bedeutend schneller abläuft als auf der Güst Salzwedel. Der eingetretene Zeitverlust durch den Umweg würde durch die schnelle Kontrolle aufgehoben bzw man würde noch schneller zum Ziel kommen. Habe es ja nun 15 Jahre teilweise sehen können. Wenn der Druck durch den Verkehr da war, egal ob PKW oder LKW, wurde durch den Zoll die Kontrolle auch "flüssiger" gestaltet. Dabei kam es auch auf die Erfahrung, Fachwissen und Menschenkenntnis der Zöllner(Innen) an, wie sie die Kontrolle gestalteten, eben das sogenannte "Bauchgefühl". Und wenn weniger Verkehr war waren auch weniger MA auf der Güst tätig so das genug Arbeit immer vorhanden war.

Nachtrag : natürlich wurde im Ausreisbereich intensiver kontrolliert !



passport


zuletzt bearbeitet 17.04.2015 21:23 | nach oben springen

#72

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 17.04.2015 21:15
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #71

Habe des öfteren Fahrzeuge abgefertigt die eigentlich ausgehend vom Wohnort der Fahrzeugbesatzung und des angegebenen Reisezieles in der DDR die Güst Salzwedel hätten befahren können. Nach meiner Nachfrage kam stereotyp die gleichklingende Äusserung. Man nehme lieber ein paar Stunden Umweg in Kauf weil die Abfertigung hier (PKE, Zoll) bedeutend schneller abläuft als auf der Güst Salzwedel.


passport



Das kann ich jetzt aber nicht so ganz nachvollziehen. Ich habe mehrmals eine Woche Bildungsurlaub in der Politischen Bildungsstätte Helmstedt gemacht, die fast in Sichtweite der GÜST Marienborh liegt. Zu diesem Bildungsurlaub gehörte auch immer eine touristische Tagestour in die DDR.

So führte in einem Jahr die Tour nach Wismar und Schwerin, im anderen Jahr nach Eisenach. In den Visabestimmungen war zwingend vorgeschrieben, dass man den dem Reiseziel nächstliegenden Grenzübergang benutzen muss. Das war dann im Falle Wismar-Schwerin der Übergang Schlutup-Selmsdorf, im Fall Eisenach der Übergang Herleshausen-Wartha.

Immerhin hatte das für uns den interessanten Nebeneffekt, dass wir uns per Bus entlang der Grenze zu dem jeweils vorgeschriebenen Übergang durchgeschlagen haben - leider hat uns niemand gesagt, dass wir selbstverständlich auch jeden anderen benutzen können.

Wobei mir eben noch einfällt - was das oben geschriebene vielleicht relativiert: Die Fahrten fanden wohl im Zuge des kleinen Grenzverkehrs statt - gut möglich, dass, wenn ich zb. eine private Besuchsreise nach Schwerin vorhatte, auch den Übergang Marienborn benutzen konnte.

Gruss

icke



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#73

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 17.04.2015 21:22
von passport | 2.638 Beiträge

Hallo @icke46

Bei Einreise KOM aus touristischen Gründen in die DDR wurde der Grenzübergang vorgegeben, da dort der Reiseleiter zustieg.



passport


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#74

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 09:14
von zoll (gelöscht)
avatar

Zitat von passport im Beitrag #73
Hallo @icke46

Bei Einreise KOM aus touristischen Gründen in die DDR wurde der Grenzübergang vorgegeben, da dort der Reiseleiter zustieg.



passport

Hallo Passport, bei Deiner Antwort musste ich aber doch herzlich lachen (Lachen gehört im Rheinland zum täglichen Brot). Das an der GÜSt ein Reiseleiter in den westdeutschen Bus zugestiegen ist, darüber musste ich lachen. Hatte die DDR Sorgen, dass der Fahrer sein Ziel nicht finden wird? Oder waren die Karten, die man sich im Westen für eine Fahrt in oder durch die DDR besorgt hatte, so ungenau? Oder, oder, oder. Da tauchen soviele Frage auf. Aber eigentlich kann ich mir die schon selbst beantworten. Wahrscheinlich war das ein MA des MfS? Macht man in China noch immer so.

Zu dem Kartenmaterial. Mein Cousin aus Wernigerode hat mir einmal eine Karte vom Harz aus dem Jahr 1980 o. s. ä. gezeigt und dort haben wir sie mit einer Karte aus der Bundesrepublik verglichen. Da waren aber schon heftige Unterschiede vorhanden. Deshalb ein Reiseleiter?

zoll


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#75

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 10:42
von utkieker | 2.922 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #71
Wenn ich hier etwas schreibe kann ich nur über die Güst Marienborn / A. etwas berichten ! Dort liefen die Verkehrsstöme etwas anders, wie an die von uns scherzhaft genannten "Bimmelgüsten", ab. Wenn an den "Bimmelgüsten" in der Stunde 3-5 Fahrzeuge einfuhren hatten die Kollegen dort richtig Stress Habe des öfteren Fahrzeuge abgefertigt die eigentlich ausgehend vom Wohnort der Fahrzeugbesatzung und des angegebenen Reisezieles in der DDR die Güst Salzwedel hätten befahren können. Nach meiner Nachfrage kam stereotyp die gleichklingende Äusserung. Man nehme lieber ein paar Stunden Umweg in Kauf weil die Abfertigung hier (PKE, Zoll) bedeutend schneller abläuft als auf der Güst Salzwedel. Der eingetretene Zeitverlust durch den Umweg würde durch die schnelle Kontrolle aufgehoben bzw man würde noch schneller zum Ziel kommen. Habe es ja nun 15 Jahre teilweise sehen können. Wenn der Druck durch den Verkehr da war, egal ob PKW oder LKW, wurde durch den Zoll die Kontrolle auch "flüssiger" gestaltet. Dabei kam es auch auf die Erfahrung, Fachwissen und Menschenkenntnis der Zöllner(Innen) an, wie sie die Kontrolle gestalteten, eben das sogenannte "Bauchgefühl". Und wenn weniger Verkehr war waren auch weniger MA auf der Güst tätig so das genug Arbeit immer vorhanden war.Nachtrag : natürlich wurde im Ausreisbereich intensiver kontrolliert !passport

@passport, daß kann ich wirklich nicht so stehen lassen. Salzwedel war eher ein Geheimtipp, konzipiert für den "kleinen" Grenzverkehr und nicht so sehr für den "großen" Grenzverkehr und den Transit. An dieser "Bimmel- GÜST", wie du sie nennst fuhren meistens die Omis vom Wendland zu ihren Enkeln in die Altmark. Der Linienbus der Deutschen Bundespost, der ab Intershop immer vom Kraftverkehr Salzwedel übernommen wurde war gut frequentiert. Auf Grund, daß der Andrang nicht so hoch war wie etwa in Marienborn ging es meistens ganz gut voran. Stress gab es nur zu Ostern, dann war wirklich was los. Es gab ja auch nur zwei Abfertigungsspuren in jeder Richtung; gewöhnlich kam man mit einer Spur aus. Aber gerade zu Ostern hätte man sich zwanzig Spuren gewünscht, wenn es dabei nicht das Problem gab - "keine Leute"!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#76

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 10:55
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #61
Karnak,

Standard bedeutet bei mir immer.

Und immer gab es eine solche Kontrolle "Handschuhfach, Kofferraum und Motorhaube auf, hintere Sitzbank hoch" nicht.

Oder wie würdest Du ca. den Prozentsatz beziffern, wo genau diese Maßnahmen komplett realisiert wurden.

Alfred, alter Bürokrat, ich kann Dir keinen Prozentsatz nennen. Ich kann Dir nur sagen, die Sitzbank mal ausgenommen, da das nicht immer ganz einfach war, war die Zeit dazu hat man natürlich ins Handschuhfach ,den Kofferraum und unter die Motorhaube geschaut. Desweiteren fuhr man mit einem Spiegel auf Rädern unter das Auto und steckte einen Plastikstab in den Tank um zu prüfen ob der getürkt war. Um es noch mal klarzustellen, aus meiner Sicht alles Kontrollen die nicht die Definition der Schikane erfüllen und an einer Grenze zwischen zwei Systemen von denen sich das eine bedroht und klammheimlich auch in der schlechteren Position fühlte zumindest nachvollziehbar und für den Reisenden aushaltbar, es war jedenfalls kein Angriff gegen die Menschenwürde wie man heuteherausarbeiten will. War die Zeit nicht da und der Verkehrsdruck einfach zu groß hat man das reduziert und sich nach entsprechender Kriterien auf gewisse Personenkreise beschränkt, so wie das wahrscheinlich jeder Zoll der Welt tut.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#77

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 11:40
von Lutze | 8.035 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #76
Zitat von Alfred im Beitrag #61
Karnak,

Standard bedeutet bei mir immer.

Und immer gab es eine solche Kontrolle "Handschuhfach, Kofferraum und Motorhaube auf, hintere Sitzbank hoch" nicht.

Oder wie würdest Du ca. den Prozentsatz beziffern, wo genau diese Maßnahmen komplett realisiert wurden.

Alfred, alter Bürokrat, ich kann Dir keinen Prozentsatz nennen. Ich kann Dir nur sagen, die Sitzbank mal ausgenommen, da das nicht immer ganz einfach war, war die Zeit dazu hat man natürlich ins Handschuhfach ,den Kofferraum und unter die Motorhaube geschaut. Desweiteren fuhr man mit einem Spiegel auf Rädern unter das Auto und steckte einen Plastikstab in den Tank um zu prüfen ob der getürkt war. Um es noch mal klarzustellen, aus meiner Sicht alles Kontrollen die nicht die Definition der Schikane erfüllen und an einer Grenze zwischen zwei Systemen von denen sich das eine bedroht und klammheimlich auch in der schlechteren Position fühlte zumindest nachvollziehbar und für den Reisenden aushaltbar, es war jedenfalls kein Angriff gegen die Menschenwürde wie man heuteherausarbeiten will. War die Zeit nicht da und der Verkehrsdruck einfach zu groß hat man das reduziert und sich nach entsprechender Kriterien auf gewisse Personenkreise beschränkt, so wie das wahrscheinlich jeder Zoll der Welt tut.

Ende der 80ziger Jahre bei neuwertigen Fahrzeugen
dürfte das nicht mehr möglich gewesen sein
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#78

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 11:55
von elster427 | 789 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #73
Hallo @icke46

Bei Einreise KOM aus touristischen Gründen in die DDR wurde der Grenzübergang vorgegeben, da dort der Reiseleiter zustieg.



passport


Hallo @passport und @zoll , bei KOM Einreisen über Drewitz , sind die Reiseleiter - ich würde ehersagen Stadtführer
erst in Potsdam Ernst-Thälmann-Strasse in die Busse zugestiegen , und Zoll diese waren keine MfS Mitarbeiter.
Wir hatten in Drewitz keine Reisebüro Agentur. Und lieber herr Zoll, die Bus Fahrer kannten den Weg auch ohne Karte .mfg jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
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#79

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 12:11
von eisenringtheo | 9.174 Beiträge

Zitat von zoll im Beitrag #74
Zitat von passport im Beitrag #73
Hallo @icke46

Bei Einreise KOM aus touristischen Gründen in die DDR wurde der Grenzübergang vorgegeben, da dort der Reiseleiter zustieg.



passport

Hallo Passport, bei Deiner Antwort musste ich aber doch herzlich lachen (Lachen gehört im Rheinland zum täglichen Brot). Das an der GÜSt ein Reiseleiter in den westdeutschen Bus zugestiegen ist(...)

zoll

Bei touristischen Gruppenreisen war wohl immer ein Reiseleiter der DDR vorgeschrieben. Ich kann mich noch an die Plakate der westberliner Busgesellschaften erinnern. Diese boten Eintagesreisen nach Ostberlin, Potsdam, Spreewald usw. an. Da war immer eine Gebühr für die DDR Reiseführung aufgelistet (und die Bemerkung: kein Mindestumtausch). Ich habe auch an einer solchen Führung teilgenommen. Zwei Fragen haben uns damals beschäftigt: Sind das "Stasi" und können die das Trinkgeld (Westgeld) behalten?
Theo


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#80

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 18.04.2015 12:20
von Sperrbrecher | 1.657 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #79
Zwei Fragen haben uns damals beschäftigt: Sind das "Stasi" und können die das Trinkgeld (Westgeld) behalten?


Zumindest waren die handverlesen und dreimal mit Erfolg geimpft.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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