#281

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 07:31
von berlin3321 | 2.515 Beiträge

Ähmm....

Welcher Zusammenhang zum bisher geschrieben soll mit Deinem Post hergestellt werden, damalswars? Erschliesst sich mir nicht, erkläre es mal ´nem doofen Wessi.

MfG Berlin


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#282

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 07:35
von Kalubke | 2.293 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #279


[...]

Mir fiel dann ein Geländewagen mit zivilem DDR Kennzeichen auf, der anscheinend eine Panne hatte. Die Haube war auf, aus der Erinnerung her müsste es der Gaz69 gewesen sein. Irgendwie der Motor defekt, zu heiß, Zylinderkopfdichtung, was genau, weiß ich nicht mehr.

Ich hörte dem Gespräch nur zu, 2, 3 (?) männliche Personen, es geht nicht weiter, wie geht es weiter, Hamburg, Flughafen (DDR Bürger ?), Flug verpassen, noch 3, 4 h bis Abflug, unsw....bis dann einer sagte: Nun frag´ ihn doch, er fährt doch nach Hamburg, vielleicht nimmt er Dich mit, hat doch genug Platz.....oder sinngemäß....... so in der Art.

[...]




Könnten vieleicht Leute von irgendeinem DDR-Exportbetrieb gewesen sein, die einen Monteur ins Ausland schicken mussten, irgenwohin wo man nur von Hamburg aus mit dem Flugzeug hinkam.

Ne Aktion vom MfS halte ich nicht für wahrscheinlich, denn der Mann hätte ja an der Grenze unter den Augen der Insassen sinen Pass zücken müssen und Aufsehen erregt, wenn das fiktive bundesdeutsche Personaldokumente gewesen wären.

Gruß Kalubke



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#283

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 07:47
von berlin3321 | 2.515 Beiträge

Moin Kalubke,

nachdem ich nun Vierkrug persönlich kenne und er uns beim Treffen erzählt, er war mit dem Auto in HH sehe ich das heute auch so. Nur zu damaliger Zeit?

Damals war ich knapp 30, zwar erfahren im kleinen Grenzverkehr, da wurden wir mit Sicherheit auch beobachtet, wir hatten Kontakt zu den DDR Bürgern aus dem Dorf in dem die Verwandtschaft wohnte, man kannte sich von Geburtstagsfeiern, grillte im Sommer zusammen, saß zusammen...

Politische Themen wurden angesprochen, es wurde darüber gesprochen, es wurde von der Grenze gesprochen aber über Auslandseinsätze von Monteuren, daran kann ich mich nicht erinnern. Auch nicht, ob ich diese Begebenheit mal dort erzählt habe, ist zu lange her.

Nach wie vor weiß ich nicht ob ich ihn hätte mitnehmen dürfen, ´vorausgesetzt, er hätte als DDR Bürger legal ausreisen dürfen. Wäre ich allein unterwegs gewesen.....aber mit Frau und Kind stellte sic die Frage gar nicht.

MfG Berlin


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Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#284

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 07:50
von Georg | 1.004 Beiträge

Vor und dahinter auf Autobahnen - nun ja die Wessis:



@passport !
Im Beitrag 261 - Auszuschaltenden bis zum Eingriff - wie ist dies zu verstehen ?
Wenn er ausgeschaltet wird, dann ist es dem Täter doch egal was er in seinen letzten Sekunden sah.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#285

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 07:55
von Udo | 1.258 Beiträge

Wimre gab es keine Beschränkungen auf der B 5 an der Intertank in LULU und dem Rasthaus auf/ an der B 5, wo das Rasthaus war, weiß ich nicht mehr, muss nach LULU gewesen sein.

Die Rastgaststätte war in Quitzow, kurz vor Perleberg. In diesem Dorf lebte auch unsere Bundesmutti einige Zeit.


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#286

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 08:04
von berlin3321 | 2.515 Beiträge

Moin Forum,

eine Frage mal an die (Ex-) Organe der (verblichenen) DDR: Wie war das mit den LKW Fahrern im Transit geregelt? Wenn die mit der Lenkzeit nicht hin kamen und unterwegs schlafen mussten?

Wir hatten in HH div. Speditionen die nur Berlin fuhren, leider habe ich da nie gefragt....

MfG Berlin


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#287

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 08:24
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von Georg im Beitrag #284
(..)
Im Beitrag 261 - Auszuschaltenden bis zum Eingriff - wie ist dies zu verstehen ?
Wenn er ausgeschaltet wird, dann ist es dem Täter doch egal was er in seinen letzten Sekunden sah.

Ausschalten bedeutet: "Beseitigen, unschädlich machen, an einer weiteren Einflussnahme hindern."
http://www.duden.de/suchen/dudenonline/a...nen%20Gegner%5D
Je näher sich man dem Gegner nähern kann, desto geringer sind die Mittel, die man einsetzen muss und desto geringer ist der Kollateralschaden (hier zum Beispiel inbezug auf unbeteiligte Dritte).
Besonders beliebt ist der Ausdruck im Sport, zum Beispiel im Fussball. Ein Spieler muss seinen Gegenspieler ausschalten, das heisst daran hindern, dass er ins Spiel kommt.
http://www.goal.com/de/news/827/bundesli...ner-ausschalten
http://www.football.ch/afv/Portaldata/5/...TE_Training.pdf
"Technikelemente"...
Theo


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#288

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 09:22
von Sperrbrecher | 1.653 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #269
[quote=icke46|p483054] das mit den getrennten Parkplätzen für Ost - und Westbürger ist natürlich Blödsinn
passport

Auf den Transitstrecken gabe es Rastplätze, die nur von westdeutschen Fahrzeugen (Bussen) angefahren werden durften.
Das weiß ich ganz genau.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#289

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 09:52
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat
... Das weiß ich ganz genau.

Na wenn Du's nun sooo genau weißt, weißte auch noch welche Rastplätze das waren?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#290

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 10:16
von mucker82 | 236 Beiträge

Diese Raststätten gab es in der Tat. Sie waren gedacht für die so genannten "durchgehenden Reisebusse" aus der Bundesrepublik und West- Berlin und befanden sich zumeist etwas abseits der Autobahn.Ich kann mich noch an die Hinweisschilder erinnern.
Diese Raststätten wurden jedoch wenig genutzt , die Busse zogen es vor die DDR schnellstmöglich zu durchqueren.


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#291

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 10:30
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #286
Moin Forum,

eine Frage mal an die (Ex-) Organe der (verblichenen) DDR: Wie war das mit den LKW Fahrern im Transit geregelt? Wenn die mit der Lenkzeit nicht hin kamen und unterwegs schlafen mussten?

Wir hatten in HH div. Speditionen die nur Berlin fuhren, leider habe ich da nie gefragt....

MfG Berlin

Keine Ahnung wie streng man das damals mit den Lenk und Ruhezeiten genommen hat, sicher entspannter als heute. Damals gab es auch nur die Tachoscheiben, da wurde sowieso beschissen ohne Ende. In jedem Fall ist es der BAG egal wie der Fahrer das hinbekommt, er hat seine Ruhezeiten einfach einzuhalten, musste er seine Fahrzeit so einrichten, dass er nicht gerade auf DDR Gebiet pausieren muss. Ansonsten bin ich mir auch ziemlich sicher, dass man Verständnis aufbrachte wenn der Fahrer erklärte er hat seine Fahrzeit wegen der Zone überschritten.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#292

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 10:55
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Hier eine unterhaltsame Erläuterung des Transits durch eine ehemaliges Forumsmitglied
Die Transitautobahnen nach West Berlin wie war das?
Theo


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#293

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 10:57
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #289

Zitat
... Das weiß ich ganz genau.
Na wenn Du's nun sooo genau weißt, weißte auch noch welche Rastplätze das waren?



an diese Plätze kann ich mich auch erinnern, sie waren zwischen Helmstedt , Herleshausen und Berlin. Da durften auch keine PKW einfahren, nur Busse. Man sah aber selten Busse da stehen, die bretterten offensichtlich schnellstmöglich durch die Zone


.
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#294

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 11:14
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Irgendwann gab es Busse mit Toiletten. Ab dann waren Pinkelpausen nicht mehr nötig. Die Busfahrten ab Omnisbusbahnhof Funkturm waren länger als die Fahrten mit der DR. (Nach Hannover mit der Bahn vier Stunden, mit dem Bus viereinhalb Stunden). Dies deshalb, weil die Busse nur 80 km/h fahren durften und sich an diese Höchstgeschwindigkeit hielten.
Theo


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#295

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 11:46
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von mucker82 im Beitrag #290
Diese Raststätten gab es in der Tat. Sie waren gedacht für die so genannten "durchgehenden Reisebusse" aus der Bundesrepublik und West- Berlin und befanden sich zumeist etwas abseits der Autobahn.Ich kann mich noch an die Hinweisschilder erinnern.
Diese Raststätten wurden jedoch wenig genutzt , die Busse zogen es vor die DDR schnellstmöglich zu durchqueren.



Naja, zumindenst der Busrastplatz Theeßen an der Strecke Marienborn-Drewitz, den ich in meinem Text erwähnte, war von der Autobahn aus gut einzusehen und auch recht stark von Bussen frequentiert. Bei den drei oder vier Busreisen, die ich auf der Strecke gemacht habe, war die Pause in Theeßen als eigener Programmpunkt aufgeführt. Allerdings stand da dann nicht "30 Minuten Pinkelpause in Theeßen" sondern "30 Minuten Einkaufspause im Intershop Theeßen".

Es ist mir nur nicht ganz klar, wie man von den fraglos vehandenen separaten Busrastplätzen auf generell getrennte Parkplätze im Strassenverkehr kommt. Das wäre meiner Ansicht nach auch gar nicht praktikabel gewesen. Übrigens war es zum Beispiel auch bei den Tankstellen auf den Rastplätzen ebenso - es gab getrennte Zapfzäulen Intertank-Minol, aber die Schlangen dort waren recht einträchtig beieinander.

Gruss

icke



Büdinger hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#296

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 13:34
von grenzergold | 187 Beiträge

Du meinst sicher den Rastplatz Ziesar ( heute Rastplatz Buckautal ) ? Der wurde gleichermaßen von Ost und West genutzt. So kurz nacheinander gab es keine größeren Rastplatze .

gg


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#297

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 13:57
von berlin3321 | 2.515 Beiträge

Wie schon in #279 geschrieben: Es gab kurz nach der Güst Zarrentin in Richtung B, Richtung HH vor der Güst Zarrentin eine Rastanlage nur für Busse. Richtung HH ging es über eine Brücke (meine ich)für Fußgänger zum Intershop.

Getrennte Parkplätze im PKW Verkehr habe ich nie gesehen.

Schlangen vor den Zapfsäulen schon, sowohl die D- Mark Säulen wie auch an den Säulen an denen die DDR Bürger tankten.

MfG Berlin


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#298

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 16:57
von passport | 2.628 Beiträge

Zitat von Georg im Beitrag #284
Vor und dahinter auf Autobahnen - nun ja die Wessis:


@passport !
Im Beitrag 261 - Auszuschaltenden bis zum Eingriff - wie ist dies zu verstehen ?
Wenn er ausgeschaltet wird, dann ist es dem Täter doch egal was er in seinen letzten Sekunden sah.


Du kannst dafür auch den Begriff Geiselnehmer oder Terrorist einsetzen.
Natürlich war die erste Strategie diesen Personenkreis durch Kontaktaufnahme / Vermittlung zu einen gewaltlosen Aufgeben ihrer Pläne zu bewegen.
Wenn dieser Personenkreis nicht aufgab kam die Gruppe "Sicherheit und Terrorabwehr" des Dienstzuges zum Einsatz. Diese Gruppe ging dann mit körperliche Gewalt und Einsatz nichttödlicher Waffen gegen den oder die Geiselnehmer / Terroristen vor.
Der Einsatz von Schusswaffen war auf dem Gelände der Güsten grundsätzlich verboten, ausser bei "Gefahr für Leib und Seele" von Kontrollkräften und Reisenden oder bei bewaffneten Überfällen auf das Güst-Territorium.



passport


eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.08.2015 17:22 | nach oben springen

#299

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 18:44
von 94 | 10.792 Beiträge

Welche nichttödliche Waffen waren da im Bestand?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#300

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 05.08.2015 20:30
von passport | 2.628 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #299
Welche nichttödliche Waffen waren da im Bestand?



@94

Schlagstock und Tränengas. Dazu ein spezielles Geschoss als Man-Stopper. Da ich aber kein Mitglied dieser Truppe war kann ich Dir nichts genaues über die Art und Weise des Geschosses oder über die dafür eingesetzte Waffe schreiben. Diese spezielle Munition prallte aber nur auf den Körper des Zieles auf, drang aber nicht ein. Die Zielperson war damit für einige Zeit kampfunfähig.


passport


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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