#241

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 15:55
von Grenzläufer | 1.776 Beiträge

Zitat von Georg im Beitrag #233
- Es war üblich, die Observanten mit Westfahrzeugen und gefälschten westlichen Kfz-Kennzeichen..... -

Wenn dies üblich war, dann gibt es doch irgendwo ne Dokumentation, oder ?
Bis dato nur Gerede, weils so schön gruselichist. Wie war den die Logistik des MfS dazu ? Wartung, Pflege, Tanken, Garagen, Tarnung der
Objekte usw.


>>>Zur Überwachung und Fotodokumentation waren auf allen Transitautobahnen ständig zivile Fahrzeuge mit Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) unterwegs. Dabei kamen vereinzelt „Westfahrzeuge“ mit bundesdeutschen Kraftfahrzeugkennzeichen zum Einsatz. Diese konnten unter Umständen an fehlenden/abgelaufenen HU/ASU-Plaketten erkannt werden.<<<
https://de.wikipedia.org/wiki/Transitverkehr_durch_die_DDR


>>>Für besondere Fälle standen gar zwei Westfahrzeuge mit BRD-Kennzeichen in einer versteckten Garage direkt vor der Auffahrt auf die Autobahn. Die Garage ist heute leer. (...)<<<
http://www.badische-zeitung.de/deutschla...--89209070.html


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#242

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 15:55
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Also für so "dämlich" halte ich die Observanten nicht, dass diese durch abgelaufene oder fehlende Plaketten auffallen.
Das ist halt wiki. Es stimmt halt nicht alles, was dort zu lesen ist.
Den Erfahrungsaustausch mit Personen die involviert waren, halte ich für persönlich für besser und informativer.

Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#243

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 15:58
von Fritze | 3.474 Beiträge

Geschichte wird von Siegern geschrieben ,auch wenn diese für den Sieg am wenigsten können !

MfG Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#244

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 16:06
von Georg | 1.027 Beiträge

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #241
Zitat von Georg im Beitrag #233
- Es war üblich, die Observanten mit Westfahrzeugen und gefälschten westlichen Kfz-Kennzeichen..... -

Wenn dies üblich war, dann gibt es doch irgendwo ne Dokumentation, oder ?
Bis dato nur Gerede, weils so schön gruselichist. Wie war den die Logistik des MfS dazu ? Wartung, Pflege, Tanken, Garagen, Tarnung der
Objekte usw.


>>>Zur Überwachung und Fotodokumentation waren auf allen Transitautobahnen ständig zivile Fahrzeuge mit Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) unterwegs. Dabei kamen vereinzelt „Westfahrzeuge“ mit bundesdeutschen Kraftfahrzeugkennzeichen zum Einsatz. Diese konnten unter Umständen an fehlenden/abgelaufenen HU/ASU-Plaketten erkannt werden.<<<
https://de.wikipedia.org/wiki/Transitverkehr_durch_die_DDR


>>>Für besondere Fälle standen gar zwei Westfahrzeuge mit BRD-Kennzeichen in einer versteckten Garage direkt vor der Auffahrt auf die Autobahn. Die Garage ist heute leer. (...)<<<
http://www.badische-zeitung.de/deutschla...--89209070.html





Ich sage es mal so: Strunz !
Die Fahrzeuge dienten der Terrorabwehr.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#245

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 16:14
von andyman | 1.880 Beiträge

Zitat von Georg im Beitrag #240


wikipedia, naja ! Auch nicht belastbar zum Sachverhalt !


Gibt es überhaupt eine belastbare Quelle zum Sachverhalt?Was die eine Seite behauptet wird von der anderen Seite zum großen Teil dementiert und Dokumente gab`s noch keine zu sehen aus welchen Gründen auch immer.Manchmal muß ich denken,ich habe in einem anderen Land gelebt.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#246

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 16:47
von Georg | 1.027 Beiträge

Zitat von andyman im Beitrag #245
Zitat von Georg im Beitrag #240


wikipedia, naja ! Auch nicht belastbar zum Sachverhalt !


Gibt es überhaupt eine belastbare Quelle zum Sachverhalt?Was die eine Seite behauptet wird von der anderen Seite zum großen Teil dementiert und Dokumente gab`s noch keine zu sehen aus welchen Gründen auch immer.Manchmal muß ich denken,ich habe in einem anderen Land gelebt.
Lgandyman



Irgendwann sollte man sich tatsächlich entscheiden: Märchenstunde oder Zeitgeschichte !


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#247

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 16:48
von passport | 2.638 Beiträge

Zitat von Dogbert im Beitrag #239
"Zur Überwachung und Fotodokumentation waren auf allen Transitautobahnen ständig zivile Fahrzeuge mit Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) unterwegs. Dabei kamen vereinzelt „Westfahrzeuge“ mit bundesdeutschen Kraftfahrzeugkennzeichen zum Einsatz. Diese konnten unter Umständen an fehlenden/abgelaufenen HU/ASU-Plaketten erkannt werden. Überwacht wurde die Strecke aber auch durch zahlreiche inoffizielle Mitarbeiter des MfS (beispielsweise Tankstellen-Mitarbeiter) und durch den DDR-Zoll und die Volkspolizei sowie deren freiwillige Helfer."

Zitat aus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Transitver....C3.9Fenverkehr



Glaubt man wirklich das dieses so war ? Meint man das daß MfS nicht in der Lage war aktuelle TÜV-Plaketten zu besorgen


]passport


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#248

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 16:57
von passport | 2.638 Beiträge

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #241
Zitat von Georg im Beitrag #233
- Es war üblich, die Observanten mit Westfahrzeugen und gefälschten westlichen Kfz-Kennzeichen..... -

Wenn dies üblich war, dann gibt es doch irgendwo ne Dokumentation, oder ?
Bis dato nur Gerede, weils so schön gruselichist. Wie war den die Logistik des MfS dazu ? Wartung, Pflege, Tanken, Garagen, Tarnung der
Objekte usw.


>>>Zur Überwachung und Fotodokumentation waren auf allen Transitautobahnen ständig zivile Fahrzeuge mit Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) unterwegs. Dabei kamen vereinzelt „Westfahrzeuge“ mit bundesdeutschen Kraftfahrzeugkennzeichen zum Einsatz. Diese konnten unter Umständen an fehlenden/abgelaufenen HU/ASU-Plaketten erkannt werden.<<<
https://de.wikipedia.org/wiki/Transitverkehr_durch_die_DDR


>>>Für besondere Fälle standen gar zwei Westfahrzeuge mit BRD-Kennzeichen in einer versteckten Garage direkt vor der Auffahrt auf die Autobahn. Die Garage ist heute leer. (...)<<<
http://www.badische-zeitung.de/deutschla...--89209070.html






Diese Westfahrzeuge sollten unter bestimmten Bedingungen für einen Anti-Terroreinsatz auf der Güst zum Einsatz kommen. Diese Fahrzeuge besaßen DDR - und BRD Kennzeichen. Die Schilder wurden durch eine Magnethalterung gehalten.
Ansonsten steht viel Unsinn in diesen Zeitungsbeitrag !


passport


eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.08.2015 16:57 | nach oben springen

#249

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 17:09
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Zitat von Dogbert im Beitrag #199

Ich löste am Grenzübergang Marienborn/Helmstedt einen Alarm aus, nur weil ich austeigen mußte, um Kühlwasser nachzufüllen. Mein Auto hatte einen Zylinderkopfschaden und im Stau mußte ich halt aussteigen. Und zack, gingen die Sirenen los, alle Schranken runter, es blinkte nur noch rot, natürlich wurden auch die Reifenschlitzer hochgefahren, nur weil ein harmloser Transitstraßenbenutzer einen Motorbrand verhindern wollte. Um noch eins draufzusetzen: der DDR-Zoll öffnete bei der Ausreise sogar zuvor bei der Einreise plombierte Särge von amtlich beantragten und genehmigten Leichenüberführungen von Westberlin in die BRD an den Grenzübergängen. Könnte ja ein Republikflüchtiger sein. Nichtmal vor Toten fühlte man sich sicher.


Wie der Zufall es will, hatte ich da keinen Dienst, denn an solch ein höchst auswertungspflichtiges Ereignis würde ich mich sicher noch erinnern. Wenn dem jedes Mal so gewesen wäre, hätte es insbesondere an hochsommerlichen Sonn- und Feiertagen hinreichend oft gebimmelt. An was ich mich erinnern kann, ist die häufige Hilfe, die wir und der Zoll den kühlwassergeplagten Reisenden zuteil werden ließen. Auch wenn das jetzt wieder nicht nicht ehemals-politisch korrekt ist, wurden durch manche Kollegen vorzugsweise einzelreisende Damen jüngeren Baujahres mit der Hilfe bedacht. Sollte der Sachverhalt so stimmen, dann wäre das schon erheblich mehr, als ein Kühlwasserproblem.

friedliche Grüße Andreas


zuletzt bearbeitet 04.08.2015 17:10 | nach oben springen

#250

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 17:12
von passport | 2.638 Beiträge

Zitat von ehem. Hu im Beitrag #249
Zitat von Dogbert im Beitrag #199

Ich löste am Grenzübergang Marienborn/Helmstedt einen Alarm aus, nur weil ich austeigen mußte, um Kühlwasser nachzufüllen. Mein Auto hatte einen Zylinderkopfschaden und im Stau mußte ich halt aussteigen. Und zack, gingen die Sirenen los, alle Schranken runter, es blinkte nur noch rot, natürlich wurden auch die Reifenschlitzer hochgefahren, nur weil ein harmloser Transitstraßenbenutzer einen Motorbrand verhindern wollte. Um noch eins draufzusetzen: der DDR-Zoll öffnete bei der Ausreise sogar zuvor bei der Einreise plombierte Särge von amtlich beantragten und genehmigten Leichenüberführungen von Westberlin in die BRD an den Grenzübergängen. Könnte ja ein Republikflüchtiger sein. Nichtmal vor Toten fühlte man sich sicher.


Wie der Zufall es will, hatte ich da keinen Dienst, denn an solch ein höchst auswertungspflichtiges Ereignis würde ich mich sicher noch erinnern. Wenn dem jedes Mal so gewesen wäre, hätte es insbesondere an hochsommerlichen Sonn- und Feiertagen hinreichend oft gebimmelt. An was ich mich erinnern kann, ist die häufige Hilfe, die wir und der Zoll den kühlwassergeplagten Reisenden zuteil werden ließen. Auch wenn das jetzt wieder nicht nicht ehemals-politisch korrekt ist, wurden durch manche Kollegen vorzugsweise einzelreisende Damen jüngeren Baujahres mit der Hilfe bedacht. Sollte der Sachverhalt so stimmen, dann wäte das schon erheblich mehr, als ein Kühlwasserproblem.

friedliche Grüße Andreas




Insbesondere die Gruppenführer oder KE,s, bedingt durch die Arbeitzeitgestaltung, waren da immer sehr bemüht


passport


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#251

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 17:12
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von ehem. Hu im Beitrag #249
Zitat von Dogbert im Beitrag #199

Ich löste am Grenzübergang Marienborn/Helmstedt einen Alarm aus, nur weil ich austeigen mußte, um Kühlwasser nachzufüllen. Mein Auto hatte einen Zylinderkopfschaden und im Stau mußte ich halt aussteigen. Und zack, gingen die Sirenen los, alle Schranken runter, es blinkte nur noch rot, natürlich wurden auch die Reifenschlitzer hochgefahren, nur weil ein harmloser Transitstraßenbenutzer einen Motorbrand verhindern wollte. Um noch eins draufzusetzen: der DDR-Zoll öffnete bei der Ausreise sogar zuvor bei der Einreise plombierte Särge von amtlich beantragten und genehmigten Leichenüberführungen von Westberlin in die BRD an den Grenzübergängen. Könnte ja ein Republikflüchtiger sein. Nichtmal vor Toten fühlte man sich sicher.


Wie der Zufall es will, hatte ich da keinen Dienst, denn an solch ein höchst auswertungspflichtiges Ereignis würde ich mich sicher noch erinnern. Wenn dem jedes Mal so gewesen wäre, hätte es insbesondere an hochsommerlichen Sonn- und Feiertagen hinreichend oft gebimmelt. An was ich mich erinnern kann, ist die häufige Hilfe, die wir und der Zoll den kühlwassergeplagten Reisenden zuteil werden ließen. Auch wenn das jetzt wieder nicht nicht ehemals-politisch korrekt ist, wurden durch manche Kollegen vorzugsweise einzelreisende Damen jüngeren Baujahres mit der Hilfe bedacht. Sollte der Sachverhalt so stimmen, dann wäre das schon erheblich mehr, als ein Kühlwasserproblem.

friedliche Grüße Andreas




.. also liefen nicht nur Zylinderköpfe heiss oder ...????


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#252

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 17:17
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #247
Zitat von Dogbert im Beitrag #239
"Zur Überwachung und Fotodokumentation waren auf allen Transitautobahnen ständig zivile Fahrzeuge mit Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) unterwegs. Dabei kamen vereinzelt „Westfahrzeuge“ mit bundesdeutschen Kraftfahrzeugkennzeichen zum Einsatz. Diese konnten unter Umständen an fehlenden/abgelaufenen HU/ASU-Plaketten erkannt werden. Überwacht wurde die Strecke aber auch durch zahlreiche inoffizielle Mitarbeiter des MfS (beispielsweise Tankstellen-Mitarbeiter) und durch den DDR-Zoll und die Volkspolizei sowie deren freiwillige Helfer."

Zitat aus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Transitver....C3.9Fenverkehr



Glaubt man wirklich das dieses so war ? Meint man das daß MfS nicht in der Lage war aktuelle TÜV-Plaketten zu besorgen


]passport


na klar wären sie dazu in der Lage gewesen, Aber wozu solcher Aufwand? Wer sollte denn die TÜV Plaketten kontrollieren auf dem Gebiet der DDR und mit welchen Sanktionen ? Selbst im alten Bundesgebiet fuhren Tausende mit abgelaufen Plaketten herum. Meine ureigene Ehefrau hatte das mal 8 Monate überschritten, bevor sie von der Polizei "hochgezogen" wurde. Und erkennen hätten das sowieso nur Westdeutsche können, denn die meisten DDR Bürger wussten doch gar nicht, was es mit der Plakette auf sich hat.


.
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Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 04.08.2015 17:18 | nach oben springen

#253

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 17:20
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Ich frage mich sowieso wieso sich ein Westreisender auf DDR-Gebiet für die TÜV-Plaketten anderer Fahrzeuge interessiert haben soll,dass man heute von Ungereimtheiten in diesen Zusammenhang zu berichten weiß.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.08.2015 17:21 | nach oben springen

#254

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 17:21
von passport | 2.638 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #252
Zitat von passport im Beitrag #247
Zitat von Dogbert im Beitrag #239
"Zur Überwachung und Fotodokumentation waren auf allen Transitautobahnen ständig zivile Fahrzeuge mit Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) unterwegs. Dabei kamen vereinzelt „Westfahrzeuge“ mit bundesdeutschen Kraftfahrzeugkennzeichen zum Einsatz. Diese konnten unter Umständen an fehlenden/abgelaufenen HU/ASU-Plaketten erkannt werden. Überwacht wurde die Strecke aber auch durch zahlreiche inoffizielle Mitarbeiter des MfS (beispielsweise Tankstellen-Mitarbeiter) und durch den DDR-Zoll und die Volkspolizei sowie deren freiwillige Helfer."

Zitat aus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Transitver....C3.9Fenverkehr



Glaubt man wirklich das dieses so war ? Meint man das daß MfS nicht in der Lage war aktuelle TÜV-Plaketten zu besorgen


]passport


na klar wären sie dazu in der Lage gewesen, Aber wozu solcher Aufwand? Wer sollte denn die TÜV Plaketten kontrollieren auf dem Gebiet der DDR und mit welchen Sanktionen ? Selbst im alten Bundesgebiet fuhren Tausende mit abgelaufen Plaketten herum. Meine ureigen Ehefrau hatte das mal 8 Monate überschritten, bevor sie von der Polizei "hochgezogen" wurde.



Richtig @Gert , es ging mir ja nur um die rethorische Frage, ob oder ob nicht


passport


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#255

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 17:28
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #253
Ich frage mich sowieso wieso sich ein Westreisender auf DDR-Gebiet für die TÜV-Plaketten anderer Fahrzeuge interessiert haben soll,dass man heute von Ungereimtheiten in diesen Zusammenhang zu berichten weiß.


ich erinnere, das interessierte einen nicht Bohne!!

Eher habe ich frustriert aus dem Fenster geschaut, wenn ich in meinem meist PS starken Schlitten stur 100 km/h fuhr, jedoch von Trabbis überholt wurde mit etwa 103 km/h und die ganze Mischpoke im Trabbi grinste vergnügt zu uns rüber. Ich glaube die haben dann immer Triumpfmarsch aus Aida abgespielt. Das Grinsen musste ich eine ganze Zeit ertragen, denn der Überholvorgang dauerte unheimlich lange


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 04.08.2015 17:30 | nach oben springen

#256

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 17:38
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Die Vorstellung macht mich heute noch ein kleines bisschen glücklich.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
Gert und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#257

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 17:56
von eisenringtheo | 9.178 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #248
(...)



Diese Westfahrzeuge sollten unter bestimmten Bedingungen für einen Anti-Terroreinsatz auf der Güst zum Einsatz kommen. Diese Fahrzeuge besaßen DDR - und BRD Kennzeichen. Die Schilder wurden durch eine Magnethalterung gehalten.
Ansonsten steht viel Unsinn in diesen Zeitungsbeitrag !


passport


Wozu braucht man für einen Antiterroreinsatz ein BRD Kennzeichen?
Theo


zuletzt bearbeitet 04.08.2015 17:57 | nach oben springen

#258

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 18:00
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #257
Zitat von passport im Beitrag #248
(...)



Diese Westfahrzeuge sollten unter bestimmten Bedingungen für einen Anti-Terroreinsatz auf der Güst zum Einsatz kommen. Diese Fahrzeuge besaßen DDR - und BRD Kennzeichen. Die Schilder wurden durch eine Magnethalterung gehalten.
Ansonsten steht viel Unsinn in diesen Zeitungsbeitrag !


passport


Wozu braucht man für einen Antiterroreinsatz ein BRD Kennzeichen?
Theo

Ganz einfach,wenn der Einsatz in die Hose gegangen wäre,hätte man es
den Klassenfeind in die Schuhe schieben können
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#259

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 18:01
von Alfred | 6.849 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #258
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #257
Zitat von passport im Beitrag #248
(...)



Diese Westfahrzeuge sollten unter bestimmten Bedingungen für einen Anti-Terroreinsatz auf der Güst zum Einsatz kommen. Diese Fahrzeuge besaßen DDR - und BRD Kennzeichen. Die Schilder wurden durch eine Magnethalterung gehalten.
Ansonsten steht viel Unsinn in diesen Zeitungsbeitrag !


passport


Wozu braucht man für einen Antiterroreinsatz ein BRD Kennzeichen?
Theo

Ganz einfach,wenn der Einsatz in die Hose gegangen wäre,hätte man es
den Klassenfeind in die Schuhe schieben können
Lutze



Blöder geht es kaum noch Lutze.


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#260

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 04.08.2015 18:01
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #257
Zitat von passport im Beitrag #248
(...)



Diese Westfahrzeuge sollten unter bestimmten Bedingungen für einen Anti-Terroreinsatz auf der Güst zum Einsatz kommen. Diese Fahrzeuge besaßen DDR - und BRD Kennzeichen. Die Schilder wurden durch eine Magnethalterung gehalten.
Ansonsten steht viel Unsinn in diesen Zeitungsbeitrag !


passport


Wozu braucht man für einen Antiterroreinsatz ein BRD Kennzeichen?
Theo

Zum Beispiel um sich auf einer Güst auf der sich im Wesentlichen KFZ mit Westkennzeichen befinden einem Fahrzeug unauffälliger zu nähern.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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