#21

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 23.08.2014 18:53
von Sperrbrecher | 1.649 Beiträge

Zitat von ehem. Hu im Beitrag #20
Zitat von SanGefr im Beitrag #18
Ich bin am 16. Juni 1988 mit meiner Mutter, ... Ich kann mich jetzt nicht mehr an alle Einzelheiten erinnern, aber so ungefähr ist es abgelaufen.

So in etwa dürfte die Erinnerung von weit über 90 % aller über Mbn./A. einreisenden BRD-Bürger im Gedächtnis hängen geblieben sein. Sicher mit Verschiebungen einiger weniger Details (Zollkontolle nach "Sichtkontrolle der Person" = Identitätskontrolle), aber eben in diesem Tenor.


Wieso nur bei 90% ?

Das Procedere von Ein- und Ausreise war doch detailliert geregelt, wieso sollte es da zwischen der GÜST A und der
GÜST B Unterschiede gegeben haben ? Obwohl ich im Laufe der Jahre die verschiedensten Grenzkontrollstellen genutzt habe, konnte ich keine Unterschiede feststellen. Das Verfahren war überall gleich. Bei der Intensität der Kontrolle kam es wohl eher auf die Tagesform des Kontrollierenden, den Nasenfaktor und die politische Großwetterlage an, nach der die Kontrollorgane allen Anschein nach, ausgerichtet wurden.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#22

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 23.08.2014 19:02
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von SanGefr im Beitrag #18
Ich bin am 16. Juni 1988 mit meiner Mutter, die in Leegebruch (bei Velten, Kreis Oranienburg) einen Cousin hatte, mit dem Pkw über Helmstedt/Marienborn eingereist. Vorausgegangen war eine Einladung der Verwandtschaft. Diese sandten uns Einreiseantrag etc. per Post zu, die wir auszufüllen und zurückzusenden hatten. ( genaue Angaben zur Person, Einreise wann, wohin, Aufenthaltsdauer, mit welchem Pkw, welches Kennzeichen) usw. usf. Ob die Zollerklärung schon dabei war oder ob sie mit dem Einreisevisum erst uns zugesandt wurden, kann ich heute nicht mehr sagen. Dann kam der Tag X! Von einem Arbeitskollegen, welcher schon öfters in der DDR war, habe ich mir die eine oder andere Verhaltensregel als Ratschlag geholt.
Nachdem wir nun Helmstedt hinter uns gelassen hatten, dauerte es nicht all zu lange, bis wir auf dem Staatsgebiet der DDR waren. Die Schilder machten jeden Kraftfahrer darauf aufmerksam. Geschwindigkeitsbegrenzung 30 km/h. Obwohl einige schneller waren hat mir mein Arbeitskollege empfohlen, diese Geschwindigkeit genau einzuhalten, da auch Geschwindigkeitskontrollen nicht selten waren. Dann ging es also mit 30 km/h auf einen Parkplatz zu einem Abfertigungsgebäude für die Einreise DDR. Aussteigen und ins Gebäude mit sämtlichen Unterlagen. (Visumantrag, Reisepass, Zollerklärung, (Kfz-Schein? Weiß nicht mehr-schon möglich) etc. Dort alles an einem Schalter abgeben und 15,- DM Verwaltungsgebühr entrichten. (Die Gebührenmarke befindet sich heute noch in meinem alten Reisepass). Anschließend zurück zum Auto und wieder einreihen in die Blechlawine auf den Fahrspuren "Einreise DDR". Schritt für Schritt ging es da weiter bis wir an dem Abfertigungsgebäude des DDR-Zoll ankamen. Ob ich die Zollerklärung dabei hatte und sie an dem Zöllner abgeben musste oder ob der Zöllner sie bereits hatte, kann ich nicht mehr sagen. Jedenfalls wurde nach einer kurzen Begrüßung gefragt ob man Schusswaffen, DDR-Devisen usw. dabei hatte, was wir verneinten. Mein Pkw wurde unten mittels Spiegel untersucht. Ich musste den Kofferraum öffnen, die Gepäckstücke wurden untersucht und mit der Zollerklärung verglichen. Dann sollte ich den Reservebenzinkanister herausnehmen und dem Zöllner ins Gebäude folgen. Der Kanister wurde mittels Röntgengerät oder so etwas Ähnlichem kurz durchleuchtet. Danach durfte ich mich wieder ins Auto setzen und weiter ging´s zum nächsten Kontrollpunkt. Dort hieß es "Weiterfahrt nach Aufforderung". An diesem Kontrollpunkt wurden unsere Reisepässe geprüft und eine Sichtkontrolle der Personen getätigt. Uns wurde abschließend noch erklärt, wo sich zum Geldumtausch das Gebäude der Staatsbank der DDR befand. Außerdem mussten wir noch, weil meine Mutter einen kleinen Hund dabei hatte, zum Amtstierarzt. Dieser nahm uns selbstverständlich auch eine kleine Gebühr von 20,- DM für seine" freundlichen Bemühungen" ab. Alles in allem hat die Prozedur von Grenzübertritt bis zur Weiterfahrt, einschl. Geldwechsel, Tierarzt so ca. 2 Stunden gedauert. Über die Arbeit des Zöllners bzw. Passkontrolle kann ich eigentlich nichts schlechtes berichten. Ich habe da schon von anderen schikanösen Behandlungen gehört.
Am Freitag, 17. Juni 1988 (in der Bundesrepublik bekanntlich arbeitsfreier Gedenktag) morgens zum Volkspolizei-Kreisamt Oranienburg zur Anmeldung und gleichzeitiger Abmeldung. Meldung gegen 7.55 Uhr beim Empfang am Eingang. Weiterleitung ins Wartezimmer. Schon kam der erste Schreck. Mindestens 20 Personen saßen schon im Warteraum. Na das kann dauern. Der Cousin meiner Mutter wartete unterdessen draußen vor dem Polizeirevier mit dem Hund. Also Platz nehmen und ausharren. Gegen 8.00 Uhr ging eine Tür auf und es trat eine Volkspolizistin in den Wartesaal um von allen Wartenden die Pässe einzuziehen und den Grund ihres Erscheinens zu erfahren. Gleich der erste Mann, ein älterer Bürger, wollte einen Genehmigung zur Reise nach Berlin (West) stellen - aufgrund einer Familienfeier. Das Gesicht der Volkspolizistin ist mir heute noch in Erinnerung. Sie verlor alle Gesichtszüge (aber nicht die Beherrschung) und ich hatte das Gefühl, sie hätte diesem Bürger wohl gerne eine reingeschlagen. Dann kamen auch wir dran. Wir händigten ihr unsere Reisepässe aus mit der Angabe uns hier anmelden zu wollen. Jetzt heißt es warten, dachten wir. Jedoch nach geschätzten 5 Minuten ging die Tür auf und die Polizistin forderte uns auf mitzukommen. Sie geleitete uns in ein Büro. In diesem Büro saß ein Polizist, der uns aufforderte an seinem Schreibtisch Platz zu nehmen. Ob mit oder ohne Begrüßung kann ich nicht mehr mit Bestimmtheit sagen. Wir haben jedenfalls die Tageszeit angekündigt. Wortlos nahm er unsere Reisepässe, die er von der Polizistin erhalten hatte und stempelte nach Prüfung der Einreisemodalitäten (Beleg der Staatsbank, Stempelkontrolle zur Einreise im Reisepass) etc. das Visum zum Aufenthalt im gesamten Bereich der DDR und das für uns (äußerst wichtige) Visum zur Ausreise aus der DDR am 19. Juni 1988 in den Reisepass und übergab uns wieder die Pässe. Danach durften wir wieder gehen. Ob mit oder ohne Verabschiedung - weiß ich nicht mehr. Wir haben auf Wiedersehen gesagt. Alles in allem ca. 30 Minuten. Der Cousin meiner Mutter hat nicht schlecht gestaunt und hat mit mindestens 2 Stunden Warten gerechnet - wir allerdings auch.
Rückreise am 19. Juni 1988.
In Berlin (West) fand ein Konzert mit Michael Johnson statt. Rückreise vieler Fans in Richtung Staatsgrenze. In Vorahnung schon haben wir die Rückreise um 2 Stunden vorgezogen (reines Bauchgefühl). Schon hinter Magdeburg begann der zäh fließende Verkehr. Zwischen 22.00 und 22.15 Uhr kamen wir endlich nach "Stop and Go" auf der Autobahn und auf dem Grenzgelände zum Zoll. Eigentlich ein etwas lockerer Zöllner, ca. 35/40 Jahre alt, Begrüßung, Frage nach Schusswaffen, DDR-Geld etc. Spiegel unters Auto, Kofferraum öffnen. Ich hatte am Freitag im Centrum-Warenhaus am Alexanderplatz für meinen Großneffen einen großen Plastik-Spielzeug Lkw gekauft, ohne zu wissen, dass auch Spielzeug, nach den Zollbestimmungen, nicht mit rüber genommen werden darf. Ich öffnete den Kofferraum, der Zöllner kontrollierte, sah den Lkw und sagte, ich zitiere: "Na, wer wollte denn das nicht haben?" Ich weiß nicht mehr was ich darauf antwortete. Jedenfalls durfte ich danach, ohne weiteren Ärger zu bekommen, mit dem Spielzeug weiterfahren. Der Mann muss gute Laune gehabt - oder angesichts der immer voller werdenden Grenzstation, unter einen gewissen Zeitdruck gestanden haben. So gegen 23.50 Uhr habe ich dann das Gebiet der Bundesrepublik wieder befahren. Ich habe sogar noch DDR-Geld mit "rüber geschmuggelt". Diese Geldscheine hängen heute, zur Besichtigung eingerahmt, an einer Wand in einem Restaurant eines guten Freundes. Getankt habe ich in der DDR zweimal, bezahlt nach Vorlage des Nachweises zum Geldumtausch der Staatsbank der DDR, mit DDR-Geld (ohne Probleme). Alles in Allem habe ich mir die Abfertigung schlimmer vorgestellt oder ich habe einfach nur Glück gehabt. Das war jetzt, rein aus dem Gedächtnis heraus, mein erster und letzter Grenzübertritt zum privaten Besuch in der DDR vom 16. Juni 1988 bis 19. Juni 1988. (vor 26 Jahren - lang, lang ist´s her) Ich kann mich jetzt nicht mehr an alle Einzelheiten erinnern, aber so ungefähr ist es abgelaufen.

Erst kam die Passkontrolle dann die Zollkontrolle, bei der Ausreise anders herum, aber sonst ist die Schilderung im Wesentlichen korrekt.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
elster427 und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 23.08.2014 19:06
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #21
.


Wieso nur bei 90% ?

Das Procedere von Ein- und Ausreise war doch detailliert geregelt, wieso sollte es da zwischen der GÜST A und der
GÜST B Unterschiede gegeben haben ? [/quote]




Genau so, es gab da keine Unterschiede, die Abfertigung war einheitlich geregelt, ging ja auch gar nicht anders, wenn man es überall anders gemacht hätte, wie hätte man eine effektive Ausreisekontrolle realisieren wollen, eventuelle"Ungereimtheiten" feststellen sollen?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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zuletzt bearbeitet 23.08.2014 19:07 | nach oben springen

#24

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 23.08.2014 19:34
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #21
Zitat von ehem. Hu im Beitrag #20


So in etwa dürfte die Erinnerung von weit über 90 % aller über Mbn./A. einreisenden BRD-Bürger im Gedächtnis hängen geblieben sein. Sicher mit Verschiebungen einiger weniger Details (Zollkontolle nach "Sichtkontrolle der Person" = Identitätskontrolle), aber eben in diesem Tenor.

Wieso nur bei 90% ?



Wieso nur ist es hier manchmal so schwer, etwas zu vermitteln?
Es ging um weit mehr als 90 % und deren Erinnerung.
Manche (auch hier im Forum) haben eine andere Erinnerung - ob man diese teilen kann oder nicht, steht auf einem anderem Blatt.
Wenn z. B. eine - warum auch immer - tiefgründige Zollkontrolle vorgenommen wurde, hat der Reisende sicher eine etwas andere Erinnerung als die beschriebene. Und ich bestätige es: ja, die Vorschriften waren bei allen Personen die gleichen und auch an allen GÜST. Ich kenne eben nur Mbn./A. und schreibe eben dann auch nur darüber.
Vielleicht war das jetzt wieder zu sensibel, aber es ist meine Erinnerung.

friedliche Grüße Andreas


RalphT und elster427 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.08.2014 19:38 | nach oben springen

#25

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 23.08.2014 21:14
von passport | 2.626 Beiträge

Klären wir doch einfach den @SanGefr über die Abfertigungsweise an einer Autobahn - Güst auf.

Einfahrt Güst Mbn. / A. befand sich die VKE (Vorkontrolle Einreise)
Hier wurden die Reisenden in den jeweiligen Abfertigungsbereiche weitergeleitet.



Da ihr in die DDR einreisen wolltet wurde war das nächste Ziel das Servicebüro. Auf dem 2. Bild das gelb / weisse Gebäude lks der Fahrspur. Dort kontrollierte ein Mitarbeiter der Passkontrolle Eure Einreise - Dokumente wie Reisepass, Zählkarte, Berechtigungsscheine zum Empfang eines Visum und die Kfz-Zulassung. Diese Papiere steckte der Mitarbeiter in eine Transporttasche und sagte dann die Nummer der Abfertigungsspur der Passkontrolle.



Am Anfang der Abfertigungsspur saß ein Passkontrolleur mit Devisenkasse. Er übernahm von den Reisenden die Transsporttasche und kassierte die Visa-Gebühren. Bei erwachsenden Personen / mehrtägige Einreise Visagebühr 15,- DM pro Person. Die Gebührenmarke wurde von den Kassierer in eine leere Seite des Reisepasses geklebt. Danach wurde die Transsporttasche auf ein Förderband gelegt und in den Abfertigungstrakt der Passkontrolle gesendet. Danach habt ihr Eure Fahrt mit dem Auto weiter fortgesetzt entlang der Abfertigungsspur.



Die Fahrt endete an einen grossen Stopschild und einen Hinweisschild " Weiterfahrt nach Aufforderung".
Mit einer Handbewegung winkte Euch der in einen Häussche sitzende Passkontrolleur heran und führte die Identitätskontrlle durch. Er überprüfte nochmals ob alle Dokumente ein Visa besaßen und der A-Teil der Zählkarte vorhanden war




Damit war die Aufgabe der Passkontrolle erledigt. Der nächste Anlaufpunkt war das Grenzzollamt. Die Kontrollfläche befand sich nur wenige Meter weiter.




Hier kontrollierten MA des GZA Fahrzeuge und mitgeführte Sachen der Reisenden.




Nach Beendigung der Zollkontrolle fuhr man auf den Parkplatz der Staatsbank um den Mindestumtausch durchzuführen. Das weisse Gebäude mit der gelben Front in der Bildmitte




Wer ein Tier mitführte musste danach den Veterinärpass beim Tierarzt vorlegen.







Jetzt waren alle Einreiseformalitäten erledigt und die Weiterfahrt in die DDR konnte fortgesetzt werden.



passport


RalphT und elster427 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.08.2014 21:55 | nach oben springen

#26

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 23.08.2014 21:49
von eisenringtheo | 9.156 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #25
(...)

Am Anfang der Abfertigungsspur saß ein Passkontrolleur mit Devisenkasse. Er übernahm von den Reisenden die Transsporttasche und kassierte die Visa-Gebühren. Bei erwachsenden Personen / mehrtägige Einreise Visagebühr 15,- DM pro Person. Die Gebührenmarke wurde von den Kassierer in eine leere Seite des Reisepasses geklebt. Danach wurde die Transsporttasche auf ein Förderband gelegt und in den Abfertigungstrakt der Passkontrolle gesendet. Danach habt ihr Eure Fahrt mit dem Auto weiter fortgesetzt entlang der Abfertigungsspur.
(...)

Nach Beendigung der Zollkontrolle fuhr man auf den Parkplatz der Staatsbank um den Pflichtumtausch durchzuführen. Das weisse Gebäude mit der gelben Front in der Bildmitte
(...)
passport



Das Visum konnte man auch auf den Botschaften der DDR erhalten (z.B. in Bern), inkl. Visumsgebühr; aber nicht auf der Ständigen Vertretung in der BRD. Der Begriff "Pflichtumtausch" war bei DDR Behörden und deren Mitarbeitern vollkommen ungebräuchlich, es hiess "Mindestumtausch". Man konnte den Mindestumtausch auch noch später tätigen, spätestens vor der polizeilichen Anmeldung. Zumindest in der Provinz (z.B. Senftenberg) wurden die Öffnungszeiten der Meldestelle Mitte der 80er Jahre massiv gekürzt, so dass man mehrere Tage warten musste, bis man sich endlich anmelden konnte (obschon man das eigentlich binnen 24 Stunden erledigen musste).
Nachteulen waren bei Ein- und Ausreise eindeutig im Vorteil. Nachts um drei gab es keine Wartezeiten. Die Strassenbenutzungsgebühr kam für uns Schweizer sowohl im Transit nach WB als auch zur Einreise in die DDR noch hinzu (allerdings weiss ich nicht, ob man die mit einer BRD Zulassung auch zahlen musste).
Theo


damals wars und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 23.08.2014 21:54
von passport | 2.626 Beiträge

Danke @eisenringtheo

werde das mit dem Umtausch sofort berichtigen.



passport


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#28

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 23.08.2014 22:17
von Sperrbrecher | 1.649 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #26
Man konnte den Mindestumtausch auch noch später tätigen, spätestens vor der polizeilichen Anmeldung. Zumindest in der Provinz (z.B. Senftenberg) wurden die Öffnungszeiten der Meldestelle Mitte der 80er Jahre massiv gekürzt, so dass man mehrere Tage warten musste, bis man sich endlich anmelden konnte (obschon man das eigentlich binnen 24 Stunden erledigen musste).

In Dresden musste ich mal 10 M Strafe zahlen weil ich mich nicht unverzüglich, innerhalb 24 h, auf der zuständigen Meldestelle angemeldet habe. Die war aber Samstags und Sonntags geschlossen und da bin ich erst am Montag aufgekreuzt. In der Innenstadt gab es aber eine zentrale Meldestelle, wo auch am Wochenende eine Anmeldung möglich gewesen wäre, hatte ich aber nicht gewusst, aber bekannterweise schützt Unwissenheit nicht vor der Strafe. Der Polizist sagte: "Das hätten Sie wissen müssen, Stehen Sie auf !" Er stand ebenfalls auf, setzte seine Dienstmütze auf und sprach den folgenschweren Satz: "Wegen Verstoß gegen das Meldegesetz der DDR §§ xyz bestrafe ich Sie hiermit mit einem Bußgeld (oder so irgendwas) von 10 Mark der DDR". Danach durfte ich mich wieder hinsetzen, er nahm die Mütze wieder ab und setzte sich auch und der Anmeldevorgang nahm seinen Lauf. Ich konnte mir das Lachen kaum verkneifen, den anderen Kunden (ebenfalls Wessis) ging es ebenso. Aber in einer DDR-Dienststube hätte sich das natürlich keiner getraut. Vor der Tür haben wir es dann nachgeholt.

Zitat
Nachteulen waren bei Ein- und Ausreise eindeutig im Vorteil. Nachts um drei gab es keine Wartezeiten. Die Strassenbenutzungsgebühr kam für uns Schweizer sowohl im Transit nach WB als auch zur Einreise in die DDR noch hinzu (allerdings weiss ich nicht, ob man die mit einer BRD Zulassung auch zahlen musste).


Nicht unbedingt, ich bin nämlich so eine Nachteule und bin deshalb meisten kurz nach 24 Ihr dort in Herleshausen/Wartha angekommen (um dieses Tagegeld von 10 DM Zwangsumtausch voll ausnutzen zu können), da war das "eiserne Gartentor" oftmals geschlossen und man musste eine ganze Weile warten, bis sich jemand bequemte, es wieder zu öffnen, um den Geschäftsbetrieb zu beginnen. Unter einer Stunde bin ich nie durch die Kontrollen gekommen, meist hatten mich die Zöllner besonders ins Herz geschlossen und das dauerte dann eben seine Zeit.

Ja richtig, den Begriff "Zwangsumtausch" hörte man nicht so gerne.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


zuletzt bearbeitet 23.08.2014 22:34 | nach oben springen

#29

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 15.04.2015 00:50
von Cambrino | 201 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #12
Zitat von SET800 im Beitrag #10
(..)
2. Frage, war für West-PKW-Reisende es freigestellt bei den Intertank wahlweise mit Mark der DDR oder DM zu bezahlen?


Nein, man musste, soviel ich weiss, "Spezîal" (entsprach in der BRD "Benzin") oder "Super" tanken. Das waren spezielle Tanksäulen, an denen Treibstoff nur gegen Devisen erhältlich war. Tanksäulen für "Extra" (95 Oktan) oder "Normal" (88 Oktan), waren für WestPkW nicht zugelassen.
Theo



Hallo !
Das stimmt aber nun nicht ganz, ich bin seit es erlaubt war, mit dem PKW einzureisen, jedes Jahr 1-2 mal zu meinen Eltern gefahren. In der BRD habe ich bei der Bank DM gegen Mark der DDR getauscht (1zu5 oder 1zu6). Bei der Einreise an der Grenze Marienborn meinen Pflichtumtausch 1zu1 gemacht. An der Tankstelle Raststätte Börde (erste Autobahn Tankstelle DDR) habe ich dann immer voll getankt mit " EXTRA " Literpreis 1,65 Mark der DDR.( Übrigens "EXTRA" hatte nicht 95 Oktan), ich glaube es waren 90 oder 91 Oktan. Entsprach ungefähr unserem damaligen Normal Benzin. Es war ja keine Selbstbedienung man wurde bedient und musste vor dem Tanken die Umtausch Quittung vorzeigen. Nur wenn man keine U.Quittung vorzeigen konnte musste man an die andere Zapfsäule für DM tanken.

Gruss CAMBRINO


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zuletzt bearbeitet 15.04.2015 01:12 | nach oben springen

#30

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 15.04.2015 10:33
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Cambrino im Beitrag #29
Übrigens "EXTRA" hatte nicht 95 Oktan, ich glaube es waren 90 oder 91 Oktan. Entsprach ungefähr unserem damaligen Normal Benzin.
Hier rutschen Dir zwei Spritsorten in Deiner Erinnerung zusammen. Das eine war Spezial bleifrei gegen Westgeld und das andere das in der TGL 6428 (siehe Anhang) im Oktober '72 genormte VK94, ab Anfang der 80er auch Extra genannt.

Angefügte Bilder:
Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen und (falls vorhanden) Vorschau-Grafiken der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden!
tgl6428-10.72-001.gif
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Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Cambrino hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.04.2015 10:34 | nach oben springen

#31

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 15.04.2015 11:17
von Sperrbrecher | 1.649 Beiträge

Zitat von Cambrino im Beitrag #29
Es war ja keine Selbstbedienung man wurde bedient und musste vor dem Tanken die Umtausch Quittung vorzeigen. Nur wenn man keine U.Quittung vorzeigen konnte musste man an die andere Zapfsäule für DM tanken.

Nicht unbedingt.
Mir ist es bei meinen häufigen DDR-Reisen nur ein einziges mal passiert, dass die Umtauschquittung verlangt wurde.
Die meisten Tankwarte interessierten sich dafür nicht.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


Gert, Fritze und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 15.04.2015 17:30
von Gert | 12.354 Beiträge

ich fuhr meistens Dieselfahrzeuge und da brauchte ich nicht in die oft vorhandenen Schlangen vor den Zapfsäulen mich einreihen ( ich stehe nicht gerne Schlange) , sondern konnte rasch tanken. Bei Minol auch gegen Ostmark, die ich meistens aus dem Zwangsumtausch entnahm. Hatte ja sonst kaum Kosten, da wir bei den Eltern wohnten und auch essensmäßig verwöhnt wurden.
In den meisten Schilderungen über das Procedere wurde die Zählkarte E (Einreise ) und A ( Ausreise ) nicht erwähnt. Die muss offenbar sehr wichtig gewesen sein ( war auch mit Stempeln versehen) denn es wurde stets danach gefragt von den PKE Leuten.
Die Zollerklärung, bzw das Formular, kam per Post von den Verwandten mit dem Berechtigungsschein für das Visum.
Die Beschreibung über den Ablauf in Marienborn war auch in Wartha identisch.
Ich fuhr auch oft in die CSSR, der Ablauf und die Dokumente waren sehr ähnlich dem DDR System. Nur das Visa brauchten nicht die Verwandten in der CSSR besorgen, sondern das beantragten wir bei der tschechischen Botschaft in Bonn. Aber am Zielort mussten wir uns auch bei der Polizei ( genannt VB ) anmelden.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#33

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 15.04.2015 17:39
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #30
Zitat von Cambrino im Beitrag #29
Übrigens "EXTRA" hatte nicht 95 Oktan, ich glaube es waren 90 oder 91 Oktan. Entsprach ungefähr unserem damaligen Normal Benzin.
Hier rutschen Dir zwei Spritsorten in Deiner Erinnerung zusammen. Das eine war Spezial bleifrei gegen Westgeld und das andere das in der TGL 6428 (siehe Anhang) im Oktober '72 genormte VK94, ab Anfang der 80er auch Extra genannt.



also diese DIN Blätter habsch mir vor dem Tanken nie zeigen lassen. War das notwendig und gabs die auch für Dieselkraftstoff?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
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zuletzt bearbeitet 15.04.2015 17:40 | nach oben springen

#34

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 15.04.2015 18:05
von eisenringtheo | 9.156 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #32
(...)Die muss offenbar sehr wichtig gewesen sein ( war auch mit Stempeln versehen) denn es wurde stets danach gefragt von den PKE Leuten.
Die Zollerklärung, bzw das Formular, kam per Post von den Verwandten mit dem Berechtigungsschein für das Visum.
Die Beschreibung über den Ablauf in Marienborn war auch in Wartha identisch.
Ich fuhr auch oft in die CSSR, der Ablauf und die Dokumente waren sehr ähnlich dem DDR System. Nur das Visa brauchten nicht die Verwandten in der CSSR besorgen, sondern das beantragten wir bei der tschechischen Botschaft in Bonn. Aber am Zielort mussten wir uns auch bei der Polizei ( genannt VB ) anmelden.

Das ist mir auch aufgefallen. Ich habe mir damals gedacht, die wollten schnell abklären, wann und wo man eingereist war. (Das Blättern im Pass geht länger) Zudem wurden die beiden Formulare nach der Ausreise wohl "zusammengeführt". Der PKE Mitarbeiter befürchtete wohl Ärger, wenn sie Forumulare bei der Ausreise beim Reisenden verblieben und dann bei der Kontrolle fehlten.
Aber wir haben hier ja ehemalige PKE, die könnten es genauer wissen.
Theo


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#35

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 15.04.2015 18:53
von elster427 | 789 Beiträge

@eisenringtheo Hallo Theo , bei Ausreise der DDR haben uns als Passkontrolleure nur das Visum zur Ausreise und die Zählkarte interessiert. Nur bei operativ interessanten Personen , haben wir schon einmal die Zollerklärung mitgenommen , aber nie einbehalten . Diese Dokumente hat der Reisend wieder bekommen. Bei hohem Verkehrsaufkommen kam es natürlich schon enmal vor, das der Dokumentenannehmer / Identitätskontrolleur Zollerklärungen in den Abfertigungstrakt herein reichten und der Fahnder diese mit in die Ablage verfrachtete. Fies war eigentlich nicht vorgesehen , aber ist im großen Stress schonmal vorgekommen ! lgJan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 15.04.2015 18:57
von utkieker | 2.912 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #33
also diese DIN Blätter habsch mir vor dem Tanken nie zeigen lassen. War das notwendig und gabs die auch für Dieselkraftstoff?

Natürlich musst du dir die Blätter nicht zeigen lassen, sie liegen auch meistens nicht aus. Heute gilt für Dieselkraftstoff die DIN EN 590.
VK 94 hatte eine Oktanzahl (ROZ) von 94 und weicht damit nur geringfügig vom "Super" mit einer ROZ von mindestens 95 gemäß DIN EN 228 ab.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#37

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 15.04.2015 19:00
von elster427 | 789 Beiträge

@Gert Hallo Gert, die E+A Karten waren deshalb so wichtig, damit die Reisetätigkeit der Personen dokumentiert werden konnten und auch die Ausreise überwacht wurde. Die Ausreise Güst informierte die Einreise Güst über die erfolgte Ausreise der Personen. Wenn dies nicht geschah , wurden die Personen fahndungsmäßig erfasst, um die Ausreisezeit und Güst festzustellen . lg Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
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#38

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 15.04.2015 19:16
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #36
Zitat von Gert im Beitrag #33
also diese DIN Blätter habsch mir vor dem Tanken nie zeigen lassen. War das notwendig und gabs die auch für Dieselkraftstoff?

Natürlich musst du dir die Blätter nicht zeigen lassen, sie liegen auch meistens nicht aus. Heute gilt für Dieselkraftstoff die DIN EN 590.
VK 94 hatte eine Oktanzahl (ROZ) von 94 und weicht damit nur geringfügig vom "Super" mit einer ROZ von mindestens 95 gemäß DIN EN 228 ab.

Gruß Hartmut!

Es ist aber sicher ein Gerücht, dass der @ 94 nach dem VK 94 benannt worden ist


.
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#39

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 16.04.2015 04:50
von Cambrino | 201 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #30
Zitat von Cambrino im Beitrag #29
Übrigens "EXTRA" hatte nicht 95 Oktan, ich glaube es waren 90 oder 91 Oktan. Entsprach ungefähr unserem damaligen Normal Benzin.
Hier rutschen Dir zwei Spritsorten in Deiner Erinnerung zusammen. Das eine war Spezial bleifrei gegen Westgeld und das andere das in der TGL 6428 (siehe Anhang) im Oktober '72 genormte VK94, ab Anfang der 80er auch Extra genannt.


Grüsse Dich
Habe nun zum ersten mal etwas schriftliches über die Oktan Werte vom DDR Benzin gelesen, da kann man mal wieder sehen wie wenig wir als Besuchsreisender der BRD von solchen Dingen wusste.Es ist ja auch schon so lange her,es ging mir nur darum das die Oktanzahl bei EXTRA unterhalb der 95 Oktan lag.(zwischen unserem Normal und Super). Ich fuhr damals den Opel Manta und der war werksmässig für Normal und auch für Super Benzin geeignet. Also konnte ich mit ruhigen Gewissen den EXTRA für 1,65 M der DDR tanken.Beim Umtausch 1 zu 6 konnte man ganz billig fahren. Die Einfuhr von Mark der DDR war aber verboten und wurde hart bestraft wenn man erwischt wurde. Die Frage weiter oben war eigendlich ob man als Bürger der BRD mit West Auto in der DDR für Mark der DDR tanken durfte oder für DM tanken musste? Mit Einreise Visum und getätigtem Pflichtumtausch durfte man für DDR MARK tanken oder auch für DM.

Gruss CAMBRINO


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#40

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 16.04.2015 09:56
von Sperrbrecher | 1.649 Beiträge

Zitat von Cambrino im Beitrag #39
Die Frage weiter oben war eigendlich ob man als Bürger der BRD mit West Auto in der DDR für Mark der DDR tanken durfte oder für DM tanken musste? Mit Einreise Visum und getätigtem Pflichtumtausch durfte man für DDR MARK tanken oder auch für DM.

Soweit ich mich erinnere, hat sich aber kaum ein Tankwart für den Pflichtumtausch interessiert. Ich habe jedenfalls immer für Ostgeld getankt.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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