#1

das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 15:35
von Lutze | 8.027 Beiträge

West-Berlin lag umzingelt von der DDR,woher bezog West-Berlin
seinen Strom,hatten die eigene Stromkraftwerke,
gab es nach dem Mauerbau eine eigene Stromleitung aus der
Bundesrepublik,oder kam der Strom aus der DDR,
dann wäre es doch leicht gewesen,den Lichtschalter auszuknipsen?
gruß Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
zuletzt bearbeitet 26.06.2013 15:36 | nach oben springen

#2

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 16:15
von furry | 3.562 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #1
West-Berlin lag umzingelt von der DDR,woher bezog West-Berlin
seinen Strom,hatten die eigene Stromkraftwerke,
gab es nach dem Mauerbau eine eigene Stromleitung aus der
Bundesrepublik,oder kam der Strom aus der DDR,
dann wäre es doch leicht gewesen,den Lichtschalter auszuknipsen?
gruß Lutze


Noch einfacher wäre es gewesen, die Kanalisation abzusperren.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#3

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 16:18
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #1
West-Berlin lag umzingelt von der DDR,woher bezog West-Berlin
seinen Strom,hatten die eigene Stromkraftwerke,
gab es nach dem Mauerbau eine eigene Stromleitung aus der
Bundesrepublik,oder kam der Strom aus der DDR,
dann wäre es doch leicht gewesen,den Lichtschalter auszuknipsen?
gruß Lutze


WB hatte nach der Blockade 1948, von der, wenn die Berichte stimmen, auch die Energieversorgung betroffen war, schrittweise die autarke Energieversorgung in Angriff genommen. In den 70ern versuchte man, mit der UdSSR eine Energielieferung (aus Kaliningrad?) zu vereinbaren, was angeblich an der DDR scheiterte, die ihrerseits über den geplanten Bau eigener AKW selbst von Lieferverträgen mit WB hätte profitieren können. Und zwar mehr als an Transitvergütungen.
1989 soll WB jedenfalls autark gewesen sein. Die Sorge, dass das Licht wieder ausgeht, war offenbar größer, als die Sorge, im Müll zu ersticken oder dass die S-Bahn stillgelegt wird - schon merkwürdig. Ehrlicherweise muss aber auch eingestanden werden, dass die DDR mit der Energieversorgung des eigenen Landes in den Wintern genug Schwierigkeiten hatte . . .

Wenn die DDR die Müllentsorgung stillgelegt hätte, wären die Probleme wohl auch dramatisch geworden.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#4

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 16:21
von Bugsy | 454 Beiträge

Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass der Strom für West Berlin tatsächlich abgedreht wurde, und dass die Alliierten während der Zeit der Luftbrücke ganz flink entweder neue Kraftwerke erstellten, oder alte wieder in Betrieb nahmen.

MsG


Fünf Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlicheit, der Sanitäter kommt zehn Minuten später.
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#5

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 16:41
von West_Tourist (gelöscht)
avatar

Mielke und Hohnecker hatten schon Ab mitte der 70 er jahre konkrete Angriffsplaene um Westberlin im Handstreich zu nehmen. Allerdings nur mit NVA und Grenztruppen. Die Russen haetten dann die Unwissenden gespielt, um einen 3. Weltkrieg zu verhindern, indem sie sich als Vermittler eingeschalten haetten. Breschenew war an diesem Plan sehr interessiert. Geplant war diese Aktion ab 1980. Wurde nur wegen der Sowetischen Intervention in Afghanistan, bis auf weiteres verschoben. Mielke wollte diesen diesen Angriffsplan auf Westberlin noch 1988 zur Debatte bringen. Auch ohne Einverstaendnis von Gorbatschow. Hohnecker hatte aber keine Lust mehr, da sein Ruecktrit 1990 zur Debatte stand.


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#6

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 16:48
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von West_Tourist im Beitrag #5
Mielke und Hohnecker hatten schon Ab mitte der 70 er jahre konkrete Angriffsplaene um Westberlin im Handstreich zu nehmen. Allerdings nur mit NVA und Grenztruppen. Die Russen haetten dann die Unwissenden gespielt, um einen 3. Weltkrieg zu verhindern, indem sie sich als Vermittler eingeschalten haetten. Breschenew war an diesem Plan sehr interessiert. Geplant war diese Aktion ab 1980. Wurde nur wegen der Sowetischen Intervention in Afghanistan, bis auf weiteres verschoben. Mielke wollte diesen diesen Angriffsplan auf Westberlin noch 1988 zur Debatte bringen. Auch ohne Einverstaendnis von Gorbatschow. Hohnecker hatte aber keine Lust mehr, da sein Ruecktrit 1990 zur Debatte stand.



@West_Tourist
Wo haste das denn her?
Schon mal die Suchmaschine angeworfen, das Thema hatten wir hier schon durchgekaut. Aber das was Du da schreibst, macht einen schon staunen. Also her mit den Quellen Deiner Weisheit!


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#7

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 16:49
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von West_Tourist im Beitrag #5
Mielke und Hohnecker hatten schon Ab mitte der 70 er jahre konkrete Angriffsplaene um Westberlin im Handstreich zu nehmen. Allerdings nur mit NVA und Grenztruppen. Die Russen haetten dann die Unwissenden gespielt, um einen 3. Weltkrieg zu verhindern, indem sie sich als Vermittler eingeschalten haetten. Breschenew war an diesem Plan sehr interessiert. Geplant war diese Aktion ab 1980. Wurde nur wegen der Sowetischen Intervention in Afghanistan, bis auf weiteres verschoben. Mielke wollte diesen diesen Angriffsplan auf Westberlin noch 1988 zur Debatte bringen. Auch ohne Einverstaendnis von Gorbatschow. Hohnecker hatte aber keine Lust mehr, da sein Ruecktrit 1990 zur Debatte stand.



Ach wirklich?
Wie spannend!
Wo hast Du denn diese GVS/VVS gefunden die dieses belegen ?

Nostalgiker

Honnis Rücktritt stand also 1990 auf der Tagesordnung ........
In meiner Welt ist er im Herbst 1989 zurückgetreten 'worden' .....


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

grenzgänger81 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#8

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 16:54
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Zu Zeiten der Blockade Westberlins durch die Russen hatten sie auch im Westen öfter Stromsperren. Während der Luftbrücke wurde auch ein Kraftwerk eingeflogen, von den Kohlen für die Heizungen und den Fressalien ganz zu schweigen. Später war westberlin in der Stromversorgung autark, hatten an Spree und Havel 4 Kraftwerke.
Peter, der Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#9

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 17:00
von Zaunkönig | 624 Beiträge

@ Nostalgiker
Wenn Du Dir den Beitrag in Ruhe durchgelesen hättest, dann hättest Du bemerkt, das da 1988 als erstes Datum stand, tja und da hatte sich wohl Erich so langsam auf seinen Rücktritt vorbereitet, da er ja seinen Kronprinz Egon auf die Übernahme der Ämter in Staat und Partei vorbereitet hatte. Das Egon nach dem Abgetreten werden von Honni auch nicht mehr lange machte, steht auf einem anderen Blatt.
Peter, der Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#10

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 17:01
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von werner im Beitrag #3
Zitat von Lutze im Beitrag #1
West-Berlin lag umzingelt von der DDR,woher bezog West-Berlin
seinen Strom,hatten die eigene Stromkraftwerke,
gab es nach dem Mauerbau eine eigene Stromleitung aus der
Bundesrepublik,oder kam der Strom aus der DDR,
dann wäre es doch leicht gewesen,den Lichtschalter auszuknipsen?
gruß Lutze


WB hatte nach der Blockade 1948, von der, wenn die Berichte stimmen, auch die Energieversorgung betroffen war, schrittweise die autarke Energieversorgung in Angriff genommen. In den 70ern versuchte man, mit der UdSSR eine Energielieferung (aus Kaliningrad?) zu vereinbaren, was angeblich an der DDR scheiterte, die ihrerseits über den geplanten Bau eigener AKW selbst von Lieferverträgen mit WB hätte profitieren können. Und zwar mehr als an Transitvergütungen.
1989 soll WB jedenfalls autark gewesen sein. Die Sorge, dass das Licht wieder ausgeht, war offenbar größer, als die Sorge, im Müll zu ersticken oder dass die S-Bahn stillgelegt wird - schon merkwürdig. Ehrlicherweise muss aber auch eingestanden werden, dass die DDR mit der Energieversorgung des eigenen Landes in den Wintern genug Schwierigkeiten hatte . . .

Wenn die DDR die Müllentsorgung stillgelegt hätte, wären die Probleme wohl auch dramatisch geworden.

Hallo werner. Mit dem Müll aus W. Berlin hat doch die DDR doch noch gutes Geld verdient. Es gab doch einen eigenen GÜst nur für Müll Fahrzeuge. Ist doch richtig? Oder?



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#11

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 17:09
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Jau glasi, da haste recht mit der Müll-GÜSt.
Die haben so richtig schön an dem Müll verdient. Und der ging nicht nur über die Straße, sondern auch über die Schiene nach Schöneiche bei Königs Wusterhausen. Auch durch die Binnenschifffahrt vom Westhafen über die Havel nach Deetz zur Müllkippe. Das war aber hauptsächlich Bauschutt und kein Hausmüll.
Peter, der Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
glasi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.06.2013 17:14 | nach oben springen

#12

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 17:16
von Mike59 | 7.938 Beiträge

Zitat von West_Tourist im Beitrag #5
Mielke und Hohnecker hatten schon Ab mitte der 70 er jahre konkrete Angriffsplaene um Westberlin im Handstreich zu nehmen. Allerdings nur mit NVA und Grenztruppen. Die Russen haetten dann die Unwissenden gespielt, um einen 3. Weltkrieg zu verhindern, indem sie sich als Vermittler eingeschalten haetten. Breschenew war an diesem Plan sehr interessiert. Geplant war diese Aktion ab 1980. Wurde nur wegen der Sowetischen Intervention in Afghanistan, bis auf weiteres verschoben. Mielke wollte diesen diesen Angriffsplan auf Westberlin noch 1988 zur Debatte bringen. Auch ohne Einverstaendnis von Gorbatschow. Hohnecker hatte aber keine Lust mehr, da sein Ruecktrit 1990 zur Debatte stand.



Interessantes Statement. Sind das eigene Erkenntnisse oder wurde da ein Knochenhoroskop befragt?

Fall X – Die Angriffspläne der DDR auf West-Berlin
Ein militärischer Konflikt

Ist nicht so als ob wir zu dem Thema nicht auch ein paar Beiträge haben die mir etwas fundierter vorkommen.


werner hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 17:16
von Lutze | 8.027 Beiträge

wurden bei der Berlin-Blockade nicht auch viele Straßenbäume
in West-Berlin gefällt?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#14

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 17:21
von West_Tourist (gelöscht)
avatar

Zitat von werner im Beitrag #6
Zitat von West_Tourist im Beitrag #5
Mielke und Hohnecker hatten schon Ab mitte der 70 er jahre konkrete Angriffsplaene um Westberlin im Handstreich zu nehmen. Allerdings nur mit NVA und Grenztruppen. Die Russen haetten dann die Unwissenden gespielt, um einen 3. Weltkrieg zu verhindern, indem sie sich als Vermittler eingeschalten haetten. Breschenew war an diesem Plan sehr interessiert. Geplant war diese Aktion ab 1980. Wurde nur wegen der Sowetischen Intervention in Afghanistan, bis auf weiteres verschoben. Mielke wollte diesen diesen Angriffsplan auf Westberlin noch 1988 zur Debatte bringen. Auch ohne Einverstaendnis von Gorbatschow. Hohnecker hatte aber keine Lust mehr, da sein Ruecktrit 1990 zur Debatte stand.



@West_Tourist
Wo haste das denn her?
Schon mal die Suchmaschine angeworfen, das Thema hatten wir hier schon durchgekaut. Aber das was Du da schreibst, macht einen schon staunen. Also her mit den Quellen Deiner Weisheit!





Das Mielke auch zur not das Trinkwasser in Westberlin vergiften wollte, wussten wir hier im westen schon vor der wende. Wir waren auch nicht ganz so bloed, wie hohnecker und mielke damals dachten


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#15

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 17:21
von Tobeck | 484 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #1
West-Berlin lag umzingelt von der DDR,woher bezog West-Berlin
seinen Strom,hatten die eigene Stromkraftwerke,
gab es nach dem Mauerbau eine eigene Stromleitung aus der
Bundesrepublik,oder kam der Strom aus der DDR,
dann wäre es doch leicht gewesen,den Lichtschalter auszuknipsen?
gruß Lutze


In der Liste der konventionellen deutschen Kraftwerke findest Du auch die Kraftwerke aus West-Berlin, von denen drei bereits vor dem Krieg existierten (Kraftwerk Charlottenburg, Kraftwerk Berlin-Moabit, Heizkraftwerk Reuter), teilweise wurden diese nach dem Krieg demontiert, aber später wieder in Betrieb genommen. Drei weitere Kraftwerke wurden später gebaut. Nach der Blockade gab es die Senatsreserve. So lagerten z.B. in Spandau in einem Lager 690.000 Tonnen Kohle. Auf Youtube gibt es aus S-Bahnen aufgenommene Videos aus den achtziger Jahren zu sehen, auf denen Du an einigen Stellen die neben den Schienen lagernden Teile der Kohlereserve sehen kannst.

Ab etwa 1995 war Westberlin wieder mit dem westdeutschen bzw. gesamtdeutschen Stromnetz verbunden.


werner, Lutze und Harzwanderer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 17:23
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@Zaunkönig , um mal eine 'hinkende' Allegorie zu Rücktrittsdebatten der führenden Genossen erste Sekretäre/Generalsekretäre oder wie sie noch genannt wurden zu bemühen.....

..... unsere Band verlässt man entweder Tot oder man wird rausgeschmissen ......

sprach einst Michael als den anderen Michael Austrittgedanken plagten .....

So war es auch in den obersten Etagen der Macht im Osten, entweder man starb im Amt oder man wurde rausgeschmissen (Putsch) .... aber "freiwillig" gehen? Nie und nimmer.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#17

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 17:27
von Tobeck | 484 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #13
wurden bei der Berlin-Blockade nicht auch viele Straßenbäume
in West-Berlin gefällt?
Lutze

Der Tiergarten war schon 1947 vor der Blockade für Heizmaterial weitgehend gefällt worden und eine Brachfläche.

http://www.youtube.com/watch?v=g9L1DumN8aA


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#18

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 17:28
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von West_Tourist im Beitrag #14
Zitat von werner im Beitrag #6
Zitat von West_Tourist im Beitrag #5
Mielke und Hohnecker hatten schon Ab mitte der 70 er jahre konkrete Angriffsplaene um Westberlin im Handstreich zu nehmen. Allerdings nur mit NVA und Grenztruppen. Die Russen haetten dann die Unwissenden gespielt, um einen 3. Weltkrieg zu verhindern, indem sie sich als Vermittler eingeschalten haetten. Breschenew war an diesem Plan sehr interessiert. Geplant war diese Aktion ab 1980. Wurde nur wegen der Sowetischen Intervention in Afghanistan, bis auf weiteres verschoben. Mielke wollte diesen diesen Angriffsplan auf Westberlin noch 1988 zur Debatte bringen. Auch ohne Einverstaendnis von Gorbatschow. Hohnecker hatte aber keine Lust mehr, da sein Ruecktrit 1990 zur Debatte stand.



@West_Tourist
Wo haste das denn her?
Schon mal die Suchmaschine angeworfen, das Thema hatten wir hier schon durchgekaut. Aber das was Du da schreibst, macht einen schon staunen. Also her mit den Quellen Deiner Weisheit!





Das Mielke auch zur not das Trinkwasser in Westberlin vergiften wollte, wussten wir hier im westen schon vor der wende. Wir waren auch nicht ganz so bloed, wie hohnecker und mielke damals dachten


Nun schmeißt Du eine Latrinen-Parole nach der anderen in die Runde. Woher hast Du das?

Der Mann hieß übrigens Honecker, wenn Du den meinst, den ich denke, dass Du ihn meinen könntest.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#19

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 17:29
von West_Tourist (gelöscht)
avatar

Zitat von Mike59 im Beitrag #12
Zitat von West_Tourist im Beitrag #5
Mielke und Hohnecker hatten schon Ab mitte der 70 er jahre konkrete Angriffsplaene um Westberlin im Handstreich zu nehmen. Allerdings nur mit NVA und Grenztruppen. Die Russen haetten dann die Unwissenden gespielt, um einen 3. Weltkrieg zu verhindern, indem sie sich als Vermittler eingeschalten haetten. Breschenew war an diesem Plan sehr interessiert. Geplant war diese Aktion ab 1980. Wurde nur wegen der Sowetischen Intervention in Afghanistan, bis auf weiteres verschoben. Mielke wollte diesen diesen Angriffsplan auf Westberlin noch 1988 zur Debatte bringen. Auch ohne Einverstaendnis von Gorbatschow. Hohnecker hatte aber keine Lust mehr, da sein Ruecktrit 1990 zur Debatte stand.



Interessantes Statement. Sind das eigene Erkenntnisse oder wurde da ein Knochenhoroskop befragt?

Fall X – Die Angriffspläne der DDR auf West-Berlin
Ein militärischer Konflikt

Ist nicht so als ob wir zu dem Thema nicht auch ein paar Beiträge haben die mir etwas fundierter vorkommen.





Ja natuerlich schlaue ossis gibt hier genug. Wie eure Angela, welche den westen auspluendert, wie hohnecker zu DDR Zeiten die BRD. Hahaha

Euch da drueben kann man sowieso nichts recht machen. gell?


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#20

RE: das Licht für West-Berlin ausgeknipst

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 26.06.2013 17:32
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Zitat von West_Tourist im Beitrag #19

Ja natuerlich schlaue ossis gibt hier genug. Wie eure Angela, welche den westen auspluendert, wie hohnecker zu DDR Zeiten die BRD. Hahaha

Euch da drueben kann man sowieso nichts recht machen. gell?


Vorsicht! Ich bin Dir schon ganz nah.Ich wohne in Ulm


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