#1

mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 15:02
von Lutze | 8.039 Beiträge

mein erster Kontakt war während meiner Lehrausbildung
bei der GST,war ein Kleinkalibergewehr,ich mochte das
Ding nicht,da war so ein Hebel auf Dauerschießen dran,
und beim Übungsschießen ging die ganze Salve los,
das hat mir gereicht,seitdem nie wieder
gruß Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#2

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 15:20
von Duck | 1.741 Beiträge

Also in der Lehre und bei der GST wurde meistens mit KK geschossen.Bei der GT Ausbildung wurde zuerst auch mit KK geschossen, dann Muni mit Plastkern und zum Schluss mit Stahlkern. So ungefähr in der Reihenfolge waren auch meine Schießergebnisse, mit KK habe ich meistens Fahrkarten geschossen, mit Plastkern ging es dann schon und mit Stahlkern habe ich es sogar bis zur Schützenschnur geschafft.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


zuletzt bearbeitet 26.06.2013 15:21 | nach oben springen

#3

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 15:34
von S51 | 3.733 Beiträge

Ich hab das Schießen von meinem Vater gelernt. Mit dem Luftgewehr und in mehr oder weniger heroischen Verteidigungskämpfen Hühnerfutter contra Haussperlingen. Mit der Zeit immer erfolgreicher contra. Dann in der Lehre mit dem KK-Gewehr und der MPi-69. Der Bums von den Dingern war jedoch mit jenem der Jagdgewehre in der Jagdgesellschaft nicht zu vergleichen. Die Zeit als Jagdhelfer und die Vorbereitung zur Jägerprüfung lief ungefähr zur selben Zeit an. Mit der Flinte auf Wurftaube oder laufenden Keiler war ungleich fordernder als geradezu stoische Ringscheiben.
AK und co. war für mich dann gar nicht so sehr beeindruckend, vergleichsweise leicht, handlich (mit einer Ausnahme) und mit schwachem Rückstoß.
Waffen sind für mich nur Werkzeuge, Geräte, Handwerkszeug aber nichts Besonderes.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#4

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 16:14
von Hansteiner | 1.420 Beiträge

Bei der GST im Betrieb hatten wir es mit der KK-Mpi zu tun. Ich weiß noch, daß die Dinger immerzu Ladehemmung hatten.
Beim "Gewöhnungsschießen" auf dem ISP Friedrichslohra gings gleich los mit Stahlkern, mit Plaste kam erst viel später.
Es sollte ja schnell gehen, denn die brauchten uns doch zum "Wache" schieben an der Uffz.-Schule !!!

Gruß H.



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#5

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 16:19
von Ecki | 408 Beiträge

Meine Lieben,

mein erster Kontakt mit dem Schießeisen war der mit einem Schießeisen Luftgewehr HAENEL, Durchlader (man munkelte, dass der weniger "Bumms" hatte als ein Knicker). Mit dem habe ich in meinem Zimmer ein neues Buch durchgelöchert, zur großen Freude meiner lieben Eltern.

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


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#6

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 16:43
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #1
mein erster Kontakt war während meiner Lehrausbildung
bei der GST,war ein Kleinkalibergewehr,ich mochte das
Ding nicht,da war so ein Hebel auf Dauerschießen dran,
und beim Übungsschießen ging die ganze Salve los,
das hat mir gereicht,seitdem nie wieder
gruß Lutze



KK- MPi (ich weiß, die hatte einen richtigen Namen - habe ich nur grad nicht auf der Pfanne) mit Dauerfeuer? `Haste "Glück" gehabt - ich kenn das so, dass die Dinger spätestens nach der dritten Mumpel Ladehemmung hatten, weil sich die Bleispitze in der Patronenzuführung verkeilt hat und anschließend eigentlich unbrauchbar war mit der Kerbe im Blei.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#7

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 16:52
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #1
mein erster Kontakt war während meiner Lehrausbildung
bei der GST,war ein Kleinkalibergewehr,ich mochte das
Ding nicht,da war so ein Hebel auf Dauerschießen dran,
und beim Übungsschießen ging die ganze Salve los,
das hat mir gereicht,seitdem nie wieder
gruß Lutze

Hallo Lutze,
das war dann die KK Mpi beider GST und nicht das Gewehr. Das Gewehr hatte nur Einzelfeuer. Die KK Mpi hatte ich selbst nie in der Hand.

Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#8

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 16:57
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Hallo,
also mein erster Kontakt mit einem Schießeisen war als Kind mit einer Zündplätchenpistole.
Später dann beim Pioniermanöver mit einem Luftgewehr.
Und dann als Junger Heranwachsender bei der AG "Junge Grenzhelfer" haben wir dann erste Erfahrungen mit dem
KK gemacht.Sehr interessante Erfahrung.

Mfg Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#9

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 17:04
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #7
Zitat von Lutze im Beitrag #1
mein erster Kontakt war während meiner Lehrausbildung
bei der GST,war ein Kleinkalibergewehr,ich mochte das
Ding nicht,da war so ein Hebel auf Dauerschießen dran,
und beim Übungsschießen ging die ganze Salve los,
das hat mir gereicht,seitdem nie wieder
gruß Lutze

Hallo Lutze,
das war dann die KK Mpi beider GST und nicht das Gewehr. Das Gewehr hatte nur Einzelfeuer. Die KK Mpi hatte ich selbst nie in der Hand.

Andreas

ich bin wirklich kein Waffen-Experte,aber das Ding hatte,
ich möchte meinen auf der rechten Seite diesen Hebel,
das war 1982 in Einsiedel
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#10

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 17:08
von Kimble | 397 Beiträge

Also Erbsengewehr und Trommel MPi mit Ratter Ratter Mechanik sind doch keine richtigen Schiesseisen.

Weil es so schön paßt, hier mein Kontakt mit der KK Waffe bei der GST
im Ausbildungslager welches man zu Beginn der Lehre durchlaufen mußte.
Das muß 1982 gewesen sein.


Auf einem richtigen Schießplatz der Marine, irgendwo gut versteckt in den Wäldern rund um Gelbensande, sollen wird an diesem Tag auf echte Pappkameraden schießen. Nicht mehr nur auf diese runden Zielscheiben wie früher sonst so oft mit dem Luftgewehr.
Wir werden mit W-50 Lastwagen auf den Schießplatz gebracht.
Die meisten freuen sich darauf einmal „richtig“ herumballern zu dürfen.
Ich auch.

Ich treffe nicht besonders gut. Die wenigen Einschußlöcher in der Zielscheibe sind schnell mit schwarzen Papier- Aufklebern von der Rolle verschlossen und dann ist auch schon der nächste dran.

Die verwendeten Kleinkaliber- Maschinenpistolen sind so schlecht, daß es dauernd Ladehemmungen gibt. Vorsorglich werden die Patronen mit irgend einem Fett dick eingeschmiert.
Zum Glück brauchen wir die Waffen nach dem Übungsschießen nicht selbst zu reinigen stelle ich später erleichtert fest. Ich habe eine Vorstellung davon, was aus dem Fett nach dem Schießen wird. Das gibt eine schöne Schweinerei denke ich und lache dazu ein wenig schadenfroh in mich hinein.

Während andere heimlich Kleinkaliber- Munition in ihren Taschen verschwinden lassen erlaube ich mir einen harmloseren Spaß. Nach dem Schießen muß man mit einer genau festgelegten Meldung seine Waffe an einen der Ausbilder übergeben.
Man muß den Spruch "Waffe entladen und gesichert, Patronenlager frei" und dazu noch seinen Namen sagen.
Ich beschließe in diesem Moment Schmidt zu heißen. Geht ohne Probleme auch so durch.


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
zuletzt bearbeitet 26.06.2013 17:10 | nach oben springen

#11

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 17:08
von utkieker | 2.926 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #1
mein erster Kontakt war während meiner Lehrausbildung
bei der GST,war ein Kleinkalibergewehr,ich mochte das
Ding nicht,da war so ein Hebel auf Dauerschießen dran,
und beim Übungsschießen ging die ganze Salve los,
das hat mir gereicht,seitdem nie wieder
gruß Lutze

Hallo Lutze,

es freut mich, daß es dir schon wieder so weit gut geht, um im Forum zu posten. Ja es gab ein Kleinkaliber- Variante für die Kalaschnikow, die KK- MPi 69. Diese Waffe war etwas sportlicher und leichter aber die Reichweite und Durchschlagskraft geringer. Die Kadenz der Waffe lag bei 100 Schuß/ Minute deutlich langsamer als bei der AK 47 siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/KK-MPi_69

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#12

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 17:27
von Ecki | 408 Beiträge

Zitat von Batrachos im Beitrag #8
Hallo,
also mein erster Kontakt mit einem Schießeisen war als Kind mit einer Zündplätchenpistole.
Mein lieber Batrachos,

Westkontakt gehabt ?

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


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#13

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 17:57
von werner | 1.591 Beiträge

@ecki
Zündplätzchenpistole kenne ich als AP9 - oder Makarow - Nachbildung, später dann eine AK - 47 Nachbildung .

Kann mich noch dunkel an so ein futiristisch aussehendes Schießding etwas größer als eine Pistole erinnern, dass in der Mündungskappe ein Lämpchen hatte und im Bereich des Schlosses noch ein Lämpchen, um das sich bunte Plastiklamellen in einem durchsichtigen Gehäuse drehten, das ganze angetrieben zwei oder drei Monozellen im Handstück - die Knarre war aus Blech - mit den Batterien schwer, aber bei Dunkelheit spektakulär!


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#14

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 21:07
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Mein erstes "Schießeisen" war ein krummes Stück Holz. Wird wohl noch im Vorschulalter gewesen sein. Später habe ich mir aus Holzstückchen einen Griff zusammengeklebt und als Lauf einen Bleistift. Ach, hatte man als Kind Phantasien, was Spielgeräte betraf. Vom Elternhaus her und auch über Bekannte hatte ich irgendwie keine Gelegenheit, wenigstens eine Wasserpistole zu bekommen. Aber bei meinem Onkel auf dem Dorf. Der hatte einen Knicker, wegen der Habichte, der Spatzen, fremden Katzen im Revier, und auch wegen der Hühnerjagt. Jedenfalls erlegte ich damals mein erstes Tier. Der Onkel wollte ein Huhn schlachten. Sonst rannte er immer mit der Mistgabel hinter dem Opfer seiner Wahl hinterher, diesmal nahm er den Knicker und weil er wußte, daß ich gern damit schieße, gab er mir diese und zeigte mir das Huhn, welches für den Topf gedacht war. Der erste Schuss ging durch den Kamm. Ein kurzes Gackern, dann pickte es weiter. Der zweite Schuss saß dann genau als Kopfschuss. Mein Onkel war zufrieden und ich war stolz, getroffen zu haben. Allerdings haben sich die Einzelheiten in mein Gedächtnis eingeprägt. War also nicht ganz so unemotional, auch wenn es nur ein Huhn war, welches ansonsten wenige Minuten später ein stressigeres Ende gefunden hätte.
Die Spatzen ließen sich nur in respektvoller Entfernung blicken. Wenn ich auch nur mit einem Besen auf dem Hof erschien und diesen hob, flogen sie davon.
Später, in der Lehre, hatte ich als GST-Mitglied sogar die Befähigung, selbständig Schießen mit KK durchzuführen. Wenn ich und noch ein paar andere Kumpels aus dem Wohnheim Interesse hatten, gingen wir zu Waffenverantwortlichen, ich unterschrieb, nahm 2 oder drei KK-Gewehre und einige Munition und so trabten wir zum Schießplatz. Der war ebenfalls auf dem weitläufigen Gelände des Lehrlingswohnheimes in Leuna. Für heute kaum zu glauben, einfach so mit den Knarren durch die Gegend laufen. Geschossen haben wir außer auf Scheiben auch auf Blechbüchsen und was sonst noch so rumlag.
Mit richtiger MPi habe ich das erste mal noch vor meiner GT-Einberufung bei den KG geschossen, mit der alten MPi mit Trommel und Laufschutz, war wohl die Spagin.
Später, nach der Fahne bei den KG jährlich mind. ein mal zum Scharfschießen mit Kaschi, mit LMG und RPG einschl. Makarov. Ansonsten zu den jährlich stattfindenden Reservistenausscheiden der Betriebe der Stadt mit KK. Privat habe ich eine Seitenspanner-Luftpistole, aber offiziell darf man ja damit nur im eigenen Keller üben.



zuletzt bearbeitet 26.06.2013 21:09 | nach oben springen

#15

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 21:24
von SCORN | 1.456 Beiträge

Es muss wohl in der 3. oder 4. Klasse gewesen sein als ein Schulkamerad unter viel Geheimnisskrämerei nach der Schule seine engsten Freunde in die heimatliche Scheune bestellte. Dort zerrte er aus einem Holzkasten ein für unsere damaligen Begriffe riesiges schweres verrostes Gewehr! Es war ein K98. Man konnte noch durchladen und abdrücken! Von den Patronen liesen wir die Finger. Nach ein paar Tagen muss sein Großvater oder Vater das ganze mitbekommen haben und der Spuk war vorbei, jedenfalls für uns! Das Ding war weg! War auch gut so, wahrscheinlich hätte wir irgendwann doch mal eine Patrone in das Patronenlager bekommen!


zuletzt bearbeitet 26.06.2013 21:25 | nach oben springen

#16

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 21:33
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Nachtrag zu #14. Auf dem Boden meines Onkels hatte ich in einem Schrank noch einen Vorderlader von 1870/71 gefunden. Den habe ich auseinandergenommen und wieder gangbar gemacht. Für mich damals etwa 10 - 12-jährigen ein ganz schön schweres Ding. Meine Mutter, so sehr sie hinter dem Geld immer her war, hat das Ding, obwohl es ihr gar nicht gehörte, an einen Waffensammler (angebl. ein Arzt) für 200,-Mark verhökert.
Mein Onkel erzählte, daß sein Vater damit in den 30ern mit Schwarzpulver rumgeballert hatte.



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#17

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 26.06.2013 21:53
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #11
Die Kadenz der Waffe lag bei 100 Schuß/ Minute deutlich langsamer als bei der AK 47 siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/KK-MPi_69

Gruß Hartmut!



das ist ein typisches Beispiel dafür das Wikipedia mit Vorsicht zu geniesen ist! Hier wird offensichtlich die praktische Feuergeschwindigkeit mit der theoretischen verwechselt, denn diese lag wesentlich höher als bei der normalen AK! Ich wage zu behaupten dass ein gefülltes 15 Schussmagazin bei Dauerfeuer in max.3 Sekunden leer war! Wahr ist allerdings auch dass bei Nutzung von Munition etwas schlechterer Qualität Ladehemmungen relativ oft vorkamen! Bei der Nutzung von hochwertiger (Westmunition) im Kal. 22 lfb. sah es schon anders aus!

SCORN


zuletzt bearbeitet 26.06.2013 21:55 | nach oben springen

#18

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 27.06.2013 12:44
von Batrachos | 1.549 Beiträge

@ Ecki,

Hatte zwar Westverwandschaft,aber sowas gab es auch in der DDR.
Kann mich noch gut erinnern,die Zündplätchen waren auf einer roten rolle aufgewickelt,die wurde dann in die "Knarre"
reingetan und los gings.Zum Fasching als Cowboy verkleidet und rumgeballert,ein riesen Spass damals.

Mfg Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#19

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 27.06.2013 13:52
von Gelöschtes Mitglied
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Wie bei vielen "Vorschreibern" begannen meine Waffenkontakte auch mit Luftgewehr bzw. Luftpistole. Aber ich möchte von einem anderen Erlebnis berichten:

Während des U-Lehrgangs beschlossen unsere Offiziere, ihre Nato-Kollegen an einem Wochenende zu einem "Spaßschießen" einzuladen. Natürlich brauchten sie dazu "willige Helfer": Munitionsausgabe, Anzeigerdeckung etc. Und naürlich war der Lehrgang dazu geradezu prädestiniert: Der Lehrgang braucht Druck.

An meinem Stand war relativ bald Schluss: Gewehr auf 400 m freistehend machte wohl nicht so viel Spaß. Nach dem Aufräumen konnte ich aber nicht zurück in die Kaserne, die Standortschießanlage war gute 20 km entfernt. Also schlenderte ich arbeitslos rum und kam an den Pistolenschießstand. Dort stand ein mir bekannter Oberleutnant, ein bekennender Waffennarr und -sammler, und reinigte gerade zwei Colts: Original 45er Peacemaker, gebaut Ende des 19. Jahrhunderts. Neugierig sah ich zu - und wurde gefragt, ob ich auch mal schießen wolle. Natürlich wollte ich, welche Frage!

Also stellte ich mich locker hin, in jeder Hand lässig einen der beiden Colts im Hüftanschlag, spannte - und drückte ab. Mit dem Ergebnis, dass ich mir fast die Arme ausgekugelt hätte, so bestialisch war der Rückschlag der beiden Knarren. Der Oberleutnant konnte sich vor Lachen kaum auf den Beinen halten und ich kann seither nur noch müde grinsen, wenn ich in einem Western sehe, mit welcher "Leichtigkeit" die dort ein- oder beidhändig schießen.
.


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#20

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 27.06.2013 14:13
von WernerHolt (gelöscht)
avatar

bei mir war es auch so ,in der jugend mit luftgewehren rumhantiert usw ...

ernst wurde es erst bei der bw. die pistole 8 und das gewehr 36 waren kein problem.als es dann das erste mal zum schulschiessen ging ,hat bei mir das mg3/ehemals mg42 ,den größten eindruck hinterlassen.
unser ausbilder ,sagte immer zu uns : "männer ihr müsst euch da richtig reinlegen"(gemeint war das es keinen abstand zwischen schulterstütze und schulter geben sollte) "es darf keine ameise zwischen passen".einige "coole" rekruten ,die nicht drauf hörten, haben das bitter mit riesigen blauen flecken bezahlt denn das mg3 hat durchaus einen ordentlichen rückstoss


zuletzt bearbeitet 27.06.2013 14:14 | nach oben springen



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