Das Projekt Forum innerdeutsche Grenze

 

Fast 20 Jahre nach der Wende in der DDR verblasst die Erinnerung an die Berliner Mauer und die innerdeutsche Grenze. Was früher einmal eine Dauerbaustelle der DDR war, gerät zunehmend in Vergessenheit. Die ehemaligen Sperranlagen verschwinden mehr und mehr aus dem Bild der Landschaften. Grenzanlagen wurden nach 1990 aus verständlichen Gründen weitestgehend zerstört. Kaum jemand wollte damals noch etwas wissen von der Berliner Mauer und von der innerdeutschen Grenze. Viele Historiker versuchen jetzt, die Restbestände zu erhalten oder Zerstörtes zu rekonstruieren.  Heute, nach fast 20 Jahren wird darum gekämpft, so viel wie möglich zu erhalten! Zum Glück retteten viele private Initiativen Teile der DDR Grenzanlagen, um sie auch noch unseren Enkelkindern zeigen zu können. Diese Webseite zeigt viele Restbestände der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze. Lesen Sie über und sehen Sie den Rest des einstigen antifaschistischen Schutzwalls zur BRD. Mehr als 1550 km Betonplattenwand und Metallgitterzaun mit Signaldrähten, Hundelaufanlagen, Lichtsperren, Wachtürmen und Selbstschussanlagen. Vielen Menschen hat dieser Todesstreifen das Leben gekostet. In unserem Forum treffen sich Menschen aus dieser Zeit, Menschen die an dieser Grenze standen, Menschen die sie überschritten, aber auch Menschen, die sich einfach nur für diese Zeit und dieses Geschehen interessieren. Jeder ist herzlich dazu eingeladen.

Das Projekt "innerdeutsche-grenze.info" archiviert die letzten Reste der DDR Grenze in Bild und Schrift, wir erklären die Grenzsicherung auf Ost- und auf Westseite, der ehemalige Grenzverlauf vom Priwall bis nach Coburg erklärt von A-Z.Die letzten Reste der innerdeutschen Grenze sollen auch zum 40. Jahrestag des Mauerfalls noch ein Thema sein.

Die Generation, die das Licht der Welt nach 1989 erblickt hat, kann sich nicht mehr vorstellen, dass mal Stacheldraht, Selbstschussanlagen und Todesstreifen ein Thema in Deutschland war. Sicherlich wird in den Schulen über das Thema DDR und Grenze gesprochen, aber mittlerweile verblasst die Erinnerung an die Grenze, die einst Deutschland trennte - auch in den Schulen. Und genau das wollen wir ändern - wir möchten, dass die innerdeutsche Grenze genau so präsent in den Köpfen der Menschen bleibt wie alles, was vor dem 9. November 1989 war.

Die innerdeutsche Grenze hat vielen Familien über 40 Jahre lang Leid zugefügt. Wir können heute froh sein, dass sie nicht mehr existiert, aber das soll nicht heißen, dass wir alles vergessen, was uns von 1961 bis 1989 getrennt hat. Wir wollen die Geschichte dieser Grenze einfach aufarbeiten - mit Augenzeugen, Opfern und Experten der Grenze.

Ab sofort ist das größte Wiki zum Thema innerdeutsche Grenze in Betrieb. Wir versuchen, alles zum Thema innerdeutsche Grenze zu erklären und in einem Media-Wiki zu erstellen! Jeder kann helfen, das Wiki zum größten Wiki zu machen! Einfach anmelden und mit ausbauen. Hier geht es zum Wiki innerdeutsche Grenze

Unsere Hauptaufgabe ist es, die innerdeutsche Grenze und die Berliner Mauer in Bild und Text zu archivieren, damit auch die Generationen nach uns wissen, dass eine Grenze zwischen Deutschland und Deutschland existiert. Unsere Arbeit ist schon ziemlich weit fortgeschritten. Wir konnten schon einige ehemalige Grenzabschnitte fotografieren und archivieren. Unsere Spurensucher sind ständig unterwegs, um die letzten Reste der innerdeutschen Grenze zu fotografieren, bevor sich die Natur und Souvenir-Jäger die Restbestände geholt haben. Sie haben schon etliche Kilometer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zurückgelegt und die Restbestände archiviert. Eine kleine Auswahl von ehemaligen Sperranlagen der DDR sehen Sie auf der linken Navigationsseite. Die kompletten Arbeiten der Spurensucher können Sie in unserem Forum unter der Rubrik: Spurensuche an der Innerdeutschen Grenze anschauen.

Unser Experten-Team aus BGS-Beamten und ehemaligen Angehörigen der Grenztruppen der DDR lässt keine Fragen zur Grenzsicherung auf West- und Ostseite offen. Sie können in unserem Experten-Forum direkt Ihre Fragen stellen und bekommen in kürzester Zeit eine seriöse und fachlich kompetente Antwort. Unser Experten-Team arbeitet ehrenamtlich und opfert seine Freizeit zur Beantwortung von Fragen aus der Bevölkerung. Das sind nur einige von zur Zeit über 900 Mitgliedern.


<